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Oder auch nicht
Autor: Sharra 10.03.17 - 19:21
Nur, weil es technisch möglich wäre, heisst das noch lange nicht, dass die Provider es auch so einsetzen.
Wenn theoretisch symetrische Bandbreiten möglich sind, sind auch asymetrische möglich.
Vielmehr vermute ich mal, dass die Provider weiterhin hohen Download aber wenig Upload anbieten. Das höchste der Gefühle dürfte ein Upgrade, gegen Extragebühr, sein.
Der Grund ist ganz einfach: Jedes Bit, das, aus dem providereigenen Netz, in ein anderes Netz gejagt wird, kostet Peeringgebühren. Hoher Upload, der dann auch genutzt wird, kostet die Provider als zusätzlich.
Was an sich ja schon das schizophrene an der ganzen Sache ist. Auf der einen Seite will kein Provider hohe Uploadbandbreiten. Auf der anderen Seite will aber alle Welt Clouddienste für Videos, Fotos und so weiter vermarkten. -
Re: Oder auch nicht
Autor: Bujin 10.03.17 - 19:44
Ich denke die werden bei 5G keine Wahl haben und aufdrehen müssen. Da die meisten Leute heute kabellos im Netz sind spielt es für sie keine Rolle ob sie nun per WLAN oder per LTE angebunden sind. Es geht jetzt sogar schon soweit dass man sich fragt wofür brauche ich WLAN überhaupt noch wenn ich sowieso eine SIM-Karte habe? Warum für zwei Internet-Anschüsse bezahlen? WLAN/Kabelinternet wird nicht nur zu Hause Existenzängste bekommen. Wenn jeder Mitarbeiter sowieso per 5G surft wieso dann noch ein Firmennetzwerk? Dann lagert man eben alles in die von anderen Unternehmen gesicherte Cloud aus und lässt die Leute von ihren eigenen Anschlüssen darauf zugreifen. Jetzt kommen noch tausende Satelliten von SpaceX und anderen Unternehmen ins Spiel die die Netze der mobilen Anbieter relativ kostengünstig auf 100% weltweite Netzabdeckung bringen. Kabel wird es nicht einfach haben aber grade Unternehmen werden sie sich sicher nicht so einfach nehmen lassen. Deshalb symmetrisch!
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Re: Oder auch nicht
Autor: jajagreat 10.03.17 - 20:01
"Es geht jetzt sogar schon soweit dass man sich fragt wofür brauche ich WLAN überhaupt noch wenn ich sowieso eine SIM-Karte habe? "
Bitte? Niemand den ich kenne fragt sich so etwas was sind schon 3gb traffic -
Re: Oder auch nicht
Autor: 486dx4-160 10.03.17 - 20:13
Es brechen neue Zeiten an, endlich die Analogmodems wegschmeissen, beim Surfen nicht mehr auf die Uhr schauen müssen, nie wieder Kabel ziehen, und von jedem beliebigen Ort aus statt mit 56kBit/s mit den fast 1000x schnelleren 42MBits/s durch's weltweite Datennetz mit UMTS! Nicht mal das LAN hatte 42 MBit/s, normal waren 10 MBit/s. So haben wir uns um die Jahrtausendwende gefreut!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.03.17 20:17 durch 486dx4-160. -
Re: Oder auch nicht
Autor: dev_null 10.03.17 - 20:17
Bujin schrieb:
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> Ich denke die werden bei 5G keine Wahl haben und aufdrehen müssen. Da die
> meisten Leute heute kabellos im Netz sind spielt es für sie keine Rolle ob
> sie nun per WLAN oder per LTE angebunden sind. Es geht jetzt sogar schon
> soweit dass man sich fragt wofür brauche ich WLAN überhaupt noch wenn ich
> sowieso eine SIM-Karte habe? Warum für zwei Internet-Anschüsse bezahlen?
> WLAN/Kabelinternet wird nicht nur zu Hause Existenzängste bekommen. Wenn
> jeder Mitarbeiter sowieso per 5G surft wieso dann noch ein Firmennetzwerk?
