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Glasfaser ist Remonopolisierung

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  1. Glasfaser ist Remonopolisierung

    Autor: chefin 07.09.17 - 11:08

    Ein Glasfaserstrang gehört einem Provider und der ist aktuell nicht verpflichtet mit anderen zu teilen. Wenn also die Genehmigung des Häuslebauers erfolgt bindet er sich an diesen Anbieter oder die Möglichkeit zu wechseln. Reseller sehe ich da nicht als Wechseloption. Man bleibt beim selben Schmuh hängen nur die Rechnung treibt jemand anderes ein.

    Auch wenn wir das ganze aktuell positiv sehen, weil die dicken Bandbreiten locken. auf Dauer schneiden wir uns ins eigene Fleisch. Wir sollten drauf drängen das die Netze unabhängig vom Zugangsanbieter werden. So wie Stromnetz, Gasnetz, Bahnstreckennetz als seperate Gesellschaften ausgelagert wurden und nun jedem (incl ihren früheren Besitzern) Verträge anbieten müssen die für gleiche Leistung, gleiches Geld verlangen.

    In diese Gesellschaft könnte jeder anteilig reininvestieren und Gewinne abschöpfen, hauptsache das Geld für den Ausbau kommt zusammen. Und man hätte die Wahl, welchen Provider man dann wählt.

    Aktuell muss jeder froh sein, wenn neben Glasfaser noch Kupfer gelegt wird. Zumindest hat man dann Ausweichmöglichkeiten.

  2. Re: Glasfaser ist Remonopolisierung

    Autor: bombinho 08.09.17 - 13:23

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Glasfaserstrang gehört einem Provider und der ist aktuell nicht
    > verpflichtet mit anderen zu teilen. Wenn also die Genehmigung des
    > Häuslebauers erfolgt bindet er sich an diesen Anbieter oder die Möglichkeit
    > zu wechseln. Reseller sehe ich da nicht als Wechseloption. Man bleibt beim
    > selben Schmuh hängen nur die Rechnung treibt jemand anderes ein.

    Das kommt darauf an, wenn die Gemeinde verlegt hat oder das oertliche Bauunternehmen oder oder oder, dann ist da schon eine Trennung. Nur bisher tun sich einige Provider schwer, das selbst zu tun, was sie von Anderen fordern: Miete zahlen.

    > Auch wenn wir das ganze aktuell positiv sehen, weil die dicken Bandbreiten
    > locken. auf Dauer schneiden wir uns ins eigene Fleisch. Wir sollten drauf
    > drängen das die Netze unabhängig vom Zugangsanbieter werden. So wie
    > Stromnetz, Gasnetz, Bahnstreckennetz als seperate Gesellschaften
    > ausgelagert wurden und nun jedem (incl ihren früheren Besitzern) Verträge
    > anbieten müssen die für gleiche Leistung, gleiches Geld verlangen.

    Ja, das klingt nach einer vernuenftigen Idee.
    Allerdings muss das nicht eine Gesellschaft sein, ein Ausbau nach Standards (und da sind wir Deutschen gut drin, im Standards definieren) sollte von Jedem, der investieren moechte, erfolgen duerfen.
    Das waere Marktwirtschaft.

    Zwar erhoeht ein Parallelausbau die Zeit und die Erstellungskosten, ermoeglicht aber spaeter tatsaechlichen Wettbewerb. Das kann in beide Richtungen schwenken.

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