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  5. › Breitbandgipfel: 2.000 Euro für FTTH…

Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

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  1. Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: quineloe 20.03.17 - 21:15

    Also müsste diese Aktion eigentlich unter FTTC laufen

    Nach Baunutzungsverordnung dürfen in einem Gewerbegebiet nur mit Ausnahme überhaupt Wohnhäuser stehen.

    Ist 2000¤ eigentlich auch ein üblicher Preis, wenn es um eine Private Finanzierung für echtes FTTH geht?

  2. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: DAUVersteher 20.03.17 - 21:49

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also müsste diese Aktion eigentlich unter FTTC laufen
    Fiber to the Curb???

    Das "Home" steht für Endanwender und dazu gehört neben dem Singlehaushalt über Familien/WGs nunmal auch Firmen.

  3. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: nmSteven 20.03.17 - 21:51

    Nein das kostet natürlich deutlich mehr, wenn es dort niemanden gibt der Fördert, das ganze ist sehr individuell zu betrachten. Gibt es z.B. schon einen Glasfaser Verteiler in der Nähe, weil die Telekom z.B. schon Vectoring betreibt ist ein reiner Ausbau für nur einen Haushalt/Unternehmen für unter 10000 Euro zu bewerkstelligen.


    Ist kein Glasfaserkabel in der Nähe oder dieses mehrere 100m entfernt ist ein Ausbau utopisch teuer und oftmals gar nicht zu realisieren.

    Generell lohnt es sich für den Privathaushalt nicht, wenn nicht das ganze Viertel ausgebaut wird. Dort wo es "bezahlbar" ist gibt es i.d.R. schon Vectoring für den Privathaushalt reichen die 100mbit/s asynchron in den meisten Fällen aus.

  4. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: RipClaw 21.03.17 - 01:42

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein das kostet natürlich deutlich mehr, wenn es dort niemanden gibt der
    > Fördert, das ganze ist sehr individuell zu betrachten. Gibt es z.B. schon
    > einen Glasfaser Verteiler in der Nähe, weil die Telekom z.B. schon
    > Vectoring betreibt ist ein reiner Ausbau für nur einen Haushalt/Unternehmen
    > für unter 10000 Euro zu bewerkstelligen.

    Da müsste der Kabelverzweiger schon direkt vor der Haustüre stehen um auch nur ansatzweise auf unter 10000¤ zu kommen. Alleine die Hardware für Glasfaser kostet in der Rechnung von "Mehr Breitband für mich" 5000¤.

    Die Standardmail die jemand der eine Anfrage stellt zurück bekommt ist das die Kosten mindestens 8000-10000¤ + Tiefbaukosten betragen.

  5. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: mrgenie 21.03.17 - 06:30

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vectoring für den Privathaushalt reichen die 100mbit/s asynchron in den
    > meisten Fällen aus.

    Und weil die meisten Kunden bis zu 10Mbps upstream und 100 Mbps Downstream schon ausreichen führen gerade fast alle Firmen Tarife mit viel höheren Geschwindigkeiten zu höheren Tarife ein weil nur die Wenigsten das wollen?

    Sind Sie sich sicher Firmen wie UnityMedia, Telekom, Vodafone, Deutsche Glasfaser wollen tatsächlich wie Sie hier behaupten nur Verluste einfahren indem sie investieren und Tarife einführen die nur die Wenigsten haben wollen und nutzen werden?

    Ein bisschen Haushalt will die Töchter Videos und Selfies teilen mit Freunden und schon belegt der Upstream soviel vom Rückkanal des Downstreams das Netflix für die Mama stottert und Papas Bildqualität auch bei 100Mbps auf Stand 1950 zurück geht.

    Und genau deshalb wird investiert und wollen die Menschen mindestens 100Mbps Synchron oder 500Mbps asynchron als minimum.

    Von zukünftige Märkte und digitalen Potenzialen rede ich da nicht mal.

    Wieso wollen immer einzelbe Menschen, dass Deutschland abgehängt wird?

