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Verhältnissmäßigkeit

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  1. Verhältnissmäßigkeit

    Autor: Tribal1603 25.06.12 - 15:24

    Wo bitte bleibt die Verhältnissmäßigkeit zwischen Tatbestand und Konsequenz. Da wurde also ein PRIVATUNTERNEHMEN mit einer DDOS Attacke behindert (nicht einmal lahm gelegt) und bei über 100 Bürgern wird ein massiver Grundrechtseingriff vorgenommen, um einen Tatbestand zu verifizieren, der Als Konsequenz eine GELDSTRAFE hat.....

    Das ist Lobbyismus pur. Wenn jetzt iwann ein Stuxnet 2.0 auftaucht,der kritische Infrastruktur angreift und der iwie iwohin zurückverfolgt wird( vermutlich nur anscheinsweise,weil die Behörden ieinen Botnetpc also Ursprung zu erkennen glauben), dann wird der mit martialischer Militärgewalt der Bundeswehr(im Ausland) oder dem Komplettaufgebot von SEK,KSK und Co (im Innland) niedergemeuchelt? Denn das wäre eine eloquente Steigerungsform der Gewaltanwendung.

    Woher wollen die Behörden wissen, ob überhaupt wirklich eine bewusste Tat begangen wurde? Ein transparenter Iframe über ieinem Facebookvideo und schon starten 100k Facebookallesklicker eine DDOS Attacke .... kann Unwissen in diesem Fall bestraft werden? Sicher nicht.

  2. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: Donnergurgler 25.06.12 - 15:28

    Dazu müssten die Behörden erst einmal das Internet verstehen lernen!

  3. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: M 25.06.12 - 15:34

    Donnergurgler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu müssten die Behörden erst einmal das Internet verstehen lernen!

    Haben sie noch nie und werden sie auch nie ...

  4. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: Wechselgänger 25.06.12 - 15:35

    Tribal1603 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn das wäre eine eloquente Steigerungsform der Gewaltanwendung.

    Bevor man Worte wie "eloquent" nutzt, sollte man sich mit ihrer Bedeutung und Verwendung vertraut machen.

  5. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: ChriDDel 25.06.12 - 16:05

    adäquat wäre wohl passender gewesen.

    http://de.wiktionary.org/wiki/ad%C3%A4quat
    vs.
    http://de.wiktionary.org/wiki/eloquent

  6. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: Tribal1603 25.06.12 - 17:14

    Sorry ja adäquat war eigentlich auch das gewünschte Wort ......ist im Kopf iwie eloquent geworden hehehe.

  7. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: dddmaster 25.06.12 - 17:31

    Tribal1603 schrieb:
    > Wenn jetzt iwann ein Stuxnet 2.0 auftaucht,der
    > kritische Infrastruktur angreift und der iwie iwohin zurückverfolgt wird(
    > vermutlich nur anscheinsweise,weil die Behörden ieinen Botnetpc also
    > Ursprung zu erkennen glauben), dann wird der mit martialischer
    > Militärgewalt der Bundeswehr(im Ausland) oder dem Komplettaufgebot von
    > SEK,KSK und Co (im Innland) niedergemeuchelt? Denn das wäre eine eloquente
    > Steigerungsform der Gewaltanwendung.
    >

    Sowas wird dann wahrscheinlich gar nicht zurückverfolgt , könnten ja große Firmen oder ganze Regierungen(sind auch nur Firmen) dahinter stecken

  8. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: Local_Horst 25.06.12 - 17:44

    So habe ich auch die Ausführungen des Anwalts verstanden. Nur hat der es nicht so schön direkt ausgedrückt ... :)

  9. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: Tribal1603 25.06.12 - 20:11

    Ich denke einen Angriff auf kritische Infrastruktur wird die Regierung schon aufklären wollen .Es gibt Grenzen für jede Lobby.

  10. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: Kiros 26.06.12 - 08:36

    Tribal1603 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo bitte bleibt die Verhältnissmäßigkeit zwischen Tatbestand und
    > Konsequenz. Da wurde also ein PRIVATUNTERNEHMEN mit einer DDOS Attacke
    > behindert (nicht einmal lahm gelegt) und bei über 100 Bürgern wird ein
    > massiver Grundrechtseingriff vorgenommen, um einen Tatbestand zu
    > verifizieren, der Als Konsequenz eine GELDSTRAFE hat.....
    Die Konsequenz ist eine Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren, nicht eine Geldstrafe.
    http://dejure.org/gesetze/StGB/303b.html

    Also bitte informiere dich das nächste mal, bevor du einfach irgenetwas als Fakt annimmst, das nicht den Tatsachen entspricht.

  11. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: Raumzeitkrümmer 26.06.12 - 09:14

    Ist das wirklich so?

    Könnte es nicht eher so sein, dass viele Internetnutzer noch nicht begriffen haben, dass es keinen "Ort" gibt, der so lückenlos kontrollierbar ist und auch kontrolliert wird, wie das Internet?

    Ein Spaziergang im Wald bietet erheblich mehr "Freiheit", als das Internet.

  12. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: Raumzeitkrümmer 26.06.12 - 09:30

    Aus "Leichtigkeit" kann schnell Leichtfertigkeit werden.

    Wenn ein Arzt ein Geschwür entfernt, dann ist das die Sprache des Arztes. Ein sprachgewandter Staatsanwalt kann sich schnell dieser Sprache bemächtigen und die Order erteilen, "Geschwüre" aus der Gesellschaft entfernen zu lassen, um den Volkskörper gesund zu erhalten. Ein sehr eloquenter Umgang mit der Sprache...

  13. Re: Verhältnissmäßigkeit

    Autor: Kind des Zorns 26.06.12 - 09:53

    Kiros schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tribal1603 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wo bitte bleibt die Verhältnissmäßigkeit zwischen Tatbestand und
    > > Konsequenz. Da wurde also ein PRIVATUNTERNEHMEN mit einer DDOS Attacke
    > > behindert (nicht einmal lahm gelegt) und bei über 100 Bürgern wird ein
    > > massiver Grundrechtseingriff vorgenommen, um einen Tatbestand zu
    > > verifizieren, der Als Konsequenz eine GELDSTRAFE hat.....
    > Die Konsequenz ist eine Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren, nicht eine
    > Geldstrafe.
    > dejure.org
    >
    > Also bitte informiere dich das nächste mal, bevor du einfach irgenetwas als
    > Fakt annimmst, das nicht den Tatsachen entspricht.

    Du hast den Text auch nicht ganz gelesen oder?

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