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Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

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  1. Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: Crossfire579 25.11.17 - 16:20

    Ich habe in meinem Umfeld die Erfahrung gemacht, dass ein verteufeln des Handys letztenendes nicht dazu führt, dass die Kinder damit einen natürlichen Umgang lernen. Meistens sind es gerade diejenigen, welche ihr Gerät von fremden Personen zugeteilt bekommen, die dann in den Momenten wo sie es benutzen dürfen dauernd bespielen, nach dem Motto: "Jetzt darf ich spielen, dann muss ich es auch nutzen."
    Das Kind muss meiner Ansicht nach selber lernen, wann es das Handy benutzen darf und wann nicht. Da ist doch der Effekt viel nachhaltiger, wenn es von sich aus lernt, dass man in bestimmten Situationen das Handy zwar vielleicht in der Tasche hat, aber damit herumspielen sollte.

  2. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: vergeben 25.11.17 - 17:29

    Hast Du früher Dein Fahrrad mit in den Unterricht genommen oder bist damit in der Pause auf dem Flur herumgefahren? Hast du im Schulgebäude Fußball spielen dürfen?
    Merkst Du etwas? Gib mir ein Beispiel für die sinnvolle Nutzung ein privaten Mobiltetefons in der Schule. Und nein, wenn man die Kinder im Umgang mit diesen Medie schulen möchtem, dann mit schuleigenen Geräten, die nur dann zur Verfügung stehen.

    Denn Kinder müssen zuallerst lernen, daß so ein Gerät NICHT der Mittelpunkt des Lebens ist. Aber das haben noch nicht mal die Eltern begriffen. Traurig. Wirklich.
    Das heute noch jemand freiwillig Lehrer werden möchte...

  3. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: Antigonos 25.11.17 - 18:02

    vergeben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Merkst Du etwas? Gib mir ein Beispiel für die sinnvolle Nutzung ein
    > privaten Mobiltetefons in der Schule.
    Ist das eine ernsthafte Frage? Ich möchte mich in Freistunden/der Mittagspause auf Klausuren vorbereiten oder Hausaufgaben machen. Das klappt nur effizient mit dem Internet und wird durch das Verbot effektiv verhindert.. nicht jeder Schüler ist unter 14.. du scheinst eine sehr seltsame Auffassung vom Schulalltag zu haben



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.17 18:04 durch Antigonos.

  4. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: KnutRider 25.11.17 - 18:11

    Es gibt da so etwas, das nennt sich Lehrmaterial, umgangssprachlich Kopien und Schulbücher.
    Natürlich ist es einfacher die Aufgabe aus dem Internet abzuschreiben...

  5. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: Mixermachine 25.11.17 - 18:15

    Aus Erfahrung (meine Schulzeit war zur Zeit der ersten rechenstärkeren iPods) wird extrem viel auch während dem Unterricht damit herum gespielt.
    In den Pausen, kann man evtl die Geräte erlauben, im Unterricht gehören die aber zu 100% aus

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  6. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: Crossfire579 25.11.17 - 18:17

    vergeben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast Du früher Dein Fahrrad mit in den Unterricht genommen oder bist damit
    > in der Pause auf dem Flur herumgefahren? Hast du im Schulgebäude Fußball
    > spielen dürfen?
    > Merkst Du etwas? Gib mir ein Beispiel für die sinnvolle Nutzung ein
    > privaten Mobiltetefons in der Schule. Und nein, wenn man die Kinder im
    > Umgang mit diesen Medie schulen möchtem, dann mit schuleigenen Geräten, die
    > nur dann zur Verfügung stehen.

    Nein, ich bin nicht mit dem Fahrrad in der schule herumgefahren, auch wenn ich es gekonnt hätte, ich habe einen normalen Umgang mit diesem Gerät gelernt.

