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Charity Schlammschlacht

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  1. Charity Schlammschlacht

    Autor: BT90 09.08.13 - 09:50

    Ich bin mir nicht im klaren,wie das ihnen helfen soll.

  2. Re: Charity Schlammschlacht

    Autor: commander1975 09.08.13 - 10:00

    BT90 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin mir nicht im klaren,wie das ihnen helfen soll.

    Indem sich vielleicht Google dadurch motiviert fühlt "sinnvollere" Wohltätigkeits-Projekte zu finanzieren ?

  3. Re: Charity Schlammschlacht

    Autor: nille02 09.08.13 - 10:17

    commander1975 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Indem sich vielleicht Google dadurch motiviert fühlt "sinnvollere"
    > Wohltätigkeits-Projekte zu finanzieren ?

    Das Problem ist das die meisten Firmen nur Wohltätigkeits-Projekte finanzieren die man Werbe-trächtig ausschlachten kann.

    Dann wird auch mal gerne eine Krankenhaus neben einem bereits Voll ausgestattetem gebaut. Oder man Baut eine Schule wo es kaum Kinder gibt.

  4. Re: Charity Schlammschlacht

    Autor: Thinal 09.08.13 - 10:19

    Inwiefern hilft ihnen denn die Forschung, die Herr Gates finanziert? Die Menschen dort können sich doch nicht mal die Medikamente leisten, die es bereits gibt. Und wenn es ein Staat wagt, die Medikamente unlizensiert selbst du produzieren und an die Bedürftigen zu verteilen, rollen die Panzer.

    Zugang zu Wissen und Hilfe zur Selbsthilfe, ist das einzige, was nachhaltig was bringt. Aber das schadet ja uns, weil wir die 3. Welt dann nicht mehr so schön ausbeuten können.

  5. Re: Charity Schlammschlacht

    Autor: Nephtys 09.08.13 - 10:49

    Thinal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Inwiefern hilft ihnen denn die Forschung, die Herr Gates finanziert? Die
    > Menschen dort können sich doch nicht mal die Medikamente leisten, die es
    > bereits gibt. Und wenn es ein Staat wagt, die Medikamente unlizensiert
    > selbst du produzieren und an die Bedürftigen zu verteilen, rollen die
    > Panzer.
    >
    > Zugang zu Wissen und Hilfe zur Selbsthilfe, ist das einzige, was nachhaltig
    > was bringt. Aber das schadet ja uns, weil wir die 3. Welt dann nicht mehr
    > so schön ausbeuten können.


    Du hast scheinbar keine Ahnung, was der liebe Bill wirklich tut.
    Das hat hier wenig mit theoretischer Pharmazie zu tun. Er rottet eine bedrohliche Krankheit aus.
    Natürlich ist Wissen und die Fähigkeit zur Selbsthilfe langfristig besser... wie war das mit dem Fisch und dem Fischen?
    Das Problem: Eine Internetverbindung allein macht noch keine hochentwickelte Zivilisation. Das Überleben, und das Überwinden von Hunger und Krankheit kommt zuerst.

    Vielleicht können wir uns eines Tages Medikamente und Essen preisgünstig aus dem 3D-Drucker drucken... dann wäre das Internet tatsächlich ein Allheilmittel. Aber bis es soweit ist ist es dann doch wichtiger, Leuten das menschenwürdige Leben zu erlauben, als das ganze Geld in die Möglichkeit zu pumpen, weltweit Youtube-Videos von Katzen in HD anzuschauen.

  6. Re: Charity Schlammschlacht

    Autor: commander1975 09.08.13 - 11:11

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > commander1975 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Indem sich vielleicht Google dadurch motiviert fühlt "sinnvollere"
    > > Wohltätigkeits-Projekte zu finanzieren ?
    >
    > Das Problem ist das die meisten Firmen nur Wohltätigkeits-Projekte
    > finanzieren die man Werbe-trächtig ausschlachten kann.
    >
    > Dann wird auch mal gerne eine Krankenhaus neben einem bereits Voll
    > ausgestattetem gebaut. Oder man Baut eine Schule wo es kaum Kinder gibt.

    Damit hast du leider Recht.
    Ein Grund mehr die Gates-Stiftung zu schätzen.

  7. Re: Charity Schlammschlacht

    Autor: nille02 09.08.13 - 11:30

    commander1975 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Damit hast du leider Recht.
    > Ein Grund mehr die Gates-Stiftung zu schätzen.

    Ich würde sie mehr schätzen, wenn sie nachhaltig Hilfe leisten würden. Eines der größten Projekte sie sie unterstützen ist z.b AGRA. AGRA ist leider keine Nachhaltige Hilfe, da die Bauern sich das Saatgut nicht leisten können bzw. die Erlöse gerade so für neues Saatgut reichen und die benötigten Dünger und Pestizide die die Pflanzen benötigen.

    > https://en.wikipedia.org/wiki/Alliance_for_a_Green_Revolution_in_Africa#Critiques

    Leider sind die meisten Projekte nur getarnte Investments um letztlich wieder Geld mit den Armen und Hilfsbedürftigen zu ziehen ohne wirklich Hilfe geleistet zu haben.

  8. Re: Charity Schlammschlacht

    Autor: commander1975 09.08.13 - 13:06

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich würde sie mehr schätzen, wenn sie nachhaltig Hilfe leisten würden.
    > Eines der größten Projekte sie sie unterstützen ist z.b AGRA. AGRA ist
    > leider keine Nachhaltige Hilfe, da die Bauern sich das Saatgut nicht
    > leisten können bzw. die Erlöse gerade so für neues Saatgut reichen und die
    > benötigten Dünger und Pestizide die die Pflanzen benötigen.
    >
    > > en.wikipedia.org#Critiques
    >
    > Leider sind die meisten Projekte nur getarnte Investments um letztlich
    > wieder Geld mit den Armen und Hilfsbedürftigen zu ziehen ohne wirklich
    > Hilfe geleistet zu haben.

    Wenn das so zutrifft stimme ich dir zu.

  9. Re: Charity Schlammschlacht

    Autor: spiderbit 09.08.13 - 16:33

    das klingt gut was du schreibst, wenn es denn mit der Realität übereinstimmen würde.

    Es herscht gerade in Deutschland imemrnoch das vorurteil das in Afrika alle ständig in Hungersnöte leben würden oder änliches.

    Sicher Malaria ist ein Thema, auch Aids in manchen Staaten von Afrika, aber genauso wie weder Krebs noch selbst Mums und viele andree krankheiten keine endgültige heilung gibt und wohl auch nie geben wird. also das man sie "ausrottet" wird es auch hier nie eine endgültige lösung geben. Sehr wohl aber immer einen Markt, darum gehts.

    Aber zum Vorurteil zurück, große Teile von Afrika haben 90-99% der Zeit keine Hungersnöte und auch sonst nicht ständig massensterben aus anderen gründen. hier könnte Internet viel mehr helfen auch das Land davor zu schützen von Amerikanern Chinesen und Indern ausgebäutet zu werden und die resourcen ausgebautet zu werden, wenn mehr wissen und mehr kommunikation herschen würde.

    Finde es immer witzig wie technikfeindliche Menschen wie du offenbar (zumindest latent) das Internet nur in vermeintlichen belanglosigkeiten sehen. Das jedem eine komplette bücherheit oder zumindest 20 Brockhaus? oder wie der mist früher hieß da rum liegen, das er einen brief verschicken kann und jemand ander ihn 2 minuten später lesen kann, weltweit, das man sich preise ablesen kann und nimmer übern tisch gezogen wird von seinem zwischenhändler, und das man sich organisieren kann zu protesten gegen unrecht etc, wird da gerne unter den tisch fallen gelassen.

    Wissen ist macht, und Internet ist = Wissen! (zumindest ein potentieller zugang zu viel davon)

  10. Re: Charity Schlammschlacht

    Autor: wmayer 10.08.13 - 08:07

    "Die meisten Hungernden leben in Asien und der Pazifikregion (524 Millionen), gefolgt von Afrika südlich der Sahara (206 Millionen). Auch in Lateinamerika (52 Millionen), dem Nahen Osten (38 Millionen) und vielen osteuropäischen Ländern ist Hunger ein Problem. Die meisten Hungernden leben in Entwicklungsländern (820 Millionen)."
    http://de.wikipedia.org/wiki/Welthunger

    206 Millionen hungernde Menschen klingt mir nicht danach, dass in Afrika jeder zu futtern hat. Ist ja nur knapp 3x die deutsche Bevölkerung.

  11. Re: Charity Schlammschlacht

    Autor: spiderbit 10.08.13 - 16:33

    naja Mangel Ernährung haben wir hier auch nur eben anders geartet steht extra dabei das es nicht um zu wenig essen bei dem index nur geht.


    ist ein wenig so wie wenn du die Arbeitslosigkeit anhand der Unterbeschäftigung misst.

    laut der Statistik haben wir auch in Europa noch hohe raten an "Hunger".

    aber selbst wenn man das ernst nimmt wie hilft da GEn Saatgut
    iin Indien brachte das nur massensuizide.

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