  6. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: chefin 21.03.17 - 07:31

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nmSteven schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vectoring für den Privathaushalt reichen die 100mbit/s asynchron in den
    > > meisten Fällen aus.
    >
    > Und weil die meisten Kunden bis zu 10Mbps upstream und 100 Mbps Downstream
    > schon ausreichen führen gerade fast alle Firmen Tarife mit viel höheren
    > Geschwindigkeiten zu höheren Tarife ein weil nur die Wenigsten das wollen?
    >
    > Sind Sie sich sicher Firmen wie UnityMedia, Telekom, Vodafone, Deutsche
    > Glasfaser wollen tatsächlich wie Sie hier behaupten nur Verluste einfahren
    > indem sie investieren und Tarife einführen die nur die Wenigsten haben
    > wollen und nutzen werden?
    >
    > Ein bisschen Haushalt will die Töchter Videos und Selfies teilen mit
    > Freunden und schon belegt der Upstream soviel vom Rückkanal des Downstreams
    > das Netflix für die Mama stottert und Papas Bildqualität auch bei 100Mbps
    > auf Stand 1950 zurück geht.
    >
    > Und genau deshalb wird investiert und wollen die Menschen mindestens
    > 100Mbps Synchron oder 500Mbps asynchron als minimum.
    >
    > Von zukünftige Märkte und digitalen Potenzialen rede ich da nicht mal.
    >
    > Wieso wollen immer einzelbe Menschen, dass Deutschland abgehängt wird?

    Zum einen: Uploads donnern dir nicht deinen Download weg, das war vor 10 Jahren mal so. Seitdem lernen Router dauernd dazu und heute ist QoS kein Positionspaper mehr sondern ein reales Instrument. Ich habe ne 50er Leitung der Telekom. Dazu Entertain. 3 Aufnahmen laufen, Netflix noch dazu geschaltet um den Stresslevel zu erhöhen und dann einen Smartphone Upload gestartet als Google Drive sync. Da ruckelt nichts, garnichts. Das buffering funktioniert dafür einfach zu gut und mein Router hat das Handy einfach gebremst. Und nein, nicht das WLAN war da massgeblich, weil eine Mail verschicken vom PC mit Anhang ebenfalls kein Stottern verursacht.

    Zum anderen: es sind nur wenige die mehr Bandbreite wollen und nicht umgedreht. Denn wenn auch nur 33% Glasfaser nehmen würden mit Vorvertrag usw würde jeder Anbieter loslegen. In einer Stadt reichen 33% der Haushalte aus, es zumindest kostendeckend hinzubekommen. Folglich wird früher oder später Gewinn gemacht. Industriegebiete brauchen 80% weil die Strecken zwischen zwei Kunden sehr lang sind. Ein Hausgrundstück ist 10-20m lang, dann kommt schon der nächste Kunde. Industriegerundstücke sind viel länger, da kann schon von Strasse bis Gebäude 20-50m sein, weil Parkplätze vorgelagert sind. Dort buddelt man 1km für 10Kunden, in der Stadt hat man pro Km 100-500 Kunden. Momentan wird aber in erschlossenen Gebieten, wo mindestens 16Mbit anliegen, gerade mal 5-10% Zustimmung zu Glasfaser erreicht. DAS ist eine Minderheit und die reicht nicht für den Ausbau.

    Also erzähl hier keinen bapp...und versuche nicht irgendwas als Fakten hinzustellen, in der Hoffnung keiner prüft es.

  7. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: x-beliebig 21.03.17 - 08:10

    was heißt Asynchron bei Netzzugängen? Sollte es nicht Asymetrisch heißen, da der Upstream meistens weniger Bandbreite bietet, als der Downstream?

  8. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: nicoledos 21.03.17 - 08:31

    Die Gewerbegebiete werden hier von "RWE" ausgebaut. Also der Netz-Tochter einer regionalen RWE-Tochter. Da hat sich die Telekom lange nicht für interessiert, nun verlegt da ein anderer das Glas. Dann aber gleich richtig bis 20 GBit/s in der ersten Stufe. Weitere Kapazität bei Bedarf möglich.

