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Versorgung gehört in Staatshand!

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  1. Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: sleipnir 18.10.09 - 15:06

    Dinge wie:

    -Straßenverbindung
    -Strom
    -Gas
    -Wasser
    -Kabelanschluss
    -Telefonanschluss
    -INTERNETZUGANG!

    gehören in Staatshand. Ich meine damit den eigentlichen Leitungsausbau. Es kann nicht angehen, dass ein Großteil der auf dem Land lebenden Bevölkerung nut Bandbreiten im Bereich von "DSL Light" oder sogar gar keinen erhällt.
    In der heutigen Zeit mit Systemupdates, die bei DSL lite schonmal >30min dauern (nur Windows, evtl. Programmupdates nicht mitgerechnet) kann es nicht mehr angehen, dass man keine Vollversorgung hat mit >=2k Anschlüssen.

  2. Wasch mich, aber mach mich nicht naß

    Autor: Rama Lama 18.10.09 - 15:17

    Ohne Wettbewerb bleiben die Preise oben und mit staatlicher Kontrolle darfst Du Dich darauf freuen das im 10jahres Plan schon für 2015 die erhöhung aller DSL-Anschlüsse auf 1,5 Mbit/s beschlossen wurde.

    Das will aber nur ein verschwindend kleiner Teil der Bevölkerung akzeptieren. Also mußt Du die Kröte schlucken und Deine Bedürfnisse selbst bezahlen. Es gibt eine nahezu flächendeckende Versorgung mit DSL-Angeboten die schneller als DSL-Light sind. Nur kosten die dann u.U. deutlich mehr und sind für so essentielle Dinge wie IP-Telefonie und Online Daddeln nicht geeignet. Gerne würde ich darüber bitte Tränen vergießen - allein wen schwerts?

  3. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: staatshand of death 18.10.09 - 15:20

    ja klar, vater staat soll alles richten.

    logo, möchte auch schön im grünen auf dem land wohnen, mit guter luift, wo mieten und preise billig sind.

    immer der selbe shiet, dahin abhauen wo es billig ist und dannnörgel dass die vorteile der großstadt fehlen und die allgemeinheit soll es dann richten. selbes spiel mit der pendlerpauschale.

  4. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: murxer 18.10.09 - 15:33

    in staatshand...!!!...???

    ich musste 17 jahre auf einen telfonanschluss warten.. das zu wettbewerbsfreien staatsorganisationen.


    ist dann wahrscheinlich technisch auch einfacher für die GeStaasi anschlussinhaber zu überwachen ???



    nachdenken, nicht nachquatschen...man oh man...

  5. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: Fido 18.10.09 - 15:36

    sleipnir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dinge wie:
    >
    > -Straßenverbindung

    Da ist teilweise schon was dran. Aber ich nehme mal das Beispiel Straße. Ich wohne in der niedersächsischen Provinz. Von einem Autobahnzugang im näheren Umkreis kann man hier nur träumen. Andere Orte, die auch nicht größer sind haben Glück, dass bei ihnen direkt z.B. die A7 von Hannover nach Göttingen verläuft. Obwohl das ungerecht ist (gleiche Lebensverhältnisse).
    Wenn die Internet-Infrastruktur jetzt in staatlicher Hand wäre und es wäre sehr teuer, alles mit 100MBit zu versorgen, wäre das Problem ähnlich.

    Und dann würden die Anbieter Lobbyismus betreiben, um möglichst wenig Miete für die Leitungen zahlen zu müssen. So dass von den Kosten, die sie heute weitgehend selber tragen müssen dann möglichst viel beim Bürger hängen bliebe. Also grundsätzlich hast du Recht aber im Detail wäre nicht so einfach "alles besser".

  6. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: murxer 18.10.09 - 15:39

    na hauptsache, du bist dann auch für deinen anschluss in der richtigen partei.............


    ... dann kanns ja dann recht schnell gehen, mit dem anschluss..

    wie verdächtig aber auch.....

