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Vorteil? Plattenplatz sparen?

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  1. Vorteil? Plattenplatz sparen?

    Autor: CptData 22.09.21 - 02:11

    Microsoft weiß, dass die Nutzer von Windows 10 gern ihre Installation "ohne" Microsoft-Konto abschließen. Hab ich auch: ich brauch nicht noch ein Konto, was mich nervt. Und was auf der Platte ist, ist eben auf der Platte.

    "Zum Glück" gibt es ja bei Microsoft findige Köpfe: Win11 geht halt nur noch beschnitten ohne Microsoft-Konto, in dem unter einem vorgeschobenen Vorwand einfach ein Teil davon ins Internet ausgelagert wird. Der Vorwand? "Plattenplatz einsparen". Als ob das ein Problem wäre, wenn man schnelle Terrabyte-SSDs für bezahlbare Preise bekommen kann. Zwar ist Windows relativ fett geworden über die Jahre, aber Win10 läuft bei mir tatsächlich auf einer 128GB SSD und es ist noch reichlich Platz über. Was soll also das vorgeschobene Argument, man wolle auf die Weise Platz sparen?

    Realität: mit Win10 sollte schon Windows "as a service" eingeführt werden, aber das ging mangels schneller Marktakzeptanz eher in die Hose, zumal ja viele Nutzer auf die Online-Option dankend verzichtet haben und Win10 mit einem Account ohne Microsoft-Konto betreiben. Dass Win10 als reine Service-Dienstleistung angeboten werden sollte, konnte man damals beobachten, als Microsoft das Upgrade von Win7, Win8 und Win8.1 kostenlos unter die Menge brachte. Besonders findige User hatten einen OEM-Key von Win7, legal für wenige Euro beim Reseller erworben und dann Win10 draufgebügelt - und das ganze eben für praktisch kein Geld.

    Jetzt soll der Spaß nochmal mit Windows 11 versucht werden und dieses Mal gilts: wer weiterhin mit einem Account ohne Konto und Internet arbeiten will, kriegt eben nur ein stark abgespecktes Windows in die Hand. Gut, kann man machen. Aber wie lange es wohl dauert, dass auch Essentials hinter dem Microsoft-Konto-Zwang versteckt werden?

    Kein Mensch verlangt, dass Microsoft seine Produkte für lau herschenkt. "Windows as a service" ist aber definitiv ein unattraktives Angebot: statt einmalig einen ordentlichen Batzen Geld rüberschieben und laufen lassen, bis der Support ausläuft (plus ein paar Jahre drauf) soll's nach dem Microsoft'schen Willen laufende Kosten verursachen, Windows zu betreiben. Da kann man eine Menge Kontrolle ausüben: wer den Minimalbetrag zahlen will, bekommt eben nur Windows 11 Basic. Wer mehr zahlt, erhält das Home Pack. Und wer richtig Asche legen will, kann auch die Enterprise, Business oder Super Premium Excellence Edition nutzen. Am besten das ganze garnieren mit Hardware-Zugang: Basic? Maximal 16 GB RAM und 4 Kerne vom Rechner. Beim Home gibt's wenigstens 32 GB RAM Zugang, aber es bleibt bei 4 Kernen. Wer alle Kerne seiner CPU nutzen will, braucht dann die Enterprise-Edition, die kostet aber entsprechend.

    Nur darum geht's: der Nutzer soll gefälligst einen Abo-Vertrag unterschreiben um Windows nutzen zu können und regelmäßig Geld rüberschieben. Und weil es branchenüblich ist, Features an die Zahlungsbereitschaft des Kunden zu binden, kann es richtig teuer werden, Windows 11 as a service zu nutzen, wenn man mehr als nur eine Kartoffel als Rechner im Einsatz hat.

    In der Hinsicht ... gute Nacht.

    Hoffentlich misslingt die Microsoft'sche Marktstrategie genauso wie bei Windows 10.

  2. Re: Vorteil? Plattenplatz sparen?

    Autor: wuff666 22.09.21 - 05:57

    damit hast du völlig Recht!

  3. Re: Vorteil? Plattenplatz sparen?

    Autor: Flexor 22.09.21 - 07:13

    -räusper- "Jetzt kommt die große Stunde von Linux!!!"

    SCNR

  4. Re: Vorteil? Plattenplatz sparen?

    Autor: tomatentee 22.09.21 - 16:47

    Flexor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -räusper- "Jetzt kommt die große Stunde von Linux!!!"
    >
    > SCNR
    >
    Die unixoiden haben schon längst übernommen, ist in der trägen Desktop-Nische dank massiver Pfadabhängigkeiten nur noch nicht angekommen - schon gar nicht im rückständigen Deutschland.

    > https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/chromebook-erfolg-im-zweiten-anlauf-wie-google-im-laptop-markt-an-microsoft-und-apple-vorbeizieht/27502188.html

    Spätestens mit dem Wechsel zu ARM laufen die ganzen Legacy-Anwendungen nicht mehr, die jetzt jede Bewegung verhindern. Dann wird die Luft für Windows ganz, ganz dünn - auch in dem Segment.

  5. Re: Vorteil? Plattenplatz sparen?

    Autor: CptData 23.09.21 - 00:04

    Leider nicht für's Gaming.

    Und auch wenn ich an die 40 rangehe, ich hab halt Wing Commander gespielt, Dune 2, C&C, auf dem C64 gar noch Turrican und SimCity (das gabs da auch schon & soweit ich weiß auch auf Amiga). Ich bin Gamer geblieben im Herzen, da wird man auch nicht "erwachsen". Mein Vater - über 60 - ist zwar kein gewachsener Spieler, aber spielt trotzdem diverse Games.

    Linux unterstützt Gaming per Wine - klar, alles bekannt. Aber eine native Unterstützung gibt's nur bei sehr wenigen Spielen, man braucht also immer die "Not-Windows-Crutch". Und dann muss man noch oft monatelang warten, bis aktuelle Titel auch wieder unter Wine laufen ... ein Kreuz.
    Schade halt. Denn Microsoft mag zwar viel Geld in der Industrie machen, aber die tatsächlich blockierende Wirkung geht am Ende vom Endkunden aus, der nunmal ein Plug'n'Play-OS haben will und keins mit Pflegeaufwand. Bin ich ja auch net anders am Ende. Und Gaming ist und bleibt - auch wenn die Titel immer weniger werden, die ich wirklich genießen kann - eine Leidenschaft.

  6. Re: Vorteil? Plattenplatz sparen?

    Autor: bofhl 12.10.21 - 11:44

    Es geht blos nicht um den Plattenplatz nach der Installation - es gibt um da Installationsimage!

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