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  5. › Backbone: Telekom muss Glasfaserkabel…

Qualität

  1. Thema

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  1. Qualität

    Autor: FunnyGuy 03.10.18 - 10:11

    Könnte das mit der Qualität der Kabel zu tun haben? Theoretisch könnte man ja über Wavelength-Division Multiplexing (WDM) quasi beliebige Datenmengen über eine Glasfaser übertragen. Könnte auch sein das WDM teurer ist als einfach neue Kabel einzuziehen.

  2. Re: Qualität

    Autor: RipClaw 03.10.18 - 10:20

    FunnyGuy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Könnte das mit der Qualität der Kabel zu tun haben? Theoretisch könnte man
    > ja über Wavelength-Division Multiplexing (WDM) quasi beliebige Datenmengen
    > über eine Glasfaser übertragen. Könnte auch sein das WDM teurer ist als
    > einfach neue Kabel einzuziehen.

    Da hier schon Leerrohre liegen ist das einziehen relativ einfach und kostengünstig. Alle paar Kilometer ein Loch graben und dann die Glasfaser einblasen und die Teilstücke verbinden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.10.18 10:24 durch RipClaw.

  3. Re: Qualität

    Autor: Mett 03.10.18 - 11:18

    Die Telekom setzt WDM schon ein.

  4. Re: Qualität

    Autor: sneaker 03.10.18 - 11:32

    FunnyGuy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Könnte auch sein das WDM teurer ist als einfach neue Kabel einzuziehen.
    Ich denke auch, daß die Telekom da keinen zu extremen Wildwuchs betreiben will. Im Privatbereich habe ich auch so Spielchen gemacht, wie ISDN+FastEthernet oder 2xFastEthernet auf einem CAT5-Kabel. Wenn man ein Glasfasernetz für ein ganzes Land betreibt, Zehntausende Mitarbeiter hat etc. dann gibt es irgendwo gewisse Vorgaben. Da wird dann im Einzelfall auch eine scheinbar teurere Lösung gewählt, bevor da irgendein Chaos entsteht, was die gesamte IT durcheinanderbringt. Zudem kann man auch nicht mal eben alle bestehenden Leitungen für längere Zeit für Arbeiten ab-/umklemmen.

  5. Re: Qualität

    Autor: rocketfoxx 03.10.18 - 13:16

    FunnyGuy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Könnte das mit der Qualität der Kabel zu tun haben? Theoretisch könnte man
    > ja über Wavelength-Division Multiplexing (WDM) quasi beliebige Datenmengen
    > über eine Glasfaser übertragen. Könnte auch sein das WDM teurer ist als
    > einfach neue Kabel einzuziehen.


    Nein, die Fasern reichen einfach nicht aus. Du musst ja den kompletten Datenverkehr eines Ortes zum jeweiligen BNG routen, da kommst du mit 12 Fasern nicht hin. Da hilft auch WDM nicht groß weiter.
    Außerdem ist nicht jeder Dienst auf einem WDM darstellbar. Ein GPON-Netz kannst du nicht per WDM übertragen, andere Dienste laufen nur auf bestimmten Wellenlängen.

    Wenn man dann einmal die Speednetrohre liegen hat, geht das Einblasen weiterer Kabel schnell und günstig.
    Da sind mehrere Kilometer am Stück Einblasen kein Problem.

  6. Re: Qualität

    Autor: sneaker 03.10.18 - 14:32

    rocketfoxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da sind mehrere Kilometer am Stück Einblasen kein Problem.
    Bei ihrem GPON-Netz rechnet die Telekom mit einer maximalen Einblasweite von 750m.

  7. Re: Qualität

    Autor: Icke im Bereich 03.10.18 - 14:44

    Schön wie hier alles in einem Topf geworfen wird. In dem Artikel geht es um die Erneuerung der Fernebene zur Vermittlungsstelle. Dort kann durchaus auch ein bng oder ein OLT stehen. die 750m beziehen sich ab den NVT, weil man dort mit 7mm Röhrchen und Mikrokabel verlegt.

  8. Re: Qualität

    Autor: sneaker 03.10.18 - 15:36

    Das sollte als Anmerkung zum Kommentar, daß "mehrere Kilometer am Stück Einblasen kein Problem" seien, dienen. Gabocom wirbt mit:
    > Reichweiten jenseits 1.000 Meter*
    >
    > *bei fachgerechter Verlegung, optimalem Einblasequipment und geeignetem Kabel.


    [www.gabocom.de]

  9. Re: Qualität

    Autor: Icke im Bereich 03.10.18 - 15:50

    gpon 7mm Rohre und Mikrokabel ca max 750m Einblaslänge
    HK/OVK 10mm Rohre und Minikabel max. 6000m Einblaslänge

  10. Re: Qualität

    Autor: rocketfoxx 03.10.18 - 17:55

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rocketfoxx schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da sind mehrere Kilometer am Stück Einblasen kein Problem.
    > Bei ihrem GPON-Netz rechnet die Telekom mit einer maximalen Einblasweite
    > von 750m.


    Hat nur mit meinem Post und dem Thema nichts zu tun.

  11. Re: Qualität

    Autor: RipClaw 03.10.18 - 22:40

    rocketfoxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FunnyGuy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Könnte das mit der Qualität der Kabel zu tun haben? Theoretisch könnte
    > man
    > > ja über Wavelength-Division Multiplexing (WDM) quasi beliebige
    > Datenmengen
    > > über eine Glasfaser übertragen. Könnte auch sein das WDM teurer ist als
    > > einfach neue Kabel einzuziehen.
    >
    > Nein, die Fasern reichen einfach nicht aus. Du musst ja den kompletten
    > Datenverkehr eines Ortes zum jeweiligen BNG routen, da kommst du mit 12
    > Fasern nicht hin.

    Kommt auf den Ort an. Hier steht genau ein Kabelverzweiger für den ganzen Ort an dem ca. 150 Haushalte hängen. Ich glaube 12 Fasern würden da locker ausreichen ;)

  12. Es ist gar kein Ersatz

    Autor: M.P. 04.10.18 - 08:09

    Die Kapazität der alten Fasern reichte schlichtweg nicht mehr.

    Daneben ist aber alkalisches Wasser anscheinend Gift für die Fasern.
    Solange die Leerrohre und die Ummantelung der Fasern aber dicht ist, sollten eindiffundierte OH-Ionen auch nach dieser langen Zeit noch kein Problem sein.

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