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Was für eine Doppelmoral

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  1. Was für eine Doppelmoral

    Autor: ww 20.04.16 - 16:26

    Dass Gates Microsoft nun als Hüter des Datenschutzes inszenieren will ist mehr als lachhaft. Die Gesamtstrategie von Microsoft in den letzten Jahren zielt doch nur darauf ab, möglichst viel vom Datenkuchen abzubekommen, da die große Party mal wieder verpennt wurde.

    Nach dem Skype-Kauf wurde als erstes die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung entfernt - jede Skype-Nachricht wird automatisiert verarbeitet. Postet man über Skype eine (private) URL, kommt wenige Minuten später ein Bot von Microsoft vorbei. Das gleiche geschieht mit MS-EMailkonten und Dateien auf MS-Cloudspeichern. Die Möglichkeiten des Datenabgriffs auf Windows 10 und Windows Phone sind erschreckend zweideutig in den neuen Datenschutzbestimmungen protokolliert und räumen erst einmal alles ein, was theoretisch möglich sein könnte.

    Würde Microsoft Datenschutz wichtig nehmen, würden sie Verschlüsselung implementieren die ihnen selbst den Zugriff auf die Inhalte verwehren würde. Dann könnte man staatlichen Begehrlichkeiten gar nicht nachkommen - selbst wenn man wollte. Das würde aber gleichzeitig bedeuten, die Daten auch selbst nicht monetarisieren zu können.

  2. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: MikeMan 20.04.16 - 17:00

    ... und zu einem monetären Ausgleich (= das Betriebssystem, dass er nutzt auch bezahlen) ist der durchschnittliche User ja seit mindestens ebensovielen Jahren nicht mehr bereit.

    Aber bei einer Mehrzahl an Menschen, die sich für 1% Rabatt im Einzelhandel gläsern machen, ist das auch nicht verwunderlich. Heute braucht man keinen Judas mehr. Jeder verkauft sich selbst.

  3. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: TheUnichi 20.04.16 - 17:41

    ww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass Gates Microsoft nun als Hüter des Datenschutzes inszenieren will ist
    > mehr als lachhaft. Die Gesamtstrategie von Microsoft in den letzten Jahren
    > zielt doch nur darauf ab, möglichst viel vom Datenkuchen abzubekommen, da
    > die große Party mal wieder verpennt wurde.
    >
    > Nach dem Skype-Kauf wurde als erstes die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
    > entfernt - jede Skype-Nachricht wird automatisiert verarbeitet. Postet man
    > über Skype eine (private) URL, kommt wenige Minuten später ein Bot von
    > Microsoft vorbei. Das gleiche geschieht mit MS-EMailkonten und Dateien auf
    > MS-Cloudspeichern. Die Möglichkeiten des Datenabgriffs auf Windows 10 und
    > Windows Phone sind erschreckend zweideutig in den neuen
    > Datenschutzbestimmungen protokolliert und räumen erst einmal alles ein, was
    > theoretisch möglich sein könnte.
    >
    > Würde Microsoft Datenschutz wichtig nehmen, würden sie Verschlüsselung
    > implementieren die ihnen selbst den Zugriff auf die Inhalte verwehren
    > würde. Dann könnte man staatlichen Begehrlichkeiten gar nicht nachkommen -
    > selbst wenn man wollte. Das würde aber gleichzeitig bedeuten, die Daten
    > auch selbst nicht monetarisieren zu können.

    Postest du einen Link auf Facebook, kommt auch ein Bot vorbei.

    Schaltest du eine Website online, kommt irgendwann auch ein Bot vorbei, vor allem, wenn du irgendwo verlinkt wirst. Vielleicht in Terroristenforen?

    Verstehst du, warum?

    Das sind Crawler. Die lesen die Meta-Tags und den Seitentitel aus, um z.B. dir anhand eines bestimmten Meta-Tags den Links mit Vorschaubild und Teaser darzustellen und nicht einfach nur als "http://a.b/c?d=e&f=g#!/h/i/j"

    Warum sollte sie denn der Inhalt der Seite interessieren, wenn a) der Link und damit die Information, wo du unterwegs warst, sowieso schon vorhanden ist und b) die Seite offensichtlich öffentlich im Netz abrufbar ist?

    Es gibt keine _privaten_ URLs. Sobald der Inhalt dahinter ohne Auth. abrufbar ist, ist sie public. Und um die Auth. kommt auch Microsoft nicht herum. Wenn du dich via Query authentifizierst, ist es deine verdammte, eigene Schuld und du trittst dir einfach nur gegen das eigene Schienbein, wenn du Microsoft dafür Vorwürfe machst.