  7. Re: Wasch mich, aber mach mich nicht naß

    Autor: BBBBBBB 18.10.09 - 15:58

    Rama Lama schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne Wettbewerb bleiben die Preise oben und mit staatlicher Kontrolle
    > darfst Du Dich darauf freuen das im 10jahres Plan schon für 2015 die
    > erhöhung aller DSL-Anschlüsse auf 1,5 Mbit/s beschlossen wurde.

    Muss das bei einem staatlichen Betrieb so sein?

  8. Re: Wasch mich, aber mach mich nicht naß

    Autor: JAkob1234 18.10.09 - 16:30

    In der News steht nichts was einen zu diesem kommentar bringt...
    außerdem ist das hier kein politisches forum... linke wählen und gut ist

  9. Re: Wasch mich, aber mach mich nicht naß

    Autor: sleipnir 18.10.09 - 16:37

    Es redet keiner davon, den AUSBAU in Staatshand zu geben. Ich rede lediglich von eigentumsrechten und von finanzen, die locker gemacht werden müssen(!).

    Ortschaften, die am Rand der versorgten gebiete liegen und mangels wirtschaftlichkeit niemals einen anschluss bekommen werden und so weiter. Wettbewerb bekommst du, wenn die Anbieter sich die Leitungen beim staat mieten würden auf Großhändler ebene (müssen sie ja derzeit bei der telekom meist auch)

  10. Re: Wasch mich, aber mach mich nicht naß

    Autor: JAkob1234 18.10.09 - 16:47

    sleipnir wenn der staat geld hätte, den würde er keine stadtwerke und krankenhäuser verkaufen.

    Ich verstehe zwar was du meinst, und stimme dir vollkommen zu. Aber das funkioniert nur in utopia

  11. Re: Wasch mich, aber mach mich nicht naß

    Autor: sleipnir 18.10.09 - 17:05

    Genau wie die geplanten Steuerentlastungen...

    Da hat der Staat komischerweise Geld. Für Opel hatte mana auch Geld. Für Hypo Real Zockerbank hatte man Geld. Wieso denn dann nicht das Steuergeld zur abwechslung mal FÜR die Bevölkerung ausgeben, statt für Börsenzocker?

  12. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: sleipnir 18.10.09 - 17:08

    Ah und wenns nach dir geht sollen alle in die Stadt ziehen? nein danke!

  13. Re: Wasch mich, aber mach mich nicht naß

    Autor: nunjaaaa 18.10.09 - 17:13

    Sorry.. aber es gibt Vorteile und Nachteile ob man in der Stadt wohnt oder auf dem Land... und das sollte man vorher wissen wo man wohnen will und was das für einen bedeutet ;)

    Ich kann nicht einsehen das von meinen Steuern noch jeder Bauer mit Glasfaser und Kabel versorgt wird.

  14. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: sleipnir 18.10.09 - 17:14

    Ja sicher, wenn Privatkonzerne auf ihren Datenh*ren deine ganzen Daten sammeln, vernetzen und Data Warehousing betreibt?

    Der einzige Unterschied zum Staat ist der, dass Privatkonzerne keine Polizei oder Militär haben, die dich für irgendwas unerwünschtes einknasten könnten.

    Außerdem glaubst du selbst nicht, dass sich irgendein Privatkonzern bei Gefahr im Verzug schreienden Strafverfolgungsbehörden dagegen sperren wird, Daten freizugeben, siehe US Staatsbürgerin, die damals daheim am Flughafen nich mehr reingelassen wurde wegen regierungskritischer Literatur auf ihrer Amazon Liste.
    Ihr glaubt, dass das nicht weltweit gilt? Wart ihr dieses Jahr auf dem Oktoberfest?

  15. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: staatshand of death 18.10.09 - 17:21

    sleipnir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ah und wenns nach dir geht sollen alle in die Stadt ziehen? nein danke!

    jeder soll sich da niederlassen wo es ihm am liebsten ist, wir leben in einem freien land.

    was ich allerdings nicht will ist den superschlauen, denen die stadt aus welchen gründen auch immer nicht gefällt, eine luxus-infrastruktur zu finanzieren.

    schonmal was von eigenverantwortung gehört?

