1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Boston Dynamics: Künstler lassen…

Wahnsinn

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wahnsinn

    Autor: nuclear 24.02.21 - 16:35

    Jetzt im Ernst was soll mir das also sagen? Ein modularer Roboter kann mit einer Waffe ausgerüstet werden? Der Roboter ist via Internet steuerbar?

    Boston Dynamics wirbt ja nur damit, dass der Roboter via Tablett und PC steuerbar und leicht erweiterbar ist um ihn auf verschiedene Aufträge anzupassen. Ist also eine totale Überraschung.

  2. Re: Wahnsinn

    Autor: Eheran 25.02.21 - 06:48

    Interessanter ist doch, wie man darauf kommt, dass so ein Gerät eine Waffe sein soll.
    - Unfassbar teuer (ohnehin das Killer (höhö) Argument schlechthin)
    - Fehleranfällig (extrem komplexes Gerät)
    - Hält nicht lange durch wenn Staub usw. usf. einwirkt (für Krieg o.ä. ungeeignet)
    - Akku hält nicht lange, Reichtweite daher <<km (egal wofür man ihn verwenden will doof)
    - ...

    Selbst für gezielte, einzelne Morde ist das viel zu teuer, aufwändig, rückverfolgbar, ...
    Da reicht auch eine einfache, ferngesteuerte Waffe ohne all das drum rum. Muss nur auf 2 Axen beweglich sein mit 0815 Bauteilen für wenig Geld.

    Andererseits: Warum sollte ich von Künstlern erwarten, dass sie viel sachlichen Verstand haben? Die machen halt einfach irgendwas, was ihnen grad einfällt. Ist auch okay so. Aber einen Artikel ist sowas nicht wert.

  3. Re: Wahnsinn

    Autor: Maddix 25.02.21 - 08:48

    Ich meine, dass Boston Dynamics durch seine Teilnahme in DARPA Robot Challenges ein entsprechendes "Profil" hat, sollte doch klar sein. Ähnlich sollte klar sein, dass sowohl Atlas als auch Spot Auftragen der DARPA entstammen, die diese Maschinen nicht zum Ausräumen eines Geschirrspühlers nutzen will.

    Boston Dynamics macht jedoch was das angeht vieles richtig: es wird die Öffentlichkeit an einigen Entwicklungsschritten informiert. Somit kann es nicht "aus dem Blauen" kommen, was die bauen. Trotzdem ist es natürlich immer wieder ein Schritt in Richtung Terminator und Co, wenn man Atlas sieht, wie er Saltos dreht.

  4. Re: Wahnsinn

    Autor: Garant 25.02.21 - 09:03

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessanter ist doch, wie man darauf kommt, dass so ein Gerät eine Waffe
    > sein soll.
    > - Unfassbar teuer (ohnehin das Killer (höhö) Argument schlechthin)
    > - Fehleranfällig (extrem komplexes Gerät)
    > - Hält nicht lange durch wenn Staub usw. usf. einwirkt (für Krieg o.ä.
    > ungeeignet)
    > - Akku hält nicht lange, Reichtweite daher <<km (egal wofür man ihn
    > verwenden will doof)
    > - ...
    >
    > Selbst für gezielte, einzelne Morde ist das viel zu teuer, aufwändig,
    > rückverfolgbar, ...
    > Da reicht auch eine einfache, ferngesteuerte Waffe ohne all das drum rum.
    > Muss nur auf 2 Axen beweglich sein mit 0815 Bauteilen für wenig Geld.
    >
    > Andererseits: Warum sollte ich von Künstlern erwarten, dass sie viel
    > sachlichen Verstand haben? Die machen halt einfach irgendwas, was ihnen
    > grad einfällt. Ist auch okay so. Aber einen Artikel ist sowas nicht wert.

    Das erinnert mich an die Leute, die physikalisch vollkommen korrekt nachgewiesen haben, dass man niemals mit Raketen die Erdanziehung überwinden kann.
    Leider hat die Fantasie nicht ausgereicht um zu erkennen, dass man während der Beschleunigung das Gewicht verringern kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.21 09:04 durch Garant.

  5. Re: Wahnsinn

    Autor: Eheran 25.02.21 - 16:29

    >physikalisch vollkommen korrekt
    Dann war es gerade nicht korrekt. Etwa weil getroffene Vereinfachungen nicht zulässig waren, wie ein konstantes Gewicht.

  6. Re: Wahnsinn

    Autor: Eheran 25.02.21 - 16:33

    >die diese Maschinen nicht zum Ausräumen eines Geschirrspühlers nutzen will.
    Ja, zum Tragen von irgendwas usw. sind die bestimmt geeignet. Um selbst irgendwie zu kämpfen absolut nicht.

    >Trotzdem ist es natürlich immer wieder ein Schritt in Richtung Terminator
    Da ist die Software das, was fehlt. Also nicht mal Skynet an sich, sondern das "Betriebssystem" der jeweiligen Maschine. Wenn es sowas gibt, dann ist die Hardware völlig egal. Reicht auch weltweit alles per Internet angreifen zu können.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. OPTIMA pharma GmbH, Gladenbach-Mornshausen
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  3. Rems-Murr-Kliniken gGmbH, Winnenden
  4. Thomann GmbH, Lindau am Bodensee

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,99€
  2. 5,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme