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Skandal?

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  1. Skandal?

    Autor: Akhelos 11.02.17 - 14:02

    Also kurzgefasst.
    -Ich schließe einen Mitvertrag ab bei Apple für Musik.
    -Apple vermietet mir Musik die sie von einer anderen Firma gemietet haben
    -Apple oder die andere Firma kündigen den Mivertrag für einen Song
    -Der Song für den das Mitrecht nicht mehr ebsteht wird gelöscht.

    Was daran ist der Skandal? ^^ Es ist halt gemietet. Wenn ich eine Wohnung miete und der Vertrag läuft aus, muss ich auch ausziehen.
    Wenn ich es behalten will, muss ich den Song halt kaufen anstelle zu mieten. Kriegt man auch noch ne schöne CD dazu, zum in den Schrank stellen.

  2. Re: Skandal?

    Autor: User_x 11.02.17 - 14:05

    wenn du eine wohnung mietest und plötzlich raus musst, darfst du den vermietenden in regress nehmen - oder bis du mit deinem vertrag involviert wer bei apple die mülltonnen ausleert?

    ein nachträgliches löschen entspräche einer rückabwicklung des mietens. gerne darf das musikstück nicht mehr online angeboten werden, aber hat man es einmal geladen, darf es nicht gelöscht werden, es sei - ich lösche es.

  3. Re: Skandal?

    Autor: baltasaronmeth 11.02.17 - 14:10

    Ich sehe im Artikel keine Aussage, es handle sich dabei um einen Skandal, den Strohmann hast du reininterpretiert. Die Meldung ist interessant, da sie vermeintliche Probleme mit derartigen Dienstleistungen aufzeigt, an die der Nutzer sich anpassen muss.

  4. Re: Skandal?

    Autor: Akhelos 11.02.17 - 14:14

    Nun vielleicht sollten sich das mal Juristen ansehen, ob und inwiefern hierbei Kündigungsfristen greifen. Also ob Streaminganbieter hierbei fristen einhalten müssen bevor ein Song, Video oder was auch immer auslaufen darf. Zum Beispiel das Apple 24 Stunden oder länger vorher eine Mail rausschicken muss das der Mietzeitraum für Song X ausläuft.

  5. Re: Skandal?

    Autor: ninifee 11.02.17 - 14:30

    Wohnung ist ein ganz schlechtes Beispiel.

    Was Du bei Apple gemietet hast ist der Zugriff auf eine Sammlung von Musikstücken. Wie diese Sammlung im Detail aussieht, insb. welche einzelnen Stücke darin sind, ist mit Sicherheit nicht Teil Deines Vertrages mit Apple und ändert sich bekanntlich auch ständig. Neue Musikstücke kommen hinzu und alte verschwinden.
    Du hast eben nicht Rechte für dieses eine Musikstück gemietet sondern Zugang zu einer, nicht näher bestimmten, Sammlung.

    Es ist eher so, wie wenn Du Mitglied in der Stadtbücherei bist und plötzlich ist ein bestimmtes Buch nicht mehr da.

  6. Re: Skandal?

    Autor: User_x 11.02.17 - 14:52

    aber gibst du ein Buch nich zurück ist es noch bei dir. es geht einfach um die rückabwicklung. keine frage, dass es nicht mehr verfügbar gemacht wird, keine frage dass man es nicht wieder downloaden kann, solange es aber im besitz (auf dem phone) ist, sollte apple kein zugriff darauf haben.

    um bei der wohnung zu bleiben, müsste dein vermieter also ohne deine erlaubnis jederzeit und ständig zugang zu deiner wohnung haben?

  7. Re: Skandal?

    Autor: Huetti 11.02.17 - 15:03

    Der Trick ist aber doch, dass du nie "im Besitz" des Songs warst.

    Du schließt einen Mietvertrag für "den Inhalt der Apple Music Bibliothek" ab. Was genau da drin ist, ist nirgendwo festgeschrieben.

    Der Offline-Modus ist doch, wie bei allen Music-Streamern nur zeitlich begrenzt.
    Das bedeutet, dass du alle X-Tage wieder mit einem validen Konto einchecken musst, sonst wird einfach das Abspielen der Offline-Songs deaktiviert. Sonst könntest du ja theoretisch nen Monat Apple Music holen, dir das iPhone mit 128 GB Musik vollklatschen und wärst für Monate versorgt. Stattdessen musst du halt eben alle heilige Zeit sagen "Hey, da bin ich wieder! Ich zahle weiterhin die Miete" und der "Offline-Leihzeitraum" wird wieder verlängert. Dabei wird halt gleichzeitig auch geschaut, was du eigentlich so alles ausgeliehen hast und was davon überhaupt noch im Angebot von Apple ist. Ist ein Song dabei, der nicht mehr angeboten wird, dann wird der eben als "deaktiviert" geflagged. Wirklich gelöscht wird da vermutlich auf dem Gerät nichts.