  9. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: DanFu 21.03.17 - 08:51

    Bei uns auch, die envia TEL schließt einen ihrer Stromhäuschen an und hat bei den angrenzenden Unternehmen angefragt wer mit an an's Netz will. Der angebotene Preis ist absolut unschlagbar.
    Die verlegen geschätzt 5km für 1-2 Endkunden + Stromhäuschen

  10. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: postb1 21.03.17 - 09:08

    > Sind Sie sich sicher Firmen wie UnityMedia, Telekom, Vodafone, Deutsche
    > Glasfaser wollen tatsächlich wie Sie hier behaupten nur Verluste einfahren
    > indem sie investieren und Tarife einführen die nur die Wenigsten haben
    > wollen und nutzen werden?
    >
    > Ein bisschen Haushalt will die Töchter Videos und Selfies teilen mit
    > Freunden und schon belegt der Upstream soviel vom Rückkanal des Downstreams
    > das Netflix für die Mama stottert und Papas Bildqualität auch bei 100Mbps
    > auf Stand 1950 zurück geht.
    >
    > Und genau deshalb wird investiert und wollen die Menschen mindestens
    > 100Mbps Synchron oder 500Mbps asynchron als minimum.

    So, wollen sie das? Naja, darf man geteilter Meinung sein...
    Die DG könnte natürlich auch preisgünstigere langsamere Zugänge anbieten, sagen wir mal 20/5 und damit deutlich mehr als bisher im meist unterversorgten Gebiet. Problem dabei für den Provider: Viele, sehr viele Kunden würden das auch buchen und der Provider hätte dadurch Umsatzeinbußen. So werden halt minimum teurere 100symmetrisch angeboten, wobei die meisten Kunden das sowieso nicht mal aus versehen und ansatzweise auslasten dürften. Nur so wird der eigenwirtschaftliche Ausbau finanziert werden können.

  11. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: Eased 21.03.17 - 09:27

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Momentan wird aber in erschlossenen Gebieten, wo
    > mindestens 16Mbit anliegen, gerade mal 5-10% Zustimmung zu Glasfaser
    > erreicht. DAS ist eine Minderheit und die reicht nicht für den Ausbau.
    >
    > Also erzähl hier keinen bapp...und versuche nicht irgendwas als Fakten
    > hinzustellen, in der Hoffnung keiner prüft es.


    Aha. Und die ganzen ländlichen Gemeinden, die bei der Nachfragebündelung der Deutschen Glasfaser 40% erreichen (zuletzt Zorneding: https://www.golem.de/news/deutsche-glasfaser-gemeinde-erreicht-glasfaser-quote-am-letzten-tag-1702-126327.html) sind dann vermutlich auch "bapp".
    Und Zorneding ist mit mindestens 16 Mbit, im Ortskern sogar mit 50 Mbit ausgestattet.
    Erzähl mir bitte mehr von deinen alternativen Fakten!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.17 09:29 durch Eased.

  12. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: snodo 21.03.17 - 09:37

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also müsste diese Aktion eigentlich unter FTTC laufen

    FTTH ist in diesem Zusammenhang natürlich falsch.
    Aber FTTC ist doch völlig falsch - das ist ja das was man mit VDSL auch hat. Es geht ja schon um die Glasfaser bis ins Haus.
    Aber eben nicht bis "nach Hause".

    Richtig wäre hier von FTTB zu sprechen - fibre to the building, also bis zum Hausanschluss.
    Aber eine Überschrift mit FTTB versteht ja keiner, also wird im Volksmund immer von FTTH für Unternehmen gesprochen.

    Was FTTH mehr kann als FTTB:
    FTTB ist tatsächlich nur bis in den Keller.
    FTTH ist z.B. bei Mietswohnungen bis zum Anschluss in der eigenen Wohneinheit.

