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Wo bleibt die wirtschaftliche Betrachtung?

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  1. Wo bleibt die wirtschaftliche Betrachtung?

    Autor: systemnutzer 22.01.19 - 13:00

    Private Cloud, Public Cloud, Multi Cloud, Hybrid Cloud und diverse "... as a Service"-Angebote schön und gut, fand ich auch den Artikel durchaus lesenswert, aber wo bleibt bitte die wirtschaftliche Betrachtung?

    Die zahlreichen Cloud- und "... as a Service"-Lösungen wurden ja mit dem Argument angepriesen, dass man als Kunde (meist ist der Geschäftskunde gemeint) Geld spart. Wie auch beim klassischen IT-Outsourcing/-Offshoring zahlen die Kunden aber am Ende drauf und das deutlich mehr als heute.

    Warum ist das so?
    Hinter den Anbietern stecken in der Regel börsennotierte und damit renditeorientierte Konzerne, die sich in Steueroasen einen schlanken Fuß machen. Das IT-Outsourcing oder -Offshoring hat keine Ersparnisse gebracht, wie einige Unternehmen jetzt verbittert feststellen mussten, nachdem sie auch den letzten Mitarbeiter mit etwas IT-Fachkenntnissen vor die Tür gesetzt haben. Ich arbeite in einem spezialisierten Systemhaus und höre jene, die auf Outsourcing, Cloud und Co. gesetzt haben, nur noch jammern. Kein IT-fähiges Personal vorhanden, diverse Abonnements, explodierende Unterhaltungskosten, vor allem mittel- und langfristig, wenn man das ordentlich kalkuliert.

    Gewinner sind ausschließlich die Konzerne, die man bei Ausfällen (man erinnere an die Störungen bei den Rechenzentren in Irland oder der Ausfall bei AWS, der diverse Internetdienste seinerzeit gleich mit lahmgelegt hat) rechtlich auch noch nicht mal so einfach "angreifen" kann, sprich Schadensersatz für Umsatzausfälle und weiß der Geier, weil hier unterschiedliche Rechtssysteme aufeinanderprellen.

    Und ist das Fachwissen erst einmal bei den Konzernen zentralisiert, sind weiter steigende Kosten, noch mieserer Service (oftmals mit schlecht Deutsch sprechendem Personal) und die noch intensivere Abhängigkeit garantiert. Was war nochmal die Grundgedanken? Ach ja, man wollte Geld sparen und seine Flexibilität steigern. Pustekuchen!

  2. Re: Wo bleibt die wirtschaftliche Betrachtung?

    Autor: Oktavian 22.01.19 - 13:46

    > Private Cloud, Public Cloud, Multi Cloud, Hybrid Cloud und diverse "... as
    > a Service"-Angebote schön und gut, fand ich auch den Artikel durchaus
    > lesenswert, aber wo bleibt bitte die wirtschaftliche Betrachtung?

    Die ist sehr individuell und deshalb kaum in einem Artikel zu fassen.

    Wenn heute ein Unternehmen auf der grünen Wiese anfängt, wird es kaum zwei eigene Rechenzentren bauen, die mit Servern und Storage bestücken, und ne ganze Mannschaft einstellen, die die betreibt. Hier sind Cloud-Lösungen enorm günstig.

    Wenn hingegen die Rechenzentren zu den eh-da-Kosten gehören, verschiebt sich die Rechnung. Auch Personal ist so eine Sache. Mit einem Umzug in die Cloud könnte man einiges an Mannschaft sparen, aber man kann die Einsparungen nicht so einfach realisieren, man setzt eben nicht so einfach die Leute vor die Türe.

    Zudem variieren die Kosten natürlich sehr nach dem Nutzungsmodell. Eine sehr gleichförmige Nutzung ist in der Cloud unattraktiver als eine Nutzung, die über den Tag stark schwankt, oder die für Projekte hohe Anforderungen stellt, dann aber wieder stark abfällt. Hier spielt die Cloud ihre Stärken aus.

