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immerhin Jobs für ca. 10-15 Jahre

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  1. immerhin Jobs für ca. 10-15 Jahre

    Autor: Paule 18.12.19 - 23:42

    Wenn die Breitbandziele der Regierung halbwegs erfüllt werden sollen, dann dürfte der derzeit große Bedarf an Tiefbau für Glasfaserverlegung wohl noch ca. 10-12 Jahre existieren bis er dann innerhalb von 2-3 Jahren, in denen die letzten großen Ausbauprojekte noch laufen, äusserst stark sinken wird.

    Denn wenn erst einmal überall Glasfaser liegt, dann braucht man nur noch einen kleinen Teil dieser Fachkräfte für die normale Netzwartung und Neubaugebiete.

    Je mehr Fachkräfte jetzt noch für diesen FTTH Tiefbau ausgebildet werden, desto schneller erfolgt der Ausbau und desto eher wird diese FTTH Aufbau Boomphase enden.

    Am Besten also in das Berufsbild "FTTH Tiefbauer" auch gleich eine Umschulung in einen anderen Tätigkeitsbereich mit einplanen.

  2. Re: immerhin Jobs für ca. 10-15 Jahre

    Autor: LinuxMcBook 19.12.19 - 00:10

    Es ist ja jetzt nicht so, dass es den Ausbildungsberuf des FTTH-Ausbauers gibt und man damit in keinem anderen (handwerklichen) Beruf arbeiten könnte.
    Das sind Tiefbauer etc. mit entsprechender Weiterbildung. Und die wird auch nur ein paar Monate dauern, für danach 10 Jahre sichere Arbeit ist das eine ganz gute Quote.

    Außerdem wird schon seit Jahren davon geredet, dass man auf dem heutigen Arbeitsmarkt flexibel sein muss und nicht erwarten darf, dass man mit 20 Jahren und dem Berufsabschluss für den Rest seines Lebens ausgelernt hat.
    Wer das will, muss in die Pflege gehen.

  3. Re: immerhin Jobs für ca. 10-15 Jahre

    Autor: Thurius 19.12.19 - 00:46

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Außerdem wird schon seit Jahren davon geredet, dass man auf dem heutigen
    > Arbeitsmarkt flexibel sein muss und nicht erwarten darf, dass man mit 20
    > Jahren und dem Berufsabschluss für den Rest seines Lebens ausgelernt hat.
    > Wer das will, muss in die Pflege gehen.

    Oder in die Politik gehen!

  4. Re: immerhin Jobs für ca. 10-15 Jahre

    Autor: Pornstar 19.12.19 - 01:35

    In der Pflege muss man mehr Weiterbildungen belegen als beim Tiefbau.

  5. Re: immerhin Jobs für ca. 10-15 Jahre

    Autor: Elektro Erhan 19.12.19 - 05:18

    LinuxMcBook schrieb:

    > Wer das will, muss in die Pflege gehen.

    Mh wie schön abwertend das ist. Jemals einen Tag in der Krankenpflege gearbeitet? Bei so einer Aussage glaube ich das kaum.

  6. Re: immerhin Jobs für ca. 10-15 Jahre

    Autor: LinuxMcBook 19.12.19 - 05:22

    Elektro Erhan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    >
    > > Wer das will, muss in die Pflege gehen.
    >
    > Mh wie schön abwertend das ist. Jemals einen Tag in der Krankenpflege
    > gearbeitet? Bei so einer Aussage glaube ich das kaum.

    Ja klar, sogar auf einer ICU. Nächste Station Arzt.

    Ich weiß auch nicht, was an meiner Aussage abwertend gewesen sein soll. Ich wollte damit nicht aussagen, dass man als Pfleger sich nach der Ausbildung nicht mehr weiterbilden muss, sondern nur, dass das so ziemlich der einzige wirklich sichere Job (ohne Studium, ohne Hilfstätigkeiten) ist, den es noch in 30-40 Jahren geben wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.12.19 05:23 durch LinuxMcBook.

  7. Re: immerhin Jobs für ca. 10-15 Jahre

    Autor: chefin 19.12.19 - 07:48

    Wer bitte möchte sich dann so einen Job aussuchen, von dem er weis, das er in 15 Jahren umschulen muss? Denk dir einfach mal deine Lebensumstände durch. Mit 16 anfangen Lehre, mit 30 umschulen. Wann gründest du eine Familie? Und wie bringst du die durch? Umschulung heist halt auch, das ne ganze Menge Geld fehlt. Deine Fixkosten sind unveränderlich. Geht der Lohn runter, geht automatisch Luxus und Komfort runter. Aber man kann nicht plötzlich alles so auf Null schrauben. Erkläre mal einem 10 Jährigen, der weinend vor dir steht, weil er an bestimmten Dingen nicht teilhaben kann die alle seine Kumpels machen, das du gerade umschulen musst, danach erstmal neuen Job suchen und dann gibts wieder etwas Geld. Und man fängt ja auch nicht gleich mit dem Supergehalt an im neuen Job.

