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Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

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  1. Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: President Skroob 14.09.20 - 17:09

    Mitte 30, 3 Jahre IT-Leiter in einem Unternehmen <50 Mitarbeiter. Letztes Jahr noch 2 Monate am Stück, 7-Tage die Woche, gearbeitet um diverse Migrationen fertig zu bekommen, bevor Windows Server 2008R2 keine Updates mehr erhält.

    Rückenschmerzen bekommen, trotz +10h Sport die Woche. Im Januar diesen Jahres dann die Diagnose: Bandscheibenvorfall. Bin bis heute nicht fit. Als ich im März ins Krankengeld gekommen bin, gab es direkt einen kleineren Ausfall in der Umgebung, den ein Dienstleister vermutlich in 30 Minuten hätte beseitigen können.

    Chef drückte mir direkt das Messer auf die Brust: entweder (remote) Arbeiten oder Rauswurf. An einem Versicherungsbetrug an meiner Krankenkasse wollte ich mich nicht beteiligen. 2 Wochen später die Kündigung in die Hand gedrückt bekommen. Betriebsbedingte Kündigung mit der Begründung "IT-Strategiewechsel" aka "Arbeitsplatz outsourced".

    Aussage des Arbeitsgerichtes: Begründungen für betriebsbedingte Kündigungen dürfen/können die Arbeitsgerichte, auf Anordnung des Bundesarbeitsgerichtes, prinzipiell nicht untersuchen. Vorgeschlagene Abfindung nach 3 Jahren: nicht einmal ein ganzes Monatsgehalt. Faktor 0,25. Lächerlich.

    Solange Unternehmen Mitarbeiter als "Human(e) Resource" OHNE KONSEQUENZEN verheizen können, wird sich an dem System nichts ändern. Das Kündigungsschutzgesetzt gehört dringend reformiert.

  2. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: richtchri 14.09.20 - 17:23

    War das mit oder ohne Rechtsberatung auf deiner Seite?

  3. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: Trockenobst 14.09.20 - 17:25

    President Skroob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange Unternehmen Mitarbeiter als "Human(e) Resource" OHNE KONSEQUENZEN
    > verheizen können, wird sich an dem System nichts ändern. Das
    > Kündigungsschutzgesetzt gehört dringend reformiert.

    Kündigungsschutz wird nicht funktionieren. Da ist es falsch aufgehängt. Der Chef muss in regelmäßigen Abständen eidestattlich erklären, dass die von ihm verteilte Arbeit mit Stundenzetteln in einem Korridor von 40-50h erreicht werden kann.

    Wenn das dann bei einer Kündigungsklage raus kommt, wird einfach mal für jede geleistet Überstunde 2x Faktor angesetzt. 200 Überstunden sind dann 400 Überstunden im Urlaub oder Geldwert. Damit fällt die ganze Ausbeuterstruktur auseinander.

  4. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: Eheran 14.09.20 - 20:47

    >Der Chef muss in regelmäßigen Abständen eidestattlich erklären
    Oder er lässt es halt einfach.

  5. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: Trockenobst 14.09.20 - 23:20

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Der Chef muss in regelmäßigen Abständen eidestattlich erklären
    > Oder er lässt es halt einfach.

    Wenn er niemanden kündigen können will kann er das, ja.
    Ein Anstellungsvertrag ist rein juristisch.. Da gibt es Treu und Glauben. Wenn einer die Treu und Glauben verletzt, dann kann man den nicht so leicht auflösen.

    Bei großen Bauprojekten muss man regelmäßige Berichte schreiben und wenn die nicht kommen, ist man schon in der Vertragsverletzung. Man kann das dann einfach lassen, und wenn der Chef dann anruft und sagt das kostet mich 100.000¤ dann kann man ja sehen wie lange man das macht.

    Es ist der Mangel an Konsequenz der die Probleme schafft. Ist man konsequent, dann wird man schnell eine Änderung sehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.20 23:23 durch Trockenobst.

  6. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: Nutzer-name 14.09.20 - 23:52

    7-Tage die Woche ist keine verwertbare Aussage. Wochenstunden wäre eher was womit man anfangen kann.