  8. Re: Skandal?

    Autor: User_x 11.02.17 - 15:59

    wenn das so ist, passt es ja. wenn irgendwas in eigenregie gelöscht wird, ist das ein nogo!

  9. Re: Skandal?

    Autor: picaschaf 11.02.17 - 16:19

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn du eine wohnung mietest und plötzlich raus musst, darfst du den
    > vermietenden in regress nehmen - oder bis du mit deinem vertrag involviert
    > wer bei apple die mülltonnen ausleert?
    >
    > ein nachträgliches löschen entspräche einer rückabwicklung des mietens.
    > gerne darf das musikstück nicht mehr online angeboten werden, aber hat man
    > es einmal geladen, darf es nicht gelöscht werden, es sei - ich lösche es.

    Nein kannst du nicht. Wenn dein Mietvertrag regulär gekündigt wird, dann hast du keinerlei Regressanspruch - wieso auch? Du hast eine Kündigungsfrist, genauso wie der Vermieter. Halten beide diese ein ist alles in Ordnung.

    Zur Abwechslung wäre es auch hilfreich wenn so jemand wie du mal die AGB von Apple lesen würde bevor er meint seine unqualifizierte Meinung in die Welt hinausposaunen zu müssen.

  10. Re: Skandal?

    Autor: User_x 11.02.17 - 16:40

    doch, wenn ich mit a ein mietvertrag habe, nun aber b kommt und den vertrag mit a für nichtig erklärt, habe ich gegenüber a einen regressanspruch.

    mich interessieren die agb von apple nicht - womöglich fordern die den beischlaf der erstgeborenen für sich ein, mir schnuppe da deutsches recht in deutschland gilt!

  11. Re: Skandal?

    Autor: amk 11.02.17 - 21:04

    Akhelos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also kurzgefasst.
    > -Ich schließe einen Mitvertrag ab bei Apple für Musik.
    > -Apple vermietet mir Musik die sie von einer anderen Firma gemietet haben
    > -Apple oder die andere Firma kündigen den Mivertrag für einen Song
    > -Der Song für den das Mitrecht nicht mehr ebsteht wird gelöscht.

    Dass der Zugriff auf den Song-Katalog nur gemietet ist, verstehen die meisten Leute durchaus. Sobald man kündigt, ist der Zugriff natürlich weg, auch für Offline-Songs.

    Die meisten Leute verstehen jedoch nicht, dass Apple, Google, Spotify, Deezer & Co. selbst auch nur sehr eingeschränkte Rechte haben und gleichermaßen der Willkür der Rechteinhaber unterliegen.

    Die Rechte können sich während des Abo-Zeitraums jederzeit ändern. Für die Kunden wird dadurch freilich schwer kalkulierbar, was sie tatsächlich bekommen. Wer heute ein Abo abschließt, weil ein Streaming-Dienst eine große Auswahl an z.B. Country-Musik hat, worauf er großen Wert legt, der kann am Tag darüber bereits in die Röhre gucken. Man bekommt das, was die Rechteinhaber wollen. Anders als beim CD-Kauf bekommt der Kunde eben nicht das, was *er* möchte.

    Das muss erst mal in die Köpfe der Leute rein. Bei Amazon Prime und Netflix ist das etwas offensichtlicher. Dort haben die Leute das bereits kapiert. Bei Musik-Streaming hingegen glauben viele Leute noch, dass der Katalog ausschließlich wächsen würde, jedoch niemals schrumpfen. Weit gefehlt.

  12. Re: Skandal?

    Autor: Feprie 11.02.17 - 23:53

    > wenn du eine wohnung mietest

    Das ist aber nicht ganz richtig. Bei Apple und Co. mietest du keine Wohnung/Musiktitel sondern einen ZUGANG zu einer Wohngegend/Musiksammlung. Sollte jetzt ein Haus abgerissen/Musiktitel entfernt oder neu gebaut/Musiktitel hinzugefügt, ändert das nichts ein deinem Zugang.

    Da wird auch kein deutsches Gericht helfen.

  13. Re: Skandal?

    Autor: ManuPhennic 12.02.17 - 01:07

    Super, dann hättest du lauter Lieder, die du zwar noch hast, aber sich nicht mehr abspielen lassen, dann doch lieber gleich entfernen

  14. Re: Skandal?

    Autor: Feprie 12.02.17 - 01:33

    Aber es ist schon verwunderlich, dass es den Leuten jetzt er "auffällt". Seitdem es Streamingangebote für Musik gibt, werden Titel gelöscht. Aber jetzt wo Apple es seit über einem Jahr macht, bringt man es ganz groß raus.

  15. Re: Skandal?

    Autor: Anonymer Nutzer 12.02.17 - 01:56

    Huetti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Trick ist aber doch, dass du nie "im Besitz" des Songs warst.

    Besitz aber natürlich. Nur nicht Eigentümer.

    >
    > Du schließt einen Mietvertrag für "den Inhalt der Apple Music Bibliothek"
    > ab. Was genau da drin ist, ist nirgendwo festgeschrieben.
    Stimmt. Hab ich ein Musikstück dabei auf mein phone geladen ist es in meinem besitz. Grundsätzlich hat keiner etwas auf meinem phone ohne meine Zustimmung zu löschen.

    >
    > Der Offline-Modus ist doch, wie bei allen Music-Streamern nur zeitlich
    > begrenzt.
    Das ist auch vertraglich geregelt das nach ende des vertrages zwischen mir und apple kein zugriff mehr besteht.
    Wäre abern ding wenn da drin steht das Apple auf meinem phone löschen kann weil Apple mit sonstwem keinen vertrag mehr hat.

    > Das bedeutet, dass du alle X-Tage wieder mit einem validen Konto einchecken
    > musst, sonst wird einfach das Abspielen der Offline-Songs deaktiviert.
    Was hat das mit dem thema zu tun?

    > Sonst könntest du ja theoretisch nen Monat Apple Music holen, dir das
    > iPhone mit 128 GB Musik vollklatschen und wärst für Monate versorgt.
    Steht hier nicht zum Thema.

    > Stattdessen musst du halt eben alle heilige Zeit sagen "Hey, da bin ich
    > wieder! Ich zahle weiterhin die Miete" und der "Offline-Leihzeitraum" wird
    > wieder verlängert.
    Cool

    > Dabei wird halt gleichzeitig auch geschaut, was du
    > eigentlich so alles ausgeliehen hast und was davon überhaupt noch im
    > Angebot von Apple ist. Ist ein Song dabei, der nicht mehr angeboten wird,
    > dann wird der eben als "deaktiviert" geflagged.
    Und genau dazu hat Apple eigentlich kein recht. Oder ist das im Vertrag so geregelt?

    > Wirklich gelöscht wird da
    > vermutlich auf dem Gerät nichts.
    Unerheblich.

  16. Re: Skandal?

    Autor: das_mav 12.02.17 - 03:11

    Huetti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Trick ist aber doch, dass du nie "im Besitz" des Songs warst.

    Besitz != Eigentum

    Natürlich war/ist er im Besitz einer Kopie des Songs.

  17. Re: Skandal?

    Autor: ibsi 12.02.17 - 09:32

    Du hast aber nicht das Lied gemietet, sondern den Zugriff auf die Bibliothek von Apple. Wo ist denn das Problem das zu verstehen?

  18. Re: Skandal?

    Autor: Apfelbrot 12.02.17 - 09:34

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Huetti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------



    > > Dabei wird halt gleichzeitig auch geschaut, was du
    > > eigentlich so alles ausgeliehen hast und was davon überhaupt noch im
    > > Angebot von Apple ist. Ist ein Song dabei, der nicht mehr angeboten
    > wird,
    > > dann wird der eben als "deaktiviert" geflagged.
    > Und genau dazu hat Apple eigentlich kein recht. Oder ist das im Vertrag so
    > geregelt?

    Aus welchem Gesetzestext oder welchem Paragraph im Vertrag schließt du nun das Apple dazu kein Recht hat?
    Geh mal suchen, ich warte aber nicht weil ich in diesem Leben noch was anderes zu tun habe :)

  19. Re: Skandal?

    Autor: User_x 12.02.17 - 16:38

    aus welchem gesetzestext schließt du denn, dass apple dazu recht hat? ...geh mal selbst arbeiten, anstatt andere dazu zu ermuntern!

  20. Re: Skandal?

    Autor: opodeldox 12.02.17 - 17:27

    Er hat nicht die Behauptung aufgestellt, also muss er auch nichts beweisen.

    Ich weiß auch nicht wie man auf die Idee kommt dass das irgendwas illegales passiert? Man hat Zugriff auf eine sich verändernde Datenbank und die wird eben auf dem eigenen Gerät aktualisiert. Es wird zu dieser Aktion sicherlich keine spezielle Vereinbarung im Vertrag, oder gar ein Gesetz geben. Das Software Daten unbewusst vom Nutzer schreibt und löscht ist ganz normal und zu erwarten, macht dein Browser z. B. die ganze Zeit.

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