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  5. › Börsengang: AWS-Verzicht spart…

Vernünftige Einstellung

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  1. Vernünftige Einstellung

    Autor: dabbes 25.02.18 - 11:18

    Die meisten Verbinden ja mit Cloud = Billig, was totaler Quatsch ist.

    Mittels Cloud lassen sich Projekte / Teile schneller umsetzen, was kurzfristig kosten spart, aber langfristig sind die alle recht teuer.

    Gerade für eine Testphase kann man Clouddienste immer gut nutzen, aber sobald ein Projekt wirklich läuft, sollte man von den Anbieter weg migrieren, wenn es sich kostenmäßig lohnt.

  2. Re: Vernünftige Einstellung

    Autor: schap23 25.02.18 - 11:31

    Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder bleibt wie es ist.

    Wenn es sich lohnt, soll man wegmigrieren. Wirklich tolle Aussage.

    Ansonsten muß man sehen, daß Firmen wie NetFlix oder auch DropBox ohne AWS gar nicht existieren würden. Des weiteren war der Umstieg ziemlich aufwendig und hat sicher auch etliche Millionen gekostet. Das lohnt sich nur, weil Dropbox schon wirklich groß ist.

  3. Re: Vernünftige Einstellung

    Autor: cemetry 25.02.18 - 12:09

    Es kommt immer auf den Usecase an.
    Spotify fährt zum Beispiel bei jedem Premium-Account einen eigenen Container hoch. Da macht horizontales Sizing auf jeden Fall Sinn.
    Es gibt aber auch genügend Szenarien, wo man besser vertikal skaliert und einfach Hardware rein wirft.
    Der Vorteil von den Hyperscalern ist doch, dass diese automatisch skalieren. Um so mehr Dynamik benötigt wird, um so sinnvoller wird die Technik und um so mehr Einsparungen werden möglich.

  4. Re: Vernünftige Einstellung

    Autor: Anonymer Nutzer 25.02.18 - 13:06

    Cloud kann ab gewissen Größen offenbar doch billiger sein. Spotify wechselte 2016 von eigenen Servern zu Google Cloud, Netflix von eigenen Servern zu Amazon. Netflix und Spotify haben gemeinsam, dass sie einen bezifferbaren Teil des gesamten Internetverkehrs der westlichen Welt auf sich vereinen, im Gegensatz zu 99,9% der Projekte und Dienste die es da draußen sonst so gibt.

    Die haben daher eine besondere Verhandlungsmacht im Cloud Oligopol und können durch ihre gigantische Grundlast die Infrastruktur auch konstanter auslasten, man zahlt als kleiner Kunde der Cloud implizit ja auch Leerlauf mit (Mischkalkulation).

    Dropbox mag ein Sonderfall sein, weil vorwiegend ein Datengrab. Dafür ist eine hochelastische Cloud fast schon vergeudet und tatsächlich nur für die Anfangsphase sinnvoll.

  5. Netflix nutzt Amazon??

    Autor: Anonymer Nutzer 25.02.18 - 13:33

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    >
    > Ansonsten muß man sehen, daß Firmen wie NetFlix oder auch DropBox ohne AWS
    > gar nicht existieren würden.

    Ich dachte immer das Netflix eine ur-eigene, ausgefeilte Hardware-Platform hat
    welche auf einem ebenso ausgefeiltem FreeBSD o.ä. basiert.

    Verwendet Netflix tatsächlich Amazon-Services?

  6. Re: Netflix nutzt Amazon??

    Autor: mrBrown93 25.02.18 - 13:51

    Netflix hat mit eigenen Rechenzentren begonnen, ist dann aber mit so gut wie allen Diensten zu AWS migriert: https://media.netflix.com/de/company-blog/completing-the-netflix-cloud-migration


    Afaik nutzen die eigenen Hardware mit angepasstem FreeBSD aber in ihrem CDN, allerdings nur für reines Daten-Ausliefern.

  7. Re: Vernünftige Einstellung

    Autor: fuzzy 25.02.18 - 13:59

    > Mittels Cloud lassen sich Projekte / Teile schneller umsetzen, was kurzfristig kosten spart, aber langfristig sind die alle recht teuer.

    So einfach kann man es sich auch nicht machen. Klar, wenn man nur auf die Rechnungen von externen Dienstleistern schaut ist es immer billiger, irgendwelche Server bei Hetzner o.ä. zu mieten. Aber auf dem Server ist halt erst mal nichts drauf. Und ohne eigenes Zutun kommen auch keine Updates drauf. Das kostet alles Zeit und somit Geld.

    Baumansicht oder Zitieren oder nicht Posten - die Wahl ist eure!