    Da schaffst du es nicht, jemanden dafür zu motivieren. Und wir brauchen nunmal nur sehr wenige Mitarbeiter die solche Hauseinführungen und Tiefbauarbeiten können pro Jahr. Ausser so wie jetzt, wo eine vorhandene Infrastruktur die man nur immer wieder nachbessern musste, plötzlich komplett getauscht werden soll. Und wir haben schon ne Menge Tiefbauarbeiter, so ist es nicht. Aber die kommen halt auch bei anderen Projekten zum Einsatz. zB wollen wir auch unsere Strassen verbessert haben, vorallem in den Innenstädten. Und dabei muss man eh schon Monatelang Sperrungen und Umwege in Kauf nehmen.

    Das würde sicherlich viel effizienter genutzt werden, wenn die Provider den Unternehmen sagen würden: wir zahlen euch auch dann den Preis für eine eigeneständige Verlegung, wenn ihr uns das mitverlegt bei anderer Gelegenheit. Sofort wäre in jeder Firma die damit zu tun hat, ein Mitarbeiter damit beschäftigt Provider anzurufen und die Mitverlegung anzubieten. Aber das verhindert die BWL, dann würden ja andere Gewinn machen und man selbst nicht. Also wenn schon volle Kosten, dann auch volle Leistung. Die Interessieren sich nicht für den Einzelnen. Und das sind nicht die Wirtschaftsbosse ganz oben, sondern die Bürokraten. Fachidioten, die nur ihre Zahlen anschauen und ansonsten Scheuklappen haben.

  8. Re: immerhin Jobs für ca. 10-15 Jahre

    Autor: Michael H. 19.12.19 - 08:26

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer bitte möchte sich dann so einen Job aussuchen, von dem er weis, das er
    > in 15 Jahren umschulen muss? Denk dir einfach mal deine Lebensumstände
    > durch. Mit 16 anfangen Lehre, mit 30 umschulen

    Naja in dem angesprochenen Fall würde ich sagen bedeutet das eher, eine Ausbildung als Straßenbauer.
    Nachdem Autos noch nicht fliegen, sollte es auch in 50-60 Jahren noch Straßen geben :P
    Auch die Weiterbildung Tiefbau, ist nur eine weitere Fachqualifikation. Und auch wenn in 15 Jahren der Bedarf an Glasfaser gedeckt ist... fallen im Tiefbau noch Elektro, Gas, Wasser und Kanalanschlüsse an. Diese werden vermutlich auch noch länger als 15 Jahre nötig sein :P

  9. Re: immerhin Jobs für ca. 10-15 Jahre

    Autor: Paule 19.12.19 - 10:54

    Michael H. schrieb:
    ----------------------------------------------------------
    > Nachdem Autos noch nicht fliegen, sollte es auch in 50-60
    > Jahren noch Straßen geben :P
    > Auch die Weiterbildung Tiefbau, ist nur eine weitere
    > Fachqualifikation. Und auch wenn in 15 Jahren der Bedarf
    > an Glasfaser gedeckt ist... fallen im Tiefbau noch Elektro,
    > Gas, Wasser und Kanalanschlüsse an. Diese werden
    > vermutlich auch noch länger als 15 Jahre nötig sein :P

    Ja klar, auch in >15 Jahren wird noch Tiefbau für viele Zwecke benötigt.

    Allerdings wird genau für diese Zwecke auch aktuell und in den kommenden 15 Jahren der entsprechende Tiefbau schon benötigt und nicht erst in >15 Jahren.

    d.h. die Jobs für Straßenbau, Elektro, Gas, Wasser usw. sind bereits jetzt nötig und sind daher auch jetzt schon mit Arbeitskräften besetzt.

    Die in ca. 15 Jahren dann arbeitslosen FTTH Tiefbauer finden in den Bereichen dann einen gut besetzten Arbeitsmarkt vor. Klar einige werden durch Umschulungen auch in die Bereiche einsteigen können im Rahmen der dort üblichen Fluktuation, aber das dürfte bei weitem nicht auf alle zutreffen.

    Kurz:
    Beim Gesamtumfang aller Tiefbauarbeiten in Deutschland fehlt in ca. 15 Jahren dann der größte Teil des Anteiles, der zwischenzeitlich für den Glasfaserausbau verwendet wird.

    Es ist daher ein zweischneidiges Schwert für die Branche nun große zusätzliche Kapazitäten nur für den Glasfaserausbau aufzubauen, wenn diese dann nur eine begrenzte Anzahl von Jahren benötigt werden.
    Je mehr die Ausbaukapazität gesteigert wird, desto schneller endet diese Boomphase und desto weniger Zeit hat man, dass sich Investitionen in Ausbildung und Maschinen rentieren.

    Ich tippe darauf, dass bei einer starken Förderung von Ausbildung und Investitionen dann doch mehr Firmen das dadurch geringere Risiko eingehen werden und sich Neugründen bzw. Kapazitäten erhöhen. Allerdings wird das dann am Ende der Boomphase zu mehr Firmenschliessungen bzw. Entlassungen führen.

  10. Gut, dass wir irgendwann in Rente gehen

    Autor: M.P. 19.12.19 - 15:37

    Wenn ich das Alter der Leute schätze, die ich so auf den Tiefbau-Baustellen sehe, werden viele kein Problem mit drohender Arbeitslosigkeit in 10 ... 15 Jahren haben ...

    Auch der Bauunternehmerverband sieht da ein Problem:

    > Bis 2030 wird jeder vierte gewerbliche Arbeitnehmer unsere Unternehmen aus Altersgründen verlassen
    Das heißt jeder vierte Bauarbeiter ist älter als 55 Jahre ...

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