    Das mit der Telemetrie unter Windows 10 kann ich an sich beidseitig verstehen. Einerlei will Microsoft eben genau wissen, wie ihr System genutzt wird, andererseits wollen viele Nutzer eben einfach mal gar keine Daten rausrücken.

    Es ist aber nicht so, dass sie damit jetzt den Teufel heraufbeschworen haben. Windows 7, 8 und 8.1 funktionieren wunderbar, bis sie diesen _Fehler_ behoben haben.

  4. Thema verfehlt

    Autor: SchreibenderLeser 20.04.16 - 17:51

    Mit der Strategie von Microsoft in den letzten Jahren hatte Bill Gates selbst nicht mehr viel bis nichts zu tun.
    Die Verantwortung für die letzten Jahren haben andere Personen.

  5. Re: Thema verfehlt

    Autor: plutoniumsulfat 20.04.16 - 17:52

    Es entbehrt trotzdem nicht einer gewissen Ironie.

  6. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: ChevalAlazan 20.04.16 - 18:46

    ww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass Gates Microsoft nun als Hüter des Datenschutzes inszenieren will ist
    > mehr als lachhaft. Die Gesamtstrategie von Microsoft in den letzten Jahren
    > zielt doch nur darauf ab, möglichst viel vom Datenkuchen abzubekommen, da
    > die große Party mal wieder verpennt wurde.

    Ach so! Und weil Microsoft aus geschäftlichen Gründen Metadaten sammelt ist das natürlich ein Beweis dafür, dass sie auch für die heinliche Überwachung sind.

    So wie Autohersteller natürlich dafür sind, dass man Menschen überfahren kann. Und die Hersteller von Sprengstoff sind natürlich voll umfänglich dafür, dass damit Wolkenkratzer in die Luft gejagt werden. Und erst die Hersteller von Gerten und Peitschen - Gott, die unterschreiben jede Petition um die Shaira einzuführen.

    Welche Medien muss man eigentlich konsumieren, um alles in einen Topf werfen zu können, was nicht bei Drei eine Differenzierung nachliefert, auf die jeder denkende Mensch selber kommen könnte?!

  7. Re: Thema verfehlt

    Autor: cyzz 20.04.16 - 18:46

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es entbehrt trotzdem nicht einer gewissen Ironie.

    Vor allem passen nicht so viele Meta-Daten in 640kb Speicher.

  8. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: Lagganmhouillin 20.04.16 - 18:52

    TheUnichi schrieb:
    > Postest du einen Link auf Facebook, kommt auch ein Bot vorbei.
    >
    > Schaltest du eine Website online, kommt irgendwann auch ein Bot vorbei, vor
    > allem, wenn du irgendwo verlinkt wirst. Vielleicht in Terroristenforen?

    Schlechter Vergleich. Es geht darum, daß unmittelbar nach dem Verschicken des URL Microsoft dort vorbeischaut, was darauf hindeutet, daß private Skype-Chats überwacht werden. Ein Umstand, der nach österreichischem und vermutlich auch deutschem Recht verboten ist, weil diese Kommunikation unter das Fernmeldegeheimnis fällt.

  9. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: plutoniumsulfat 20.04.16 - 19:00

    Die geschäftlichen Gründe sind bereits Überwachung.

  10. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: Exa_Byte 20.04.16 - 19:54

    ChevalAlazan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ww schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dass Gates Microsoft nun als Hüter des Datenschutzes inszenieren will
    > ist
    > > mehr als lachhaft. Die Gesamtstrategie von Microsoft in den letzten
    > Jahren
    > > zielt doch nur darauf ab, möglichst viel vom Datenkuchen abzubekommen,
    > da
    > > die große Party mal wieder verpennt wurde.
    >
    > Ach so! Und weil Microsoft aus geschäftlichen Gründen Metadaten sammelt ist
    > das natürlich ein Beweis dafür, dass sie auch für die heinliche Überwachung
    > sind.
    >
    > So wie Autohersteller natürlich dafür sind, dass man Menschen überfahren
    > kann. Und die Hersteller von Sprengstoff sind natürlich voll umfänglich
    > dafür, dass damit Wolkenkratzer in die Luft gejagt werden. Und erst die
    > Hersteller von Gerten und Peitschen - Gott, die unterschreiben jede
    > Petition um die Shaira einzuführen.
    >
    > Welche Medien muss man eigentlich konsumieren, um alles in einen Topf
    > werfen zu können, was nicht bei Drei eine Differenzierung nachliefert, auf
    > die jeder denkende Mensch selber kommen könnte?!


    Da hat wohl jemand einen Nerv getroffen - Es müssen keine Metadaten gesammelt werden, ein Betriebssystem funktioniert auch wunderbar ohne einem schlechtem Datenschutz.

  11. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: ww 20.04.16 - 20:33

    > Postest du einen Link auf Facebook, kommt auch ein Bot vorbei.
    >
    > Schaltest du eine Website online, kommt irgendwann auch ein Bot vorbei, vor
    > allem, wenn du irgendwo verlinkt wirst. Vielleicht in Terroristenforen?
    >
    > Verstehst du, warum?
    >
    > Das sind Crawler. Die lesen die Meta-Tags und den Seitentitel aus, um z.B.
    > dir anhand eines bestimmten Meta-Tags den Links mit Vorschaubild und Teaser
    > darzustellen und nicht einfach nur als "a.b#!/h/i/j"

    Es geht darum, dass Skype - das allen Strafverfolgungsbehörden ein Dorn im Auge war, ja sogar der erste Bundestrojaner wurde hauptsächlich wegen Skype entwickelt - als erste Amtshandlung nach Übernahme der wirksamen Verschlüsselung beraubt wurde. Aufgefallen ist es damals durch den freundlichen Bot, der Vorschaubilder zusammenklaubt - und vielleicht auch noch andere Metadaten über die URL sammelt. Der Punkt ist, dass MS sich dem Datenschutz verschreiben möchte, ihn aber selbst in vielen Fällen nicht beachtet oder sogar - wie eben im Fall von Skype - abbaut.

  12. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: Michael H. 20.04.16 - 23:02

    Exa_Byte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da hat wohl jemand einen Nerv getroffen - Es müssen keine Metadaten
    > gesammelt werden, ein Betriebssystem funktioniert auch wunderbar ohne einem
    > schlechtem Datenschutz.

    Ja, wenn es keine Funktionen gibt, die kein manuelles eingreifen benötigen.
    Ergo...
    Sprachsuche nach Dateien oder E-Mails
    Automatische Logins ohne Logindateneingabe
    Automatische Sortierung nach deiner Lieblingsmusik
    Vorschläge für diverse Interessen/Apps/Verknüpfungen in den Favouriten
    Automatisierte Benachrichtigungen Programmübergreifend in einer Sidebar
    Dazulernen der Software basierend auf deinen vorhergehenden Entscheidungen
    unvm.

    z.b. ohne das Zugriffsrecht auf dein Mikrofon wirst du niemals "Hey Cortana" sagen können sodass etwas danach passiert.
    Ohne Zugriff auf deine Kennwörter, wird in deinem Browser oder deinen Netzlaufwerken jedesmal die Kennwortabfrage auftauchen
    Ohne Zugriff auf die Inhalte deiner Mails, wirst du nie sagen können "Hey Cortana, öffne mir die Mail über Projekt Prometheus"
    Ohne Rechte auf deine Bilder wird auch keine Automatische Synchronisation deiner Bildergalerie funktionieren
    Ohne deinen Standort wird auch keine Automatische Wetterapp funktionieren... bei Desktops vllt unkritischer... aber bei Laptops... biste unterwegs, müsstest du immer händisch deinen aktuellen Standort eintippen damit die Daten aktualisiert werden

    Seit Windows XP hat man einfach diverse Automatismen eingebaut, die ohne eine "Überwachung" der Benutzeraktionen einfach nicht funktionieren. Das sollte man aber gerade als IT´ler auch verstehen...

    Ein System muss heutzutage nicht einfach nur funktionieren... es muss auch von alleine funktionieren und dazulernen. Jeder arbeitet anders. Aber jeder will auch dass das System so arbeitet, wie man es selber gewohnt ist... also muss das System auch mitlernen können. Das geht einfach nicht wenn du das System nicht mitlernen lässt.

    Ums so einfach wie möglich darzustellen... kennst du noch die Problematik mit den Dateipfaden in Programmen... wenn du etwas abspeichern willst? Bei vielen Programmen wurde immer nur ein Standardpfad vorgegeben... wenn du die Daten aber partou wo anders speichern wolltest, ging jedes mal das geklicke los. Man hat sich geärgert "boa kann sich das scheiss teil das nicht merken"..