> Dann lagert man eben alles in die von anderen Unternehmen gesicherte Cloud
> aus und lässt die Leute von ihren eigenen Anschlüssen darauf zugreifen.
> Jetzt kommen noch tausende Satelliten von SpaceX und anderen Unternehmen
> ins Spiel die die Netze der mobilen Anbieter relativ kostengünstig auf 100%
> weltweite Netzabdeckung bringen. Kabel wird es nicht einfach haben aber
> grade Unternehmen werden sie sich sicher nicht so einfach nehmen lassen.
> Deshalb symmetrisch!
Das fragst du dich ernsthaft?
Wieviel Kostet ein 300GB LTE Tarif oder gar Unlimited in Deutschland?
Eine SIM Karte, und wie machst du das mit den restlichen Geräten wie, PS4, Smart TV, Tablets, PCs, Laptop die ins Netz wollen.
Ich hätte ein Problem mit den LTE Ping Zeiten >40ms bei Online Games.
Für mich viel zu viele "Nachteile" um 30 Euro zu sparen.
Bei mir ist es viel mehr so, das ich ausser Haus kaum viele Daten benötige, wo zu auch.
Wenn ich Auto fahre brauch ich höchstens Spotify. Wenn ich meine Freizeit genieße, dann möchte ich dort nicht einen Film schauen etc. Ein paar E-Mails/WhatsApp checken, ein wenig Surfen und Spotify, aber das war es dann auch schon.
Ich bezahle für meinen 4 GB /AllnetFlat Mobil Tarif knapp 15 Euro.
Sprich ich Zahle 45 Euro für ein schnelles Netz zu hause und 4GB LTE für Unterwegs. -
Re: Oder auch nicht
Autor: Anonymer Nutzer 10.03.17 - 20:18
Bujin schrieb:
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> Ich denke die werden bei 5G keine Wahl haben und aufdrehen müssen. Da die
> meisten Leute heute kabellos im Netz sind spielt es für sie keine Rolle ob
> sie nun per WLAN oder per LTE angebunden sind.
5G wird wohl noch dauern, denn auch da muessen die Provider mitspielen bzw. die Infrastruktur umbauen.
Aber 5G ist schon supercool, nicht nur wegen der moeglichen Geschwindigkeiten.
Netzwerke werden da ganz anders definiert. -
Re: Oder auch nicht
Autor: ibecf 10.03.17 - 20:35
Bujin schrieb:
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> Ich denke die werden bei 5G keine Wahl haben und aufdrehen müssen. Da die
> meisten Leute heute kabellos im Netz sind spielt es für sie keine Rolle ob
> sie nun per WLAN oder per LTE angebunden sind. Es geht jetzt sogar schon
> soweit dass man sich fragt wofür brauche ich WLAN überhaupt noch wenn ich
> sowieso eine SIM-Karte habe? Warum für zwei Internet-Anschüsse bezahlen?
> WLAN/Kabelinternet wird nicht nur zu Hause Existenzängste bekommen. Wenn
> jeder Mitarbeiter sowieso per 5G surft wieso dann noch ein Firmennetzwerk?
> Dann lagert man eben alles in die von anderen Unternehmen gesicherte Cloud
> aus und lässt die Leute von ihren eigenen Anschlüssen darauf zugreifen.
> Jetzt kommen noch tausende Satelliten von SpaceX und anderen Unternehmen
> ins Spiel die die Netze der mobilen Anbieter relativ kostengünstig auf 100%
> weltweite Netzabdeckung bringen. Kabel wird es nicht einfach haben aber
> grade Unternehmen werden sie sich sicher nicht so einfach nehmen lassen.
> Deshalb symmetrisch!
Wenn es im zukünftigen 5g Netz vernünftig Tarife gibt und die Gegebenheiten vor Ort passen dann kann vielleicht darüber nachdenken.
Momentan habe ich über Kabel einen Datenverbrauch von 700 - 1000 GB pro Monat, sowas kann momentan kein reiner Mobilfunktarif leisten, nicht mal ansatzweise. Deshalb 2 Anschlüsse.
