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Ein großer Teil der Problematik...

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  1. Ein großer Teil der Problematik...

    Autor: Hotohori 09.07.19 - 11:57

    wäre schon gelöst, wenn sollte Geräte nur lokal laufen würden und nicht in einer Cloud.

    Vielleicht sollte man diesem Cloud Irrsinn ohnehin einen Riegel vorschieben und deren Einsatzzwecke stark begrenzen. Dann müssen solche Geräte eben mehr lokal funktionieren und das Internet wird wirklich nur für solche Dinge genutzt, für die man das Internet zwingend braucht und eben nicht wie jetzt aus Bequemlichkeit alles ans Internet hängt.

  2. Re: Ein großer Teil der Problematik...

    Autor: My2Cents 09.07.19 - 12:06

    Damit sind 98% der Funktionalität weg.
    Was willst du mit einer lokalen Alexa?

    Wie wird das Wetter? Kein Ahnung...
    Wo ist meine Bestellung? Kein Ahnung...
    Wie lange brauche ich für den Weg zur Arbeit? Keine Ahnung...
    Was sind die neuesten Nachrichten? Keine Ahnung...
    Spiel den letzten Sender? Geht nicht, hab kein Internet.

    Gerade die Vernetzung ist der Grund warum die Teile überhaupt für etwas nützlich sind.

  3. Re: Ein großer Teil der Problematik...

    Autor: Proctrap 09.07.19 - 12:15

    bullshit, lokal heißt nicht dass du kein Internet hast, heißt nur dass das teil nix in die cloud sendet

    ausgeloggt kein JS für golem = keine Seitenhüpfer

  4. Re: Ein großer Teil der Problematik...

    Autor: Hotohori 09.07.19 - 12:19

    Hättest meinen Beitrag komplett lesen sollen.

    Ja, für solche Dinge wird dann das Internet genutzt. Aber alles was mit Spracherkennung zu tun hat, braucht nicht wirklich das Internet.

    Sprachbefehle könnten auch lokal verarbeitet werden und dann geht bei der Frage nach dem Wetter nur eine normale Anfrage lokal an einen Wetterdienst.

    Es braucht dazu natürlich leistungsfähigere Hardware, die die Sprachbefehle entsprechend gut lokal verarbeiten kann wie es die Cloud kann. Vielleicht hinkt das Ganze dann erst mal der Cloud hinterher, aber wenn wir uns jetzt schon derart von der Cloud abhängig machen, werden wir später, wenn das Ganze problemlos eigentlich auch lokal und nicht besonders viel teurer genauso gut möglich wäre, ganz sicher nicht mehr plötzlich auf die Cloud verzichten.

    Wenn wir uns erst mal zu sehr an die Cloud gewöhnt haben, gibt es kein zurück mehr. Den Unternehmen ist das nur recht, weil sie uns Kunden so viel mehr unter ihrer Kontrolle haben. Uns Kunden sollte das aber nicht egal sein.

    Der Artikel hier spricht von Problemen wegen Datensicherheit, die eben gerade wegen der Cloud Anbindung derart viel wichtiger wird. Würde alles mit Sprachbefehlen lokal ablaufen, wäre das Ganze deutlich weniger ein Problem, weil die Unternehmen solche Daten nicht mehr in der Cloud speichern würden. Nur dann hätten die Unternehmen weit weniger Kontrolle über uns und unserer privaten Daten, die sie eigentlich niemals haben sollten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.07.19 12:23 durch Hotohori.

  5. Re: Ein großer Teil der Problematik...

    Autor: Mixermachine 09.07.19 - 13:00

    Ich würde mir auch eine Alexa zulegen, wenn nicht alles was ich spreche zu Amazon weitergeleitet wird.
    Darf auch dann gerne mehr kosten als 30 Euro.
    Vl gibt es in der Zukunft ja auch etwas, was meinen eigenen Server zum Rechnen verwendet (zugegeben ein eher spezieller Anwendungsfall).

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  6. Re: Ein großer Teil der Problematik...

    Autor: My2Cents 09.07.19 - 13:01

    Wird dann trotzdem sehr aufwändig, da man etliche lokalisierte Versionen anbieten müsste und Spracherkennung auf lokaler Ebene vermutlich wesentlich weniger zuverlässig arbeiten könnte.
    So wie Amazon, Google,... das machen hat man die Daten alle zentral und kann damit auch wesentlich besser auf lokale Eigenarten (Dialekte) eingehen.

