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Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

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  1. Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: Xultra 06.11.14 - 18:19

    Laut Telekom?
    Oder will man uns einreden ,dass die Schweiz ein sehr flaches Gebiet ist und es sehr leicht ist neue Kabel zu legen.?
    Sowasaberauch. ;-)
    Aber wir sind Bürger 2.klasse , wenn die große Telekom verkündet es ist zu teuer dann muss es so sein. Wir glauben ihr ...

    Peace

  2. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: crazy_crank 06.11.14 - 18:52

    Naja, wir sind halt nur gut 8 Millionen Einwohner bei etwas mehr als 41'000 km^2, im Gegensatz zu Deutschland mit 80 Mio und 357'000 km^2, das ist auch noch ein Faktor ;)

  3. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: 486dx4-160 06.11.14 - 19:06

    Stimmt. In Deutschland wären's 10x so viele Kunden bei 9x größerer Fläche, da kann man natürlich weniger Geld verdienen.

  4. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: schnedan 06.11.14 - 21:06

    es geht sogar noch besser:

    Bevölkerungsdichte:
    Deutschland: 234 Menschen pro km²

    http://www.wolframalpha.com/input/?i=population+density+germany&dataset=

    Schweiz: 195 Menschen pro km²

    http://www.wolframalpha.com/input/?i=population+density+swiss&dataset=

    Also sollte es für die Telekom günstiger sein:
    hohe Dichte, gibt ja auch tolle Ballungsräume wie das Ruhrgebiet und hier rund um Stuttgart sitzt man auch recht nah beieinander... aber selbst hier: ist man mal 2-3km Abseits hat man mit viel Glück noch 2000er DSL

    Große Gebiete die eine vergl. einfache Geologie haben: andere Länder sind da komplizierter, denke ich

    PS das Gleiche gilt für Strom... vor langer Zeit mal Gespräch im ComputerClub2... da hat einer der Moderatoren einen Strompreis genannt den er im Westerwald bezahlt, da würde ich hier im Neckartal von träumen. Aber da hier viel mehr Kunden mit weniger Aufwand erreicht werden können, müsste es für unsere ENBW doch wesentlich billiger sein das Netz zu unterhalten. Komischerweise ist es für den Kunden aber teurer... Ich rege mich schon wieder auf!

  5. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: oakmann 06.11.14 - 21:15

    Ich versteh das eh nicht kann man eigentlich nicht die alten Kabeln raus ziehen und die dünneren Kabel reinziehen, so schwer kann das doch nicht sein. Die werden die Kabel doch nicht im Sand verbuddelt haben da geht doch bestimmt ein leer Rohr in den meisten fällen durch? Was hat das mit umständlichen Arbeiten zu tun, und das Kupfer kann man auch gut Verkaufen... Wenn Sie eh alles über IP machen... Kann mich da mal jemand aufklären wo die Trillionen Kosten herkommen?

  6. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: elf 06.11.14 - 21:33

    oakmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich versteh das eh nicht kann man eigentlich nicht die alten Kabeln raus
    > ziehen und die dünneren Kabel reinziehen, so schwer kann das doch nicht
    > sein. Die werden die Kabel doch nicht im Sand verbuddelt haben

    Doch, haben sie. Selbst hier im Neubaugebiet ist kein (Leer)rohr verlegt. Nicht mal auf Nachfrage werden Glasfaser verlegt.

  7. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: oakmann 06.11.14 - 21:46

    elf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oakmann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich versteh das eh nicht kann man eigentlich nicht die alten Kabeln raus
    > > ziehen und die dünneren Kabel reinziehen, so schwer kann das doch nicht
    > > sein. Die werden die Kabel doch nicht im Sand verbuddelt haben
    >
    > Doch, haben sie. Selbst hier im Neubaugebiet ist kein (Leer)rohr verlegt.
    > Nicht mal auf Nachfrage werden Glasfaser verlegt.

    omg, das hab ich mir schon fast gedacht...
    und wenn man jetzt hergehen würde das Glasfaserkabel an das Kupfer dran zu binden und nur das Kupfer raus zu drehen, ziehen?

