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Froh Softwareentwickler zu sein

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  1. Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Teko 18.05.14 - 20:20

    Na dann bin ich froh selber am richtigen Ende der Nahrungskette zu stehen. Finde aber nicht, dass man sich wirklich sorgen machen sollte. Es werden sehr viele neue Berufe entstehen. Unsere Vorfahren hatten wahrscheinlich die gleichen Sorgen als die Industrielle Revolution begann.

  2. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Sphinx2k 18.05.14 - 20:23

    Wie im Artikel beschrieben ist das aber einer der gefährdeten Bereiche.
    Frei nach dem Motto: "Computer, schreib ein neues unterprogramm für <Spezialanwendung XY>".
    Klar diese KI Software muss erst mal entstehen wenn sie aber dann funktioniert war es das mit dem Berufsbild des Programmierers.

    Aber ich schätze mal so das bei denen die heute im Berufsleben stehen das ganze noch nicht so weit ist.

  3. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Teko 18.05.14 - 20:37

    Naja egal was im Artikel steht, Entwickler werden sie immer brauchen. Wir sind die Schöpfer der KI und sonst niemand. Die ganzen Programmierer die den ganzen Tag irgendwelche Webapplikationen erstellen für Verein oder Restaurant XYZ wird man sowieso irgendwann ersetzen. Mir geht es mehr um das Entwicklen von Softwares auf ein höheres Level. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, wie eine Welt die zu 50% aus Roboter besteht und auf unterschiedliche KIs basiert ohne Entwickler zurecht kommen soll. Jemand muss schliesslich die Softwares schreiben und die werden von Tag zu Tag grösser.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.14 20:38 durch Teko.

  4. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Sphinx2k 18.05.14 - 20:48

    Aber angenommen es gelingt eine universelle KI zu erschaffen die so schlau ist wie ein Mensch und uns nicht vernichten möchte :)

    Dann kann die auch genauso Programmieren wie ein Mensch.

    Who knows, aktuell ist es noch ziemlich Zukunftsmusik.

  5. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Juge 18.05.14 - 20:51

    9 von 10 Programmieren werden in naher Zukunft ersetzt werden, der Beruf bietet sich optimal dafür an.

  6. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: DrWatson 18.05.14 - 20:59

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 9 von 10 Programmieren werden in naher Zukunft ersetzt werden, der Beruf
    > bietet sich optimal dafür an.


    Definiere "nahe Zukunft".

    Die heutigen KIs sind doch kein Stück intelligenter als der Emacs-Doctor von 1966.
    Selbst wenn du eine KI hättest, die Programmieren könnte, wäre die Spezifikation dazu so aufwändig wie das Programm selbst, sodass du es auch gleich selbst programmieren kannst.

    Die KIs die es gibt, haben mit "Intelligent", wie viele Menschen sich das vorstellen, nichts zu tun.
    Selbst um einen einfachen Satz wie: "Heute wollte ich ein Picknick machen, aber dann habe ich den Wetterbericht gesehen" zu verstehen, brauchst du eine unglaubliche Menge an Allgemeinwissen.

    Du musst den Satz nicht nur grammatisch auseinandernehmen, sondern auch wissen, was ein Picknick ist, dass man dafür gutes Wetter braucht und könntest dann erst den Schluss daraus ziehen, dass das Wetter schlecht ist und dass ich deshalb kein Picknick machen werde.

    Eine Maschine, die von Menschen vorgefertigte Satzbausteine zusammensetzt, hat damit nichts zu tun.

  7. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Juge 18.05.14 - 21:01

    Maria, här auf von KI zu quatschen. Es geht hier um Automatisierung, nicht um künstliche Intelligenz. Programmierung ist 100% logisch und bestens automatisierbar. Dafür brauchst Du keine "KI".

  8. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: redmord 18.05.14 - 21:22

    Teko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es werden
    > sehr viele neue Berufe entstehen. Unsere Vorfahren hatten wahrscheinlich
    > die gleichen Sorgen als die Industrielle Revolution begann.

    Nein, das werden sie nicht. Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass technischer Fortschritt weniger neue Jobs entstehen lässt als getilgt werden. Fast jede Branche hat bei gleichzeitiger Produktivitätssteigerung Arbeitsplätze abgebaut.

  9. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: eisbaer82 18.05.14 - 21:29

    Und wie soll diese Automatisierung die Spezifikation für das Programm verstehen? Die muss doch "wissen", was am Ende rauskommen soll.