Auch zukünftig werden im Privatkundenbereich fast nur Asymmetrische Anschlüsse Angeboten, weil Otto Normalverbraucher die Upload-Rate nicht interessiert, jedenfalls nicht primär. -
Re: Oder auch nicht
Autor: JohnD 10.03.17 - 20:39
Schon witzig was einige für Hoffnungen in 5G setzen.
Wir sind hier immer noch in Deutschland. Ja 5G wird schneller und insbesondere die Antwortzeiten dürften prima werden...
Aber ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ihr mehr als ein paar GB zu vertretbaren Kosten darüber jagen dürft. -
Re: Oder auch nicht
Autor: Nogul 10.03.17 - 20:57
dev_null schrieb:
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> Wieviel Kostet ein 300GB LTE Tarif oder gar Unlimited in Deutschland?
Aktuell bei Telekom 200 EUR pro Monat für LTE flat.
Das ist deutlich weniger als einige Tausend EUR für 2MBIT/s Standleitung (!!!!) als es mit Breitband gerade losging.
Noch vor gar nicht so langer Zeit konnte man bei Billigheimern wie Alditalk Sektkorken knallen lassen wenn das Handy sich ins LTE Netz eingebucht hat statt HSPA. Jetzt ist es eher die Regel. Das schnelle Datenvolumen wurde von 250 über 500, 750 jetzt auf 1GB erhöht.
Irgendwie klingt es wie Flugzeuge taugen nichts nachdem man die ersten Hüpfer der Gebrüder Wright gesehen hat. Denn sie haben nicht gleich einen Jumbo Jet gebaut.
> Eine SIM Karte, und wie machst du das mit den restlichen Geräten wie, PS4,
> Smart TV, Tablets, PCs, Laptop die ins Netz wollen.
Vor einigen Jahre habe ich mich eine Weile mit Mobilfunk gequält. Handy -> Mobiler Hotspot -> DD-WRT Router mit WAN über WLAN -> per Kabel alle Netzwerkgeräte. -
Re: Oder auch nicht
Autor: felix.schwarz 10.03.17 - 21:13
Sharra schrieb:
> Der Grund ist ganz einfach: Jedes Bit, das, aus dem providereigenen Netz,
> in ein anderes Netz gejagt wird, kostet Peeringgebühren. Hoher Upload, der
> dann auch genutzt wird, kostet die Provider als zusätzlich.
Das ist AFAIK arg verkürzt dargestellt:
Klassisches Peering ist für beide Partner kostenneutral, wenn beide Netze etwa gleich viele Daten senden. Die eyeball-Provider (also z.B. die Kabelnetz-Betreiber, Telekom u.a.) senden natürlich viel weniger als sie empfangen (auch wegen der asymmetrischen Anschlüsse, aber auch, weil die Kunden eher konsumieren als hochladen). Daraus leitet(e?) z.B. die Telekom ab, dass Hosting-Provider kräftig zahlen müssten, um Traffic zur Telekom abzuliefern (z.B. Videos). Insofern könnte ein höherer Upload tatsächlich "teuer" werden.
Dagegen sprechen in der Praxis allerdings ein paar Gründe: Wenn der eyeball-Provider will, bekommt er sicherlich problemlos+kostenneutral Anschluss an die großen Netze, weil ja Level3+Co gerne ihre Kunden wie YouTube glücklich machen wollen, indem sie die Daten schnell zu den Endkunden bringen.
Weiterhin gibt es ja gerade in Europa große Austauschknoten wie den DECIX, wo ein Kabelprovider problemlos ein offenes Peering anbieten könnte.
Auch technisch gibt es keine Hindernisse, weil Glasfaser+Router ja eh für symmetrische Bandbreiten ausgelegt sind und da auch jetzt schon der viel höhere Downstream "durchgeht".