    Irgendwann konnte man einen manuellen Standardspeicherpfad angeben. Dann hat das System zumindest den zuletzt benutzen Pfad vorausgewählt. Heute werden dir die 4-5 am häufigsten benutzten Orte angezeigt. Und jetzt rate mal woher das System weiss, welche du am häufigsten benutzt... irgendwie muss da ja wohl jemand mitzählen welche Dateitypen du wo am liebsten speicherst.

    Wenn du etwas vereinfachen willst, musst du Parameter festlegen, die dir individuell zum Benutzer aussagekräftige Werte zurück geben. Und diese müssen immer variabel bleiben, da sich Nutzungsverhalten auch hier und da ändern. Ergo -> Das System muss aufpassen.

    Microsoft macht auch weiterhin Geld durch die Lizenzen. Die meisten Daten die bei MS eingehen werden wie in den meisten anderen Unternehmen in anderen Branchen auch, für die weiterentwicklung des eigenen Produktes genutzt.

    Wenn der Cafe-Besitzer die Kunden frägt ob der Kaffee schmeckt und ob der Kuchen gut war, sammelt er auch Daten. Zwar im wesentlich kleineren Stil. Aber so weiss er ob er etwas verbessern muss.

    Microsoft macht das halt automatisiert, was auch bei 90% Marktanteil am OS Markt utopisch wäre da Umfragen zu starten...
    Die kriegen dann eher werte die über die Analytik-Abteilung verdichtet werden zu aussagekräftigen Zahlen für die Bereichsleiter... wie z.B. 14% aller Benutzer nutzen den Edge Browser, letzten Monat waren es noch 15,5%. Davon sind 0,7 zu Chrome und 0,8% zum Firefox gewechselt.
    Oder die häufigsten Suchbegriffe im Store waren xxxx und yyyy.
    Oder 95% der Benutzer gehen über die Sucheingabe via Systemsteuerung auf Geräte und Drucker, statt über das Tolle Zahnrädchensymbol im Startmenü zu gehen...

    Das sind alles Daten die überwacht werden können, aber auch rein zur weiterentwicklung dienlich und auch notwendig sind wenn man konkurrenzfähig bleiben will.

    Du willst ein neues Gerät kaufen und alles soll wieder direkt so sein wie bei deinem anderen Gerät? Bam... Synchronisierung via Microsoft Account.. wie das geht? Na rate mal.

    Ich könnte diese Liste noch ewig weiterführen... aber sollte nicht auch langsam mal der Wecker klingeln der sagt "hey, also rein objektiv betrachtet..."

    Wir haben 2016. Alles soll vernetzt sein. Alles soll am besten von alleine funktionieren. Alles soll so einfach wie möglich sein. Auf allen Plattformen funktionieren. Jede Verknüpfung soll möglich sein. Alles soll alleine dazulernen. Und und und...

    Hast du dich eigentlich noch nie gefragt, was diese und jene Funktion im System eigentlich benötigt um so zu funktionieren wie sie gerade funktioniert?

    Ab dem Anniversary Update im Sommer wird auch eine Funktion implementiert, welche dir erlaubt die Meldungen deines Android Smartphones auf deinem PC wiederzugeben und auch vom PC aus über´s Telefon z.B. auf ne SMS zu antworten... und jetzt bist du dran, dir mal zu überlegen, wie das wohl geht... greift da MS wieder nur auf dein Telefon zu um dich auszuspionieren oder ist das notwendig auf dein Telefon zuzugreifen wenn du im System eine Funktion haben willst die dir den Luxus ermöglicht direkt über den PC dein Handy im Blick zu haben.

    Klar kannst du argumentieren "wofür brauch ich das in einem Arbeitssystem". Aber andererseits, muss man es ja auch nicht nutzen. Nur für diejenigen, die es nutzen wollen, ist es vllt gerade ein Feature, dass es von anderen Systemen abhebt.

    Mein Arbeitskollege wäre da so ein Fall... der wäre froh über sowas... dem seiner Frau gehört noch ein Blumengeschäft, hat zwei Kinder. Arbeitet nur n paar Tage in der Woche halbtags bei uns. Wenn der gerade am Telefonieren ist für ne halbe Std. bis Stunde, klingelt hier und da das Telefon bis zu 15 mal. Ob SMS oder Anruf. Rangehen geht schwer und SMS oder Whatsapp Nachrichten während dem Telefon am Handy während er gerade am PC arbeitet nur kompliziert machbar. Zack, meldung geht auf "Eheweib" hat angerufen... kurz hingetippt... "Bin am telefonieren, was gibts?" und das ganze parallel zum Arbeitsprozess machend ohne rausgerissen zu werden. Aber ohne Lese/Schreibrechte sowie eine ständige Überwachung des Telefons für Pushnachrichten auf dem Desktop würde da gar nichts funktionieren...

