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  5. › BND-Affäre: CDU nennt SPD hysterisch

War Merkel nicht in der SED?

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  1. War Merkel nicht in der SED?

    Autor: exxo 05.05.15 - 18:22

    .. Wenn ich mich recht entsinne?

    Die Dame und ihr Kanzleramt sind nicht dazu geeignet, eine Veränderung herbei zu führen.

  2. Re: War Merkel nicht in der SED?

    Autor: SelfEsteem 05.05.15 - 18:53

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .. Wenn ich mich recht entsinne?

    Da entsinnst du dich falsch. Sie war nie in der SED (zumindest nicht, dass es bekannt waere).

    Faend den Aufhaenger allerdings auch schoen :(

  3. Re: War Merkel nicht in der SED?

    Autor: r3verend 06.05.15 - 11:33

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .. Wenn ich mich recht entsinne?
    >
    > Die Dame und ihr Kanzleramt sind nicht dazu geeignet, eine Veränderung
    > herbei zu führen.
    Sie war vor der Wende in der FDJ, nie in der SED.
    Frage mich allerdings warum das immer wieder herausgekramt wird bei Ostdeutschen. Die Sachen die heutzutage ablaufen passieren nicht wegen ewig-gestrigen die in so einem System aufgewachsen sind.

  4. Re: War Merkel nicht in der SED?

    Autor: bstea 06.05.15 - 11:47

    Erstes ist sie freiwillig dort eingetreten. Jeder Nichtkonforme und wenn es auch nur einer im Umfeld gibt, wird das verweigert. Und dann war sie nicht nur einfaches Mitglied sondern für Propaganda zuständig in leitender Funktion.
    Kritische Distanz zum Unrechtsstaat war jedenfalls nicht vorhanden.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  5. Re: War Merkel nicht in der SED?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 06.05.15 - 15:05

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erstes ist sie freiwillig dort eingetreten. Jeder
    > Nichtkonforme und wenn es auch nur einer im
    > Umfeld gibt, wird das verweigert.

    Das ist nicht korrekt. Ganz im Gegenteil war es so, das man beinahe automatisch aus den Reihen der Thälmann-Pioniere in die der FDJ rutschte. Der Aufnahmeantrag war eher eine Formalie und der Verzicht auf die Mitgliedschaft brachte Nachteile bei der weiteren Berufs- und/oder Hochschulausbildung mit sich. Ohne jetzt eine Lanze für die Merkel brechen zu wollen (Ich komme später noch mal auf die Kanzlerin zurück ...), aber da sie studieren wollte, führte an der FDJ quasi kein Weg vorbei.

    Ansonsten musste man schon ein notorischer Unruhestifter und bekennender Regimekritiker sein, um nicht aufgenommen zu werden. Auch die Nichtkonformität von Angehörigen führte keineswegs zu einer Ablehnung - ganz im Gegenteil, es wurde zumeist erwartet, dass man sich durch genau diesen Schritt von den nichtkonformen Angehörigen distanziert.

    > Und dann war sie nicht nur einfaches Mitglied
    > sondern für Propaganda zuständig in leitender
    > Funktion.

    Und genau da liegt der Hund begraben! In der FDJ ließ es sich auch für Jugendliche mit - schonend ausgedrückt - eher verhaltener Überzeugung ganz gut aushalten, indem man einfach nur das Pflichtprogramm absolvierte. Man war bei Arbeitseinsätzen und bei Aufmärschen dabei, also sozusagen lediglich anwesendes Mitglied.

    Sich darüber hinaus zu engagieren, konnte genau zwei Gründe haben: Entweder war man politisch voll überzeugt oder opportunistisch. Bei der Merkel tippe ich aus zahlreichen Anlässen heraus auf letzteres. Die ist bisher noch jeder Person oder Organisation in den Enddarm gekrochen, die ihrer Karriere förderlich sein konnte.

  6. Re: War Merkel nicht in der SED?

    Autor: bstea 06.05.15 - 20:52

    Nur wenn man fleißig die Beiträge zahlt, blieb man im diesem Verein :) Und wer nur deswegen studieren durfte, stand bei den Organen stets in der Bringschuld.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  7. Re: War Merkel nicht in der SED?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 07.05.15 - 14:25

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur wenn man fleißig die Beiträge zahlt, blieb man im
    > diesem Verein :)

    Der FDJ-Mitgliedsbeitrag war einkommenabshängig und lag bei maximal 5,00 Mark monatlich. Die meisten Mitglieder hatten noch kein Einkommen und zahlten den Mindestsatz von zuletzt 0,30 Pfennig. Wenn man selbst diesen lächerlichen Beitrag nicht zahlte, ließ der Ausschluss trotzdem auf sich warten, weil mit jedem verlorenen Mitglied die von der Partei gewollte Massenorganisation weniger beeindruckend ausgesehen hätte.

    > Und wer nur deswegen studieren durfte, stand
    > bei den Organen stets in der Bringschuld.

    Exakt. Das war ja der Sinn des Ganzen: Eine Kaderschmiede zu sein. So stellte man sicher, das die spätere Bildungselite möglichst lange "bearbeitet" werden konnte.

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