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1 Mrd.$ / Meile?

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  1. 1 Mrd.$ / Meile?

    Autor: countzero 18.05.18 - 17:15

    Der Gotthard Basistunnel hat bei einer Länge von 57 km 12 Mrd CHF gekost. Da $ und CHF grade im Vergleich zum Euro gleich viel Wert sind, wären das nur 0,33 Mrd. $/mi. Da der Tunnel aus zwei Röhren besteht, ist es sogar nur die Hälfte.

    Sind die Schweizer besonders günstig oder ist Herr Musk in der Hinsicht "full of shit" wie man bei den Amis so schön sagt?

  2. Re: 1 Mrd.$ / Meile?

    Autor: teenriot* 18.05.18 - 17:16

    Wer lesen kann....

    "BIS ZU einer Milliarde Dollar pro Meile"

  3. Re: 1 Mrd.$ / Meile?

    Autor: countzero 18.05.18 - 17:28

    Deswegen frage ich ja, ob die Schweizer so günstig sind. Ich hätte erwartet, dass ein Projekt wie der Gotthard Basistunnel eher am oberen Ende der Skala steht und nicht nur 15% des "bis zu" Wertes erreicht.

  4. Re: 1 Mrd.$ / Meile?

    Autor: dabbes 18.05.18 - 17:32

    Natürlich will er Marketingtechnisch seine Lösung als ultra günstig darstellen, von daher "bis zu".
    Die Investoren sind auch nicht blöd, die wissen was Tunnel kosten.

  5. Re: 1 Mrd.$ / Meile?

    Autor: HeroFeat 18.05.18 - 18:26

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen frage ich ja, ob die Schweizer so günstig sind. Ich hätte
    > erwartet, dass ein Projekt wie der Gotthard Basistunnel eher am oberen Ende
    > der Skala steht und nicht nur 15% des "bis zu" Wertes erreicht.

    Aber so ein langer Tunnel lässt sich insofern einfacher bohren, als das man die Maschinen über lange Zeit laufen lassen kann. Teilweise werden bei solchen Projekten die Maschinen ja niemals aus dem Berg geholt, gerade wenn aus 2 Richtungen gebohrt wird. Kann man nun lange Strecken bohren lässt sich das Material länger nutzen.

    Das teuerste dürften U-Bahn Tunnel sein, welche in Städten wie New York gebohrt werden. Ganz einfach, da dort sehr viel bestehende Infrastruktur vorhanden ist, welche zum Teil auch nicht ordentlich dokumentiert ist. Wenn dann der Stein noch hart ist, dann hat man kostenmäßig einen Albtraum.
    Auch muss man in Städten weitaus besser Schäden (Verschiebungen) an der Oberfläche vermeiden, die Lärmbelastung der Anwohner gering halten, ...

  6. Re: 1 Mrd.$ / Meile?

    Autor: blub19 18.05.18 - 23:05

    so richtig harter Stein ist freundlich, da der selbst trägt. Aufwendig wird es bei teilweise harten Untergrund unterhalb der Wasserlinie mit Gebäuden drüber.

  7. Re: 1 Mrd.$ / Meile?

    Autor: Sharra 19.05.18 - 06:43

    blub19 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > so richtig harter Stein ist freundlich, da der selbst trägt. Aufwendig wird
    > es bei teilweise harten Untergrund unterhalb der Wasserlinie mit Gebäuden
    > drüber.


    Du glaubst gar nicht, was Tunnelbauer über harten Stein fluchen können. Denn hart bedeutet nicht unbedingt dicht. Und porös und hart, ist so ziemlich das mieseste, was dir passieren kann.
    Denn du musst dem Zeug mit Gewalt ans Gestein, gehst aber ständig das Risiko ein, dass es kilometerlange Sekundärrisse gibt, bis hin zu Oberflächenbeben.

  8. Re: 1 Mrd.$ / Meile?

    Autor: Faraaday 19.05.18 - 07:03

    1 Mrd/Meile
    kann durchaus vorkommen.
    2 Röhren, 2 streifig, gesteinsgrenzen.
    Da geht es teilweise weniger als 1m pro Tag voran.
    Oder wenn ein Problem auftritt, dass eine Abweichung um mehr als 10 cm verursacht. Dann darf man warten bis das Planänderungsverfahren durch ist. 50000¤/Tag fürs nichts tun.
    Aber in Norwegen baut man Tunnel auch sehr schnell uns überaus günstig in den meisten Bereichen.
    Das hier ist ne bessere Wasserleitung. Die ist auch heute schon günstig.

  9. Re: 1 Mrd.$ / Meile?

    Autor: FreierLukas 19.05.18 - 10:07

    Elon Musk bezieht sich auf U-Bahn-tunnel soweit ich weiß. Was letztendlich die Kosten explodieren lässt sind nicht die Tunnel selbst sondern die Stationen die im Preis inbegriffen sind. Also Gesamtkosten / Gesamtstrecke. Eine U-bahn ohne Ausgänge alle paar hundert oder maximal nen Kilometer bringt in ner dicht besiedelten Stadt nichts. Der Loop soll eine Art Taxi werden das praktisch jeden Häuserblock anfahren kann und bei längeren Strecken nahtlos in den Hyperloop übergeht.

    Mir fällt dazu gleich der Netzausbau in Deutschland ein der davon profitieren könnte. Nen paar Glasfaserleitungen an der Wand stören bestimmt keinen. Wobei es bei uns keine Tunnel geben wird denn das ist schlecht für die Diesel.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.18 10:15 durch FreierLukas.

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