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Mal wieder nur die Kritik der privilegierten

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  1. Re: Mal wieder nur die Kritik der privilegierten

    Autor: yumiko 15.04.21 - 09:39

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh, Bitcoin IST ein Zahlungsmittel - ohne dieses hätten nahezu alle Waffen-
    > und Drogengroßhändler keine Möglichkeit schnell zu handeln und zu zahlen.
    > Denn da es ohne staatliche Kontrolle weltweit zu nutzen ist, ist es einfach
    > hervorragend für alles Illegale zu benutzen.
    > Und ja, es gibt auch legale Anwendungen - nur das Gro aller Transaktionen
    > sind für andere Zwecke...
    Das liegt doch auch daran, dass die Transaktionsgebühren relativ hoch sind (zumindest im Vergleich zu nationalen Transfers) und die nationalen Institutionen Druck machen, den Bitcoin eben nicht einfach überall anzunehmen.
    Kein Supermarkt investiert in eine technische Anbindung, wenn er zusätzlich Abgaben zahlen soll und das ganze vielleicht in einem Jahr national verboten wird. Die brauchen Investitionssicherheit. Da hat aber mit dem Bitcoin als technischem Konstrukt nichts zu tun.

  2. Re: Mal wieder nur die Kritik der privilegierten

    Autor: Trollversteher 15.04.21 - 09:41

    >Oh, Bitcoin IST ein Zahlungsmittel - ohne dieses hätten nahezu alle Waffen- und Drogengroßhändler keine Möglichkeit schnell zu handeln und zu zahlen. Denn da es ohne staatliche Kontrolle weltweit zu nutzen ist, ist es einfach hervorragend für alles Illegale zu benutzen.

    Ja, tatsächlich wollte ich ursprünglich genau das noch ergänzend hinzufügen. Aber auch in diesem illegalen "business" wird das nur für Transaktionen großer Summen verwendet, der einzelene Straßendealer wird nicht in Bitcoin sondern "normaler Währung" bezahlt - weil sich eben der Aufwand für typische "Alltagszahlungen" in kleinen Kleckersummen nicht lohnt, mal abgesehen davon, dass dank der extremen Volatilität sämtliche Gewerbetreibenden ihre Wahren täglich oder gar stündlich (alleine heute gab es schon eine intraday-Kursschwankung von 1.5%) neu kalkulieren müssten - auch Bitcoin-Evangelist Musk preist seine Teslas schließlich nicht in Bitcoin aus, sondern erlaubt lediglich die Zahlung zum jeweils aktuellen Umrechnungskurs zu einer stabilen "traditionellen" Währung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.21 09:54 durch Trollversteher.

  3. Re: Mal wieder nur die Kritik der privilegierten

    Autor: sepp318 15.04.21 - 09:42

    Whisky, am Samstag. Sehr unproblematisch.

  4. Re: Mal wieder nur die Kritik der privilegierten

    Autor: Trollversteher 15.04.21 - 09:48

    >Das liegt doch auch daran, dass die Transaktionsgebühren relativ hoch sind (zumindest im Vergleich zu nationalen Transfers) und die nationalen Institutionen Druck machen, den Bitcoin eben nicht einfach überall anzunehmen.
    >Kein Supermarkt investiert in eine technische Anbindung, wenn er zusätzlich Abgaben zahlen soll und das ganze vielleicht in einem Jahr national verboten wird. Die brauchen Investitionssicherheit. Da hat aber mit dem Bitcoin als technischem Konstrukt nichts zu tun.

    Nein, das hat, wie ich bereits in meinem anderen Beitrag schrieb, vor allem damit zu tun, dass Bitcoin als hochspekulatives Investitionsobjekt viel zu volatil ist, um es als Handelswährung im Alltag verwenden zu können. Der Supermarkt-Betreiber hat nämlich auch kleine Lust, sämtliche Wahre mit elektronischen Preisschildern auszustatten und seine Preise stündlich neu zu kalkulieren, weil der Bitcoin Kurs hochvolatil ist, an keine fest Größe ausser dem Spekulationswert (also die Hoffnung der Anleger auf zukünftige Kurssteigerungen) gebunden ist und extremen Schwankungen unterliegt. Sämtlich heutigen Bezahlmodelle beruhen daher auf einem Preis, der an eine stabile, traditionelle Währung gebunden ist und biten daher lediglich den Umtausch von Bitcoins zum jeweils aktuellen Kurs an. Das funktioniert aber nicht ohne stabile Währung als Referenz - und somit kann Bitcoin immer nur eine zusätzliche Alternative zu bestehenden normalen Währungen sein, sie aber nicht als Währungsmittel ersetzen, wie sich viele einbilden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.21 09:54 durch Trollversteher.