    10 Stunden Sport die Woche muss man auch irgendwie unterbringen können, neben dem normalen Leben und Arbeitszeit.. und 10 Stunden die Woche falsch trainiert kann auch der Grund für die Rückenschmerzen sein &#128521;

    Insgesamt gesehen kann ich nur selber schuld sagen.

  7. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: Squirrelchen 15.09.20 - 01:55

    Nutzer-name schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 7-Tage die Woche ist keine verwertbare Aussage. Wochenstunden wäre eher was
    > womit man anfangen kann.

    Wow, arbeite mal nen paar Jahre jeden Tag durch... Das hält niemand auf Dauer durch. Egal ob 8 Stunden oder 4. Irgendwann muss man auch mal ausspannen können.

    >
    > 10 Stunden Sport die Woche muss man auch irgendwie unterbringen können,
    > neben dem normalen Leben und Arbeitszeit..

    Aha...

    > und 10 Stunden die Woche falsch
    > trainiert kann auch der Grund für die Rückenschmerzen sein &#128521;

    Na klar und dann ist er wahrscheinlich auch noch daran schuld, dass er die ganze Arbeit überhaupt aufgelastet bekommt, oder wie?

    >
    > Insgesamt gesehen kann ich nur selber schuld sagen.

    Wow, ich hoffe für dich, dass du niemals in so ne kack Situation kommst.

    Wir können ja gerne darüber reden, ob er hier sich nicht ein bisschen zu weinerlich hinstellt, aber deine Argumentation ist unterste Kanone. Also entweder bist du grade erst ins Arbeitsleben rein und kannst dir das gar nicht vorstellen, dass man auch mal etwas weniger arbeiten muss / sollte / möchte, oder du hast andere mehr oder minder sinnvolle Gründe hier jemanden sinnlos runter zu machen.

    ------------------
    Ich könnte Ausnussen vor Nussigkeit!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  8. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: Nutzer-name 15.09.20 - 11:39

    Squirrelchen schrieb:

    > Wow, arbeite mal nen paar Jahre jeden Tag durch... Das hält niemand auf
    > Dauer durch. Egal ob 8 Stunden oder 4. Irgendwann muss man auch mal
    > ausspannen können.

    Was soll denn das " jeden Tag durcharbeiten" bedeuten? Also ich würde darunter von morgens bis Abends verstehen und nicht nur die genannten 4 Stunden.

    Davon abgesehen. Ich bin seit über 10 Jahren neben dem Hauptjob noch mit privaten Projekten selbstständig. Es gibt keinen einzigen Tag an dem ich nicht mindestens ca. 4 Stunden mit der Arbeit beschäftigt bin.
    Und es geht mir gar nicht so schlecht.

    > Aha...

    Uhu

    > Na klar und dann ist er wahrscheinlich auch noch daran schuld, dass er die
    > ganze Arbeit überhaupt aufgelastet bekommt, oder wie?

    Wer die Arbeit annimmt, der bekommt die auch aufgebrummt.

    >
    > Wow, ich hoffe für dich, dass du niemals in so ne kack Situation kommst.

    Das hoffe ich auch und tue auch auch was dagegen.


    > Wir können ja gerne darüber reden, ob er hier sich nicht ein bisschen zu
    > weinerlich hinstellt, aber deine Argumentation ist unterste Kanone. Also
    > entweder bist du grade erst ins Arbeitsleben rein und kannst dir das gar
    > nicht vorstellen, dass man auch mal etwas weniger arbeiten muss / sollte /
    > möchte, oder du hast andere mehr oder minder sinnvolle Gründe hier jemanden
    > sinnlos runter zu machen.

    Im Arbeitsleben bin ich seit inzwischen knapp 20 Jahren und weiß auch ganz genau wie der Hase läuft.

    Seine vollständige Beschreibung ist höchstfragwürdig.

    > IT-Leiter in einem Unternehmen <50 Mitarbeiter. Letztes Jahr noch 2 Monate am Stück, 7-Tage die Woche, gearbeitet um diverse Migrationen fertig zu bekommen

    Frage Nr1. Warum macht dies der IT-Leiter? Dies ist bei weitem kein Job für eine leitende Position. Solche Aufgaben werden im Team verteilt. Oder handelt es sich hier um eine 1-Mann Abteilung, die von demjenigen "geleitet" wird?