  13. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: ww 21.04.16 - 00:37

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Exa_Byte schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da hat wohl jemand einen Nerv getroffen - Es müssen keine Metadaten
    > > gesammelt werden, ein Betriebssystem funktioniert auch wunderbar ohne
    > einem
    > > schlechtem Datenschutz.
    >
    > Ja, wenn es keine Funktionen gibt, die kein manuelles eingreifen benötigen.
    >
    > Ergo...
    > Sprachsuche nach Dateien oder E-Mails
    Würde mit einer lokalen Speechrecognition auch ohne externen Datenaustausch funktionieren.

    > Automatische Logins ohne Logindateneingabe
    Auch ohne externen Datenaustausch technisch möglich.

    > Automatische Sortierung nach deiner Lieblingsmusik
    Auch ohne externen Datenaustausch technisch möglich.

    > Vorschläge für diverse Interessen/Apps/Verknüpfungen in den Favouriten
    Auch ohne externen Datenaustausch technisch möglich.

    > Automatisierte Benachrichtigungen Programmübergreifend in einer Sidebar
    Auch ohne externen Datenaustausch technisch möglich.

    > Dazulernen der Software basierend auf deinen vorhergehenden Entscheidungen
    > unvm.
    Auch ohne externen Datenaustausch technisch möglich.
    >
    > z.b. ohne das Zugriffsrecht auf dein Mikrofon wirst du niemals "Hey
    > Cortana" sagen können sodass etwas danach passiert.
    Würde mit einer lokalen Speechrecognition auch ohne externen Datenaustausch funktionieren.

    > Ohne Zugriff auf deine Kennwörter, wird in deinem Browser oder deinen
    > Netzlaufwerken jedesmal die Kennwortabfrage auftauchen
    Auch ohne externen Datenaustausch technisch möglich.

    > Ohne Zugriff auf die Inhalte deiner Mails, wirst du nie sagen können "Hey
    > Cortana, öffne mir die Mail über Projekt Prometheus"
    Auch ohne externen Datenaustausch technisch möglich.

    > Ohne Rechte auf deine Bilder wird auch keine Automatische Synchronisation
    > deiner Bildergalerie funktionieren
    Das erste Beispiel, das tatsächlich eine Cloud braucht. Die sollte verschlüsselt sein und nicht automatisiert
    durchgerastert werden.

    > Ohne deinen Standort wird auch keine Automatische Wetterapp
    > funktionieren... bei Desktops vllt unkritischer... aber bei Laptops...
    > biste unterwegs, müsstest du immer händisch deinen aktuellen Standort
    > eintippen damit die Daten aktualisiert werden
    Mein Gerät darf ruhig meinen Standort ermitteln. Es sollte ihn aber nicht ständig an Dritte weitergeben, die mit dem Wetteranbieter nichts zu tun haben.

    >
    > Seit Windows XP hat man einfach diverse Automatismen eingebaut, die ohne
    > eine "Überwachung" der Benutzeraktionen einfach nicht funktionieren. Das
    > sollte man aber gerade als IT´ler auch verstehen...
    >
    > Ein System muss heutzutage nicht einfach nur funktionieren... es muss auch
    > von alleine funktionieren und dazulernen. Jeder arbeitet anders. Aber jeder
    > will auch dass das System so arbeitet, wie man es selber gewohnt ist...
    > also muss das System auch mitlernen können. Das geht einfach nicht wenn du
    > das System nicht mitlernen lässt.
    >
    Ich habe nichts dagegen, wenn die erlernten Dinge lokal bleiben und nicht Dritten mitgeteilt werden.
    KI funktioniert auch ohne die Cloud.

    > Ums so einfach wie möglich darzustellen... kennst du noch die Problematik
    > mit den Dateipfaden in Programmen... wenn du etwas abspeichern willst? Bei
    > vielen Programmen wurde immer nur ein Standardpfad vorgegeben... wenn du
    > die Daten aber partou wo anders speichern wolltest, ging jedes mal das
    > geklicke los. Man hat sich geärgert "boa kann sich das scheiss teil das
    > nicht merken"..
    >
    Auch das funktioniert bestens ohne die CLoud.

