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Hört das denn nie auf?

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  1. Hört das denn nie auf?

    Autor: zuschauer 28.08.18 - 12:45

    Eine Glasfaser in einen Ort zu legen, "um" dann mit Klingeldrähten in die Häuser zu gehen, ist natürlich die billigere Lösung. Vor allem dann, wenn die Drähte noch aus der Nachkriegszeit stammen - und somit ihr "zweites Leben" geschenkt bekommen.
    Wer die Glasfaser "kastriert" und die mit Vectoring "verlängert", versündigt sich an seinen Kunden.

  2. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: M.P. 28.08.18 - 12:54

    Ach, wenn erstmal die 20 km Zuführung in Form von Glasfaser liegt, ist schon mal ein gutes Stück der Arbeit getan.

    Ich glaube nicht, dass sich die Telekom sträubt, wenn ein Kunde dort direkt Glasfaser haben möchte..

    Die "Klingeldrähte" liegen ja bereits - und da wird mancher vor den Kosten zurückschrecken...
    Die Wintersaison in Balderschwang wird immer kürzer - da wird das Geld nicht mehr ganz so locker sitzen ...

  3. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: postb1 28.08.18 - 13:00

    zuschauer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Glasfaser in einen Ort zu legen, "um" dann mit Klingeldrähten in die
    > Häuser zu gehen, ist natürlich die billigere Lösung. Vor allem dann, wenn
    > die Drähte noch aus der Nachkriegszeit stammen - und somit ihr "zweites
    > Leben" geschenkt bekommen.
    > Wer die Glasfaser "kastriert" und die mit Vectoring "verlängert",
    > versündigt sich an seinen Kunden.
    Es ist ein geförderter Ausbau.
    Das heißt in Bayern (vermutlich auch anderswo), daß die Gemeinde immer auch selbst einen finanziellen Beitrag zusteuern muß. Und das können bis zu 20% der Ausbausumme sein.
    Und 20% bei FTTC ist nunmal ein Vielfaches weniger als 20% bei FTTB. So einfach ist das.
    Zumal solche Ausbauten in der Regel so stattfinden, daß alle Teilnehmer im Ausbaugebiet auch echte (und nicht nur biszu) 50Mbi bereits mit herkömmlichen VDSLt erhalten. Die Aktivierung von (S)Vectoring ist erst danach erlaubt. Was heißt, daß auch damit alle in den Genuß von noch höheren Geschwindigkeiten kommen können. Und die dürften erstmal bei weitem ausreichen für die meisten Teilnehmer.
    Offensichtlich ist Balderschwang nicht einsam genug - sonst würde auch die Telekom freiwillig FTTB verbauen auch wenn sie nicht muß. Am "Arsch der Welt" wo nur wenige einzelne Anwesen erschlossen werden ist dann FTTB billiger als FTTC mit seiner Aktivtechnik.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.08.18 13:03 durch postb1.

  4. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: M.P. 28.08.18 - 13:02

    Daneben könnten ja die größeren Hotels ("freies WLAN auf allen Zimmern") ggfs. auch eine Glasfaser-Anbindung bekommen...

  5. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: Schrödinger's Katze 28.08.18 - 13:35

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal solche Ausbauten in der Regel so stattfinden, daß alle Teilnehmer im
    > Ausbaugebiet auch echte (und nicht nur biszu) 50Mbi bereits mit
    > herkömmlichen VDSLt erhalten. Die Aktivierung von (S)Vectoring ist erst
    > danach erlaubt.

    Das ist Quatsch. Quelle: Eigene Erfahrung.

  6. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: Akaruso 28.08.18 - 19:32

    Das wichtigste ist doch ersteinmal, dass der Ort überhaupt mal angeschlossen wird.

  7. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: Bimmelmurks 28.08.18 - 20:50

    zuschauer schrieb:

    > Wer die Glasfaser "kastriert" und die mit Vectoring "verlängert",
    > versündigt sich an seinen Kunden.

