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Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

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  1. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: elf 07.11.14 - 14:30

    mgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Elf
    > > Aber Netze, die im wesentlichen nicht fest installiert sind
    > (Mobilfunknetze),
    > > brauchen doch nicht in Staatshand zu sein.
    >
    > Sind sie aber defakto, oder darfst du ne Frequenz nehmen, die du lustig
    > findest und in deiner Gemeinde ein beliebiges Netz damit aufziehen?
    > Nein im Endeffekt funktioniert das wie oben im Ansatz.
    > Der Staat verpachtet für X Jahre die Erlaubnis die Frequenz Y zu nutzen...

    Nach dieser Argumentation sind also alle privaten Radio- und Fernsehsender, die über Antenne ausstrahlen, auch de Fakto in Staatshand, weil man keine X-beliebige Frequenz verwenden darf und diese schon immer vom Staat verteilt wird?
    Gut, im Mobilfunk funktioniert vielleicht nicht alles so, wie es der Sozialstaat gerne hätte. Das kann auch heute noch relativ einfach geändert werden (im Ggs zu Stromnetze oder verbuddelte Telefonnetze). Ansonsten bin ich der Meinung, dass der Mobilfunkbereich eigentlich ganz gut läuft. Wobei ich persönlich jetzt nicht viel mobil funke.

  2. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: mgh 07.11.14 - 14:45

    Ja und Nein.

    Wenn man dies ganze realistisch anschaut sind bspw. 1/3 der Schweiz unbewohnbar (Gebirge, Seen, etcp).

    http://www.avenir-suisse.ch/15211/wie-dicht-ist-die-schweiz-besiedelt/

    Gemessen an der Topografie wären somit wohl eher 40% bis 50% der Schweiz nicht besiedelbar
    ...
    Wie dicht die Schweiz tatsächlich besiedelt ist, zeigt sich im Mittelland: Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung konzentrieren sich im Gebiet zwischen Jura und Alpenbogen, das nur einen Drittel der Landesfläche ausmacht. Dort beträgt die Einwohnerdichte 426 Personen/km2 und damit etwa so viel wie in den Niederlanden – dem am dichtesten besiedelten Flächenstaat Europas.

  3. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: mgh 07.11.14 - 15:04

    Ne sag ich gar nicht.
    Ich sage nur die Frequenzen sind in Staatshand.

    Aber ich nehme mal an dir Frequenzen für Antenne sind genauso vermietet wie ich das bei Mobilfrequenzen der Fall ist. Vor der Auswanderung war ich noch zu jung, um mich dafür zu interessieren... Keine Ahnung, dazu habe ich nie etwas gelesen...

  4. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: elf 08.11.14 - 12:23

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob Gaskraftwerke wirtschaftlich sind, oder nicht, spielt keine Rolle. Mir
    > erschließt sich der logische Zusammenhang allerdings auch nicht. Vll.
    > kannst du ihn mir erläutern.

    Wir brauchen derzeit Gaskraftwerke, weil sie bei Bedarf am schnellsten Strom liefern können und auch am schnellsten wieder abgeschaltet werden können. (Pumpspeicherkraftwerke sind zwar noch schneller, aber deutlich in der Minderheit und nicht flächendeckend verfügbar).
    Haben wir keine Gaskraftwerke, gehen uns regelmäßig die Lichter aus.
    Sind Gaskraftwerke in Staatshand, dürfte uns Verbrauchern das deutlich zu teuer sein, denn der Staat organisiert nach dem Maximalbedarf und nicht nach ökonomischen Gesichtspunkten - er kennt keine Kompromisse (z.B. gab es bis vor 30 Jahren bei der Post exklusive Buchdrucker - diese waren zu Weihnachten 2 Wochen ausgelastet, die restlichen 50 Wochen im Jahr ohne Aufgabe... Der Staat kann nicht wirtschaftlich)


    > Auch, dass Mobilfunknetzwerke nie in staatlicher Hand waren, spielt keine
    > Rolle. Ich habe an keiner Stelle gesagt, dass ich zurück in die
    > Vergangenheit will. Es ist unnötig, das Netz zu segmentieren, und führt nur
    > zu Nachteilen. Außerdem sollte bei allem, was zur Grundversorgung gehört,
    > keiner von einem Unternehmen abhängig sein.

    Also da wo ich herkomme, gab es gar kein Mobilfunk. Wie kann das dann zur Grundversorgung gehören?

    > Zu dem Flugverkehr-Straßenverkehr-Vergleich: Ich habe nichts davon
    > geschrieben, dass der Staat Straßenfahrzeuge bereitstellen sollte,

    Ich auch nicht. Ich habe in Analogie zu den Mobilfunkfrequenzen die Verwaltung der LuftSTRASSEN gemeint, nicht die Fahrzeuge.