    > Rückenschmerzen bekommen, trotz +10h Sport die Woche

    Nochmals wie schafft man die 10+ Stunden die Woche Sport zu machen, wenn man doch so ausgelastet ist? Dies ergibt ca. 1,5 Stunden Sport pro Tag! Inkl. Anfahrt, Abfahrt etc. schenkt man jeden Tag ca. 2 Stunden nur dem Sport. Wie geht das neben dem Beruf, Privatleben und Familie?

    Ich selbst bin Mo-Mi-Fr von 20 bis 22:30 beim Sport und selbst das ist schon sehr, sehr schwer unterzubringen.

    Und nochmals, Sport ist nicht immer gut für den Rücken. 10 Stunden die Woche wie blöd einem Ball hinterher zu laufen, oder nur den Bizeps zu pumpen wird sicherlich nichts an der Rückensituation verbessern.

    >Chef drückte mir direkt das Messer auf die Brust: entweder (remote) Arbeiten oder Rauswurf. An einem Versicherungsbetrug an meiner Krankenkasse wollte ich mich nicht beteiligen.

    Der pöhse, pöhse Chef! Was hat er denn von einem MA, der seit Monaten nicht da ist?
    Und warum Versicherungsbetrug? Er kommt schon entgegen und bietet Remote-Arbeiten an. Der Job muss erledigt werden, wenn der MA es nicht kann, sucht man Alternativen.

    >Betriebsbedingte Kündigung mit der Begründung "IT-Strategiewechsel" aka "Arbeitsplatz outsourced".

    Das ist doch genau das, was gewünscht war.

    > den ein Dienstleister vermutlich in 30 Minuten hätte beseitigen können.

    Man hat eben den Dienstleister gefunden.

    Insgesamt habe ich hier den Eindruck, dass man den Titel IT-Leiter so toll fand, der Anforderung jedoch weder mental, noch fachlich gewachsen war. Nun sind die anderen schuld.

  9. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: divStar 15.09.20 - 11:44

    In so einem Fall hätte ich wohl schon viel eher gekündigt. Ohne Vertreterregelungen nehme ich gar keine thematischen Verantwortungen mehr.

  10. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: President Skroob 15.09.20 - 17:21

    Nutzer-name schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Im Arbeitsleben bin ich seit inzwischen knapp 20 Jahren und weiß auch ganz
    > genau wie der Hase läuft.

    Offensichtlich nicht. Dass Sie nicht wissen, weshalb Bezug von Krankengeld (aka "eine Versicherungsleistung) und gleichzeitiges Arbeiten einen saftigen Versicherungsbetrug darstellen, bei dem nicht nur der Arbeitgeber sondern auch man selbst heftige Konsequenzen zu erwarten hat, ist schon sehr bezeichnend.

    Meine Ausführungen sind sicherlich nicht ausführlich genug, um darüber tiefer greifende Diskussionen zu führen. Gegebenenfalls ist Ihnen aber auch aufgefallen, das die Schilderung meines Falles eine andere Intention und einen Bezug zum Golem-Artikel hatte.

    Wenn Sie hier, speziell mit mir, diskutieren möchten, dann gerne zum genannten Inhalt. Bisher fallen Sie hier aber nur mit provokanten Spekulationen zu meiner Person, Freizeitgestaltung und ehemaligen Arbeitsumgebung auf, was insgesamt einen sehr unprofessionellen Eindruck hinterlässt.

