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Rechenzentrum im Meer
Autor: Aison 16.04.14 - 14:17
Ich frage mich da eher, wie das gehen soll mit der Verbindung. Ziehen die da dann Glasfaserkabel zu diesen Schiffen (die dann notabene stationär betrieben werden). Eine Verbindung per Satellit wird wohl kaum in Frage kommen, da viel zu hohe Latenz.
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Re: Rechenzentrum im Meer
Autor: Drizzt 16.04.14 - 14:18
Scheiß auf die Verbindung, woher den Strom nehmen?
So ein Rechenzentrum braucht dann ja doch ein bischen mehr -
Re: Rechenzentrum im Meer
Autor: Guardian 16.04.14 - 14:22
Drizzt schrieb:
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> Scheiß auf die Verbindung, woher den Strom nehmen?
> So ein Rechenzentrum braucht dann ja doch ein bischen mehr
Ich denk mal strom wird keine große Sache werden. Du hast ja ständig Bewegung im Meer. Da kann man durchaus mit erneuerbaren kommen.
Gezeitenkraftwerke und solaranlagen -
Re: Rechenzentrum im Meer
Autor: derh0ns 16.04.14 - 14:38
Meinst du damit kann man 15 Megawatt produzieren und das zu jeder Zeit, auch wenn mal keine Wellen sind oder es nacht ist.
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Re: Rechenzentrum im Meer
Autor: 3rain3ug 16.04.14 - 14:43
Datenverbindungen im Meer sind ein Klacks.. ein neues Seekabel liegt binnen eines Jahres egal von wo nach wo.. das nötige Kleingeld hat Google. Damit sind dann Fetteste Datenverbindungen möglich... Das Konzept wäre ideal für Google und in der Mitte des Ozeans wäre Google der Mittelpunkt des globalen Internets... man bräuchte nur 3 Seekabel auf unterschiedliche Kontinente und wäre der Ultimative Mittelpunkt des Internets
Ein neues Kabel durchs Festland ist dann schon ein größeres Problem... dort müssten tausende Genehmigungen erteilt werden (Länder, Städte, Städte, Kommunen, Straßenbauämter... ) sowa dauert Jahre ! -
Re: Rechenzentrum im Meer
Autor: 3rain3ug 16.04.14 - 14:46
derh0ns schrieb:
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> Meinst du damit kann man 15 Megawatt produzieren und das zu jeder Zeit,
> auch wenn mal keine Wellen sind oder es nacht ist.
sollte kein Problem sein.. Leistungspitzen und Engpässe könnten Dieselgeneratoren abfangen... Gezeitenkraftwerke, Wind, Solar alles kein Thema... theoretisch schon machbar...
Es sind schon unglaubwürdigere Projekte umgesetzt und längst realität...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.14 14:48 durch 3rain3ug. -
Re: Rechenzentrum im Meer
Autor: Geistesgegenwart 16.04.14 - 15:01
Aison schrieb:
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> Ich frage mich da eher, wie das gehen soll mit der Verbindung. Ziehen die
> da dann Glasfaserkabel zu diesen Schiffen (die dann notabene stationär
> betrieben werden). Eine Verbindung per Satellit wird wohl kaum in Frage
> kommen, da viel zu hohe Latenz.
Klar, Glasfaserkabel lässt sich im Meer leichter verbuddeln als Quer über (bewohntes/bebautes) Festland. Google hat 2009 schon ein Patent eingereicht für schwimmende Rechenzentren, siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Google_barges sogar mit Zeichnung.
Der Hauptvorteil dürfte die Kühlung sein, das Meerwasser ist quasi ein kostenloser Wärmetauscher. Stromversorgung müsste natürlich auch sichergestellt werden, evntl. vom Festland ähnlihc wie in Offshore Windparks. Oder noch besser: Das Barge wird direkt IN einen Offshore Windpark geschleppt und von dort mit Strom versorgt. -
Re: Rechenzentrum im Meer
Autor: robinx999 16.04.14 - 15:14
Aison schrieb:
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> Ich frage mich da eher, wie das gehen soll mit der Verbindung. Ziehen die
> da dann Glasfaserkabel zu diesen Schiffen (die dann notabene stationär
> betrieben werden). Eine Verbindung per Satellit wird wohl kaum in Frage
> kommen, da viel zu hohe Latenz.
Die brauchen keinen Satellit die haben doch erst kürzlich einen Dronen Anbieter gekauft und die Dronen sollten doch 5 Jahre fliegen können https://www.golem.de/news/titan-aerospace-google-schnappt-facebook-internet-drohne-vor-der-nase-weg-1404-105861.html und wenn ich mich recht erinnere sollten die teile doch eine Flughöhe von über 60.000 Fuß haben (und sich damit Oberhalb der Kontrolierten Luftraums bewegen) -
Re: Rechenzentrum im Meer
Autor: zendar 16.04.14 - 15:20
derh0ns schrieb:
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> Meinst du damit kann man 15 Megawatt produzieren und das zu jeder Zeit,
> auch wenn mal keine Wellen sind oder es nacht ist.
Im offenes Meer gibt es genug Stellen wo immer Wellen sind, das sollte ausreichen. Wenn noch mehr Strom benötigt wird können die ja noch ein paar Solarpanels anschließen, oder ein Windkraftwerk auf dem Ponton stellen. Platzprobleme (beliebig erweiterbar mit extra Pontons) oder Probleme mit Baugenehmigungen gibt es dort ja nicht. -
Verteidigung
Autor: Hutschnur 16.04.14 - 16:49
Ich frage mich, was passiert eigentlich, wenn die als "staatenlos" mal angegriffen werden? Wer verteidigt die? Auf welcher Grundlage?
