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Schönes Papier

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  1. Schönes Papier

    Autor: Sharra 19.03.17 - 22:12

    Und was kommt dann reell an, vor allem zu den Hauptzeiten?
    Die Kabelnetze, grade in Ballungszentren, sind ja dafür bekannt, dass sie mit extremen Übertragunsraten werben, und zu den Zeiten, in denen sie alle nutzen möchten, geht nichts mehr.

  2. Re: Schönes Papier

    Autor: rafterman 19.03.17 - 23:34

    Seltsam genau das Problem hatte ich immer bei der Telekom und seit ich bei Unitymedia bin nie wieder, da liegt es eher am Server auf der anderen Seite dass nicht mehr Bandbreite geliefert wird.

  3. Re: Schönes Papier

    Autor: r4m2| 19.03.17 - 23:50

    Genau so sieht es nämlich aus.

  4. Re: Schönes Papier

    Autor: DASPRiD 19.03.17 - 23:51

    Die gleiche Erfahrung hab ich gemacht. Bei Telekom zu Stoßzeiten immer extrem langsam, während ich bei Kabel-BW/Unitymedia immer die volle Bandbreite erhalte.

  5. Re: Schönes Papier

    Autor: Sharra 19.03.17 - 23:54

    DASPRiD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die gleiche Erfahrung hab ich gemacht. Bei Telekom zu Stoßzeiten immer
    > extrem langsam, während ich bei Kabel-BW/Unitymedia immer die volle
    > Bandbreite erhalte.


    Und wo wohnst du? Wie viele deiner Nachbarn nutzen Kabel?
    Das Problem bei der Telekom war deutschlandweit, und schon seit einiger Zeit behoben. Da lag es an Problemen mit dem Peering, aber nicht an der Leitung, die in die Haushalte führte.

  6. Re: Schönes Papier

    Autor: plutoniumsulfat 20.03.17 - 00:01

    UM baut seine Netze übrigens auch aus.

  7. Re: Schönes Papier

    Autor: Sharra 20.03.17 - 05:48

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > UM baut seine Netze übrigens auch aus.


    Ja, natürlich bauen sie aus. So wie alle anderen, die eigene Netze haben auch. Das steht ausser Frage. Fakt ist aber auch, dass die Marketingabteilungen schneller arbeiten, und mehr Bandbreiten verkaufen, als die Technik kurzfristig nachliefern kann.

    Mal angenommen es sind 50 Wohnungen an einen Koax-Strang angeschlossen. Dieser Strang bietet, nach Docsis 3.1 ca 10Gbit/s, sofern die Leitung mitmacht, und keine großartigen Störungen auftreten. Das wären dann, rechnerisch 0,2Gbit/s pro Haushalt, und somit 200Mbits. Folglich können maximal 10 Haushalte die versprochenen 1Gbit/s erhalten. Schon der Elfte drückt dieses Maximum, sofern alle gleichzeitig die Leistung abrufen möchten.

    Zugegeben, bei Docsis 3.1 dürfte sich die derzeitige Situation etwas entspannen, da 1Gbit/s, zumindest derzeit noch, gut Luft lässt. Die Server liefern ja gar nicht so viel. Derzeit haben wir aber noch Gegenden, in denen 20, 30 oder mehr Anschlüsse an einem Koaxkabel hängen, und sich gegenseitig die Bandbreite streitig machen.

    Und eben genau das liegt der größte Nachteil von Kabelanschlüssen. Sie bieten, durchschnittlich, mehr, als (v)DSL, aber eben nur, wenn nicht zu viele an der selben Leitung hängen.
    Während man bei DSL eine eigene Leitung vom Hausanschluss bis zum nächsten Verteiler hat.
    Und den Verteiler mal eben mit höherer Gesamtbandbreite auszustatten, ist deutlich einfacher machbar, als die Koaxverbindung aufzusplitten, damit weniger Anschlüsse an der selben Leitung hängen.