    > Denn Kinder müssen zuallerst lernen, daß so ein Gerät NICHT der Mittelpunkt
    > des Lebens ist. Aber das haben noch nicht mal die Eltern begriffen.
    > Traurig. Wirklich.
    > Das heute noch jemand freiwillig Lehrer werden möchte...

    Das Handy wird aber durch das Verbot in den Mittelpunkt gestellt.

  7. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: thinksimple 25.11.17 - 18:27

    Antigonos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vergeben schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Merkst Du etwas? Gib mir ein Beispiel für die sinnvolle Nutzung ein
    > > privaten Mobiltetefons in der Schule.
    > Ist das eine ernsthafte Frage? Ich möchte mich in Freistunden/der
    > Mittagspause auf Klausuren vorbereiten oder Hausaufgaben machen. Das klappt
    > nur effizient mit dem Internet und wird durch das Verbot effektiv
    > verhindert.. nicht jeder Schüler ist unter 14.. du scheinst eine sehr
    > seltsame Auffassung vom Schulalltag zu haben

    Im Umkehrschluss bedeutet dies daß vor dieser Zeit jeder ineffektiv war?

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  8. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: kefin344 25.11.17 - 22:43

    An unserer Schule wird auf den Rechnern ein Betriebssystem genutzt, wo man kaum Rechte hat. Wir können nur Programme nutzen, die für uns freigegeben wurden (Aus Bequemlichkeit haben alle Schüler die gleichen Programme). Wir können nicht ins Internet ohne Freigabe des Lehrers und ein (kompetenter) Lehrer kann auch auf unsere Bildschirme sehen, sie übernehmen, sperren, usw., usw. Wir können auch nicht einfach USB-Sticks benutzen ohne Erlaubnis.

    Kann man nicht „einfach“ ein System für das Handy konzipieren, wo man nur bestimmte Apps öffnen kann und auch nur bestimmte Webseiten öffnen kann, bzw. bestimmte nicht. Dann bekommt jeder Schüler solch ein Tablet (Smartphones sind zu unpraktisch) und kann es nutzen (Oder man kauft nur wenige und stellt pro Klasse paar aus und in manchen Räumen liegen Reserven). Bei Diebstahl, absichtlicher Zerstörung muss man dann einfach zahlen und bekommt paar Schellen oder halt rechtliche Folgen (Die Schüler sind über 14, denn unter 14 sind Kinder nicht besonders reif und können meist nicht entscheiden, was gut ist). Man sollte auch möglichst früh Medienkompetenz beigebracht bekommen. Und vllt nicht nur in der Grundschule, sondern auch in der Oberstufe, wo man dann aktiver zuhört und andere Gebiete der „Kompetenz“ wichtig sind.

    Man kann Technik effektiv einsetzen. Beispiel Whiteboards. Man kann sie soweit ich weiß als einfache Tafel benutzen, was auch wahrscheinlich 80-90% der Lehrer tun (Wir haben keine Whiteboards). Das würde man jetzt Geldverschwendung nennen und auch zurecht. Man kann sie aber auch wie einen Beamer einsetzen und das Tafelbild abspeichern und an Krankheitsfälle senden, bzw Videos. Sie sind besser als Beamer und Overheadprojektor zusammen, wenn man sie denn RICHTIG einsetzt, aber da kann man ja fast ein neues Thema drüber erstellen.

    Wer jetzt mit dem Thema kosten ankommt: Jede Schule bekommt Gelder. Was sie damit anstellt ist egal. Manche holen sich pro Jahr paar Whiteboars, paar neue 3D-Drucker (Z.B. unsere Schule), andere nutzen es um die klassischen Geräte zu erneuern und wiederum andere könnten es für neue Tablets benutzen.

    Vom Thema abschweifen: Kann ich

  9. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: kefin344 25.11.17 - 22:56

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt da so etwas, das nennt sich Lehrmaterial, umgangssprachlich Kopien
    > und Schulbücher.
    > Natürlich ist es einfacher die Aufgabe aus dem Internet abzuschreiben...