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Re: Verteidigung
Autor: Geistesgegenwart 16.04.14 - 16:59
Hutschnur schrieb:
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> Ich frage mich, was passiert eigentlich, wenn die als "staatenlos" mal
> angegriffen werden? Wer verteidigt die? Auf welcher Grundlage?
Das im Beitrag vom Axel-Springer Chef Propagandisten postulierte "Staatenlose Schiff" ist natürlich unsinn. Laut Seerecht müssen Schiffe unter einer Flagge eines Landes fahren, und auf dem Schiff gelten dann die Gesetze eben genau diesen Landes.
Die EU schützt ja z.B. mit der Operationen Atalanta auch Schiffe vor Piraterie usw. -
Re: Verteidigung
Autor: AIM-9 Sidewinder 16.04.14 - 16:59
Hm, interessanter Einwurf. Als nächstes dann Google Kriegsschiffe und die Google Army? Irgendwie ein seltsamer Gedanke.
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Re: Verteidigung
Autor: Icke_ 16.04.14 - 17:25
AIM-9 Sidewinder schrieb:
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> Hm, interessanter Einwurf. Als nächstes dann Google Kriegsschiffe und die
> Google Army? Irgendwie ein seltsamer Gedanke.
Nicht zu vergessen: die heimlich installierten (Atom-)Raketenabschussvorrichtungen. Sonst macht das ganze ja keinen Sinn... -
Re: Verteidigung
Autor: __destruct() 16.04.14 - 19:41
Hutschnur schrieb:
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> Ich frage mich, was passiert eigentlich, wenn die als "staatenlos" mal
> angegriffen werden?
Keine Google-Dienste mehr in dem Land und alle Android-Geräte dieses Lands werden funktionsunfähig gemacht. -> sofortiger Schaden in Höhe vieler Milliarden USD, auch für kleine Länder.
Hutschnur schrieb:
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> Wer verteidigt die?
Eine militärische Schutzmacht.
Hutschnur schrieb:
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> Auf welcher Grundlage?
Auf Grundlage eines Schutzvertrags. -
Re: ja
Autor: Kasabian 17.04.14 - 08:52
heute kann eine einzelne Anlage mit Wellenkraft eine kleine Stadt versorgen. Dazu ist die größe der Welle nicht einmal wichtig. Zu viel ist derweil sogar eher schlecht, weil die Trubine - läuft in beide Richtungen und erzeugt ständig Energie - dann überfordert wäre.
Meeresströmungen ließen sich genauso nutzen und Werkstoffe stellen, wenn richtig geplant, auch kein besonderes Problem da. Was wirklich zum Problem führen könnte ist der Lärm der im Meer erzeugt wird und Tiere - hier die Meeressäuger, aus ihren angestammten Gebieten, welche zum Überleben notwendig sind, vertreibt.
Auch ein Grund warum man bereits an festen und bestimmten Schifffahrstrouten arbeitet. (Leider sind es hier abermals die Militärs die wieder einmal alles missachten und einen großen Haufen auf die Zukunft nachkommender Generationen scheißen.) -
Re: Meer ohne Wellen
Autor: Kasabian 17.04.14 - 08:59
Wo habt ihr das schon gesehen?
Ich sitze auf einer Yacht und denke mir "mein Gott ist das heute flau hier". Kein Lüftchen, keine Welle. Schaue auf die Messintrumente und stelle fest dass ich mich 15 Meter über dem Meeresspiegel befinde. Ein paar Sekunden später befinde ich mich wieder auf null und irgendwie wird mir ein wenig schlecht, muss etwas essen, obwohl doch eigentlich seefest Und so geht es den ganzen langen Tag, bergauf bergab, hoch und wieder runter, doch die See ist Glatt und es weht immer noch kein Lüftchen.
15 Meter sind noch gar nichts. Es gibt solche Wasserberge die eine Höhe von 30 Metern aufweisen und würde es keine Instrumente geben, würde man davon auch nichts mitbekommen, außer im Magen. Der sagt einem das irgendetwas nicht stimmt. -
Re: Problem
Autor: Kasabian 17.04.14 - 09:04
sind mögliche Reparaturen.
Der Boden unter dem Meer übertrifft an vielen Stellen halt das was man von den Alpen her kennt und jene. Die Routen für solche Kabel können solche Stellen aber nicht immer umgehen. Dann kommen noch Erdverwerfungen, vulkanische Unterwasser Aktivitäten hinzu usw usw..
Einmal mal so ein Rohr verlegen ist net, Kalle ;D -
Re: Verteidigung
Autor: Sharkuu 17.04.14 - 11:31
rein theoretisch haben sich die länder ihre seegrenzen soweit gesteckt, das es eigentlich gar kein staatenloses gewässer mehr gibt. es wird nur angezweifelt, ob diese erweiterung der grenzen rechtens ist oder nicht :D
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Re: Verteidigung
Autor: Michael H. 17.04.14 - 11:35
Icke_ schrieb:
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> AIM-9 Sidewinder schrieb:
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> > Hm, interessanter Einwurf. Als nächstes dann Google Kriegsschiffe und
> die
> > Google Army? Irgendwie ein seltsamer Gedanke.
>
> Nicht zu vergessen: die heimlich installierten
> (Atom-)Raketenabschussvorrichtungen. Sonst macht das ganze ja keinen
> Sinn...
Und dann kommt Microsoft mit seiner Cortana vorbeigeflogen und seilt den Masterchief ab ;) -
Re: Rechenzentrum im Meer
Autor: most 17.04.14 - 12:07
Solarpanels auf Pontons im Meer hört sich für mich eher nach Anno 2070 als nach einer jemals realisierbaren Lösung an.
Salzwasser, riesige Oberflächen, empfindliche Materialen, das passt nicht