    > Ich arbeite in einem spezialisierten Systemhaus und höre
    > jene, die auf Outsourcing, Cloud und Co. gesetzt haben, nur noch jammern.
    > Kein IT-fähiges Personal vorhanden, diverse Abonnements, explodierende
    > Unterhaltungskosten, vor allem mittel- und langfristig, wenn man das
    > ordentlich kalkuliert.

    Klarer Fall von Availability Bias. Die, die jammern, hört man halt. Die, die mit ihrer Lösung sehr zufrieden sind, schlagen nicht bei euch auf und man hört sie auch nicht.

    Wenn alle dermaßen unzufrieden wären, hätte schon die große Rückmigrationswelle eingesetzt. Die Zahlen der Anbieter sagen etwas anderes.

    > Gewinner sind ausschließlich die Konzerne, die man bei Ausfällen (man
    > erinnere an die Störungen bei den Rechenzentren in Irland oder der Ausfall
    > bei AWS, der diverse Internetdienste seinerzeit gleich mit lahmgelegt hat)
    > rechtlich auch noch nicht mal so einfach "angreifen" kann, sprich
    > Schadensersatz für Umsatzausfälle und weiß der Geier, weil hier
    > unterschiedliche Rechtssysteme aufeinanderprellen.

    Das hat weniger mit Rechtssystemen zu tun sondern damit, dass jeder Dienstleister Folgeschäden von der Haftung ausnimmt. Man wäre verrückt, es nicht zu tun. Man bekommt eben das, was man vertraglich vereinbart hat. Und wenn mein Mitarbeiter im eigenen RZ den Server kaputt gespielt hat, verlange ich von dem ja auch keinen Schadenersatz.

  3. Re: Wo bleibt die wirtschaftliche Betrachtung?

    Autor: systemnutzer 22.01.19 - 14:29

    > Wenn heute ein Unternehmen auf der grünen Wiese anfängt, wird es kaum zwei
    > eigene Rechenzentren bauen, die mit Servern und Storage bestücken, und ne
    > ganze Mannschaft einstellen, die die betreibt. Hier sind Cloud-Lösungen
    > enorm günstig.
    >

    Warum sollten KMUs Rechenzentren betreiben? Nur mal so am Rande erwähnt: Die Volkswirtschaft besteht nicht nur aus transnational agierenden, börsennotierten und renditeorientierten Konzernen. Der Mittelstand ist - wie oft zitiert - das Rückgrat unserer Volkswirtschaft. Über 95% unserer Kunden sind KMUs.

    Bei solchen Kunden sind keine Rechenzentren, sondern gut strukturierte IT-Infrastrukturen aus Server, SAN, NAS, Netzwerkdrucker, der mögliche Einsatz von Thin-Clients und so weiter gefragt. Da lassen sich tatsächlich Kosten sparen, aber gewiss nicht durch Outsourcing, Offshoring, Clouds oder "... as a Service"-Angebote. Letzte Woche haben wir einen Serverumzug bei einem mittelständischen Betrieb mit rund 180 Angestellten durchgeführt. Das Konkurrenzangebot sah eine Multi-Cloud-Lösung (mehrere Anbieter inkl. Redundanz) sowie die Einführung von Microsoft 365 Business (nicht Office 365 Business Premium) vor. In den ersten anderthalb Jahren hätte das Unternehmen tatsächlich Geld gespart, doch mit Ablauf wäre der break-even point eingetreten, also der Zeitpunkt, an dem die Cloud-Dienstleister und Microsoft ordentlich Gewinne gemacht hätten. So ähnlich sahen auch weitere Konkurrenzangebote aus. Die tatsächlichen Kosten mittel- oder langfristig sehen viele Kunden nicht und darauf setzen eben etwaige Dienstleister, weil man Fachpersonal leicht vor die Türe setzen, nicht aber zum Eintritt ins Unternehmen bitten kann.

