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Bürger an Kosten beteiligen?

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  1. Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: STSchiff 20.01.16 - 18:27

    Man sollte den Bürgern auch die Möglichkeit geben, den Ausbau durch das Einbringen von Finanzen zu beschleunigen. Ich kenne diverse Leute, die ihre LTE-Anbindung Leid sind und den einen oder anderen Tausender in ein Zukunftssicheres Netz investieren würden.

  2. Re: Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: dirk1405 20.01.16 - 18:33

    Kommunale Unternehmen aufbauen und Individuelle Preise gestalten.

  3. Re: Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: FullMoon 20.01.16 - 19:24

    Genau das habe ich mich auch gefragt, ob das möglich ist.

    Ich wohne zwar in NRW, mitten in der Stadt und habe DSL 16k, aber rein interessehalber, inwieweit kann sich ein Haushalt selbst "schnelles Internet" beschaffen?

    Also wenn ich ein Eigenheim hätte, wäre ich durchaus bereit 5k EUR dazu zu schießen.

  4. Re: Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: DrWatson 20.01.16 - 20:24

    dirk1405 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommunale Unternehmen aufbauen und Individuelle Preise gestalten.

    Woher kommt das Geld um Kommunale Unternehmen aufzubauen?

    Bisher kam es aus den örtlichen Stadtwerken, aber die haben es seit Jahren sehr schwer.

  5. Re: Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: Snoozel 20.01.16 - 20:39

    > Also wenn ich ein Eigenheim hätte, wäre ich durchaus bereit 5k EUR dazu zu
    > schießen.

    Ich würde sogar die Lichtwelle selbst kaufen und auf die Masten hängen.

  6. Re: Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: FaMy 20.01.16 - 21:32

    Unser Dorf wird dieses Jahr mit VDSL ausgebaut (Förderung durch Bayern), was ich schon mal nicht schlecht finde, dh Glasfaser wird mindestens bis zum Ortsanfang gelegt.
    Deshalb informiere ich mich zurzeit, ob es möglich ist, dass die Telekom Glasfaser direkt bis ins Haus legt (wären max. 200 Meter über Feld/Wiese), wenn wir die Kosten tragen würden. Wie FullMoon wäre mir dies ebenfalls 5000¤ Wert.
    Falls es mehr kosten sollte, werde ich mich aber wahrscheinlich mit den 50 MBit/s (aktuell 2 MBit/s) zufrieden geben.

  7. Re: Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: tingelchen 20.01.16 - 22:02

    Für 5.000¤ könnte ich die ganze Straße bei mir mit LWL anbinden :D Sind nur ein paar Meter mit 3 Häusern. Würds auch machen. Aber Vodafone hat keine gute Anbindung an den Verteiler und Telekom keine Lust.

    Um also LWL zu bekommen, müsste ich eine Leitung von mir nach Hause bis zur Zweigstelle vom DECIX legen, welche gerade in Düsseldorf gebaut wird. Das wird dann allerdings etwas teurer, da keine hundert Meter, sondern paar hundert Kilometer ^^

  8. Re: Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: FullMoon 20.01.16 - 23:52

    FaMy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unser Dorf wird dieses Jahr mit VDSL ausgebaut (Förderung durch Bayern),
    > was ich schon mal nicht schlecht finde, dh Glasfaser wird mindestens bis
    > zum Ortsanfang gelegt.
    > Deshalb informiere ich mich zurzeit, ob es möglich ist, dass die Telekom
    > Glasfaser direkt bis ins Haus legt (wären max. 200 Meter über Feld/Wiese),
    > wenn wir die Kosten tragen würden. Wie FullMoon wäre mir dies ebenfalls
    > 5000¤ Wert.
    > Falls es mehr kosten sollte, werde ich mich aber wahrscheinlich mit den 50
    > MBit/s (aktuell 2 MBit/s) zufrieden geben.

    Würde mich und sicher auch noch andere interessieren ob die das machen.
    Wo hast du dich denn bisher informiert? Wäre cool, wenn du uns auf dem Laufenden halten könntest, wenn du was rausfindest.

  9. Re: Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: DerDy 21.01.16 - 00:23

    FaMy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dh Glasfaser wird mindestens bis zum Ortsanfang gelegt.
    Die Glasfaser wird bis zu dem großen grauen Kasten am Straßenrand gelegt.