    Sag dies jedem, außer der Telekom. Denn jeder, außer der Telekom, ist nicht da, um irgendetwas anzubieten.

    IOW: Du versündigst Dich an der Logik.

  8. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: tg-- 28.08.18 - 21:04

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > postb1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zumal solche Ausbauten in der Regel so stattfinden, daß alle Teilnehmer
    > im
    > > Ausbaugebiet auch echte (und nicht nur biszu) 50Mbi bereits mit
    > > herkömmlichen VDSLt erhalten. Die Aktivierung von (S)Vectoring ist erst
    > > danach erlaubt.
    >
    > Das ist Quatsch. Quelle: Eigene Erfahrung.

    Tolle Quelle.
    In welchem Ausbauprogramm warst du dabei?

    Wenn der Berater der Gemeinde halbwegs vernünftige Arbeit macht werden 50 Mbit/s für alle Teilnehmer gefordert und dann auch zur Verfügung gestellt.

    Wenn nur 30 Mbit/s gefordert werden, wie vor ein paar Jahren üblich, kann es natürlich sein, dass Teilnehmer unter 50 Mbit/s dabei sind.

  9. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: zuschauer 28.08.18 - 21:33

    Bimmelmurks schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zuschauer schrieb:
    >
    > > Wer die Glasfaser "kastriert" und die mit Vectoring "verlängert",
    > > versündigt sich an seinen Kunden.
    >
    > Sag dies jedem, außer der Telekom. Denn jeder, außer der Telekom, ist nicht
    > da, um irgendetwas anzubieten.
    >
    > IOW: Du versündigst Dich an der Logik.
    Du rätselst in Sprüchen...

    Willst Du damit zum Ausdruck bringen, daß sich kein anderer Anbieter für das Dorf
    interessiert hat?

    Und: Du wirst doch nicht bestreiten, daß mit "GF pur" höhere Datenraten möglich sind
    als mit ("Super-") Vectoring.

  10. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: asmix 29.08.18 - 05:38

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Wintersaison in Balderschwang wird immer kürzer - da wird das Geld
    > nicht mehr ganz so locker sitzen ...

    Intelligente Skigebiete hatten schon vor Jahren angefangen ein gutes Sommerprogramm zu bieten... Das Problem der immer kürzeren Skisaison ist nun ja nicht etwas komplett überraschend neues.

    Aspie inside(tm)

  11. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: Sybok 29.08.18 - 07:28

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach, wenn erstmal die 20 km Zuführung in Form von Glasfaser liegt, ist
    > schon mal ein gutes Stück der Arbeit getan.
    >
    > Ich glaube nicht, dass sich die Telekom sträubt, wenn ein Kunde dort direkt
    > Glasfaser haben möchte..
    >
    > Die "Klingeldrähte" liegen ja bereits - und da wird mancher vor den Kosten
    > zurückschrecken...
    > Die Wintersaison in Balderschwang wird immer kürzer - da wird das Geld
    > nicht mehr ganz so locker sitzen ...

    Das musst Du nicht in Anführungszeichen setzen. Die TALs sind faktisch nichts anderes als Klingeldrähte. Und bei den älteren Anschlüssen sind es teilweise nichtmal die später üblich gewordenen 8-adrigen Telekommunikationsleitungen, sondern komplett ungeschirmte zwei- bis vieradrige Leitungen, die man heute nicht mal mehr zum Anschluss einer Klingel verlegen würde.

  12. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: M.P. 29.08.18 - 09:09

    Naja, da sind die Foristen dann aber ggfs. manchmal Schitzophren:
    Bis in den Keller darf es gerne Glasfaser sein.
    Den Dreck in der eigenen Wohnung für Glasfaser zumindest bis in den Raum, in dem der Router steht scheut man aber.