  8. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: ZyRa 06.11.14 - 22:39

    Tja vielleicht liegt das daran, dass Swisscom 46¤/Monat für den Anschluss erhält und die Telekom wenn Sie das gleiche gemacht hat 10,XX¤ an TAL Miete von 1&1

  9. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: schnedan 06.11.14 - 23:01

    Mag sein... die Frage ist aber 1.) welche Kosten hat die TCom wirklich und was wird selbst mit den 10¤ noch erwirtschaftet?
    und 2.) Ok privatisiert, Aktiengesellschaft, den Anlegern verpflichtet und so weiter... aber als Kunde und Bürger stellt es sich doch so dar: die großen alten Player: Strom & Telekom (man könnte auch die Post dazu nehmen) => als privatisiert wurde erschallte der Ruf: nur wir haben die Kompetenz das (jeweilige) Netz zu betreiben und modern zu halten... Jetzt haben sie die Netze, haben daran gut verdient. Und es ist ein vergleichsweise sicheres Geschäft. Also sehe ich al Kunde und Bürger eher die Verpflichtung einer kostengünstigen und flächendeckenden Versorgung. Zur Not muss halt der Staat wieder Hauptaktionär werden. Ist für uns vielleicht für die Zukunft der günstigere und bessere Weg. Ein TCom Netz muss maximal seinen Unterhalt und seine Modernisierung erwirtschaften und keinen Heller mehr!

  10. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: Bleistiftspitze 06.11.14 - 23:50

    @Schnedan und 486dx4-160
    Schweizer haben ein höheres Einkommen, womit den Gemeinden mehr Kapital zur Verfügung steht um Glasfaser zu legen, zumindest in der Theorie.

    Die Swisscom vernetzt hauptsächlich grosse Städe und sahnt da ab. Kleinere Gemeinden geniessen keine Priorität und müssen dann selber verlegen.
    Um ganz ehrlich zu sein, viele Gemeinden leisten sich den Luxus obwohl sich herauskristallisiert, dass dich der Aufwand finanziell nicht lohnt, machen es aber, weil damit die Gemeinde attraktiv bleibt. Dann gibt es teilweise tatsächlich unsinnige Verlegungen wie Ställe mit Internetanschluss im Nirgendwo.

    Was dieses Recht auf einen Internetanschluss anbelangt, das ist reine Theorie. Beantragen kann man noch viel wenn der Tag lang ist. Nur, Leitungen verlegen sich nicht von selbst und bis es soweit ist, können schon ein paar Jährchen vergangen sein. Es läuft also auch nicht anders als anderswo.

    Was die alten Rohre mit Kupferleitungen betrifft, die sind für LWL Kabel nur nutzbar wenn die Biegeradien und Durchmesser stimmen. Ausserdem müsste man dann tatsächlich alle Leitungen auf einmal ersetzen was schlichtweg unrealistisch ist, oder wer von euch möchte mal ein paar Monate bis Jahre ganz ohne Leitung auf den neuen Anschluss warten bis auch das hinterletzte Haus von Kupfer auf LWL gewechselt ist?
    Wem es nicht schnell genug geht, kann ja mal ein paar Kilometer Graben Vorarbeit leisten, dann wisst ihr auch was das bedeutet, wie lange das dauert und warum dass das teuerste an der Sache ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.14 23:54 durch Bleistiftspitze.

  11. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: Bleistiftspitze 07.11.14 - 00:18

    Deine Schlussfolgerung ist nicht schlüssig. Aus einer Kompetenz und einem guten Verdienst erwächst noch keine Verpflichtung für kostengünstige, flächendeckende Versorgung.
    Im Gegenteil, eine kostengünstige, flächendeckende Versorgung schliesst in dem Fall einen guten Verdienst für das Unternehmen eher aus. Ein Privatunternehmen ist auch nicht verpflichtet ihre Dienste günstig oder gar zu Selbstkostenpreisen zu verkaufen. Das würde das Unternehmen auf wacklige Füsse stellen.

    Versorgungssicherheit durch staatliche Strukturen? Ja bitte, von mir aus, nur solltet ihr euch mal entscheiden was ihr den jetzt endlich wollt: Angeblich billigeres privatisieren, oder angeblich billigeres Verstaatlichen, weil dann alles zum Selbstkostenpreis gemacht wird.