  10. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: DrWatson 18.05.14 - 22:01

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht hier um Automatisierung, nicht um künstliche Intelligenz. Programmierung ist 100% logisch und bestens automatisierbar.

    Ich glaube, du hast in deinem leben noch nicht eine Zeile Code geschrieben.

    > Maria, här auf von KI zu quatschen.

    Sagt derjenige, der erzählen will, wie die Welt in der Zukunft aussieht.

  11. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Slurpee 18.05.14 - 22:04

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Maria, här auf von KI zu quatschen. Es geht hier um Automatisierung, nicht
    > um künstliche Intelligenz. Programmierung ist 100% logisch und bestens
    > automatisierbar. Dafür brauchst Du keine "KI".


    Auto fahren ist auch 100% logisch, wir fangen grade erst mit den ersten tapsigen Schritten in Richtung Automatisierung an und du fantasierst hier was von Programmen die Programme schreiben?

  12. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: cry88 18.05.14 - 22:25

    Slurpee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auto fahren ist auch 100% logisch, wir fangen grade erst mit den ersten
    > tapsigen Schritten in Richtung Automatisierung an und du fantasierst hier
    > was von Programmen die Programme schreiben?
    Die ersten Autos fahren bereits vollständig selbstständig und unfallfrei.

  13. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: theonlyone 18.05.14 - 22:27

    Slurpee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Juge schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Maria, här auf von KI zu quatschen. Es geht hier um Automatisierung,
    > nicht
    > > um künstliche Intelligenz. Programmierung ist 100% logisch und bestens
    > > automatisierbar. Dafür brauchst Du keine "KI".
    >
    > Auto fahren ist auch 100% logisch, wir fangen grade erst mit den ersten
    > tapsigen Schritten in Richtung Automatisierung an und du fantasierst hier
    > was von Programmen die Programme schreiben?

    In gewisser weiße wird das heute ja schon gemacht.

    Wir können viel Code erzeugen, man braucht eben nur die initiale Idee.

    Schreiben wir eine UML und erzeugen uns daraus Code, mit Sequenz Diagrammen und genauer beschreibung bekommen wir den Code automatisch generiert, nicht nur die Klassen Strukturen, sondern fertigen Code, samt Tests für die von uns definierten Fälle (die üblichen Tests einer API, wert ist null, wert ist falscher Datentyp, Wert hat Sonderzeichen, etc. pp.).

    Ein Programm so zu gestalten das es deutlich mehr Code automatisch erzeugt, oder schlichtweg mehr Code in größeren Frameworks bereits vordefiniert ist, da kommt man schritt für schritt dahin das Menschen in der Tat ihre probleme in normaler Schrift definieren können und nicht extra programmieren müssen.


    Mit immer stärkeren IDEs mit immer mehr autovervollständigung und immer stärkeren Code Generatoren kommt man da schon weit.

    Compiler optimieren unseren Code ja auch, da steigt kaum einer durch was "wirklich" alles optimiert wird.

    Komplett aus dem nichts erschafft ein Programm natürlich keinen Code, aber es ist durchaus nicht weit hergeholt das man dem programm einen Start-Zustand definiert und sagt was am Ende herauskommen soll und das erzeugt Code der das umsetzt.

    Für einen Roboter wäre das z.b. "Die Dose sieht so aus." mit einem Bild, "Öffne die Dose und fülle den Inhalt in ein Glas". Diese Angaben könnten durchaus reichen, wenn das Programm genügend Zugriff auf Kameras und Datenbanken hat die ihm sagen was eine "Dose" ist und dann wird nach Lösungen gesucht, sei es auch durch "ausprobieren".

    In dieser Art gibt es schon einige Roboter die das so machen.

    Sie bekommen das Material für den Bau, sie bekommen ihren "Arbeitsplatz" und Anweisungen wie sie das Zeug zusammenbauen sollen, ganz wie es ein mensch eben auch gesagt bekommen würde. Und das legen sie los, die Details finden sie selbst heraus und optimieren die bewegungen, man muss also nicht jedem Gelenk des Roboters sagen um wieviel Grad es sich drehen soll.


    Gerade bei "selbstfahrenden" Autos kommt man in Sachen Wegfindungen schon in ein sehr interessantes Level, den wenn ein Roboter seinen Weg selbstständig finden kann (sei es auch nur weil man ihm die gesamte Karte vorgibt im groben und im Detail machen es die Kameras und Sensoren).