    PS:
    Psst, nicht weitersagen:
    Wenn es jemandem gesundheitlich nicht gut geht, ist es absolut nicht verboten einfach mal "gute Besserung!" zu wünschen. Netiquette undso. Aber zumindest das mit der potentiell mangelnden fachlichen und mentalen Eignung war erheiternd. ymmd ;)

    >
    > > IT-Leiter in einem Unternehmen <50 Mitarbeiter. Letztes Jahr noch 2
    > Monate am Stück, 7-Tage die Woche, gearbeitet um diverse Migrationen fertig
    > zu bekommen
    >
    > Frage Nr1. Warum macht dies der IT-Leiter? Dies ist bei weitem kein Job
    > für eine leitende Position. Solche Aufgaben werden im Team verteilt. Oder
    > handelt es sich hier um eine 1-Mann Abteilung, die von demjenigen
    > "geleitet" wird?
    >
    > > Rückenschmerzen bekommen, trotz +10h Sport die Woche
    >
    > Nochmals wie schafft man die 10+ Stunden die Woche Sport zu machen, wenn
    > man doch so ausgelastet ist? Dies ergibt ca. 1,5 Stunden Sport pro Tag!
    > Inkl. Anfahrt, Abfahrt etc. schenkt man jeden Tag ca. 2 Stunden nur dem
    > Sport. Wie geht das neben dem Beruf, Privatleben und Familie?
    >
    > Ich selbst bin Mo-Mi-Fr von 20 bis 22:30 beim Sport und selbst das ist
    > schon sehr, sehr schwer unterzubringen.
    >
    > Und nochmals, Sport ist nicht immer gut für den Rücken. 10 Stunden die
    > Woche wie blöd einem Ball hinterher zu laufen, oder nur den Bizeps zu
    > pumpen wird sicherlich nichts an der Rückensituation verbessern.
    >
    > >Chef drückte mir direkt das Messer auf die Brust: entweder (remote)
    > Arbeiten oder Rauswurf. An einem Versicherungsbetrug an meiner Krankenkasse
    > wollte ich mich nicht beteiligen.
    >
    > Der pöhse, pöhse Chef! Was hat er denn von einem MA, der seit Monaten nicht
    > da ist?
    > Und warum Versicherungsbetrug? Er kommt schon entgegen und bietet
    > Remote-Arbeiten an. Der Job muss erledigt werden, wenn der MA es nicht
    > kann, sucht man Alternativen.
    >
    > >Betriebsbedingte Kündigung mit der Begründung "IT-Strategiewechsel" aka
    > "Arbeitsplatz outsourced".
    >
    > Das ist doch genau das, was gewünscht war.
    >
    > > den ein Dienstleister vermutlich in 30 Minuten hätte beseitigen können.
    >
    > Man hat eben den Dienstleister gefunden.
    >
    > Insgesamt habe ich hier den Eindruck, dass man den Titel IT-Leiter so toll
    > fand, der Anforderung jedoch weder mental, noch fachlich gewachsen war. Nun
    > sind die anderen schuld.

  11. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: Nutzer-name 15.09.20 - 17:50

    President Skroob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nutzer-name schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >

    > Offensichtlich nicht. Dass Sie nicht wissen, weshalb Bezug von Krankengeld
    > (aka "eine Versicherungsleistung) und gleichzeitiges Arbeiten einen
    > saftigen Versicherungsbetrug darstellen, bei dem nicht nur der Arbeitgeber
    > sondern auch man selbst heftige Konsequenzen zu erwarten hat, ist schon
    > sehr bezeichnend.
    >

    Es sei denn man meldet sich nicht mehr dauerkrank, sondern sucht nach einer Lösung.
    Übrigens, man sagt Bewegung ist die beste Medizin bei Rückenschmerzen.

    Meine 3x die Woche Sport zielen übrigens genau gegen das Problem mit den Rückenschmerzen. Sprich das Problem ist mir nicht vom Hörensagen bekannt.


    > Meine Ausführungen sind sicherlich nicht ausführlich genug, um darüber
    > tiefer greifende Diskussionen zu führen. Gegebenenfalls ist Ihnen aber auch
    > aufgefallen, das die Schilderung meines Falles eine andere Intention und
    > einen Bezug zum Golem-Artikel hatte.

    Dann bitte erklären womit die Überschrift "Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System" begründet werden kann. Mit Ihren Ausführungen sicherlich nicht.

    >
    > Wenn Sie hier, speziell mit mir, diskutieren möchten, dann gerne zum
    > genannten Inhalt.

    Genau das mache ich. Der Inhalt bezieht sich auf Ihren zugegeben traurigen, dennoch in großen Teilen selbstverschuldeten Fall.