  12. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: __destruct() 07.11.14 - 04:24

    Elektrischer Strom (allgemeines Stromnetz und die Herstellung in Großkraftwerken) , Wasser, Straßen, öffentliche Verkehrsmittel, Internet- und Telefonanschluss und Mobilfunknetze haben staatlich zu sein.

  13. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: Anonymer Nutzer 07.11.14 - 08:02

    Bleistiftspitze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Swisscom vernetzt hauptsächlich grosse Städe und sahnt da ab. Kleinere
    > Gemeinden geniessen keine Priorität und müssen dann selber verlegen.
    > Um ganz ehrlich zu sein, viele Gemeinden leisten sich den Luxus obwohl sich
    > herauskristallisiert, dass dich der Aufwand finanziell nicht lohnt, machen
    > es aber, weil damit die Gemeinde attraktiv bleibt. Dann gibt es teilweise
    > tatsächlich unsinnige Verlegungen wie Ställe mit Internetanschluss im
    > Nirgendwo.

    Stimmt nicht ich wohne im Tösstahl und da hat Swisscom FTTS gemacht (Swisscom selber nicht die Gemeinde)!

    > Was dieses Recht auf einen Internetanschluss anbelangt, das ist reine
    > Theorie. Beantragen kann man noch viel wenn der Tag lang ist. Nur,
    > Leitungen verlegen sich nicht von selbst und bis es soweit ist, können
    > schon ein paar Jährchen vergangen sein. Es läuft also auch nicht anders als
    > anderswo.

    Stimmt auch nicht. Egal wo du wohnst Swisscom MUSS dir ein Internet mit 1Mb/s (ab Januar 2Mb/s anbieten für MAX. 55.-CHF (ink. Telephongebür von 24.50.-CHF)!

    Gruss

    PS: Dieses Jahr hat die Swisscom so viel Gewinn gemacht wie noch nie, trotz Ausbau.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.11.14 08:04 durch Helites.

  14. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: elf 07.11.14 - 09:41

    Im Allgemeinen bin ich auch dafür, öffentliche Netze nur in Staatshand zu halten. Die Großkraftwerke dagegen nicht. Hierzulande ist es nur aufgrund des aktuellen EEG nachteilig, Gaskraftwerke am Laufen zu halten.
    Aber Netze, die im wesentlichen nicht fest installiert sind (Mobilfunknetze), brauchen doch nicht in Staatshand zu sein. Ich kann mich noch nicht einmal erinnern, dass das jemals so war.
    Der Flugverkehr wird ja auch nicht durch Staatsbeamte überwacht, obwohl es sich um ein Luft"straßen"netz" handelt.

  15. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: Bleistiftspitze 07.11.14 - 10:01

    Ich frage mich was an "hauptsächlich" so missverständlich war? Dass das Tösstal von der Swisscom erschlossen ist sagt dabei nichts aus.
    Wenn die Kabel noch nicht verlegt sind wartest du, egal welcher Anbieter dort gerade baut und du kannst mir glauben dass die Abdeckung nicht 100% beträgt. Bekommt man dann schlussendlich einen Anschluss, dann ist der aber mindestens 2 MBit/s down 100kBit up schnell.

    Wenn du den Ausbau des Netzes sehen möchtest guckkst du hier:
    http://map.geo.admin.ch/?topic=nga&X=190000.00&Y=660000.00&zoom=1&lang=de&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-grau&catalogNodes=317,320,327,334,338&layers_opacity=0.75&layers_timestamp=&layers=ch.bakom.downlink2

  16. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: gaym0r 07.11.14 - 12:19

    Ja genau, alles verstaatlichen... Wir wissen doch wo das endet.

  17. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: Anonymer Nutzer 07.11.14 - 12:36

    Und wo endet es? Ich weiss es nicht.

    Ich sehe nur wo die Privatisierung endet.