    Wenn das so einfach wäre... Ich mache derzeitig ein Vollabitur im Bildungsgang D21. Auf Deutsch heißt das ein Abi mit Mathe und Info LK (an einer Berufsschule). Wir haben einen Lehrplan in Mathe, der vorschreibt, dass wir Zahlentheorie lernen müssen (Matrizen entfallen dafür). Jetzt muss man ersteinmal versuchen ein Lehrbuch zu finden, das die Zahlentheorie enthält. Wir hatten keines in der Schule und unser Mathelehrer hat uns das so beigebracht. Klar kann man dann von den paar Kopien und Mitschriften das versuchen zu lernen, aber im Internet findet man gutes Lernmaterial dazu.
    In Englisch gibt es auch das Problem bei uns, dass wir über Umwelt und moderne Technik sprechen müssen. Nunja, wir brauchen aktuelle Informationen, was man auch kaum in Lehrbüchern finden kann (Denn diese haben mit Glück News von vor 2 Jahren, wenn sie aktuell sind)). Golem.de hat mir zu einer guten Note verholfen, weil ich auf den neusten Stand in Sachen Grüner Energie war.
    In der Informatik ist es relativ selbsterklärend, wieso man das Internet braucht. Hatten wir in 3 Jahren nur ein Buch zu Datenbanken, sonst das Internet oder die Lehrer. Und jetzt komm mir bitte nicht damit an, dass man auf dem Blatt sowohl in Java, als auch in SQL programmieren muss (Traurig aber wahr). Und das beste ist, dass wir Datenbanken in einem OpenSource programm erstellen muss, welches bei ca. Version 0.6 ist (DIA) und dessen Handhabung zu wünschen übrig lässt....

  10. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: Antigonos 26.11.17 - 02:38

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt da so etwas, das nennt sich Lehrmaterial, umgangssprachlich Kopien
    > und Schulbücher.
    > Natürlich ist es einfacher die Aufgabe aus dem Internet abzuschreiben...
    Lehrmaterial und Schulbücher sind i.d.R. nicht ausreichend um effektiv zu lernen. Das ist eine Tatsache. Und wieso sollte man etwas abschreiben? Dabei lernt man bekanntlich nichts.. du solltest nicht immer von dir selbst auf andere schließen!

  11. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: gelöscht 26.11.17 - 09:02

    Das gilt auch für dich. Ihr seid einfach fast alles Handy junkys. Ist einfach so. Ich sehe es doch. Und du bist so ein süßer Fall kindlicher Selbstüberschätzung... Weil 16 jährige ja praktisch erwachsen sind im Gegensatz zu 14 jährigen weil.... Oh ja... Warum? Keine zusätzliche Arbeitserfahrung, einfach nur 2 Jahre mehr Pubertät. Und schon seid ihr nicht mit 2 Klicks in Instagram sondern lernt alle fleißig in den Pausen mit den Handys da euch Lexika nicht tief genug sind. Weil ihr ja permanent Themen lernt wie erneuerbare Energie und IT. Kloaaaaaa. Mathe, Deutsch, Englisch, Bio, Geo, Physik... Alles veraltet. Ihre lernt nämlich nur die neusten Forschungsergebnisse der Biotechnologie. Die alten irreellen Zahlen gehen nicht mehr. Und einer gleichung mit 2 unbekannten löst man effektiver mit dem Internet. Auch ist permanent das meiste politische Geschehen Thema im Unterricht. Weißt du was? SELBST WENN - MACH ES ZU Hause. Da
    Hat du keine Zeit weil du da am Handy sein musst, ich weiß...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.17 09:04 durch Desertdelphin.