  8. ich hab >205 / 19,5 24/7 365

    Autor: jo-1 20.03.17 - 06:12

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was kommt dann reell an, vor allem zu den Hauptzeiten?
    > Die Kabelnetze, grade in Ballungszentren, sind ja dafür bekannt, dass sie
    > mit extremen Übertragunsraten werben, und zu den Zeiten, in denen sie alle
    > nutzen möchten, geht nichts mehr.

    über 2 Jahre immer wieder zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten im Zentrum einer gossen Stadt im Rhein-Main Gebiet - im Haus haben so gut wie alle Kabel-Inet.

    Funzt prächtig und Ping is unter 14 ms

    Ich freu mich auf 1.000 / 100 für ähnliches Geld wie heute - lasse meinen Vertrag sich um ein Jahr verlängern und hole mir kommendes Jahr dann was schnelleres.

    Das Märchen vom langsamen Inet über Kabel hat die Bundesnetzagentur übrigens schon mehrfach widerlegt - in tausenden von Tests schnitt Kabel Inet um einiges besser ab als DSL gleich welcher Couleur.

  9. Re: Schönes Papier

    Autor: bombinho 20.03.17 - 08:32

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und den Verteiler mal eben mit höherer Gesamtbandbreite auszustatten, ist
    > deutlich einfacher machbar, als die Koaxverbindung aufzusplitten, damit
    > weniger Anschlüsse an der selben Leitung hängen.
    Aha, wieviele neue Netzwerkknoten braucht es um einen Ring zu halbieren?

  10. Re: Schönes Papier

    Autor: Sharra 20.03.17 - 08:42

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und den Verteiler mal eben mit höherer Gesamtbandbreite auszustatten,
    > ist
    > > deutlich einfacher machbar, als die Koaxverbindung aufzusplitten, damit
    > > weniger Anschlüsse an der selben Leitung hängen.
    > Aha, wieviele neue Netzwerkknoten braucht es um einen Ring zu halbieren?

    Sofern es überhaupt Ringförmig aufgebaut ist.
    Hier ist es sternförmig. Ergo: Alles aufreissen, 2. Leitung parallel legen. Hälfte der Haushalte auf die neue Leitung legen. Was im Übrigen letztes Jahr sogar passiert ist. Der Aufwand ist aber eben bedeutend.

  11. Re: Schönes Papier

    Autor: M.P. 20.03.17 - 09:23

    Die Glasfaser-Leitung in den gleichen Graben wie eine durch die Straßenzüge mäandernde Stamm-Koaxialleitung mag sinnvoll sein, wenn die Koaxialleitung in einem Leerrohr verlegt wurde, und man dort eine Glasfaser parallel einblasen kann. Leerrrohre für Koaxialkabel waren aber nicht der Regelfall in den 80er Jahren.
    Ich denke, in vielen Fällen wird es sinnvoller sein, eine komplett neue, möglichst kurze Trasse zu einem Verstärkergehäuse für die Glasfaserzuführung des unter dem Verstärkergehäuse durchgeführten Splits zu führen.

  12. Re: Schönes Papier

    Autor: plutoniumsulfat 20.03.17 - 12:59

    Nur dass nicht alle voll ziehen. Die, die voll ziehen, machen das auch nur punktuell und der Rest hats vielleicht einfach gebucht, weil es günstiger war.

  13. Re: Schönes Papier

    Autor: sneaker 20.03.17 - 18:51

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Derzeit haben wir aber noch Gegenden, in
    > denen 20, 30 oder mehr Anschlüsse an einem Koaxkabel hängen, und sich
    > gegenseitig die Bandbreite streitig machen.
    Das wäre absolut traumhaft. Es gibt Segmente mit über 1.000 Kunden, einige Hundert dürfte üblich sein. Und das ist DOCSIS 3.0 mit real ~1 Gbit/s Kapazität.

  14. Re: Schönes Papier

    Autor: Salcin 25.03.17 - 07:29

    Das Kabelnetz ist aufgebaut wie die Wasserleitungen in der Straße - viele hängen an der selben Leitung.