    > Irgendwann konnte man einen manuellen Standardspeicherpfad angeben. Dann
    > hat das System zumindest den zuletzt benutzen Pfad vorausgewählt. Heute
    > werden dir die 4-5 am häufigsten benutzten Orte angezeigt. Und jetzt rate
    > mal woher das System weiss, welche du am häufigsten benutzt... irgendwie
    > muss da ja wohl jemand mitzählen welche Dateitypen du wo am liebsten
    > speicherst.
    >
    Ja, das kann mein OS lokal tun.

    > Wenn du etwas vereinfachen willst, musst du Parameter festlegen, die dir
    > individuell zum Benutzer aussagekräftige Werte zurück geben. Und diese
    > müssen immer variabel bleiben, da sich Nutzungsverhalten auch hier und da
    > ändern. Ergo -> Das System muss aufpassen.
    >
    Ja. Bitte ohne es anderen mitzuteilen.

    > Microsoft macht auch weiterhin Geld durch die Lizenzen. Die meisten Daten
    > die bei MS eingehen werden wie in den meisten anderen Unternehmen in
    > anderen Branchen auch, für die weiterentwicklung des eigenen Produktes
    > genutzt.
    >
    > Wenn der Cafe-Besitzer die Kunden frägt ob der Kaffee schmeckt und ob der
    > Kuchen gut war, sammelt er auch Daten. Zwar im wesentlich kleineren Stil.
    > Aber so weiss er ob er etwas verbessern muss.
    >
    > Microsoft macht das halt automatisiert, was auch bei 90% Marktanteil am OS
    > Markt utopisch wäre da Umfragen zu starten...
    > Die kriegen dann eher werte die über die Analytik-Abteilung verdichtet
    > werden zu aussagekräftigen Zahlen für die Bereichsleiter... wie z.B. 14%
    > aller Benutzer nutzen den Edge Browser, letzten Monat waren es noch 15,5%.
    > Davon sind 0,7 zu Chrome und 0,8% zum Firefox gewechselt.
    > Oder die häufigsten Suchbegriffe im Store waren xxxx und yyyy.
    > Oder 95% der Benutzer gehen über die Sucheingabe via Systemsteuerung auf
    > Geräte und Drucker, statt über das Tolle Zahnrädchensymbol im Startmenü zu
    > gehen...
    >
    > Das sind alles Daten die überwacht werden können, aber auch rein zur
    > weiterentwicklung dienlich und auch notwendig sind wenn man konkurrenzfähig
    > bleiben will.
    >
    Woher soll ich wissen, wass MS mit den Daten sonst noch macht ausser seine Produkte weiterzuentwickeln. Ich muss vertrauen, dass das nicht passiert. Dieses Vertrauen fällt mir schwer, zumal die Datenschutzbestimmungen MS sehr weitreichende Rechte einräumen.


    > Du willst ein neues Gerät kaufen und alles soll wieder direkt so sein wie
    > bei deinem anderen Gerät? Bam... Synchronisierung via Microsoft Account..
    > wie das geht? Na rate mal.
    Man könnte auch eine Synchronisierung bauen, die auf einen externen Datenträger synct.

    >
    > Ich könnte diese Liste noch ewig weiterführen... aber sollte nicht auch
    > langsam mal der Wecker klingeln der sagt "hey, also rein objektiv
    > betrachtet..."
    >
    Also rein objektiv betrachtet war in Deiner Liste nicht viel dabei, wofür Daten an MS übermittelt werden müssten.

    > Wir haben 2016. Alles soll vernetzt sein. Alles soll am besten von alleine
    > funktionieren. Alles soll so einfach wie möglich sein. Auf allen
    > Plattformen funktionieren. Jede Verknüpfung soll möglich sein. Alles soll
    > alleine dazulernen. Und und und...
    >
    Wer sagt das? Ich wünsche meine Daten absolut unvernetzt und unter meiner eigenen Kontrolle.

    > Hast du dich eigentlich noch nie gefragt, was diese und jene Funktion im
    > System eigentlich benötigt um so zu funktionieren wie sie gerade
    > funktioniert?
    >
    Ja. Schon oft. Wie gesagt: Deiner Liste von Funktionen funktioniert zu 90% ohne die Cloud.

    > Ab dem Anniversary Update im Sommer wird auch eine Funktion implementiert,
    > welche dir erlaubt die Meldungen deines Android Smartphones auf deinem PC
    > wiederzugeben und auch vom PC aus über´s Telefon z.B. auf ne SMS zu
    > antworten... und jetzt bist du dran, dir mal zu überlegen, wie das wohl
    > geht... greift da MS wieder nur auf dein Telefon zu um dich auszuspionieren
    > oder ist das notwendig auf dein Telefon zuzugreifen wenn du im System eine
    > Funktion haben willst die dir den Luxus ermöglicht direkt über den PC dein
    > Handy im Blick zu haben.
    >
    Wäre nichts für mich. Kann ganz gut auf mein Handy schauen oder Open Source Software für die gleiche Funktion benutzen, wenn es denn sein muss.

