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So lange Spiegel Online nichts kostet
Autor: sttn 08.11.12 - 21:06
hat der Springer-Verlag ein großes Problem. Weil alle dann halt dorthin gehen.
Ist zwar auch kein Qualitätsjournalismus, sondern viel schlecht recherchierter Schwachsinn, aber der Springer Verlag bietet auch nichts besseres.
Etwas anderes wäre wenn wirkliche journalistische Qualität veröffentlich würde, aber das reine durchreichen von Reuters-Nachrichten ist keinen Cent wert. -
Re: So lange Spiegel Online nichts kostet
Autor: BasAn 08.11.12 - 21:35
> Etwas anderes wäre wenn wirkliche journalistische Qualität veröffentlich würde, aber das reine durchreichen von Reuters-Nachrichten ist keinen Cent wert.
So siehts aus, bei den Bezahlseiten gibt es kaum Mehrwert.
Und für Recherche oder auch für Meldungen die von Propaganda/PR bereinigt wurden würde ich gerne zahlen! -
Re: So lange Spiegel Online nichts kostet
Autor: klink 08.11.12 - 21:53
BasAn schrieb:
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> Und für Recherche oder auch für Meldungen die von Propaganda/PR bereinigt
> wurden würde ich gerne zahlen!
So was kriegt man nicht mal für Geld! -
Re: So lange Spiegel Online nichts kostet
Autor: 9life-Moderator 09.11.12 - 11:05
BasAn schrieb:
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> Und für Recherche oder auch für Meldungen die von Propaganda/PR bereinigt
> wurden würde ich gerne zahlen!
Ich würde gern für UNGEFILTERTE Nachrichten zahlen. Aber solange es "Entscheider" gibt, die bestimmen, was gelesen werden darf, und was nicht, werden wir auch in "freien Demokratien" nur das lesen dürfen, was die regierenden wollen. -
Re: So lange Spiegel Online nichts kostet
Autor: Kondom 09.11.12 - 12:45
sttn schrieb:
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> Ist zwar auch kein Qualitätsjournalismus, sondern viel schlecht
> recherchierter Schwachsinn, aber der Springer Verlag bietet auch nichts
> besseres.
>
> Etwas anderes wäre wenn wirkliche journalistische Qualität veröffentlich
> würde, aber das reine durchreichen von Reuters-Nachrichten ist keinen Cent
> wert.
Du hast nicht zu Ende gedacht. Spiegel Online ist NICHT die Online Version von "Der Spiegel", sondern wird eigenständig geführt. Bei der kostenlosen Spiegel Online Version bekommst du nur den allgemeinen Nachrichtenbrei der über dpa und reuters geliefert wird, richtig. Wenn du gute, tiefgründigere und besser recherchierte Artikel zu Themen die nicht auf jeder x-beliebigen anderen Seite auch verwurstet werden, dann musst du bezahlen. Journalisten können auch nicht von Luft leben. "Der Spiegel" kannst du zum Beispiel auch online lesen, gegen Bezahlung.
Springer hat also bereits eine Bezahlschranke eingebaut. Nur setzen viele Spiegel Online mit Spiegel gleich und das ist falsch. Spiegel Online wird nur über Werbung finanziert, da kannst du nicht mehr als das Durchreichen von Pressemeldungen erwarten. Wenn du was besseres willst, dann musst du dafür zahlen. -
Re: So lange Spiegel Online nichts kostet
Autor: Regenbogenlilli 09.11.12 - 17:40
Kondom schrieb:
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> Journalisten können auch nicht von Luft leben.
Also diese Journalisten sollten sich vielleicht einen neuen Job suchen. Vielleicht etwas wo sie nicht so einen Unsinn verbreiten können wie sie es bei "Der Spiegel" tun. -
Re: So lange Spiegel Online nichts kostet
Autor: Rost 10.11.12 - 14:45
9life-Moderator schrieb:
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> Ich würde gern für UNGEFILTERTE Nachrichten zahlen.
Was sollen den ungefilterte Nachrichten sein? Jede Nachricht ist durch mindestens ein Hirn gegangen, nämlich desjenigen, der die Nachricht ursprünglich erzeugt - und das ist bereits ein Filter.
Ungefilterte Nachrichten gibt es genauso wenig wie die absolute Wahrheit.