  13. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: Kacha 21.03.17 - 10:05

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mrgenie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nmSteven schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Vectoring für den Privathaushalt reichen die 100mbit/s asynchron in
    > den
    > > > meisten Fällen aus.
    > >
    > > Und weil die meisten Kunden bis zu 10Mbps upstream und 100 Mbps
    > Downstream
    > > schon ausreichen führen gerade fast alle Firmen Tarife mit viel höheren
    > > Geschwindigkeiten zu höheren Tarife ein weil nur die Wenigsten das
    > wollen?
    > >
    > >
    > > Sind Sie sich sicher Firmen wie UnityMedia, Telekom, Vodafone, Deutsche
    > > Glasfaser wollen tatsächlich wie Sie hier behaupten nur Verluste
    > einfahren
    > > indem sie investieren und Tarife einführen die nur die Wenigsten haben
    > > wollen und nutzen werden?
    > >
    > > Ein bisschen Haushalt will die Töchter Videos und Selfies teilen mit
    > > Freunden und schon belegt der Upstream soviel vom Rückkanal des
    > Downstreams
    > > das Netflix für die Mama stottert und Papas Bildqualität auch bei
    > 100Mbps
    > > auf Stand 1950 zurück geht.
    > >
    > > Und genau deshalb wird investiert und wollen die Menschen mindestens
    > > 100Mbps Synchron oder 500Mbps asynchron als minimum.
    > >
    > > Von zukünftige Märkte und digitalen Potenzialen rede ich da nicht mal.
    > >
    > > Wieso wollen immer einzelbe Menschen, dass Deutschland abgehängt wird?
    >
    > Zum einen: Uploads donnern dir nicht deinen Download weg, das war vor 10
    > Jahren mal so. Seitdem lernen Router dauernd dazu und heute ist QoS kein
    > Positionspaper mehr sondern ein reales Instrument. Ich habe ne 50er Leitung
    > der Telekom. Dazu Entertain. 3 Aufnahmen laufen, Netflix noch dazu
    > geschaltet um den Stresslevel zu erhöhen und dann einen Smartphone Upload
    > gestartet als Google Drive sync. Da ruckelt nichts, garnichts. Das
    > buffering funktioniert dafür einfach zu gut und mein Router hat das Handy
    > einfach gebremst. Und nein, nicht das WLAN war da massgeblich, weil eine
    > Mail verschicken vom PC mit Anhang ebenfalls kein Stottern verursacht.
    >
    > Zum anderen: es sind nur wenige die mehr Bandbreite wollen und nicht
    > umgedreht. Denn wenn auch nur 33% Glasfaser nehmen würden mit Vorvertrag
    > usw würde jeder Anbieter loslegen. In einer Stadt reichen 33% der Haushalte
    > aus, es zumindest kostendeckend hinzubekommen. Folglich wird früher oder
    > später Gewinn gemacht. Industriegebiete brauchen 80% weil die Strecken
    > zwischen zwei Kunden sehr lang sind. Ein Hausgrundstück ist 10-20m lang,
    > dann kommt schon der nächste Kunde. Industriegerundstücke sind viel länger,
    > da kann schon von Strasse bis Gebäude 20-50m sein, weil Parkplätze
    > vorgelagert sind. Dort buddelt man 1km für 10Kunden, in der Stadt hat man
    > pro Km 100-500 Kunden. Momentan wird aber in erschlossenen Gebieten, wo
    > mindestens 16Mbit anliegen, gerade mal 5-10% Zustimmung zu Glasfaser
    > erreicht. DAS ist eine Minderheit und die reicht nicht für den Ausbau.
    >
    > Also erzähl hier keinen bapp...und versuche nicht irgendwas als Fakten
    > hinzustellen, in der Hoffnung keiner prüft es.

    Wie du schon schreibst, dein Handy wurde gebremst. Das ist aber allenfalls eine Notloesung. Vor allem, etwas egoistisch. Du willst Netflix schauen, soll der andere gefaelligst laenger warten bis die Bilder hochgeladen wurden. QoS ist nett, aber nur bis zu einem gewissen Mass hilfreich. Natuerlich kann man das Uploadscheduling so effizient wie moeglich machen und unterschiedlichen Traffic priorisieren, aber ab einem gewissen Punkt hilft nur mehr Upload. Und zu deinem Router lernen immer mehr hinzu... Das QoS was dein Router betreibt ist gelinde gesagt nicht gerade das beste. Traffic muss erst einmal kategorisiert werden. Geht bis zu einem gewissen Grad mit IPs, zumindest bei den grossen. Wenn es nicht ueber IP geht, viel Spass mit der mickrigen Leistung von Routern. Ausserdem, mit Bandbreite vollstopfen hast du auch eine Erhoehung der Latenz. Kann man bis zu einem gewissen Grad auch wieder ausgleichen, aber eben nicht ganz. Von dem her, behaupten dass QoS das schon alles loest ist nett, aber nicht realitaetsnah. Und nur als Hinweis, Video mit Buffering ist eines der schlechtesten Beispiele. Mit Buffering kannst du so viel verschleiern, das sagt nichts mehr ueber das Netzwerk aus. Fuer den Verbraucher nett, aber nicht als Beispiel zu gebrauchen. Du solltest auch mal die Qualitaet der Streams betrachten, ob runter skaliert wird. Bzw, hat Entertain nicht extra Kapazitaeten?