    > Im Übrigen bin ich nicht der Meinung, dass alle der genannten Bereiche
    > ausschließlich in staatlicher Hand sein sollten. Es sollte natürlich
    > erlaubt sein, selbst Internetleitungen zu verlegen

    Dann widersprichst du dir aber. Wenn ein privates Unternehmen eine Internetleitung zu dir legt, bist du aber sowas von abhängig von diesem Unternehmen. Oder meintest du etwa das Verlegen von Leitungen zwischen Knotenpunkten?

    > oder einen
    > Transportdienst anzubieten, z.B. mit Zügen. Solche Transportdienste sollten
    > dann allerdings nicht "öffentliche Verkehrsmittel" heißen. Der Staat sollte
    > eine gute Grundversorgung anbieten und Unternehmen können dann versuchen,
    > diese zu übertreffen.

    Ja das alte Lied: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren (verstaatlichen). Oder wie darf ich deinen Vorschlag verstehen? Privatunternehmen werden nur dort investieren, wo auch Gewinn zu erwarten ist. In abseits gelegenen ländlichen Gebieten werden die einen Teufel tun, dort zu inverstieren. Das bleibt dann wieder beim Staat hängen, der also nur die schlechten Gebiete verlustbringend erhält - nee danke.
    Es gab zwar einen Ansatz, dieses Phänomen bei der Verbreitung von LTE einzudämmen. Der Erfolg ist, dass in denjenigen ländlichen Gebieten, wo LTE verfügbar ist, keinesfalls mehr in DSL-Festnetzleitungen investiert werden - denn die Bewohner habe ja einen Breitbandanschluss verfügbar...

    > Dabei sollte es allerdings Vorschriften geben, die
    > besagen, dass durch die Versorgung durch ein Privatunternehmen, keiner in
    > die Abhängigkeit eines solchen Unternehmens gelangen darf.

    Du solltest Politiker werden. Dort driftet Wunsch und Wirklichkeit auch weit auseinander.

  5. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: FreiGeistler 11.11.14 - 08:49

    OT:
    > Deutschland: 234 Menschen pro km²
    > Schweiz: 195 Menschen pro km²

    Sollte man als Argument gegen aktuelle Ecopop- und vergangene Masseneinwanderungs-Initiative vorbringen.
    Von wegen Übervölkerungs-Ängsten und so.

  6. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: elf 11.11.14 - 09:52

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OT:
    > > Deutschland: 234 Menschen pro km²
    > > Schweiz: 195 Menschen pro km²
    >
    > Sollte man als Argument gegen aktuelle Ecopop- und vergangene
    > Masseneinwanderungs-Initiative vorbringen.
    > Von wegen Übervölkerungs-Ängsten und so.

    Mir ist zwar nicht klar, was du mit diesem Beitrag sagen wolltest. Aber mit statistischen Zahlen musst du im allgemeinen vorsichtig sein! Die Erde hat z.B. 14 Einwohner pro km². Da sind aber die Ozeane und Antarktis bei der Fläche eingerechnet. Ohne diese sind es plötzlich schon über 50 E/km².

    Genauso in der Schweiz sind große Flächen nicht wirklich besiedelbar und können daher eigentlich nicht bei der zugrundeliegenden Fläche berücksichtigt werden. Macht man das richtig, dürfte die Schweiz eine wesentlich höhere Einwohnerdichte pro bewohnbaren km² aufweisen als Deutschland.

    Dasselbe gilt auch für Japan, wo es mit mehr als 335 E/km² ohnehin schon dichter ist als in Deutschland. Lässt man das hügelige Hinterland weg, dürften es weit mehr als 500 E/km² sein.

    Und um auf das Thema des Artikels zurückzukommen: Das ist dann auch der Grund, warum in Japan und Schweiz viel kostengünstiger eine größere Bevölkerungsmenge mit besseren Internetanschlüssen versorgt werden können. In Deutschland werden auch viel eher Großstädte mit hohen Datenraten versorgt als die dünn besiedelten Landflächen - weil es für den Anbieter einfach viel eher rechnet.

  7. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: mgh 12.11.14 - 11:40

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OT:
    > > Deutschland: 234 Menschen pro km²
    > > Schweiz: 195 Menschen pro km²
    >
    > Sollte man als Argument gegen aktuelle Ecopop- und vergangene
    > Masseneinwanderungs-Initiative vorbringen.
    > Von wegen Übervölkerungs-Ängsten und so.

    Hast meinen Comment geflissentlich überlesen, oder? ;)

    Um es dir einfach zu machen:
    Dort beträgt die Einwohnerdichte 426 Personen/km2 und damit etwa so viel wie in den Niederlanden – dem am dichtesten besiedelten Flächenstaat Europas.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.14 11:41 durch mgh.

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