    Da sind wir nicht weit weg von dem was ein mensch auch benötigt und tun würde, den wer sich nicht auskennt kommt in einer fremden stadt ohne einen Stadtplan eben auch nicht zurecht, aber wer sein Ziel mit Augen (Kameras) sieht, der kann auch einen Weg dahin finden.


    Ein paar Grundlegende Daten braucht es also durchaus, aber hat man mal die Schritte festgelegt kann man durchaus einen Algorithmus bauen der diese Informationen in logische und zielführende reihenfolgen bringt, den solche Optimierungsaufgaben kann ein Neuronales Netz durchaus effektiv lösen.


    Was ein Algorithmus nicht kann ist die Startbedingung und das Ziel frei zu definieren, das wird im momentan schon noch benötigt.


    Eine KI die wie ein mensch denkt halte ich auch für garnicht wünschenswert, den dann kann man gleich einen Menschen nehmen.

    Eine KI kann viel effektiver denken als ein mensch, wenn sie das paralell machen können umso besser.

  14. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Corban 18.05.14 - 22:42

    Also ich bin seit ca. 20 Jahren Softwareentwickler und habe auch in der Game-Industrie schon an 'KI-Algorithmen' mitgearbeitet und auch sonst verfolge ich ein wenig die Fortschritte in dieser Richtung.

    Mein Fazit ist, das es in absehbarer Zukunft (10-20) Jahre es keine Software geben wird, die eine kundenspezifische Anforderung in eine 'fertige' Anwender-Software generiert.

    Das ist selbst mit erfahrenen Anwendungsentwicklern immer noch schwer genug. (größere Software Projekte in Großunternehmen erst recht)

    Ich wüßte auch schon allein nicht wie ein Interaktions-Interface zu solch einer Software aussehen soll ?

    Wenn man das über eine Spracheingabe versuchen sollte, müßte diese Person sich schon sehr präzise gegenüber der Software ausdrücken. (und wäre diese Person nicht wieder so etwas wie ein Programmierer ?)

  15. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Juge 18.05.14 - 23:03

    Slurpee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auto fahren ist auch 100% logisch, wir fangen grade erst mit den ersten
    > tapsigen Schritten in Richtung Automatisierung an und du fantasierst hier
    > was von Programmen die Programme schreiben?
    Deshalb ist das autonome Auto auch bilig und in einigen Jahren Standard. Das Auto ist dann aber nicht "künstlich intelligent". Künstliche Intelligenz spielt bei der kommenden Automatisierungswelle kaum eine Rolle. Interessant, dass ich das einem "Softwareentwickler" sagen muss.

  16. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: theonlyone 18.05.14 - 23:10

    Corban schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich bin seit ca. 20 Jahren Softwareentwickler und habe auch in der
    > Game-Industrie schon an 'KI-Algorithmen' mitgearbeitet und auch sonst
    > verfolge ich ein wenig die Fortschritte in dieser Richtung.
    >
    > Mein Fazit ist, das es in absehbarer Zukunft (10-20) Jahre es keine
    > Software geben wird, die eine kundenspezifische Anforderung in eine
    > 'fertige' Anwender-Software generiert.
    >
    > Das ist selbst mit erfahrenen Anwendungsentwicklern immer noch schwer
    > genug. (größere Software Projekte in Großunternehmen erst recht)
    >
    > Ich wüßte auch schon allein nicht wie ein Interaktions-Interface zu solch
    > einer Software aussehen soll ?
    >
    > Wenn man das über eine Spracheingabe versuchen sollte, müßte diese Person
    > sich schon sehr präzise gegenüber der Software ausdrücken. (und wäre diese
    > Person nicht wieder so etwas wie ein Programmierer ?)

    Mit der Spracheingabe ist das so eine Sache.

    Die "schlechte" Variante würde nur Wörter erkennen, aber eben nicht den Zusammenhang, oder nur sehr grob.

    Es genügt also nicht das die Software die Wörter richtig erkennt, sondern sie muss auch eine Bibliothek haben was die "Sätze" den jetzt wirklich bedeuten.

    Einfach ausgedrückt im Beispiel von "Hole mir diese Dose" , müsste die Software nicht nur die Wörter "verstehen" , sondern auch wissen was bedeutet den jetzt "Hole" , wer oder was ist "mir", was genau ist den "diese" und was genau ist den eine "Dose" ?