  8. Re: Netflix nutzt Amazon??

    Autor: User_x 25.02.18 - 14:03

    Cloud ist Leasing. Für einen passt es, für den anderen wieder nicht. Und als Datengrab entzieht sich Dropbox aber mit der Meldung leider auch selbst die Grundlage.

    Wer hat seinen Desktop-PC ständig online? Glaube jede Menge, kann also auch gleich selbst "hosten" per VPN und Hamachi mit rsync oder sowas.

  9. Re: Netflix nutzt Amazon??

    Autor: bbk 25.02.18 - 15:33

    Sie verwenden die Amazon Services, aber _NICHT_ zum Ausliefern von Content. Der Content kommt aus ihrem eigenen CDN (Openconnect). Denn die Traffic Kosten wäre absurd, wenn das aus AWS gemacht würde.

  10. Re: langfristig wird jeder teil der cloud - aus kostengründen

    Autor: itse 25.02.18 - 23:21

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cloud ist Leasing. Für einen passt es, für den anderen wieder nicht. Und
    > als Datengrab entzieht sich Dropbox aber mit der Meldung leider auch selbst
    > die Grundlage.
    >
    > Wer hat seinen Desktop-PC ständig online? Glaube jede Menge, kann also auch
    > gleich selbst "hosten" per VPN und Hamachi mit rsync oder sowas.

    dein letzter punkt ist der wichtigste: jeder hat zuhause einen pc, mit mind 1 tb datengrab. langfristig wird es sog. virtuelle datacenter geben, die nur noch über den heimischen internetzugang begrenzt werden (upload!).

    und genau das ist gerade das geniale an dropbox: wer zuerst kommt, malt zuerst! dropbox hat bereits einen ausgereiften client für alle betriebssysteme, ist im sprachgebrauch schon etabliert (drop it ...).
    langfristig wird dropbox mit der vernetzung von privatem storage als cloud-infrastruktur sogar seine preise senken können, dadurch umso mehr neue user errerichen.
    denn dann würde die eigene platte mit verschlüsseltem drop-box container ähnlich dem onion-routing-konzept (tor) der ganzen welt verfügbar - gegen einen kleinen obulus bzw. for allem premium-diensten.
    insofern eine weltweite redundanz mit geringen fixkosten. bleibt nur die frage der softwarestabilität und sicherheit...
    kriminelle und firmen mit steuerbetrugsabsicht werden bestimmt nichts in i-clouds hochladen...

    mfg

  11. Re: langfristig wird jeder teil der cloud - aus kostengründen

    Autor: Teebecher 26.02.18 - 00:25

    itse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > denn dann würde die eigene platte mit verschlüsseltem drop-box container
    > ähnlich dem onion-routing-konzept (tor) der ganzen welt verfügbar - gegen
    > einen kleinen obulus bzw. for allem premium-diensten.
    > insofern eine weltweite redundanz mit geringen fixkosten. bleibt nur die
    > frage der softwarestabilität und sicherheit...
    Bietet pied piper doch schon seit der letzten Staffel :-)

  12. Re: langfristig wird jeder teil der cloud - aus kostengründen

    Autor: User_x 26.02.18 - 10:18

    itse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > User_x schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Cloud ist Leasing. Für einen passt es, für den anderen wieder nicht. Und
    > > als Datengrab entzieht sich Dropbox aber mit der Meldung leider auch
    > selbst
    > > die Grundlage.
    > >
    > > Wer hat seinen Desktop-PC ständig online? Glaube jede Menge, kann also
    > auch
    > > gleich selbst "hosten" per VPN und Hamachi mit rsync oder sowas.
    >
    > dein letzter punkt ist der wichtigste: jeder hat zuhause einen pc, mit mind
    > 1 tb datengrab. langfristig wird es sog. virtuelle datacenter geben, die
    > nur noch über den heimischen internetzugang begrenzt werden (upload!).
    >
    > und genau das ist gerade das geniale an dropbox: wer zuerst kommt, malt
    > zuerst! dropbox hat bereits einen ausgereiften client für alle
    > betriebssysteme, ist im sprachgebrauch schon etabliert (drop it ...).
    > langfristig wird dropbox mit der vernetzung von privatem storage als
    > cloud-infrastruktur sogar seine preise senken können, dadurch umso mehr
    > neue user errerichen.
    > denn dann würde die eigene platte mit verschlüsseltem drop-box container
    > ähnlich dem onion-routing-konzept (tor) der ganzen welt verfügbar - gegen
    > einen kleinen obulus bzw. for allem premium-diensten.
    > insofern eine weltweite redundanz mit geringen fixkosten. bleibt nur die
    > frage der softwarestabilität und sicherheit...
    > kriminelle und firmen mit steuerbetrugsabsicht werden bestimmt nichts in
    > i-clouds hochladen...
    >
    > mfg

    du meinst sowas wie eMule mit verschlüsseltem Container?

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