    Da darf es dann vom Keller in die Wohnung gerne mit G.Fast über Telefonleitung weitergehen.
    In der Wohnung reicht dem bequemen deutschen Michel dann ggfs. WLAN oder Powerline, um den Dreck und den Ärger mit der Ehefrau zu vermeiden ...

  13. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: M.P. 29.08.18 - 09:35

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > postb1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zumal solche Ausbauten in der Regel so stattfinden, daß alle Teilnehmer
    > im
    > > Ausbaugebiet auch echte (und nicht nur biszu) 50Mbi bereits mit
    > > herkömmlichen VDSLt erhalten. Die Aktivierung von (S)Vectoring ist erst
    > > danach erlaubt.
    >
    > Das ist Quatsch.


    Du antwortest auf ein Posting, das zwei Aussagen enthält - da wäre eigentlich wichtig zu schreiben, auf welche der beiden Aussagen Du Dich beziehst.
    Full Quote ist ja eigentlich eh kein guter Foren-Stil - von da her wäre es hier hilfreich gewesen, das aus dem Quote wegzuschnippeln, was Du NICHT für Quatsch hälst ...

  14. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: Faksimile 29.08.18 - 16:44

    Strukturierte Verkabelung nach DIN EN 50173.

    Wenn es aber in der heutigen Zeit Architekten und Elektroplaner nicht hinbekommen, für Mehrfamilienhäuser entsprechende Verkabelung vorzusehen, wie soll dann der unbedarfte Häuslebauer sein neues Eigenheim entsprechen ausgestattet bekommen.

  15. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: zuschauer 29.08.18 - 17:09

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Strukturierte Verkabelung nach DIN EN 50173.
    >
    > Wenn es aber in der heutigen Zeit Architekten und Elektroplaner nicht
    > hinbekommen, für Mehrfamilienhäuser entsprechende Verkabelung vorzusehen,
    > wie soll dann der unbedarfte Häuslebauer sein neues Eigenheim entsprechen
    > ausgestattet bekommen.
    "In der heutigen Zeit" bedeutet, ziemlich günstige Kredite bekommen zu können.

    Ja, es wäre schön, wenn Architekten und Elektroplaner sich mit den EMV-Aspekten
    auskennten, aber das trifft wohl nur auf eine Minderheit zu.
    Außerdem gibt es "kostengünstigere" Lösungen, und bei der Telekommunikation
    wird gern mal gespart - und zwar am falschen Ende.
    Ein mit unentstörten Schaltnetzteilen vollgestopftes Haus legt beispielsweise der
    "schnellen" Datenübertragung per PLC so manchen HF-Stein in den Weg.
    Leerrohre und LAN-Kabel können Wunder bewirken!
    Klingeldrähte, aka VDSL, eignen sich für Türklingeln, Stromkabel für den Betrieb von Wasserkochern.
    Die Süppchen, welche PLC-Adaper kochen, sind nicht in jedem Fall bekömmlich...

  16. Re: Hört das denn nie auf?

    Autor: Faksimile 31.08.18 - 09:40

    Die Elektroplaner sind ja wohl hoffentlich vom Fach. Und die Ausführenden ebenfalls. So viel Unverstand kann es gar nicht geben, dass man dem Bauherrn diese Thematik der strukturierten Verkabekung nicht rüberbringen kann. Zur Not lässt man sich dass unterschreiben, dass der Kunde entgegen dem Ratschlag des Fachplaners auf diese Installation verzichtet. Soll er später nicht ankommen und heulen "Sie hätten mir sagen müssen, dass ..."

    Genau so, wie die galvanische Trennung und damit der Schutz vor Einwirkungen von Überspannung durch Blitzschlag in der Umgebung auf die Zuführung der TK-Leitung mit GF vergessen wird. Sprich: wer einen Glasfaseranschluss verwendet bekommt keine Überspannungsschäden durch die CuDA-Zuführung. Glas leitet Licht, keine elektrische Spannung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.08.18 09:45 durch Faksimile.

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