  14. Nicht alles wörtlich nehmen

    Autor: Yeeeeeeeeha 21.03.17 - 10:11

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also müsste diese Aktion eigentlich unter FTTC laufen

    Nein.

    FTTB ist, wenn die Faser bis in ein Gebäude gelegt wird, die letzten Meter bis in die Räume des Nutzers mit bestehender Hausverkabelung (in der Regel DSL über Kupfer) realisiert wird.

    FTTH ist, wenn die Faser bis in die Räume des Nutzers geht, ohne dass es einen weiteren Wechsel des Mediums gibt.

    Mit "Home" im Sinne von "privatem Zuhause" hat das NICHTS, aber auch GAR NICHTS zu tun.

    Ein Sonderfall sind Einfamilienhäuser bzw. bestimmte Firmengebäude, bei denen das ganze Gebäude in der Verantwortlichkeit des Nutzers liegt, dann sind FTTB und FTTH identisch (die Faser liegt bis in den Keller, der aber zu den Räumen des Nutzers zählt; die Hausverkabelung besteht dann in der Regel aus dessen eigenem Ethernet).

    > Ist 2000¤ eigentlich auch ein üblicher Preis, wenn es um eine Private
    > Finanzierung für echtes FTTH geht?

    Nochmal eine Definitionssache:

    Wenn ein Unternehmen "Glasfaser" will, nennt man das eher "Darkfiber". D.h. man lässt sich eine unbeschaltete Faser legen oder mietet eine vorhandene an, und mietet sich am anderen Ende der Faser einen oder mehrere Ports (bei einem Provider oder einem Public Exchange Port). Da gibt einem die volle Flexibilität und eine nahezu beliebig hohe Bandbreite.
    Die Kosten dafür richten sich einerseits nach Aufwand zur Verlegung der Faser (in der Regel SEHR viel höher als 2000¤) bzw. Anmietung (idr mindestens mehrere 100¤/Monat) und andererseits nach der gemieteten Bandbreite am Port (mehrere 100 bis mehrere 1000¤/Monat).

    FTTH ist auf dieser Ebene eher ein Marketingbegriff für ein Komplettpaket "Internetanschluss" wie bei DSL auch. Diese Angebote sind _wesentlich_ billiger, da sie über die Masse funktionieren, wodurch aber auch Flexibilität verloren geht (keine freie Wahl des / der Provider, der Bandbreite usw.). Falls dafür eine eigene Faser gelegt werden muss, sind Installationskosten von 2000¤ eher niedrig.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  15. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: neocron 21.03.17 - 11:36

    Eased schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha. Und die ganzen ländlichen Gemeinden, die bei der Nachfragebündelung
    > der Deutschen Glasfaser 40% erreichen (zuletzt Zorneding: www.golem.de sind
    > dann vermutlich auch "bapp".
    Wie sieht es mit den Kreisen aus, die es nicht erreicht haben? Ignorieren wir die jetzt einfach, weil die nicht so lange auf der GF Webseite bleiben?
    Aber natuerlich, nehmen wir Zorneding als Beispiel, mit einem Durchschnittseinkommen von knapp unterhalb der 50K/a (weit ueber Bundesdurchschnitt, und auch weit ueber Bayerndurchschnitt), nur knapp 10km Kilometer vor den Toren Muenchens.
    klingt geradezu wie ein Paradebeispiel, repraesentativ fuer die gesamte Bundesrepublik!

    > Und Zorneding ist mit mindestens 16 Mbit, im Ortskern sogar mit 50 Mbit
    > ausgestattet.
    Du meinst den Ortskern, wo auf Strassen wie Pfarrstrasse, Gassnerstr., Wiesenweg, Kirchenweg, Summererstrasse, Ringstrasse, ... lediglich maximal 25 MBit laut Telekom Webseite erhaeltlich sind? (zumindest ohne ueber den Hybrid Umweg zu gehen).
    Es gibt Strassen mit 50 MBit, scheinen aber nicht gerade viele zu sein ...
    Sieht wohl eher so aus, als ob die Telekom dort nicht wirklich liefern kann. Und es mal ein Kreis ist, in dem man entsprechend affin ist!
    Und mit diesen Optionen reissen sich die Leute denoch nicht drum? Da muss man schon bangen nur 40% zu erreichen?