    >Bisher fallen Sie hier aber nur mit provokanten
    > Spekulationen zu meiner Person, Freizeitgestaltung und ehemaligen
    > Arbeitsumgebung auf

    Nun ja, die Spekulationen sind nach den vielen offenen Fragen entstanden. Vielleicht kann ja die eine, oder andere beantwortet werden?
    Wie viele Arbeitsstunden die Woche sind es gewesen?
    Wie kriegt man die 10+ Stunden die Woche Sport unter?
    Welcher Art Sport ist es, dass man trotzdem Rückenschmerzen kriegt?
    Warum wurden die Aufgaben nicht im Team verteilt, sondern durch den Leiter zwei Monate lang, 7 Tage die Woche durchgeführt?


    > was insgesamt einen sehr unprofessionellen Eindruck hinterlässt.

    Sorry, ich bin kein professioneller Händchenhalter und kein Psychologe. Privat und im Beruf bin ich jedoch jemand, der Dinge gerne beim Namen nennt.

    > PS:
    > Psst, nicht weitersagen:
    > Wenn es jemandem gesundheitlich nicht gut geht, ist es absolut nicht
    > verboten einfach mal "gute Besserung!" zu wünschen. Netiquette undso.

    Gute Besserung........ und jammern hilft nicht ;-)

    > zumindest das mit der potentiell mangelnden fachlichen und mentalen Eignung
    > war erheiternd. ymmd ;)

    Ich habe eine Vermutung aufgestellt und mit Ihren Ausführungen begründet. Sie können gerne das Gegenteil behaupten. Wenn Sie jedoch zu sich selbst ehrlich sind, dann werden sie wissen, dass ich damit nicht ganz Unrecht habe.
    Es sind nicht immer die anderen Schuld, sondern auch man selbst. Vor allem wenn man sich selbst kaputt macht.

  12. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: Trockenobst 15.09.20 - 18:12

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In so einem Fall hätte ich wohl schon viel eher gekündigt. Ohne
    > Vertreterregelungen nehme ich gar keine thematischen Verantwortungen mehr.

    Ich habe in den letzten Monaten solche Horrorstories erlebt, das ich nicht weiß wie die Leute überhaupt noch in vielen IT Firmen können.

    In einem Fall wird der Typ eingestellt und am selben Tag(!) verlässt das ganzes Team die Firma, hat nur noch zwei Studenten übrig und PLs klingen durch wenn denn die Projekte fertig sind.
    Bei dem Meeting eine Stunde später ist der Chef nicht da und er wird praktisch bedroht(!) nicht auch noch den Stift fallen zu lassen, wie sieht dass denn auf dem Lebenslauf aus.

    Würde ich nur die Hälfte der Plots die mir die Leute erzählt haben in einer Tatort-Folge bringen, würden die Leute behaupten ich hätte mir bizarren Unsinn ausgedacht, das kann gar nicht die echte Welt in Deutschlands Firmen sein. Warum ich vor allem den Mittelstand schlecht reden will.

  13. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: Codemonkey 15.09.20 - 18:49

    Wow.

    So mal so nebenbei: Man kann deine verständlichen Fragen auch stellen ohne wie ein vollkommen empathieloses, soziopathisches Arschloch rüberzukommen, was du ja sicherlich nicht bist.
    Oder sein willst. Dafür muss man auch nicht Psychologie studiert haben.

    Der Bonus ist, man bekommt sogar eine Antwort und es entsteht eine Diskussion ohne verhärtete Fronten im Schädel.

    So ein tougher Typ, der Dinge gerne beim Namen nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.

  14. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: Nutzer-name 15.09.20 - 19:00

    Codemonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wow.
    >
    > So mal so nebenbei: Man kann deine verständlichen Fragen auch stellen ohne
    > wie ein vollkommen empathieloses, soziopathisches Arschloch rüberzukommen,
    > was du ja sicherlich nicht bist.
    > Oder sein willst. Dafür muss man auch nicht Psychologie studiert haben.
    >
    > Der Bonus ist, man bekommt sogar eine Antwort und es entsteht eine
    > Diskussion ohne verhärtete Fronten im Schädel.
    >
    > So ein tougher Typ, der Dinge gerne beim Namen nennt. Das wird man ja wohl
    > noch sagen dürfen.