    > Zudem variieren die Kosten natürlich sehr nach dem Nutzungsmodell. Eine
    > sehr gleichförmige Nutzung ist in der Cloud unattraktiver als eine Nutzung,
    > die über den Tag stark schwankt, oder die für Projekte hohe Anforderungen
    > stellt, dann aber wieder stark abfällt. Hier spielt die Cloud ihre Stärken
    > aus.

    Nun ja, im Berufsalltag mussten wir schon diversen Unternehmen auf Deutsch gesagt den Ar*** retten, weil sie auf Cloud gesetzt haben. Da war mal eine Internetverbindung längere Zeit weg, dort die Bandbreite wegen fehlender Kapazitäten im Rechenzentrum zu niedrig und anderswo eine Datenbank vom Dienstleister falsch konfiguriert, sodass Daten nicht abgerufen werden konnten. Klar, das sind Kleinigkeiten, aber wenn sich diese summieren, ist die Kalkulation dahin.

    > Wenn alle dermaßen unzufrieden wären, hätte schon die große
    > Rückmigrationswelle eingesetzt. Die Zahlen der Anbieter sagen etwas
    > anderes.

    Viele Unternehmen setzen erst gar keine Cloud oder kaufen irgendwelche ".. as a Service"-Leistungen ein, weil sie deren Kosten-Nutzen-Rechnung berechtigterweise in Frage stellen.

    Wir als Systemhaus bieten keine Cloud-Lösungen für unsere Kunden an und sind bisher gut damit gefahren, während erst jüngst ein Mitbewerber insolvent ging. Die Kosten für Cloud und Abonnements liefen bei den Kunden aus dem Ruder, weshalb ein paar zu uns gewechselt waren, aber eher durch Zufall.

    Ich selbst stehe der Cloud zwar auch sehr kritisch gegenüber, aber eine Private Cloud wäre auch für mich ein durchaus vertretbarer Kompromiss für Kunden, die etwas mutiger sind. Alternativ sind SAN-Lösungen bei datenintensiven Prozessen oder NAS-Lösungen für flexibel erreichbare Datenspeicher im petto. Es gibt bessere Alternativen als Outsourcing, Offshoring oder lustige Cloud-Marketing-Bullshit-Bingo-Angebote diverser Anbieter, so ehrlich ich das formulieren möchte.

  4. Re: Wo bleibt die wirtschaftliche Betrachtung?

    Autor: pumok 22.01.19 - 14:39

    Sehe ich ähnlich, möchte aber noch folgendes Scenario ergänzen:

    Wir sind ein Maschinenbau KMU mit ca. 300 Mitarbeitern und versuchen die IT komplett selbst abzudecken. Wir haben jedoch das Problem, dass wir eine offene Stelle seit nun gut einem Jahr nicht besetzen können (Bewerber sind entweder unbrauchbar oder lehnen den Job ab) und so sind wir teilweise gezwungen, gewisse Dinge auszulagern. Wir wollen das nicht und haben auch keinen Druck von der Geschäftsführung das zu tun, aber da unser Team nicht ausreichend Kapazitäten hat, bleiben uns nicht viel Alternativen.

  5. Re: Wo bleibt die wirtschaftliche Betrachtung?

    Autor: Oktavian 22.01.19 - 14:40

    > Warum sollten KMUs Rechenzentren betreiben?

    Um Anforderungen an die Verfügbarkeit und Continuity gewährleisten zu können. Insbesondere wenn der KMU Zulieferer eines größeren Unternehmens ist, kann dies Voraussetzung sein.

    Es gibt zur Zeit zwei große Szenarien, über die Unternehmen in die Cloud migrieren:
    1. Schwankende Kapazitätsanforderungen für Entwicklung und Test
    2. Abdeckung von Anforderungen insbesonder an die Continuity

    Beide können in der eigenen Datenhaltung nur zu unverhältnismäßigen Kosten abgedeckt werden.

    > Über 95% unserer
    > Kunden sind KMUs.

    Und schon wieder Availability Bias. Natürlich sind 95% der Kunden eines Systemhauses KMUs, weil das eben eure Zielgruppe ist. Auf den Markt internationaler Konzerne zielen Systemhäuser nicht.