  5. Re: Mal wieder nur die Kritik der privilegierten

    Autor: krangerich 15.04.21 - 10:05

    Systemcheck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So viel Kritik von privilegiert Experten, die meinen darüber entscheiden zu
    > können was guter und was schlechter Energieeinsatz ist.

    Mit anderen Worten, du bist Bitcoin-Fanboi und magst es nicht, wenn man was Böses über deinen Hype sagt

    *müde belächel*

  6. Re: Mal wieder nur die Kritik der privilegierten

    Autor: JuBo 15.04.21 - 10:18

    also Leute - Cryptos sind einfach das größte Online Casino der Welt. Ich habe viel damit verdient und finde es gut. BTC wird als digitales Gold überleben, nur es ist nonsens zu glauben digitale Währungen bedeuten Freiheit und Unabhängigkeit - genau im Gegenteil - das physische Gold wird durch nachverfolgbaren digitalen manipulierbaren Besitz ersetzt. Die restlichen Cryptos sind einfach proof of tech. Je teuerer sie werden, umso unwahrscheinlicher ist es, dass ein bigplayer dort einsteigt. Es ist viel billiger die devs auf zu kaufen und nach dem copy paste prinzip die eigene blockchain, ledger whatever zu entwickeln.
    Daher zocke mit wer wolle und ziehe Gewinne, die letzten beißen die Hunde.

  7. Re: Mal wieder nur die Kritik der privilegierten

    Autor: Systemcheck 15.04.21 - 11:43

    harald.1080 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Systemcheck schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dystopinator schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > aha ... nen sofa und ne kiste plörbräu ausm internet?
    > > >
    > > > wie siehts mit dem täglich brot aus?
    > >
    > >
    > > Nee beim Edeka um die Ecke und das Sofa auch im Laden, unter allen
    > Hygiene
    > > Vorschriften, gezahlt.
    > > Hab doch beschrieben wie das läuft...
    >
    > Natürlich bekommt Edeka keine Bitcoins von Ihnen sondern Sie zahlen mit
    > Ihrer Mastercard in ¤. Die Firma Lastbit nimmt Ihre Bitcoins, wechselt sie
    > zu einem passenden Zeitpunkt und Sie glauben, Bitcoin ist ein
    > Zahlungsmittel?
    >
    > Solange der Wert von Bitcoins immer in „richtigem Geld“, also ¤
    > oder USD angegeben wird ist er nur Spekulationsobjekt. Dann lieber gleich
    > GameStop-Aktien ;-)

    Im Grunde ist es mir doch egal was Edeka Empfängt. Ich habe mein Geld (Bitcoin) genutzt um die Kiste Bier zu kaufen. Der Händler hat die Form des Geldes (Euro) bekommen die er möchte. Das Bitcoin und Lightning Netzwerk mit dem Mastercard Gateway fungiert hier als mittelsmann. Meine restlichen Bitcoins liegen weiterhin hinreichend sicher in meinem Wallet und alle sind happy.
    Wenn die Händler halt anderes Geld haben wollen als ich besitze, dann nutze ich halt ein System, um das zu tun. Für mich entstehen keine Kosten und der Händler zahlt halt an Mastercard die normale Gebühr.

    That's it.