  12. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: xploded 26.11.17 - 10:09

    Antigonos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KnutRider schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt da so etwas, das nennt sich Lehrmaterial, umgangssprachlich
    > Kopien
    > > und Schulbücher.
    > > Natürlich ist es einfacher die Aufgabe aus dem Internet abzuschreiben...
    > Lehrmaterial und Schulbücher sind i.d.R. nicht ausreichend um effektiv zu
    > lernen. Das ist eine Tatsache. Und wieso sollte man etwas abschreiben?
    > Dabei lernt man bekanntlich nichts.. du solltest nicht immer von dir selbst
    > auf andere schließen!

    Effektiv ist schließlich STRG+c gefolgt von STRG+v.

  13. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: gelöscht 26.11.17 - 10:26

    "Lehrmaterial und Schulbücher sind i.d.R. nicht ausreichend um effektiv zu lernen. Das ist eine Tatsache."

    Ich wette so zu argumentieren hast du aus dem Internet gelernt. Einfach irgendwas sagen und danach festlegen es sei eine Tatsache :D Genial dämlich. Das Internet ist offensichtlich zu groß für dich - du findest das falsche Lernmaterial. Und dank deinem Post kann ich sogar wirklich sagen "Das ist ein Fakt". Denn ich kann es belegen.

  14. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: Crossfire579 26.11.17 - 10:36

    Desertdelphin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gilt auch für dich. Ihr seid einfach fast alles Handy junkys. Ist
    > einfach so. Ich sehe es doch.

    Desertdelphin schrieb ebenfalls:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wette so zu argumentieren hast du aus dem Internet gelernt. Einfach
    > irgendwas sagen und danach festlegen es sei eine Tatsache :D Genial
    > dämlich. Das Internet ist offensichtlich zu groß für dich

    Deine Argumentation ist leicht widersprüchlich...

  15. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: elf 26.11.17 - 10:50

    Crossfire579 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe in meinem Umfeld die Erfahrung gemacht, dass ein verteufeln des
    > Handys letztenendes nicht dazu führt, dass die Kinder damit einen
    > natürlichen Umgang lernen. Meistens sind es gerade diejenigen, welche ihr
    > Gerät von fremden Personen zugeteilt bekommen, die dann in den Momenten wo
    > sie es benutzen dürfen dauernd bespielen, nach dem Motto: "Jetzt darf ich
    > spielen, dann muss ich es auch nutzen."

    Wenn es die Eltern zu Hause verbieten, magst du Recht haben. Nur was hat das mit der Schule zu tun? Dort lenkt ein Smartphone nunmal zu 99% ab, solange es nicht Teil der Unterrichtsgestaltung ist. Und letzteres ist ja selbst in Bayern seit 2006 erlaubt. Wo also ist das Problem?

  16. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: unbuntu 26.11.17 - 11:09

    Antigonos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist das eine ernsthafte Frage? Ich möchte mich in Freistunden/der
    > Mittagspause auf Klausuren vorbereiten oder Hausaufgaben machen.

    Ja dann bist du der eine von 1000 Schülern, der genau das mit Smartphones in freier Zeit machen würden. Die anderen 999 werden auf Instagram rumsurfen und sich lustige Bilder schicken.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  17. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: Crossfire579 26.11.17 - 11:33

    elf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Crossfire579 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe in meinem Umfeld die Erfahrung gemacht, dass ein verteufeln des
    > > Handys letztenendes nicht dazu führt, dass die Kinder damit einen
    > > natürlichen Umgang lernen. Meistens sind es gerade diejenigen, welche
    > ihr
    > > Gerät von fremden Personen zugeteilt bekommen, die dann in den Momenten
    > wo
    > > sie es benutzen dürfen dauernd bespielen, nach dem Motto: "Jetzt darf
    > ich
    > > spielen, dann muss ich es auch nutzen."
    >
    > Wenn es die Eltern zu Hause verbieten, magst du Recht haben. Nur was hat
    > das mit der Schule zu tun? Dort lenkt ein Smartphone nunmal zu 99% ab,
    > solange es nicht Teil der Unterrichtsgestaltung ist. Und letzteres ist ja
    > selbst in Bayern seit 2006 erlaubt. Wo also ist das Problem?