    > Wir als Systemhaus bieten keine Cloud-Lösungen für unsere Kunden an und
    > sind bisher gut damit gefahren,

    Ist doch super. Der Markt ist groß genug für beide Welten. Jeder kann sich das raussuchen, was am besten auf seine Anforderungen passt.

  6. Re: Wo bleibt die wirtschaftliche Betrachtung?

    Autor: Oktavian 22.01.19 - 14:45

    > Wir sind ein Maschinenbau KMU mit ca. 300 Mitarbeitern und versuchen die IT
    > komplett selbst abzudecken. Wir haben jedoch das Problem, dass wir eine
    > offene Stelle seit nun gut einem Jahr nicht besetzen können (Bewerber sind
    > entweder unbrauchbar oder lehnen den Job ab) und so sind wir teilweise
    > gezwungen, gewisse Dinge auszulagern

    Auch ein häufiges Problem, was dazu noch einhergeht mit Spezialisierung und Skaleneffekten.

    Wenn man von einem Dienstleister beispielsweise Exchange, SAP oder ein CRM as a Service kauft, wird dies betreut von einer Mannschaft von Leuten, die sich in der Materie sehr gut auskennen. In der Regel habe ich hier eine deutlich höhere Qualität und Verfügbarkeit als beim Betrieb im eigenen Haus. Im eigenen Haus kann ich mir eben nur ein paar ITler leisten, die eben alles irgendwie können müssen.

    Ich erkaufe mir das mit einer gewissen Unflexibilität. Nicht alles, was man irgendwie machen könnte, bietet mit der Dienstleister auch an. Es gibt einen Standard, ein paar Optionen, und das war es. Allerdings berichten mir Kunden, die mit SAP in die Cloud gegangen sind, dass diese Reduktion den internen Prozessen sehr gut getan hat.

  7. Re: Wo bleibt die wirtschaftliche Betrachtung?

    Autor: systemnutzer 22.01.19 - 14:47

    pumok schrieb:
    > Wir sind ein Maschinenbau KMU mit ca. 300 Mitarbeitern und versuchen die IT
    > komplett selbst abzudecken. Wir haben jedoch das Problem, dass wir eine
    > offene Stelle seit nun gut einem Jahr nicht besetzen können (Bewerber sind
    > entweder unbrauchbar oder lehnen den Job ab) und so sind wir teilweise
    > gezwungen, gewisse Dinge auszulagern. Wir wollen das nicht und haben auch
    > keinen Druck von der Geschäftsführung das zu tun, aber da unser Team nicht
    > ausreichend Kapazitäten hat, bleiben uns nicht viel Alternativen.

    Damit klopfen unsere Kunden häufig an unserer Tür. Wir selbst bilden Fachinformatiker/innen aus und es bewerben sich regelmäßig welche bei uns. Wenn man aber sieht, was die an "Fachwissen" mitbringen, wundert man sich nicht, warum Deutschland in puncto Bildung quasi inkompetent ist. Die bringen Grundwissen mit, aber selten richtiges Fachwissen. Die kennen häufig nicht mal die Grundlagen eines Netzwerkes (Domäne, Domänencontroller, Active Directory, DHCP und so weiter...). Die lehnt dann unser Geschäftsführer folgerichtig ab, denn die können wir auch nicht mal in den Service setzen.

    Ich selbst bin "nur" gelernter Informatikkaufmann und durch einen Bekannten im Systemhaus gelandet. Weil ich etwas Fachwissen mitbringen konnte, gerade im Umfeld von verschiedenen Netzwerklösungen für KMUs, war der Einstieg für mich etwas einfacher, aber nicht wesentlich leichter.

    Was setzt denn eure Stelle voraus, wenn ich mal fragen darf?