    > Erzähl mir bitte mehr von deinen alternativen Fakten!
    kehr erstmal vor der eigenen Tuer ...

    Positive Beispiele wird es immer geben, hat auch niemand etwas anderes behauptet ... dass dies repraesentativ fuer die gesamte Bundesrepublik ist, ist stark zu bezweifeln. Die DG waehlt sich schon relativ gezielt ihre Ausbau-Gebiete aus ... (zu recht).
    und hat denoch damit nicht immer Glueck!

  16. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: Faksimile 21.03.17 - 21:38

    Soviel zum Gleichbehandlungsgrundsatz. Aber da jemand, der Photovoltaik auf dem Dach hat, auch einer gewerblichen Tätigkeit durch den Verkauf der erzeugten Energie nachgeht, sollte er den gewerblichen FTTB/H Anschluss auch zu den genannten Kosten bekommen. Sonst bewegt sich die Telekom auf ganz dünnem Eis.

  17. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: Faksimile 21.03.17 - 21:55

    Wenn man die Marketing-Aktionen der Telekom auf der CeBIT betrachtet hat, wird einem schon klar, warum Businesskunden klar bevorzugt werden. Von denen erwartet man viele zusätzlich Umsätze mit Businestools. Ganz nach dem Motto "Wir wollen Dauerschuldverhältnisse". Der Privatkunde ist da quasi nur lästiges Anhängsel.
    Das der Privatkunde aber derjenige ist, der beim Gewerbekunden auch für den Umsatz und damit auch für den Ertrag sorgen soll, wird einfach "vergessen" oder "unterdrückt". Denn ohne den Privatkunden sind alle Handelstufen vorher wirkungslos.

  18. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: Ovaron 22.03.17 - 06:17

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man die Marketing-Aktionen der Telekom auf der CeBIT betrachtet hat,
    > wird einem schon klar, warum Businesskunden klar bevorzugt werden.

    Ach echt, das wird Dir klar wenn Du das Marketing der Telekom auf der Messe siehst?
    Das die ganze CeBit sich an Businesskunden richtet ist Dir noch nicht aufgefallen?

  19. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: Eased 22.03.17 - 09:24

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eased schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aha. Und die ganzen ländlichen Gemeinden, die bei der Nachfragebündelung
    > > der Deutschen Glasfaser 40% erreichen (zuletzt Zorneding: www.golem.de
    > sind
    > > dann vermutlich auch "bapp".
    > Wie sieht es mit den Kreisen aus, die es nicht erreicht haben? Ignorieren
    > wir die jetzt einfach, weil die nicht so lange auf der GF Webseite
    > bleiben?
    > Aber natuerlich, nehmen wir Zorneding als Beispiel, mit einem
    > Durchschnittseinkommen von knapp unterhalb der 50K/a (weit ueber
    > Bundesdurchschnitt, und auch weit ueber Bayerndurchschnitt), nur knapp 10km
    > Kilometer vor den Toren Muenchens.
    > klingt geradezu wie ein Paradebeispiel, repraesentativ fuer die gesamte
    > Bundesrepublik!
    >
    > > Und Zorneding ist mit mindestens 16 Mbit, im Ortskern sogar mit 50 Mbit
    > > ausgestattet.
    > Du meinst den Ortskern, wo auf Strassen wie Pfarrstrasse, Gassnerstr.,
    > Wiesenweg, Kirchenweg, Summererstrasse, Ringstrasse, ... lediglich maximal
    > 25 MBit laut Telekom Webseite erhaeltlich sind? (zumindest ohne ueber den
    > Hybrid Umweg zu gehen).
    > Es gibt Strassen mit 50 MBit, scheinen aber nicht gerade viele zu sein ...
    > Sieht wohl eher so aus, als ob die Telekom dort nicht wirklich liefern
    > kann. Und es mal ein Kreis ist, in dem man entsprechend affin ist!
    > Und mit diesen Optionen reissen sich die Leute denoch nicht drum? Da muss
    > man schon bangen nur 40% zu erreichen?
    >
    > > Erzähl mir bitte mehr von deinen alternativen Fakten!
    > kehr erstmal vor der eigenen Tuer ...
    >
    > Positive Beispiele wird es immer geben, hat auch niemand etwas anderes
    > behauptet ... dass dies repraesentativ fuer die gesamte Bundesrepublik ist,
    > ist stark zu bezweifeln. Die DG waehlt sich schon relativ gezielt ihre
    > Ausbau-Gebiete aus ... (zu recht).
    > und hat denoch damit nicht immer Glueck!


