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Der billigste Weg für den Staat

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  1. Der billigste Weg für den Staat

    Autor: M.P. 07.09.17 - 16:42

    Netz enteignen, den Besitzer entschädigen, und den diskriminierungslosen Zugang in Eigenregie ermöglichen wäre deutlich teurer ...

    Wenn ich mir ein Wochenendhaus in einer idyllischen Ecke gebaut hätte, und der Staat wollte mich zwingen, es diskriminierungsfrei zu regulierten Preisen zu vermieten ....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.17 16:44 durch M.P..

  2. Re: Der billigste Weg für den Staat

    Autor: Gokux 07.09.17 - 16:47

    Die Swisscom ist zwar eine AG, gehört aber mehrheitlich (51,22%) dem Staat.

  3. Re: Der billigste Weg für den Staat

    Autor: Anonymer Nutzer 07.09.17 - 16:48

    Und nun nochmal in ''verständlich'' posten. Danke.

  4. Re: Der billigste Weg für den Staat

    Autor: Anonymer Nutzer 07.09.17 - 16:49

    Gokux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Swisscom ist zwar eine AG, gehört aber mehrheitlich (51,22%) dem Staat.
    Wozu muss man dann irgendwelche gesetze ändern wenn der Hauptaktionär doch einfach so das regeln könnte?

  5. Re: Der billigste Weg für den Staat

    Autor: pumok 07.09.17 - 17:07

    Weil es nicht so einfach ist als Aktionär ins operative Geschäft einzugreifen. Besonders nicht, wenn der Aktionär der Staat ist.

  6. Re: Der billigste Weg für den Staat

    Autor: M.P. 07.09.17 - 17:44

    Mein Beispiel: Ich habe mir ein Wochenendhaus gebaut, und fahre da in jeder freien Minute hin. Nun meint der Staat, ich würde das Wochenendhaus nicht genug nutzen und es gäbe so viele Leute, die sich nicht erholen können - Lösung für den Staat Zwangsvermietung zu regulierten Preisen in den Zeiten des Leerstandes. Nun gibt es Zeiten da andere Erholungssuchende sich zum staatlich regulierten Preis dort einquartiert haben und ich hätte doch plötzlich Zeit, ein paar Tage in das Haus zu fahren, kann ich es nicht mehr.

    Da hofft der Staat, dass ich noch ein Wochenendhaus irgendwohin baue, um damit die flächendeckende Versorgung für Erholungssuchende zu verbessern?

    Klingt für mich nach einen Plan, der ganz sicher gelingen wird ;-)

  7. Re: Der billigste Weg für den Staat

    Autor: FreiGeistler 07.09.17 - 18:10

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Beispiel: Ich habe ...[snip]
    >
    > Da hofft der Staat, dass ich noch ein Wochenendhaus irgendwohin baue, um
    > damit die flächendeckende Versorgung für Erholungssuchende zu verbessern?
    >
    > Klingt für mich nach einen Plan, der ganz sicher gelingen wird ;-)

    Kling nach einem unsinnigen Vergleich über falsch verstandene Zusammenhänge.

  8. Re: Der billigste Weg für den Staat

    Autor: M.P. 07.09.17 - 18:21

    Investor baut etwas, um Geld zu verdienen.

    Der Staat sagt, "Wir müssen regulierend eingreifen", und zwingt ihn seine Investition Konkurrenten zum regulierten Preis zu vermieten. Das vermiest ihm seine Gewinnprognosen in das Invest. Weitere Investitionen wird er sich zweimal überlegen, und vielleicht sein Geld in weniger regulierte Märkte investieren.

  9. Re: Der billigste Weg für den Staat

    Autor: Bobsen_ 07.09.17 - 22:06

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Investor baut etwas, um Geld zu verdienen.
    >
    > Der Staat sagt, "Wir müssen regulierend eingreifen", und zwingt ihn seine
    > Investition Konkurrenten zum regulierten Preis zu vermieten. Das vermiest
    > ihm seine Gewinnprognosen in das Invest. Weitere Investitionen wird er sich
    > zweimal überlegen, und vielleicht sein Geld in weniger regulierte Märkte
    > investieren.

    Naja, ein grossteil des Ausbaus ist aber auch vom Staat finanziert, das muss man auch sehen.

  10. Re: Der billigste Weg für den Staat

    Autor: fluffycat 08.09.17 - 07:32

    > Naja, ein grossteil des Ausbaus ist aber auch vom Staat finanziert, das
    > muss man auch sehen.

    Im Falle der Swisscom nicht. Im Gegenteil. Neben dem Ausbau wird der Staat mit Millionen in Dividenden entlöhnt (22Fr.- pro Aktie - fast 5% Rendite - der Staat hält ja 51%). Auf die Subventionsgelder wurde die letzten 5Jahre verzichtet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.17 07:37 durch fluffycat.

  11. Re: Der billigste Weg für den Staat

    Autor: pumok 08.09.17 - 10:05

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Beispiel: Ich habe mir ein Wochenendhaus gebaut, und fahre da in jeder
    > freien Minute hin. Nun meint der Staat, ich würde das Wochenendhaus nicht
    > genug nutzen und es gäbe so viele Leute, die sich nicht erholen können -
    > Lösung für den Staat Zwangsvermietung zu regulierten Preisen in den Zeiten
    > des Leerstandes. Nun gibt es Zeiten da andere Erholungssuchende sich zum
    > staatlich regulierten Preis dort einquartiert haben und ich hätte doch
    > plötzlich Zeit, ein paar Tage in das Haus zu fahren, kann ich es nicht
    > mehr.


    In der Schweiz? Das war ein Volksentscheid, dafür dem Staat die Schuld zu geben ist nicht fair. Ist jetzt Offtopic, aber das Ganze hat ja auch einen Grund. Wie erklärst Du einem Bürger eines Berdorfes, dass er umziehen muss, weil er sich den Grund in seinem Heimatort wegen wohlhabenden Ferienhausbauer nicht mehr leisten kann?

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Investor baut etwas, um Geld zu verdienen.
    >
    > Der Staat sagt, "Wir müssen regulierend eingreifen", und zwingt ihn seine
    > Investition Konkurrenten zum regulierten Preis zu vermieten. Das vermiest
    > ihm seine Gewinnprognosen in das Invest. Weitere Investitionen wird er sich
    > zweimal überlegen, und vielleicht sein Geld in weniger regulierte Märkte
    > investieren.

    Soweit ich weiss, ist der Mietpreis nicht vorgegeben. Die Swisscom kann sich also immer noch dumm und dämlich verdienen.

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