  8. Re: Wo bleibt die wirtschaftliche Betrachtung?

    Autor: systemnutzer 22.01.19 - 14:55

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Über 95% unserer
    > > Kunden sind KMUs.
    >
    > Und schon wieder Availability Bias. Natürlich sind 95% der Kunden eines
    > Systemhauses KMUs, weil das eben eure Zielgruppe ist. Auf den Markt
    > internationaler Konzerne zielen Systemhäuser nicht.

    Du scheinst offenbar keine Marktkenntnisse zu haben... T-Systems arbeitet international, Bechtle arbeitet teilweise international, Computacenter arbeitet international, Atos arbeitet international, ... Das sind Systemhäuser, zu denen aber nicht nur finanzstarke Großkonzerne, sondern oftmals auch KMUs gehören, die sich die IT was kosten lassen.

    Übrigens: Auch wir bieten ERP-Lösungen über einen Geschäftspartner an. Alles können und wollen wir auch nicht. Manche Sachen lassen sich nur über verschiedene Dienstleister realisieren, aber eine vernünftige IT-Infrastruktur kann man auch ohne Outsourcing, Offshoring, Cloud und Co. umsetzen, und das durchaus wirtschaftlich. Thin-Clients, NAS und Co. bieten da reichlich Potenzial. Wir warten die Infrastrukturen unserer Kunden und hey, es gibt selten Tage, wo mehrere Kunden gleichzeitig Alarm auslösen, weil irgendwas nicht läuft. Gut, die Services lassen wir uns aus auch entsprechend bezahlen, aber wenn man das gut verkauft, sind die Kunden auch bereit die Preise zu akzeptieren.

  9. Re: Wo bleibt die wirtschaftliche Betrachtung?

    Autor: Oktavian 22.01.19 - 15:06

    > Du scheinst offenbar keine Marktkenntnisse zu haben... T-Systems arbeitet
    > international, Bechtle arbeitet teilweise international, Computacenter
    > arbeitet international, Atos arbeitet international, ... Das sind
    > Systemhäuser, zu denen aber nicht nur finanzstarke Großkonzerne, sondern
    > oftmals auch KMUs gehören, die sich die IT was kosten lassen.

    Ja, es gibt ein paar, die bespielen beide Märkte. Aber die bieten auch gerne Cloud-Lösungen, sowohl mit eigener Cloud also auch in Zusammenarbeit mit dem großen Cloud-Anbietern.

    Gut, fassen wir es spezieller, ihr zielt nicht auf die großen, deshalb sind 95% eurer Kunden KMUs.

  10. Re: Wo bleibt die wirtschaftliche Betrachtung?

    Autor: systemnutzer 22.01.19 - 15:16

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut, fassen wir es spezieller, ihr zielt nicht auf die großen, deshalb sind
    > 95% eurer Kunden KMUs.

    Ich kann dir auch ein paar Gründe nennen. Die großen Unternehmen versuchen den Preis an allen Ecken und Enden zu drücken, wollen für Service am besten 0 Euro zahlen und glauben, sie hätten mehr Ahnung von IT als der Rest der Welt. Ja, es gibt Ausnahmen, aber die sind sehr selten.

    Dass die großen Systemhäuser wie T-Systems und Bechtle nicht nur Kunden, sondern auch Mitarbeiter verlieren (teilweise sind sogar Massenentlassungen vorgesehen, z. B. bei T-Systems), hat vor allem etwas mit der Zunahme der Spezialisierung zu tun. Die großen Systemhäuser haben die Masse abgedeckt und dazu "einstudierten" Service anbieten können. Den braucht man heute aber immer seltener, weil die großen Häuser die Spezialisierung vorangetrieben haben, wovon jetzt die kleineren Systemhäuser wie unseres profitieren. Wir kommen kaum noch hinterher, die zahlreichen Anfragen zu beantworten oder Aufträge zu abzuarbeiten. Es sind mehrere Stellen offen.

    Die großen Unternehmen werden in den kommenden Jahren da größere Probleme bekommen, denn, wenn die Spezialisierung weiter zunimmt, müssen sich die großen Systemhäuser was einfallen lassen.

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