Aber natürlich: Wenn Provider die Chance sehen, durch asymmetrische Angebote mehr Geld zu verdienen (Aufpreis "Business"-Anschluss, Peering-Gebühren von anderen, mehr Downstream für die Kunden), werden sie das auch nutzen. -
Re: Oder auch nicht
Autor: M.P. 10.03.17 - 22:15
Ich sehe nur, daß das protokollierte monatliche Datenvolumen meiner Fritzbox ein schnelleres Wachstum hat, als das inclusive-Volumen von Mobiltarifen....
Vor zwei Jahren waren es noch 70 GByte, heute sind es eher 700 GByte pro Monat ... -
Re: Oder auch nicht
Autor: Bujin 10.03.17 - 22:53
Ich sprach von 5G. Damit wird Mobilfunk (endlich) zu einem drahtlosen Festnetz. SIM-Karten gibt es dann nicht mehr und genauso wenig Datenvolumen und Pings (teilweise unter 1ms). 5G ist das Internet der nächsten 10 Jahre. Anwendungen sind vor allem Augmented und Virtual Reality bei denen hohe Datenraten und niedrige Pings gebraucht werden. Wenn 5G erstmal irgendwo verfügbar ist werden es die Leute haben wollen und zwar mehr als alles andere. Das kann man meiner Meinung nach nicht mit 4G vergleichen weil es zeitgleich keine richtige Anwendung dafür gibt die es nötig macht.
Hier gibts was zu lesen: [www.gsmaintelligence.com]
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.03.17 22:56 durch Bujin. -
Re: Oder auch nicht
Autor: Stefan1200 10.03.17 - 23:57
Nogul schrieb:
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> Aktuell bei Telekom 200 EUR pro Monat für LTE flat.
Zumal man ja für die 200 EUR im Monat auch gleich drei SIM Karten bekommt. D.h. Smartphone, Notebook und ein LTE Router für Zuhause könnte man mit einer Grundgebühr versorgen. Durchaus praktisch, wenn man in einem Gebiet wohnt, wo es weder Kabel noch VDSL Internet gibt, aber sehr gut mit 4G von der Telekom versorgt ist.
Ich mein, mit einem höherwertigen Telekom Handyvertrag + Festnetz Anschluss zusammen ist man auch schnell bei 100 EUR im Monat. Wenn dann aufgrund mangels Alternativen nur noch die 200 EUR für beides zusammen per 4G in Frage kommt, ist es auch kein völlig undenkbarer Sprung. Zumal man bei dem 200 EUR Vertrag quasi sehr teure Smartphones geschenkt bekommt (jedenfalls merklich günstiger als mit einem 40 EUR Vertrag).
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.03.17 23:59 durch Stefan1200. -
Re: Oder auch nicht
Autor: tingelchen 11.03.17 - 03:58
Hä? Als UMTS raus kam, war 100MBit im LAN Standard. Das hatte man sogar schon als es nur GSM gab.
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Re: Oder auch nicht
Autor: tingelchen 11.03.17 - 04:03
Vorausgesetzt du bekommst auch eine passende Funkzelle. Ansonsten ist 5g nur auf dem Papier toll. Das ist LTE allerdings auch schon. Nur hat man davon meist nichts. Entweder hat man nur schlechten oder gar keinen Empfang. Oder die Zelle ist voll und dann hat sich das mit den hohen Datenraten erledigt.
Eine LTE Zelle zu erwischen wo man guten Empfang hat und die nicht überfüllt ist, ist reine Glückssache. Das Problem dabei. Es wird eher schlimmer als besser. Da immer mehr Menschen ein LTE fähiges Gerät bekommen. -
Re: Oder auch nicht
Autor: tingelchen 11.03.17 - 04:13
In den meisten Fällen ist das auch vollkommen unproblematisch für den Endkunden. Da sie weniger hochladen. Sondern eben, wie du schon sagtest, mehr konsumieren. Und damit mehr herunter laden. In sofern ist ein asymmetrischer Anschluss mit mehr Download als Upload praktischer als ein symmetrischer mit geringerem Download.