  7. Re: Ein großer Teil der Problematik...

    Autor: My2Cents 09.07.19 - 13:04

    Mixermachine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde mir auch eine Alexa zulegen, wenn nicht alles was ich spreche zu
    > Amazon weitergeleitet wird.
    > Darf auch dann gerne mehr kosten als 30 Euro.
    > Vl gibt es in der Zukunft ja auch etwas, was meinen eigenen Server zum
    > Rechnen verwendet (zugegeben ein eher spezieller Anwendungsfall).

    Es wird nur das weitergeleitet was auf das Aktivierungswort "Alexa" folgt, dass sie in dem Moment zuhört wird auch über LEDs signalisiert. Das Mikrofon kann auch deaktiviert werden um eine versehentliche Aktivierung zu verhindern.
    Ich schätze mal das gerade die Cloudgeräte von etlichen technikaffinen Menschen recht genau per Netzwerkanalyse unter die Lupe genommen werden. Außerdem kochen Fehler recht schnell hoch und bringen negative Publicity (wie der Fall in den USA neulich).

  8. Re: Ein großer Teil der Problematik...

    Autor: Hotohori 10.07.19 - 12:28

    Ich sagte ja, dass dann solche Geräte dann halt wohl etwas der Cloud Lösung hinterher hinken werden. Aber ist das ein Argument uns derart von der Cloud abhängig zu machen, nur weil damit Dinge schon ein paar Jahre früher möglich sind?

  9. Re: Ein großer Teil der Problematik...

    Autor: Hotohori 10.07.19 - 12:35

    My2Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mixermachine schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich würde mir auch eine Alexa zulegen, wenn nicht alles was ich spreche
    > zu
    > > Amazon weitergeleitet wird.
    > > Darf auch dann gerne mehr kosten als 30 Euro.
    > > Vl gibt es in der Zukunft ja auch etwas, was meinen eigenen Server zum
    > > Rechnen verwendet (zugegeben ein eher spezieller Anwendungsfall).
    >
    > Es wird nur das weitergeleitet was auf das Aktivierungswort "Alexa" folgt,
    > dass sie in dem Moment zuhört wird auch über LEDs signalisiert. Das
    > Mikrofon kann auch deaktiviert werden um eine versehentliche Aktivierung zu
    > verhindern.
    > Ich schätze mal das gerade die Cloudgeräte von etlichen technikaffinen
    > Menschen recht genau per Netzwerkanalyse unter die Lupe genommen werden.
    > Außerdem kochen Fehler recht schnell hoch und bringen negative Publicity
    > (wie der Fall in den USA neulich).

    Dennoch ändert das halt nichts daran, dass wir uns damit von der Cloud abhängig machen. Fällt das Internet aus geht absolut gar nichts mehr. Ein lokaler Assistent könnte dann nur gewisse Funktionen, für die zwingend das Internet notwendig ist, nicht mehr nutzen, aber alles was lokal ohne Internet geht (Licht-/Fenstersteuerung zum Beispiel) ginge auch ohne Internet immer noch.

    Und Amazon mag ja Sprachaufzeichnungen etc. nicht dauerhaft speichern oder so. Aber dass sie diese analysieren zum Zwecke die Nutzererfahrung besser zu machen, ist ja nichts neues. Und da ist der Unterschied zwischen Cloud und Lokal eben: bei der Cloud können sie für alles Daten erheben, was man mit dem Assistent macht. Heißt steuere ich das Licht, kann das in der Cloud auf irgend eine Art notiert werden, wenn das aber nur lokal läuft nicht, nur wenn extra Daten gesendet werden und die kann man blocken. Bei der Cloud ist nichts mit Blocken, da ist man weit mehr dem Unternehmen ausgesetzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.07.19 12:36 durch Hotohori.

  10. Re: Ein großer Teil der Problematik...

    Autor: Proctrap 10.07.19 - 17:38

    du brauchst mir sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht viel Hardware. das trainieren kostet, das nutzen von ML meist quasi nix. siehe die dota spielende AI, ausführbar auf einem laptop, trainiert auf servern..

    ausgeloggt kein JS für golem = keine Seitenhüpfer

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