    So gesehen, da steckt wirklich viel mächtige Logik dahinter, wie man am Beispiel Siri und co. erkennen kann ist es alles andere als trivial die Sprache ist Befehle umzusetzen, gerade weil die Sprache einfach nicht genau genug ist, Menschen drücken sich eigentlich immer sehr mehrdeutig aus, man hat am Ende einfach einen "Erwartungswert" was gemeint ist, man kann es aber durchaus auch missverstehen (das passiert ja auch menschen).

    Um beim beispiel zu bleiben:

    "Hole mir diese Dose"

    Hört sich trivial an, aber das Wort "hole" müsste in eine wiederrum komplexe Abfolge von genauen Bewegungen umgesetzt werden.

    Wir definieren also "Hole" bedeutet etwas von A nach B zu bewegen.

    In dem Satz suchen wir also nach diesen Parametern.

    Wir erkennen "mir" als das Ziel der Aktion "hole" , was genau das ist da müssen wir wiederrum erkennen wo kommt der Satz her, wer spricht den, welche "Person" ist damit gemeint, schon wieder sehr komplex das mit Kameras und Mikrofonen als Sensoren festzulegen, vor allem wenn dann so Hürden dazu kommen wie "Spiegelbilder" und gesprochene Sätze aus dem Fernseher, Radio etc. pp. die wir natürlich NICHT ausführen sollen.

    Der nächste Parameter "Dose" ist noch eher einfacher zuzuweißen, wir müssten eine Datenbank haben die zu jedem Wort ein Bild parat hat, eine Dose eben. Die kann natürlich verschiedenste Formen und Farben haben, mal mit Schrift drauf, mal ohne.

    Dose ist da schon sehr frei definiert, die Software müsste also in seiner unmittelbaren Umgebung nach Dingen suchen die der "Dose" aus seiner Datenbank am nächsten kommt, erstmal rein von den Kamera bildern, womöglich noch mit anderen Sensoren, so das sie halbwegs sicher sagen kann "ja, das ist eine Dose zu 99%" ; wieder kommen die Probleme dazu das wir natürlich Dosen im Fernseher, Spiegelbilder, Reflexionen und andere "Dosen" nicht als echte Dose erkennen wollen.

    Am Ende können wir das extra "diese" Dose dazu nehmen, den stehen da mehrere wird nur eine davon gemeint sein, deutet die Person mit dem Finger auf die gewünschte Dose müsste eine Software anhand davon herausfinden welche der Dosen gemeint ist.

    Das erstmal trivial wirkende "Hole mir diese Dose" mutiert also schnell in eine echt komplexe angelegenheit, gerade wenn es von einer Realen Person per Sprache und Gestik vermittelt wird.

    Die Software muss die Nachricht erstmal übersetzen, bevor sie auch nur irgendwie angefangen hat den Befehl tatsächlich auszuführen.


    Die Dose dann "tatsächlich" in Bewegungen zu holen ist etwas das heutige Roboter durchaus hinbekommen, aber auch das ist alles andere als trivial, da es einige Stolpersteine gibt die man als Mensch nicht bewußt wahrnimmt, sonder "ganz natürlich" darauf reagiert (z.b. wenn die Dose rutschig ist).


    Bei all dem kommt eine zusätzliche Logik Plausibilitätsprüfung noch oben drauf.

    Würde man einem Roboter sagen "Hole mir diese Dose" und deutet auf eine Dose die einem garnicht gehört, dürfte der Roboter natürlich nicht loselaufen und die Dose klauen, läuft man weg während der Roboter gerade losläuft, wird das ganze auch wieder problematisch etc. etc.


    Man sieht also, selbst einfachste Aufgaben sind hoch komplex, wenn man sich nur ansatzweiße überlegt was alles nötig ist um das zu tun, was für uns Menschen ansonsten komplett problemlos funktioniert.


    Werden die Aufgaben noch komplexer, dann ist es die größte Hürde für die Software aus der Welt der Menschen erstmal in die maschinen Welt zu übersetzen.

    Für Menschen ist es da einfacher sich in die Maschinen Welt zu denken und direkt klar zu formulieren , aber auch dafür brauchen wir spezielle Menschen, Programmierer eben.


    Bis eine Software möglichst fehlerfrei als Übersetzer von Mensch zu maschine fungieren kann, wird es noch einige Zeit brauchen, den das setzt alles vorraus das ein Mensch diese maschine erstmal gebaut hat.