Problematisch wird es immer nur dann, wenn der Verhältnis aus dem Ruder läuft. Wie es derzeit bei allen Kabel Anbietern der Fall ist. Die zwar alle höchste Download Raten verkaufen, aber einen mangelhaften Upload. Daher greift man lieber zu einem DSL Anschluss. Da ist der Download zwar geringer als im Kabelnetz. Dafür hat man viel mehr Upload.
Ein Verhältnis von 1:5 ist durchaus annehmbar. Und für die meisten Kunden mit einem typischen Nutzerprofil vollkommen in Ordnung. Für die anderen Kunden (z.B. Streamer) ist eine symmetrische Anbindung natürlich praktischer. Da der Upload des Streams mit guter Qualität sehr schnell den Upload verstopft und damit die Latenzen im Game leiden. -
Re: Oder auch nicht
Autor: Dwalinn 11.03.17 - 11:20
>Eine SIM Karte, und wie machst du das mit den restlichen Geräten wie, PS4, Smart TV, Tablets, PCs, Laptop die ins Netz wollen.
So wie du es jetzt auch machst... ob der Router jetzt an der Telefon-Dose + Strom hängt oder halt mit LTE nur am Strom hängt ist doch egal. -
Re: Oder auch nicht
Autor: M.P. 13.03.17 - 09:04
Stefan1200 schrieb:
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> Durchaus praktisch, wenn man in einem Gebiet
> wohnt, wo es weder Kabel noch VDSL Internet gibt, aber sehr gut mit 4G von
> der Telekom versorgt ist.
>
Das WÄRE praktisch, aber ...
1) gibt es diese Gebiete in signifikanter Anzahl?
Wenn leitungsgebundenes Internet nicht verfügbar ist, ist meiner Erfahrung nach auch die Mobil-Abdeckung eher schwach.
2) Ist das 4G-Netz dann praktisch nutzbar?
Wenn die festnetz-ähnliche-4G-Nutzung den finanziellen Rahmen eines Normal-Haushaltes nicht mehr sprengt, wird es sehr schnell zu Überlastungen der Funkzellen kommen. Und ab einer gewissen Verkleinerung der Funkzellen, kann man auch gleich das kabelgebundene Internet ausbauen - die Basisstationen müssen ja auch irgendwie rückwärtig angebunden werden ... und ob man mitten ins Dorf eine LTE-Basisstation mit Glasfaser-Anbindung setzt, oder einen Outdoor-DSLAM...
Ich hätte lieber einen Outdoor DSLAM - noch lieber natürlich beides ;-) -
Re: Oder auch nicht
Autor: sneaker 13.03.17 - 10:53
Hybrid ist aber bekannt, oder? Da kann man ab DSL384 unbegrenzt LTE nutzen. Und LTE-Basis im Dorf mit Glasfaser ist gar nicht so selten. Für die LTE800-Frequenzen mußten die Anbieter damals entsprechend ausbauen. Habe ich hier auch gesehen, wie die Telekom entsprechend ausgebaut hat.
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Re: Oder auch nicht
Autor: M.P. 14.03.17 - 11:32
Bandbreite über Hybrid ist nur verfügbar, wenn die reinen Mobilkunden in der Funkzelle versorgt sind. Ist dann noch etwas übrig, kriegt man etwas vom Mobil-Teil des Hybrid-Kuchens ab.
Hybrid wird auch nur Kunden angeboten, bei denen die Basis-Versorgung über DSL möglich ist - also mindestens 384 kBit/s DSL ...
Ich denke, in einem relativ dünn besiedelten Dorf mit Einfamilienhäusern und Gehöften, wird Hybrid funktionieren. In einer Trabantenstadt mit Plattenbauten und schlechter DSL-Anbindung wird es darauf ankommen, wie gut die LTE-Abdeckung ist.
Gibt es da nur eine riesige Funkzelle im 700 MHz Band, wird das wohl wenig hilfreich sein ... mit kleinteiligeren LTE Zellen z. B. im 2400 MHz wird es (bis auf die schlechtere Durchdringung von Stahlbeton) weniger Probleme geben ...