    Gruss

  18. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: mgh 07.11.14 - 14:06

    Bleistiftspitze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Schlussfolgerung ist nicht schlüssig. Aus einer Kompetenz und einem
    > guten Verdienst erwächst noch keine Verpflichtung für kostengünstige,
    > flächendeckende Versorgung.
    > Im Gegenteil, eine kostengünstige, flächendeckende Versorgung schliesst in
    > dem Fall einen guten Verdienst für das Unternehmen eher aus. Ein
    > Privatunternehmen ist auch nicht verpflichtet ihre Dienste günstig oder gar
    > zu Selbstkostenpreisen zu verkaufen. Das würde das Unternehmen auf wacklige
    > Füsse stellen.
    >
    > Versorgungssicherheit durch staatliche Strukturen? Ja bitte, von mir aus,
    > nur solltet ihr euch mal entscheiden was ihr den jetzt endlich wollt:
    > Angeblich billigeres privatisieren, oder angeblich billigeres
    > Verstaatlichen, weil dann alles zum Selbstkostenpreis gemacht wird.

    Wieso sollte ich mich endlich entscheiden?
    Ich wurde noch nie gefragt...

    Edit:
    Und wenns um die Reverstaatlichung geht, schau doch mal hier in den Foren.
    Man müsste erstmal die Mehrheit bestimmen.

    IMHO sollte der Besitz! der grundlegenden Netze in Staatshand (Gemeinde,Land,Bund) sein, während Betrieb (Wartung) und Nutzung A) getrennt und B) privat sein sollte.

    Sprich der "Staat" beauftragt Firma X für Ihn LWL zu bauen,
    und der "Staat" vermietet die Kapazitäten gleichberechtigt an sämtliche private Gesellschaften (DeTe, Vodafone,...) zu identischen Bedingungen.

    Nun find jetzt aber mal den Kompromiss und wehr dich gegen den Lobbyismus!

    @Elf
    > Aber Netze, die im wesentlichen nicht fest installiert sind (Mobilfunknetze),
    > brauchen doch nicht in Staatshand zu sein.

    Sind sie aber defakto, oder darfst du ne Frequenz nehmen, die du lustig findest und in deiner Gemeinde ein beliebiges Netz damit aufziehen?
    Nein im Endeffekt funktioniert das wie oben im Ansatz.
    Der Staat verpachtet für X Jahre die Erlaubnis die Frequenz Y zu nutzen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.11.14 14:19 durch mgh.

  19. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: __destruct() 07.11.14 - 14:29

    Ob Gaskraftwerke wirtschaftlich sind, oder nicht, spielt keine Rolle. Mir erschließt sich der logische Zusammenhang allerdings auch nicht. Vll. kannst du ihn mir erläutern.

    Auch, dass Mobilfunknetzwerke nie in staatlicher Hand waren, spielt keine Rolle. Ich habe an keiner Stelle gesagt, dass ich zurück in die Vergangenheit will. Es ist unnötig, das Netz zu segmentieren, und führt nur zu Nachteilen. Außerdem sollte bei allem, was zur Grundversorgung gehört, keiner von einem Unternehmen abhängig sein.

    Zu dem Flugverkehr-Straßenverkehr-Vergleich: Ich habe nichts davon geschrieben, dass der Staat Straßenfahrzeuge bereitstellen sollte, sondern nur die Infrastruktur. Im Luftverkehr ist die Infrastruktur gegeben und auch hier können sich natürliche Privatpersonen und Privatunternehmen selbst Fahrzeuge anschaffen.

    Im Übrigen bin ich nicht der Meinung, dass alle der genannten Bereiche ausschließlich in staatlicher Hand sein sollten. Es sollte natürlich erlaubt sein, selbst Internetleitungen zu verlegen oder einen Transportdienst anzubieten, z.B. mit Zügen. Solche Transportdienste sollten dann allerdings nicht "öffentliche Verkehrsmittel" heißen. Der Staat sollte eine gute Grundversorgung anbieten und Unternehmen können dann versuchen, diese zu übertreffen. Dabei sollte es allerdings Vorschriften geben, die besagen, dass durch die Versorgung durch ein Privatunternehmen, keiner in die Abhängigkeit eines solchen Unternehmens gelangen darf.

  20. Re: Es geht also? Was ist mit den immensen Verlusten

    Autor: __destruct() 07.11.14 - 14:30

    In der Mitte der 3. Zeile, dort, wo der Punkt ist.

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