  16. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: murxer 18.10.09 - 17:43

    das ist nicht ganz richtig.

    in der freien wirtschaft kann der kunde sich entscheiden und zu einem anderen anbieter wechseln, der die wünsche des kunden besser befriedigt - vorrausgesetzt es gibt mehrere wettbewerber.

    bei einem staatskonzern darf man betteln, ob man mal drann kommt, so du für zuteilungswürdig befunden wurdest...aber das wirst du noch lernen, das kannst du noch nicht wissen, denn du bist dafür zu jung um diese erfahrung mitgemacht zu haben.

  17. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: sleipnir 18.10.09 - 18:08

    Es geht darum, dass man eben NICHT mehr frei ist, wenn man quasi in die Stadt gezwungen wird.

    Was die Versorgung angeht rede ich nicht von irgendwelchen Hinterwäldler Käffern sondern auch von Vororten, um die herum alles versorgt ist z.B.

  18. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: sleipnir 18.10.09 - 18:12

    Apropos richtige Partei: würde mich nicht wundern, wenn orte mit CDU Bürgermeister merkwürdigerweise demnächst >2k anschlüsse bekommen und andere nicht.

  19. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: sleipnir 18.10.09 - 18:22

    Wie gesagt ich würde die Eigentumsrechte in Staatshand geben und den Staat verpflichten die Versorgung mit neuester Technik überall sicherzustellen. Notfalls sogar ein "Recht auf Breitband Internet". Den Auftrag das auszubauen kann man in Privathand geben. Ebenso die Flatrates bzw deren Abrechnung.

    Der Staat verpflichtet die Konzerne, denen die Kabel gehören überall auszubauen. Damit ist die Finanzierung nicht mehr das Problem des Staates.

    Staatsverwaltung heißt nicht immer zwangsweise komplette Planwirtschaft. Der Staat ist, da er langfristig planen muss zwar der schlechtere Unternehmer und somit in gewissem Sinne zur Planwirtschaft verdammt aber eine gewisse Flexibilität ist in einer Demokratie dennoch von Nöten. Wenn der Staat ausschließlich Planwirtschaft betreiben würde, gäbe es wohl keine öffentlichen Ausschreibungen!

    PS: Woher willst du wissen wie alt ich bin? Spekulationen != Fakten

  20. Re: Versorgung gehört in Staatshand!

    Autor: staatshand of death 18.10.09 - 18:25

    Niemand zwing irgendwen irgendwo hinzuziehen. Es ist eine Abwägen von Vor- und Nachteilen. Was wie schwer für dich pers. wiegt bleibt deiner eigenen Entscheidung überlassen.

    Konkret in diesem Fall wäre es die Entscheidung Vorteil des Speckgürtel vs. niedriger Bandbreite - deine Entscheidung, niemand zwingt dich. Aber bezahlen will ich es nicht, eagl ob auf dem platten Land oder den Vororten.

    Würde es sich wirtschaftlich lohnen, längst läge dort eine Leitung. Da dies nicht der Fall ist, scheint es sich nicht zu lohnen, wäre also ergo ein Verlustgeschäft. Diesen Verlust soll nun deiner Ansicht nach die Allgemeinheit tragen, weil es dir im Grünen eben besser gefällt als in der verbauten Stadt - das ist der Knackpunkt.

    Leben á la carte auf Kosten der Allgmemeinheit - nichts anders ist es, was du versuchst auszudrücken.

    sleipnir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht darum, dass man eben NICHT mehr frei ist, wenn man quasi in die
    > Stadt gezwungen wird.
    >
    > Was die Versorgung angeht rede ich nicht von irgendwelchen Hinterwäldler
    > Käffern sondern auch von Vororten, um die herum alles versorgt ist z.B.

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