  8. Re: Mal wieder nur die Kritik der privilegierten

    Autor: yumiko 15.04.21 - 12:49

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das liegt doch auch daran, dass die Transaktionsgebühren relativ hoch sind
    > (zumindest im Vergleich zu nationalen Transfers) und die nationalen
    > Institutionen Druck machen, den Bitcoin eben nicht einfach überall
    > anzunehmen.
    > >Kein Supermarkt investiert in eine technische Anbindung, wenn er
    > zusätzlich Abgaben zahlen soll und das ganze vielleicht in einem Jahr
    > national verboten wird. Die brauchen Investitionssicherheit. Da hat aber
    > mit dem Bitcoin als technischem Konstrukt nichts zu tun.
    >
    > Nein, das hat, wie ich bereits in meinem anderen Beitrag schrieb, vor
    > allem damit zu tun, dass Bitcoin als hochspekulatives Investitionsobjekt
    > viel zu volatil ist, um es als Handelswährung im Alltag verwenden zu
    > können. Der Supermarkt-Betreiber hat nämlich auch kleine Lust, sämtliche
    > Wahre mit elektronischen Preisschildern auszustatten und seine Preise
    > stündlich neu zu kalkulieren, weil der Bitcoin Kurs hochvolatil ist, an
    > keine fest Größe ausser dem Spekulationswert (also die Hoffnung der Anleger
    > auf zukünftige Kurssteigerungen) gebunden ist und extremen Schwankungen
    > unterliegt. Sämtlich heutigen Bezahlmodelle beruhen daher auf einem Preis,
    > der an eine stabile, traditionelle Währung gebunden ist und biten daher
    > lediglich den Umtausch von Bitcoins zum jeweils aktuellen Kurs an. Das
    > funktioniert aber nicht ohne stabile Währung als Referenz - und somit kann
    > Bitcoin immer nur eine zusätzliche Alternative zu bestehenden normalen
    > Währungen sein, sie aber nicht als Währungsmittel ersetzen, wie sich viele
    > einbilden.
    Das schließt sich doch nicht aus.
    Der Supermarkt muss immer mit der Landeswährung auspreisen.
    Es ging doch nur um das reine Bezahlen mit Kryptowärung.

    Aber zu deinem Einwurf:
    Wenn es keine anderen Währungen mehr geben würde, könnte der Bitcoin auch nicht schwanken, weil er nicht in Relation zu anderen Währungen Spekulationen ausgesetzt wäre.

  9. Re: Mal wieder nur die Kritik der privilegierten

    Autor: Trollversteher 15.04.21 - 13:03

    >Das schließt sich doch nicht aus.
    >Der Supermarkt muss immer mit der Landeswährung auspreisen.
    >Es ging doch nur um das reine Bezahlen mit Kryptowärung.

    Wenn aber eine einzelne Transaktion die tausendfache Energiemenge (und damit auch den höheren Preis) gegenüber einer normalen Transaktion kostet, macht das das "normale Bezahlen" damit nun mal zu einer ziemlich dekadenten und irationalen Angelegenheit.

    >Aber zu deinem Einwurf:
    >Wenn es keine anderen Währungen mehr geben würde, könnte der Bitcoin auch nicht schwanken, weil er nicht in Relation zu anderen Währungen Spekulationen ausgesetzt wäre.

    Natürlich würde er das, denn dann würde er gegenüber dem reralen Marktwert schwanken, also dem, was jemand bereit ist an Wahren dafür zu liefern. Das ließe sich dann nur nicht mehr so einfach berechnen, vermutlich würde man dann den Gold-Kurs als Referenz nehmen.

  10. Re: Mal wieder nur die Kritik der privilegierten

    Autor: sigii 15.04.21 - 13:13

    Total witzig weil ich argumentiere seit Jahren gegen Bitcoin und du scheinst dich damit halt einfach wenig auseinander gesetzt zu haben wenn ich mir das eine Argument von dir anhoere:

    Ja der Vorteil von Bitcoin als offenes Finanzsystem ist genau der Grund warum Bitcoin keine Zukunft hat weil alle Laender der Welt kein offenes Finanzsystem haben wollen und damit zwangslaeufig jeder.

    Du brauchst keine Bitcoins um ein freies Finanzsystem zu bauen. Das ist keine Kunst. Du verplichtest ja nicht als Land dein Finanzsystem viele Sachen zu pruefen um dann freudig Bitcoin zu verwenden. Schwarzgeld, Staaten mit denen man nicht Geld austauscht (Nord Korea z.B.), Steuerhinterziehung.

    Der STromverbrauch ist, so wie er ist, schlecht. Und ja man kann gerne darueber philosophieren ob Grafikarten und co okay sind aber das aendert 0 am Stromverbrauch von Bitcoin und es sagt dir auch nicht, ob jemand anderer nicht auch fuer weniger Grafikkartenleistung ist.

    Ich fuer meinen Teil halte Strom, der dafuer verwendet wird Menschen zu unterhalten, deutlich Sinnvoller als Strom der dafuer verwendet wird unser Finanzsystem auszuhebeln und reine Spekualtionssache ist.

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