    Die Leitung hat genug Reserve um alle mit Wasser zu versorgen. Ja, wenn alle gleichzeitig auf Toilette gehen und das Wasser aus allen Leitungen laufen lassen gibt es einen Druckabfall. Bislang hat es bei mir aber immer noch gereicht um die Hände zu waschen - in der Praxis merkt man das nicht! Niemals nutzen alle die komplette Kapazität!

    Sollte der Wasserdruck aufgrund der Länge nicht mehr ausreichen kann einfach eine Pumpe eingesetzt werden - bei Unitymedia nennt sich das Verstärkerpunkt.

    Docsis 3.1 ist sozusagen eine Auskleidung der Wasserrohre, damit ein deutlich höherer Druck gefahren werden kann. Dies ist dem vorhandenen Netz möglich - nur die Pumpen müssen erneuert werden um mit dem höheren Druck umgehen zu können.

    Wenn ein Neubaugebiet entsteht kann einfach an das vorhandene Netz angeschlossen werden, wenn notwendig schließt man einen weiteren Brunnen an, der einspeisst.

    Zur Telekom:

    Wer kam auf die Idee in jede Wohnung - vom Wasserwerk aus - einen Gardena Schlauch zu legen? In der Straße liegen die in Bündeln zu Hunderten oder tausenden und drücken sich gegenseitig das Wasser ab. Je länger die Leitung ist, desto weniger kommt durch... nach ein paar hundert Metern tröpfelt es nur noch! Tausende kleine Pumpen aufzubauen ist technisch und wirtschaftlich Unsinn. Deshalb werden überall Brunnen gebohrt, damit man näher am Verbraucher einspeisen kann. Dadurch steigt der Druck, aber Gardena Schlauch bleibt Gardena Schlauch!

    Beim Gardena Schlauch von besserer Technik zu sprechen, weil jeder eine eigene Leitung hat, erschließt sich mir nicht!

  15. Re: Schönes Papier

    Autor: Salcin 25.03.17 - 07:43

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Derzeit haben wir aber noch Gegenden, in
    > > denen 20, 30 oder mehr Anschlüsse an einem Koaxkabel hängen, und sich
    > > gegenseitig die Bandbreite streitig machen.
    > Das wäre absolut traumhaft. Es gibt Segmente mit über 1.000 Kunden, einige
    > Hundert dürfte üblich sein. Und das ist DOCSIS 3.0 mit real ~1 Gbit/s

    Also die Sache ist die... wenn alle Autos gleichzeitig tanken wollten, hätten wir echt ein Problem... dafür reicht die Kapazität des Tankstellen Netzes nicht aus.

    In der Realität ist es so, dass niemals alle gleichzeitig tanken und so ist das auch im Internet. Alle Provider errechnen einen durchschnittlichen Wert, welcher pro Anschluss im Durchschnitt verbraucht wird. Da sind die Heavy User genau so eingeflossen wie der Opa eines Freundes, der immer sonntags nach dem Kaffee das iPad bootet um die E-Mail Korrespondenz zu pflegen.

    Darüber wird das "Backbone" ausgelegt. Kein Anbieter kann / will und wird für jeden Kunden die volle Kapazität vorhalten!

  16. Re: Schönes Papier

    Autor: Sharra 25.03.17 - 08:08

    Du vermischt hier, ganz gefährlich, 2 Begriffe.
    Backbone und Zugangsleitung.

    Der Backbone ist natürlich nicht für 100% der Kunden bei 100% Auslastung ausgelegt, weil das, in der Praxis nicht vorkommt.

    In einer Straße sieht das aber wieder komplett anders aus. Eine nicht ausreichend dimensionierte Leitung wird zum Flaschenhals für alle dran hängenden Teilnehmer, wenn sie Nachmittags/Abends alle online sind.

    In einer Analogie wäre das so, dass zwar die Tankstelle genügend Zapfsäulen/Lagerkapazität hat, um den Bedarf zu decken. aber die Straße zur Tankstelle ist eine einspurige Schotterpiste, die nach Hamburg hineinführt, während die Autobahnen alle gesperrt sind.

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