    > Deshalb informiere ich mich zurzeit, ob es möglich ist, dass die Telekom
    > Glasfaser direkt bis ins Haus legt (wären max. 200 Meter über Feld/Wiese),
    > wenn wir die Kosten tragen würden. Wie FullMoon wäre mir dies ebenfalls
    > 5000¤ Wert.
    Schau mal hier: http://www.telekom.de/umzug/bauherren-service
    Rechne mal mit 70 Euro pro Meter plus Kosten beim Feld/Wiesen Eigentümer. Die Leute vergessen gerne, dass hierzulande jeder Quatratmeter irgendjemanden gehört und man daher erstmal um Erlaubnis fragen muss.

    > Falls es mehr kosten sollte, werde ich mich aber wahrscheinlich mit den 50
    > MBit/s (aktuell 2 MBit/s) zufrieden geben.
    So wie alle anderen Hauseigentümer auch. VDSL mit 100MBit/s kostet nur 5 Euro p.M. mehr, aber das ist den meisten schon zu teuer.

  10. Re: Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: DY 21.01.16 - 04:32

    FullMoon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das habe ich mich auch gefragt, ob das möglich ist.
    >
    > Ich wohne zwar in NRW, mitten in der Stadt und habe DSL 16k, aber rein
    > interessehalber, inwieweit kann sich ein Haushalt selbst "schnelles
    > Internet" beschaffen?
    >
    > Also wenn ich ein Eigenheim hätte, wäre ich durchaus bereit 5k EUR dazu zu
    > schießen.

    Wenn Du eines hättest, dann würden Dir andere Kosten und die Tilgung so zusetzen, dass 5k kein Pappenstiel sind.
    Zumal wir hier in D sowieso das höchste Abgabenniveau haben. Wo geht das Geld eigentlich hin? Also nicht das was in den Olivengürtel, die EU, in korrpute Machenschaften oder in den Sozialbereich umverteilt wird.

  11. Re: Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: FaMy 21.01.16 - 18:36

    FullMoon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde mich und sicher auch noch andere interessieren ob die das machen.
    > Wo hast du dich denn bisher informiert?
    Telekom-Mitarbeiter
    > Wäre cool, wenn du uns auf dem Laufenden halten könntest, wenn du was rausfindest.
    Wenn was dabei raus kommt, werde ich es in meinem Thread auf onlinekosten.de posten:
    http://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?t=146046


    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Glasfaser wird bis zu dem großen grauen Kasten am Straßenrand gelegt.
    In unserem Dorf gibt es aktuell keinen KVz.
    > Rechne mal mit 70 Euro pro Meter plus Kosten beim Feld/Wiesen Eigentümer.
    Das Glasfaserkabel wird ja, wie schon erwähnt, sowieso bis zum Ortsanfang verlegt.
    Von dort aus würden wir dann ein Leerrohr auf unsere Kosten verlegen lassen, so dass die Telekom das Kabel nur noch einziehen muss.
    > Die Leute vergessen gerne, dass hierzulande jeder Quatratmeter
    > irgendjemanden gehört und man daher erstmal um Erlaubnis fragen muss.
    Bis auf knapp 30 Meter sind die Grundstücke in Familienbesitz.
    > So wie alle anderen Hauseigentümer auch. VDSL mit 100MBit/s kostet nur 5
    > Euro p.M. mehr, aber das ist den meisten schon zu teuer.
    Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich meine, wenn das Glasfaserkabel zu unserem Haus mehr als 5000¤ kosten sollte, werde ich mich mit VDSL zufrieden geben.
    Ein paar Euro im Monat mehr zu zahlen ist kein Problem. Ich würde jetzt schon gerne bis zu 80¤/Monat zahlen um von den 2MBit/s auf z.B. 50Mbit/s zu kommen.

  12. Re: Bürger an Kosten beteiligen?

    Autor: M.P. 22.01.16 - 10:16

    Vielleicht sollte man die Bürger fragen, ob sie sich nicht Beteiligen wollen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalobligation

    Ich würde mich wahrscheinlich an einer "Breitband-Obligation" beteiligen, wenn sie z. B. 2,0 % sichere Zinsen bringen würde...

    Aber die Lobby hat ja die Politiker so lange bearbeitet, daß die Finanzierung öffentlicher Kredite fast nur noch ausschließlich durch Anleihen, die von institutionellen Anlegern gehalten werden erfolgt.

    https://www.test.de/Bundeswertpapiere-Aus-fuer-Bundesschatzbriefe-4416014-0/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.16 10:16 durch M.P..

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