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Unüberlegt...
Autor: Himmerlarschundzwirn 09.08.13 - 10:34
Mir scheint die Aussage etwas unüberlegt. Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Und das, obwohl ich sonst recht viel von ihm halte. Aber es ist ja nicht so, dass Entwicklungsländer außer Krankheiten nicht noch andere Probleme hätten. Dass man mit einem Projekt nicht alle auf einmal lösen kann, sollte ihm eigentlich klar sein. Medizin gegen Malaria hilft auch nicht gegen AIDS. Deswegen würde aber niemand jemanden kritisieren, der dort Medizin gegen Malaria verteilen würde. Und mangelnde Bildung und Defizite bei der Kommunikation sind halt auch Probleme der dritten Welt, die man angehen muss. Im weiteren Sinne kann die Lösung dieser Probleme eben auch dazu beitragen, Krankheiten zu bekämpfen. Eine AIDS-Aufklärung ginge über das Internet z.B. schneller vonstatten. Also was sich Herr Gates da jetzt gedacht hat, erschließt sich mir nicht so ganz.
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Re: Unüberlegt...
Autor: lolwut 09.08.13 - 15:39
Statt sich gegenseitig zu zerpflücken, sollten die lieber versuchen, andere mit ins Boot zu holen. Ist zwar richtig, dass diese Ballons den Armen nicht helfen, aber Google hat sich nun mal anscheinend dazu entschlossen, auf dem Feld zu helfen, wo sie sich auskennen.
Wenn er gegen Malaria ankämpfen will, soll er sich vor die Pharma-Lobby stellen und denen ans Bein pissen und mehr Leistung fordern. Und nicht indirekt dafür plädieren, dass Google denen mehr oder weniger einfach Geld überweist. -
Re: Unüberlegt...
Autor: wmayer 10.08.13 - 08:02
Aber warum erst "1st World Problems" bekämpfen, wenn es genug andere lebensbedrohliche Probleme gibt? Wenn man Krankheiten und Hunger im Griff hat kann man immer noch jede Wüste mit Internet versorgen. Es gibt einfach Dinge die Priorität haben sollten und Internet würde für mich nicht dazu gehören, wenn ich und meine Familie wenig oder nichts zu essen hat und die Hälfte der Familie auch Krankheiten stirbt.



