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Wo ist das Problem - Lösungen sind vorhanden

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  1. Wo ist das Problem - Lösungen sind vorhanden

    Autor: RcRaCk2k 07.12.17 - 08:33

    Hi, wir sind selber Internet-Service-Provider. Wir sind privater Anbieter von Glasfaser-Anschlüssen. Aktuell versorgen wir über 500 Endkunden mit schnellem Breitband-Internet.

    Bei unseren Glasfaser-Hausanschlüssen setzen wir ausschließlich auf Active-Ethernet. Hier erhält jeder Kunde die Bandbreite, die er gebucht hat. No-Shared-Medium auf der Last-Mile. Unsere eingesetzte Hardware hat bereits jetzt 1G/10G dualsense SFP-Ports. Jeder Kunde hat seinen eigenen SFP-Port. Mittels Upgrades auf QSFP+ können wir auch 40G-Dienste schalten.

    Zum Thema 5G: Der Einsatz von 60 GHz-Frequenzen und aktuell verfügbarer Hardware am Markt, erlaubt es uns, auf ca. 300m von einer Basis-Station, Datenraten von 2,5G over the Air zu schalten. Dank des 4-Way-Clusters sind dadurch aggregierte Datenraten von 10G over the Air möglich und das Zeug kostet noch nicht einmal viel.

    Würde man in Städten / Ortschaften die Straßenlaternen dazu nutzen dürfen, diese 4-Way-Cluster auf zu bauen, dann wäre man sofort ultraschnell im Netz unterwegs.

    Die Internet-Service-Provider da draußen, und damit meine ich eigentlich fast Alle, labern meiner Meinung nach immer nur Blödsinn, bereits seit mehreren Monaten ist die Technik schon auf dem Markt und Einsatzbereit. Man muss halt mal die Gelder in die Hand nehmen, solche Netze zu bauen.

    Grüße, MR
    http://www.rsm-connect.net/de/

  2. Re: Wo ist das Problem - Lösungen sind vorhanden

    Autor: RipClaw 07.12.17 - 12:30

    RcRaCk2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hi, wir sind selber Internet-Service-Provider. Wir sind privater Anbieter
    > von Glasfaser-Anschlüssen. Aktuell versorgen wir über 500 Endkunden mit
    > schnellem Breitband-Internet.
    >
    > Bei unseren Glasfaser-Hausanschlüssen setzen wir ausschließlich auf
    > Active-Ethernet. Hier erhält jeder Kunde die Bandbreite, die er gebucht
    > hat. No-Shared-Medium auf der Last-Mile. Unsere eingesetzte Hardware hat
    > bereits jetzt 1G/10G dualsense SFP-Ports. Jeder Kunde hat seinen eigenen
    > SFP-Port. Mittels Upgrades auf QSFP+ können wir auch 40G-Dienste schalten.

    Klingt gut. Würde ich mit Kusshand nehmen aber leider baut ihr nicht in meiner Gegend aus :(

    > Zum Thema 5G: Der Einsatz von 60 GHz-Frequenzen und aktuell verfügbarer
    > Hardware am Markt, erlaubt es uns, auf ca. 300m von einer Basis-Station,
    > Datenraten von 2,5G over the Air zu schalten. Dank des 4-Way-Clusters sind
    > dadurch aggregierte Datenraten von 10G over the Air möglich und das Zeug
    > kostet noch nicht einmal viel.

    Wie Empfindlich ist das ganze gegenüber schlechter Witterung und vor allem was kostet so eine einzelne Funkzelle grob ?

    Wenn die maximale Reichweite bei ca. 300m liegt dann bräuchte man schon vor für mein winziges Heimatdorf mit gerade mal 150 Haushalten mindestens 2 Antennen um jedes Haus abzudecken. Klingt jetzt für den Einsatz auf dem Land nicht so prickelnd.

    EDIT: Ich hab gesehen das ihr für Richtfunk Technik von Ubiquiti einsetzt. Wie zufrieden seit ihr mit dem Kram ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.17 12:32 durch RipClaw.

  3. Re: Wo ist das Problem - Lösungen sind vorhanden

    Autor: RcRaCk2k 08.12.17 - 08:18

    Also der 60 GHz Richtfunk ist recht billig. Die Subscriber-Units liegen im Bereich von 300-500 USD. Eine Basis liegt bei ungefähr 3.000-5.000 USD, kommt immer drauf an, was man da genau baut und was man für Gegebenheiten vor Ort hat.

    Im Vergleich kostet ein VDSL-Ausbau ca. 10.000 EUR für die Basis und du hast nur 100-200 MBit bis zu 300m.

    Dieses 60 GHz Zeug ist also preislich sehr interessant und durch die 2,5 GBit ist es einfach eine Hausnummer.

    Ja, wir setzen auch Ubiquiti ein, da der 5 GHz Standard um einiges weiter senden kann, als wie 60 GHz. Jedoch hat 5 GHz halt nicht so viel Kapazität wie 60 GHz.

    Beide Frequenzbereiche reagieren auf Wetter und Co. nicht wirklich. Wir haben Links über 50km laufen, welche nie zicken.

    Ubiquiti ist eine nette Sache, funktioniert, ist preiswert und für kleine Ortschaften, wo sich ein Glasfaser-Ausbau wirtschaftlich nicht bewerkstelligen lässt, ist dies eine sehr gute Alternative. Du kannst auch hier 200 MBit echten TCP-Datendurchsatz erreichen.

  4. Re: Wo ist das Problem - Lösungen sind vorhanden

    Autor: RipClaw 08.12.17 - 12:20

    Danke für die Infos

    Ubiquiti interessiert mich zwar in erster Linie für WLAN Ausleuchtung auf dem eigenen Grundstück aber vielleicht kommt ich auch mal in die Situation privat eine Richtfunkstrecke aufbauen zu müssen.

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