    Quatsch mich nicht mit deinen erfundenen Zahlen voll, wenn du offensichtlich nicht einmal den Beitrag gelesen hast, auf den ich geantwortet habe.
    Es ging darum, dass behauptet wurde, dass man eben nicht entsprechend affin ist, wenn das Gebiet bereits mit mindestens 16 Mbit erschlossen ist.
    Und wer 50k Durchschnittseinkommen für viel hält, kommt definitiv irgendwo aus dem Norden Deutschlands. Abgesehen davon bin ich ja mal gespannt, wo du die Zahlen her hast. Dein Durchschnittseinkommen für Bayern (weit unter 50k) ist schon einmal völliger Blödsinn.

    > kehr erstmal vor der eigenen Tuer ...

    Und dann auch noch der Spruch. Das ist eigentlich keines Kommentars würdig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.17 09:27 durch Eased.

  20. Re: Fiber to the HOME - Gewerbegebiet?

    Autor: neocron 22.03.17 - 11:18

    Eased schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quatsch mich nicht mit deinen erfundenen Zahlen voll, wenn du
    > offensichtlich nicht einmal den Beitrag gelesen hast, auf den ich
    > geantwortet habe.
    Verbreite deinen Quark doch nicht in Foren, wenn du Antworten nicht vertraegst!

    > Es ging darum, dass behauptet wurde, dass man eben nicht entsprechend affin
    > ist, wenn das Gebiet bereits mit mindestens 16 Mbit erschlossen ist.
    Was man bei Zorneding gut bezweifeln darf. In weiten Teilen ist dort nicht mind. 16 sondern eher hoechstens 16 MBit angeboten. Selbst im Kern, wo VDSL zur Verfuegung steht, ist hauptsaechlich VDSL25 verfuegbar.
    Ich gebe allerdings dahingehend recht, dass die festlegung auf 16MBit von Chefin sehr arbitraer war! Dem wuerde ich auch widersprechen ... gerade wenn dies ADSL mit Max 16MBit mit einschliessen sollte!

    > Und wer 50k Durchschnittseinkommen für viel hält, kommt definitiv irgendwo
    > aus dem Norden Deutschlands.
    Wo habe ich behauptet 50k sei "viel"? Diese absolute Bewertung habe ich nirgends vorgenommen.
    Es ging um die relative Bewertung zum Rest ... sowohl Bayern selbst, als auch Deutschland!

    > Abgesehen davon bin ich ja mal gespannt, wo du
    > die Zahlen her hast. Dein Durchschnittseinkommen für Bayern (weit unter
    > 50k) ist schon einmal völliger Blödsinn.
    Bayern durchschnitt 2010
    Zorneding 2010
    Aktuelle Zahlen sind fuer Zorneding nicht zu finden, weshalb ich mich auf 2010 beziehen muss. Das habe ich im letzten Beitrag nicht mitbenannt in der Hast, Unklarheit von mir, aendert jedoch nichts an der Aussage. Die Annahme, dass sich Zorneding entsprechend des Durchschnitts weiterentwickelt hat, ist wohl kaum weit hergeholt, die Relationen sollten also durchaus im aehnlichen Rahmen liegen!
    Den Vergleich zum restlichen Deutschland kann man sich wohl sparen, da der Bundersdurchschnitt auch 2017 nichteinmal ansatzweise in die Bereiche von Zorneding 2010 herankommt!

    Was jedoch weiterhin steht, ist der Zweifel, dass Zorneding als repraesentativ gelten kann.
    Fakt ist aber, dass die Deutsche Glasfaser, zB. in Moenchengladbach, starke Probleme mit der Nachfragebuendelung hat, wenn denn Alternativen zB. ueber die Telekom bereitstehen ... (gerade dort war ja ein starker Wettkampf entstanden).
    Ob dafuer 16, 25, 50 oder 100 MBit bereitstehen muessen, darueber kann man spekulieren!
    VDSL gegen GF scheint jedoch keine klare Entscheidungen hervorzubringen!

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