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Chancengleichheit

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  1. Chancengleichheit

    Autor: SuperDuke 19.05.14 - 10:42

    Je mehr Menschen keinen Job mehr wegen Robotern finden werden, um so weniger Menschen werden eine Chance haben, aus der Armut zu entfliehen.

    Wer hat daran ein Interesse?

  2. Re: Chancengleichheit

    Autor: theonlyone 19.05.14 - 11:29

    SuperDuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Je mehr Menschen keinen Job mehr wegen Robotern finden werden, um so
    > weniger Menschen werden eine Chance haben, aus der Armut zu entfliehen.
    >
    > Wer hat daran ein Interesse?

    Das wäre ein Prozess, keine Sackgasse.

    Das Geld macht sich einfach irrelevant, sobald alle Arbeiten von maschinen erledigt werden.

    So etwas dient dem Allgemein Wohl, die Maschinen dürfen also NICHT privatisiert sein und KEIN geld kosten.

    Ergo, man lebt ohne Geld.

    Du willst etwas Essen ? Die maschine gibt dir Essen.

    Du willst eine Wohnung ? Die Maschine baut dir dein haus.

    Egal was du brauchst, du bekommst es ohne Geld, weil die Leistung von keinem Menschen erbracht wird der entlohnt werden müsste.


    Das System ist nur dann problematisch, wenn es ein paar Menschen gibt die sich das "Recht" an diesen Robotern aneignen und das mit Geld entlohnt haben wollen.

    Dann hätten menschen keine Arbeit, kein Geld, aber bekommen eben die Leistung der Roboter auch nicht.

    Genau deshalb muss so eine Leistung auch ohne Geld funktionieren, ansonsten ist es automatisch unmöglich umzusetzen.


    Da nicht von heute auf morgen alles mit Robotern läuft ist es natürlich ein etwas "schleichender" Prozess.

    Wer heute Roboter baut, der will NATÜRLICH Geld dafür.

    Wer heute Energie benötigt, der zahlt dafür.

    Wer heute seinen Job verliert wegen Maschinen die ihn ersetzen, der hat erstmal ein echtes Problem und muss umlernen.


    Das "Ziel" ist also ein mehr oder weniger utopisches Paradies aus Robotern die alle "notwendigen" Arbeiten erledigen und sich selbst in Stand halten, mit Energie versorgen, es läuft also ohne das Menschen irgendwie da reinfuschen müssten.


    In so einer Welt gibt es natürlich kaum unterschiede zwischen den Menschen, den keiner ist nennenswert "reicher" , es gibt ja kein Geld mehr.

    Jeder bekommt was er/sie will, nicht mehr, nicht weniger.

    Den riesen Luxus gibt es dann nicht mehr, oder wenn, dann für alle.


    Alternativ muss eine neue "Geld" Idee her, das Menschen sich anderweitig entlohnen, nicht für Arbeit, nicht für die Herstellung von Notwendigem, vielleicht stellen Menschen auch weiterhin ein paar Dinge per Hand her und verkaufen das an andere Menschen.

    Luxus Gegenstände könnten auch in so einer Welt noch funktionieren und Geld erzeugen.

    Aber das wichtige ist eben, das die Grundbedürfnisse abgedeckt sind, den das erledigen Roboter, Menschen werden nicht ausgenutzt nur damit sie sich etwas zu Essen oder eine Wohnung leisten können, das gibt es kostenlos, alles weitere macht man, oder man lässt es bleiben, wie man denkt.

  3. Re: Chancengleichheit

    Autor: CraWler 19.05.14 - 11:29

    Ab einem Gewissen Punkt werden auch die Kapitalisten kein Interesse an Armut mehr haben. Schließlich müssen die ja die ganzen Konsumgüter absetzen, und Arme kaufen halt nicht sehr viel. Also gut möglich das irgendwann die Kapitalisten für ein Grundeinkommen kämpfen werden um sich somit selbst zahlungsfähige Absatzmärkte zu schaffen.

    ----------------------------
    Piratenpartei Wähler

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