  17. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Soley 18.05.14 - 23:11

    Ich halte KI, die Programme schreibt für absurd aus meiner Erfahrung.
    Was gibt es für KIs?

    1. Ausprogrammierte vordefinierte Routinen, die der Entwickler vorgegeben hat. Damit kann man höchstens Intelligenz faken, wenn man clever programmiert, aber selbständig programmieren wird sowas nie.

    2. Die sagenumwobenen neuronalen Netze. Klar sind sehr vielversprechend, weil sie genauso (zumindest ähnlich) arbeiten, wie unser Gehirn. Aber der Hype ist schon seit einiger Zeit abgeflaut, weil man eingesehen hat, dass man sehr spezifische Netze benötigt und diese nur für ganze spezielle Aufgaben geeignet sind. Vor allem für Pattern-Matching. Naja gut, dann sagt die die KI, in welche Klasse von Programmen deine Spezifikation fällt, ausprogrammieren kann es das Programm trotzdem nicht.
    Nicht zu erwähnen, wie NNs lernen. Die lernen überwacht, also man gibt Eingabe und Ausgabe(komplette Programme) vor und wenn alles richtig läuft und man ausreichend Ein-/Ausgabe vorgegeben hat, dann kann das NN vlt. das Leisten, was da verlangt wird.

    3. Reinforcement Learning Algorithmen. Naja, wenn man bedenkt, dass bereits der Zustandsraum von 4-Gewinnt den Adressraum einer 64-Bit Maschine sprengt, sehe ich da fürs Entwickeln von neuem Code schwarz. Und hier muss man zum Lernen automatisiert entscheiden können, ob der zufällig produzierte Code korrekt oder falsch ist.

    Es gibt sicher noch einige Abwandlungen davon, wie genetische Algorithmen usw. aber deren Einsatzbereich ist sehr beschränkt und an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst, sodass es keine generelle KI jemals geben wird.
    Was jedoch recht vielversprechend klingt, ist das Human Brain Project. Dort wird versucht ein gesamtes menschliches Gehirn zu simulieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.14 23:25 durch Soley.

  18. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: DrWatson 18.05.14 - 23:22

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb ist das autonome Auto auch bilig und in einigen Jahren Standard.

    Das ist doch schon wieder der Blick in die Glaskugel.

    In wie vielen Jahren ist das autonome Auto Standard?
    Einfach so ist das eine Nullaussage.

  19. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Sebbi 19.05.14 - 01:17

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teko schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es werden
    > > sehr viele neue Berufe entstehen. Unsere Vorfahren hatten wahrscheinlich
    > > die gleichen Sorgen als die Industrielle Revolution begann.
    >
    > Nein, das werden sie nicht. Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass
    > technischer Fortschritt weniger neue Jobs entstehen lässt als getilgt
    > werden. Fast jede Branche hat bei gleichzeitiger Produktivitätssteigerung
    > Arbeitsplätze abgebaut.

    Gut, dann entstehen eben neue Branchen ... der Mensch wird nicht Däumchen drehen.

    Die Frage ist nur, werden wir eine vornehmlich kreative Gesellschaft, oder ein Volk von Logikern und Philosophen oder werden wir alle Raumfahrer ... irgendwas gibt es immer zu tun und wenn es nur das Sauberhalten der eigenen Wohnung ist.

  20. Re: Froh Softwareentwickler zu sein

    Autor: Sebbi 19.05.14 - 01:23

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Slurpee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auto fahren ist auch 100% logisch, wir fangen grade erst mit den ersten
    > > tapsigen Schritten in Richtung Automatisierung an und du fantasierst
    > hier
    > > was von Programmen die Programme schreiben?
    > Deshalb ist das autonome Auto auch bilig und in einigen Jahren Standard.
    > Das Auto ist dann aber nicht "künstlich intelligent". Künstliche
    > Intelligenz spielt bei der kommenden Automatisierungswelle kaum eine Rolle.
    > Interessant, dass ich das einem "Softwareentwickler" sagen muss.

    Bitte erkläre uns wie man Softwareentwicklung so automatisieren können soll, dass es keinen Menschen mehr benötigt. Es erfordert ziemlich viel Intelligenz und Auffassungsgabe um zu verstehen was ein Kunde will ...

    Wenn der Kunde bereits so genau beschreiben könnte, was er gerne hätte, dann ist die Software bereits erstellt ... da braucht es keine Softwareentwicklung mehr, sondern nur noch ein paar Programmierer, die das runtertippen ...

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