    > Klar kannst du argumentieren "wofür brauch ich das in einem Arbeitssystem".
    > Aber andererseits, muss man es ja auch nicht nutzen. Nur für diejenigen,
    > die es nutzen wollen, ist es vllt gerade ein Feature, dass es von anderen
    > Systemen abhebt.
    >
    Man hat eben nicht die Wahl ob man mit dabei sein möchte bei der Datensammelei.
    Das ist das Problem.

    > Mein Arbeitskollege wäre da so ein Fall... der wäre froh über sowas... dem
    > seiner Frau gehört noch ein Blumengeschäft, hat zwei Kinder. Arbeitet nur n
    > paar Tage in der Woche halbtags bei uns. Wenn der gerade am Telefonieren
    > ist für ne halbe Std. bis Stunde, klingelt hier und da das Telefon bis zu
    > 15 mal. Ob SMS oder Anruf. Rangehen geht schwer und SMS oder Whatsapp
    > Nachrichten während dem Telefon am Handy während er gerade am PC arbeitet
    > nur kompliziert machbar. Zack, meldung geht auf "Eheweib" hat angerufen...
    > kurz hingetippt... "Bin am telefonieren, was gibts?" und das ganze parallel
    > zum Arbeitsprozess machend ohne rausgerissen zu werden. Aber ohne
    > Lese/Schreibrechte sowie eine ständige Überwachung des Telefons für
    > Pushnachrichten auf dem Desktop würde da gar nichts funktionieren...

    Gut für Deinen Arbeitskollegen. Nichts für mich.

  14. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: Wallbreaker 21.04.16 - 01:38

    ww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde Microsoft Datenschutz wichtig nehmen, würden sie Verschlüsselung
    > implementieren die ihnen selbst den Zugriff auf die Inhalte verwehren
    > würde. Dann könnte man staatlichen Begehrlichkeiten gar nicht nachkommen -
    > selbst wenn man wollte.

    Nicht zu vergessen das erst 2015 erstmalig nach ewig langer Zeit, moderne Krypto-Verfahren in Windows eingeflossen sind. Wie z.B. die SHA-2 Hash-Familie und Weiteres. Alleine das sollte sehr ernsthaft zu denken geben, wie es um das Interesse steht hier effektiv schützen zu wollen.

  15. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: Wallbreaker 21.04.16 - 01:56

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit Windows XP hat man einfach diverse Automatismen eingebaut, die ohne
    > eine "Überwachung" der Benutzeraktionen einfach nicht funktionieren. Das
    > sollte man aber gerade als IT´ler auch verstehen...
    >
    > Ein System muss heutzutage nicht einfach nur funktionieren... es muss auch
    > von alleine funktionieren und dazulernen. Jeder arbeitet anders. Aber jeder
    > will auch dass das System so arbeitet, wie man es selber gewohnt ist...
    > also muss das System auch mitlernen können. Das geht einfach nicht wenn du
    > das System nicht mitlernen lässt.

    Diese Funktionalitäten sind auch logisch und kein Problem an sich. Es wird erst eines wenn diese Daten den PC verlassen, und das ist nicht hinnehmbar. Unter Linux kann ich all das ohne Probleme auch bekommen, und zwar samt der ganzen Komfortschiene. Nur der wesentliche Unterschied ist, es bleibt alles lokal, da muss nichts jemals irgendwo hin gesendet werden. Und es funktioniert ebenso hervorrangend gänzlich ohne Daten abzuschnorcheln. Ein System kann ruhig loggen und dem Nutzer einiges erleichtern, so lange der Nutzer zu 100% die Kontrolle darüber hat wo diese Datensätze hin wandern. Das große Problem heute ist, dass Unmengen an Daten gesammelt werden, während mit diesen höchst sensiblen Daten extrem schlampig umgegangen wird. Ein vertrauliches System hat damit absolut strikt umzugehen, und nicht auch nur im Entferntesten etwas zu tun ohne Erlaubnis wie auch exakte Aufschlüsselung.