    Es geht einfach darum dem Schüler beizubringen, dass er zwar ein Handy in der Tasche hat, dies aber nicht benutzen sollte. Quasi ein unausgesprochenes Gesetz - an das man sich zu halten hat. Wo kommen wir denn hin, wenn alles verbotene explizit erwähnen müssen?
    "Kinder, nutzt euer Handy nicht in der schule, das ist unhöflich und lenkt nur ab!"
    "Kinder, malt euch nicht im gegenseitig an im Unterricht!"
    "Kinder, bearbeitet die Aufgaben!"

  18. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: unbuntu 26.11.17 - 12:57

    Crossfire579 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, ich bin nicht mit dem Fahrrad in der schule herumgefahren, auch wenn
    > ich es gekonnt hätte, ich habe einen normalen Umgang mit diesem Gerät
    > gelernt.

    Dann ersetz Fahrrad fahren auf den Gängen durch etwas beliebiges, das man jederzeit an seinem Tisch tun könnte, um sich vom Unterricht abzulenken. Wie mit dem Smartphone rumspielen.

    Früher wurde dauernd nebenbei gemalt, das war auch verboten. Essen war auch verboten. Genauso wurde mit dem Banknachbarn geredet, obwohl man es nicht durfte. Und zwar nicht über den Unterricht, sondern alles andere.

    Bei den ganzen Verboten steht ja ganz schön viel im "Mittelpunkt", nicht?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.17 12:58 durch unbuntu.

  19. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: Frittenjay 26.11.17 - 15:56

    Mehr als nur ein "+1"

    Wer glaubt, das Kinder und Jugendliche ein Handy/Tablet/Notebook überwiegend als Lehrnmittel im Unterricht/Pausen einsetzen sollte mal schleunigst aufwachen. Das klappt nicht mal bei 20-30 jährigen Studenten, wie ich es immer wieder an der Uni beobachten kann. War zu meiner Zeit aber auch nicht anders. Zwar gab es noch keine (bezahlbaren) Notebooks aber programmierbare, grafikfähige Taschenrechner. Fast jeder hatte Tetris, Snake und Co. drauf und war am daddeln. Und ja, ich bekenne mich auch schuldig :-) Vielleicht hat hier ja mal ein Admin von Uni/Schule Zahlen zur Hand. Also ein Vergleich der Seitenaufrufe von Facebook, Instagram usw. zu Wikipedia und ähnlichen Seiten.
    Desweiteren braucht wohl kein normaler Schüler die volle Internetdröhnung zum lernen. Schulbücher sind ausführlich genug und im Zweifel steht da immer noch ein Lehrer an der Tafel. Aktuelle Zahlen können dann in Form der Hausaufgabe zu Hause recherchiert werden. Schule ist für eine ordentliche Grundbildung da, nicht für Spezialfälle.

  20. Re: Handyverbot ist doch ohnehin kontraproduktiv

    Autor: CyberDot 26.11.17 - 16:43

    Naja, unser Chemieunterricht besteht aus 100% TheSimpleChemics auf YouTube, der Phsyikunterricht aus 80% LeifiPhsyik aus dem Internet und Biologie zu 200% ohne Buch, weil unsere Lehrer unabhängig voneinader zugeben mussten, dass es einfach schlecht, kompliziert, unverständlich und hässlich ist.
    Und was andere Fächer angeht, besteht unsere Hausaufgabe hier zu 90% aus, lernt das zu Hause, und wenn ihr es nicht Checkt, googlen Sie.

    Tut mir Leid, aber die Bücher heut zu Tage sind nicht mehr so das ware, und falls es doch gut sein sollte, sind in der gesamten Klasse 4 verschiedene Auflagen verteilt und alles ist anders Strukturiert... *facepalm*

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