  16. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: manudrescher 21.04.16 - 07:34

    Wallbreaker schrieb:

    > Diese Funktionalitäten sind auch logisch und kein Problem an sich. Es wird
    > erst eines wenn diese Daten den PC verlassen, und das ist nicht hinnehmbar.
    > Unter Linux kann ich all das ohne Probleme auch bekommen, und zwar samt der
    > ganzen Komfortschiene.

    Das ist aber in meinen Augen ein Widerspruch.
    Denn ein großer Anteil der "Komfortfunktionen" funktioniert unter dem Schlagwort GERÄTEÜBERGREIFEND.

    Es mag sein, dass ich unter einer Linux-Distri ggf. etwas vergleichbares wie Cortana oder Siri hinbekomme. Nehme ich dann aber mein Smartphone in die Hand, weiß das Smartphone nichts darüber, was ich die letzten 2 Wochen so am PC gemacht habe.
    Das wäre in meinen Augen zwei autarke Systeme, die eigenständig "angelernt" werden müssen...das ist in meinen Augen kein Komfort.
    Ich kann auch unter einer Linux-Distri nicht im OS-integrierten Karten-Programm eine Route vorplanen und nutze dies dann 10 Minuten später im Auto am Smartphone.

    Meine Linux-Distri wird mich auch nie per "Pop-Up" informieren, dass gerade die Mutti auf meinem Smartphone angerufen hat.
    Kann ich über meine Linux-Distri eine Erinnerung einrichten, dass wenn ich das nächste mal auf den Rewe-Parkplatz fahre, man mich am Smartphone daran erinnert Klopapier zu kaufen?

    Oder Kalenderfunktion:
    Wie sollen denn meine Termine Geräteübergreifend synchronisiert werden, wenn der Anbieter den Kalender nicht vorhält um ihn auf alle Geräte zu verteilen und aktuell zu halten?

    Ich kenne auch den ein oder anderen im Freundeskreis, der jetzt folgendes sagen würde: "Mit Google geht das ja auch unter Linux und Geräteübergreifend"...da könnte man gleich die Schneeschaufel auspacken und einmal ausholen.

    Der findige ITler mag sich hier anteilig passende Lösungen zusammenschustern.
    Das erfüllt aber nicht den Anspruch der Nutzbarkeit für den einfachen User.

    Es spricht überhaupt nichts dagegen, wenn ein Nutzer sagt "Ich möchte nicht, dass Daten gesammelt werden und mein Endgerät verlassen", das ist jedem seine eigene Entscheidung und auch nicht verwerflich.

    Und die Komfortfunktionen werden ja wohl auch üppig genutzt und ergeben in meinen Augen auch einen Mehrwert für das alltägliche Leben.

    Natürlich muss und sollte man das Ganze kritisch hinterfragen und nur den "Informationsaustausch" dort zulassen, wo auch ein Service genutzt wird.

    Aber den Aluhut sollte man ab und an auch ablegen.

    Und meine Glaskugel sagt mir, dass diese Services in Zukunft noch viel umfänglicher werden.

  17. Re: Was für eine Doppelmoral

    Autor: Sybok 21.04.16 - 07:45

    Wallbreaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ww schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Würde Microsoft Datenschutz wichtig nehmen, würden sie Verschlüsselung
    > > implementieren die ihnen selbst den Zugriff auf die Inhalte verwehren
    > > würde. Dann könnte man staatlichen Begehrlichkeiten gar nicht nachkommen
    > -
    > > selbst wenn man wollte.
    >
    > Nicht zu vergessen das erst 2015 erstmalig nach ewig langer Zeit, moderne
    > Krypto-Verfahren in Windows eingeflossen sind. Wie z.B. die SHA-2
    > Hash-Familie und Weiteres. Alleine das sollte sehr ernsthaft zu denken
    > geben, wie es um das Interesse steht hier effektiv schützen zu wollen.

    SHA-2 wird sein Windows XP SP3 und Windows Server 2003 SP2 unterstützt, also soviel zu diesem Unsinn. 2015 wurde lediglich SHA-1 deprecated und SHA-2 für diverse Szenarien (z.B. signierte Dateien) als verpflichtend gesetzt, was natürlich gerne als etwas spät bemängelt werden darf, sich aber einfach aus der großen Verbreitung sehr alter Windows-Systeme ergab.

  18. Da kann ich nur weitgehend zustimmen!

    Autor: Sybok 21.04.16 - 07:48

    Davon mal abgesehen würde ich gerne wissen was lokale Erfassung von Telemetriedaten bringen soll, wenn diese nicht an die Entwickler gehen. Behebt man als Linux-User die Fehler im Quellcode nach eingehender Datenanalyse dann einfach selber?

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