    Ach komm...die Fragen sind noch recht harmlos gestellt worden.
    Man könnte natürlich beim jammern helfen und den bösen Arbeitgeber beschimpfen.
    Oder eben die Aussage, welche nicht mal zu der Überschrift passt hinterfragen. Das geschriebene passt einfach nicht zusammen.

  15. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: Codemonkey 15.09.20 - 19:20

    Ja, ist doch völlig ok wenn du das findest, du hat ja auch gut Argumente. Aber von der Art kommt es halt echt aggressiv rüber. „Insgesamt gesehen kann ich nur selber schuld sagen.“
    Dir ist doch klar das ihm das wahrscheinlich weh getan hat, weil er sich das wahrscheinlich auch denkt?

    Als Geschäftsführer würde ich übrigens den Teufel tun und Mitarbeiter nie viele Überstunden ansammeln lassen, weil man vorm Arbeitsgericht normalerweise echt doof da steht.

    Und in einem extremen Fall wenn wirklich viele Stunden nachweisbar sind, auch privat zur Verantwortung gezogen werden könnte, auch von der Berufsgenossenschaft oder Krankenkasse.

  16. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: conker 16.09.20 - 13:49

    Ziemlich krasse Story.
    Ich hoffe dieser miese Chef fährt den Karren früher oder später gegen die Wand.

    Auch wundert mich die Entscheidung des Arbeitsgerichts ...

    Zur Sache mit den Rückenschmerzen und Sport, naja, ich würde das jetzt dem OP nicht unterstellen, aber wenn man die "falschen" Übungen macht, dann kann man durchaus da noch einen größeren Schaden anrichten
    (z.B. Kraftraining, dass die Anspannung der Muskeln erhöhnt, obwohl eigentlich die ganze Muskulatur zu sehr angespannt ist, entsprechend kann Kraftraining bei Rückenbeschwerden zu noch größeren Beschwerden führen).
    Aber ich will mich da nicht einmischen, die ganze Sache ist schon ziemlich entgleist.

    Evtl hilft dem OP der Kanal von Liebscher und Bracht https://www.youtube.com/channel/UCt3pGaMM9F40McD-SnAym0g
    Zumindest mir helfen deren (Dehn)übungen seit in paar Monaten ganz gut und deren Kanal verzeichnet riesen Wachstum, also hilft es hoffentlich vielen Menschen.
    Und ich finde deren Erklärungen, gerade auch bei dem Thema Rücken und Bandscheibenvorfällen sehr gut nachvollziehbar.
    (Einen Versuch ist es definitiv Wert, da richtiges Dehnen - nach Absprache mit dem Arzt - eigentlich keinen Schaden anrichten kann).

    Soll jetzt keine Werbung sein.
    Also ja, sie bewerben mit ihrem Kanal natürlich ihre Praxen und ihren online Premiumbereich, aber es gibt auch sehr viel kostenlose Inhalte die auch schon viel bringen. Ausprobieren lohnt sich imho.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.20 14:00 durch conker.

  17. Re: Kündigungsschutzgesetz unterstützt das System

    Autor: isaccdr 16.09.20 - 15:44

    Gegen Rückenschmerzen muss man nicht 10 Stunden Sport pro Woche machen. Es hilft gezielt den Bauch und die Gesäß Grundmuskulatur zu stärken und die Verkürzung von Sehnen etc. zu korrigieren. Dafür reichen 10-15 Minuten am Tag.

    Kann dazu folgendes Buch nur wärmstens empfehlen:

    Gymnastik für die Lendenwirbelsäule: 30 Tage mit je 7 Übungen

    Ich hatte auch Jahrelang Probleme (allerdings noch keinen Bandscheiben Vorfall). Konnte teilweise nicht mehr auf dem Rücken schlafen, weil es sich immer sehr unangenehm angefühlt hat. Mit den richtigen Übungen hatte ich das nach Zwei Wochen schon wieder im Griff und meine Beweglichkeit hat sich enorm verbessert.

    Sport schadet trotzdem nicht und zahlt auch auf die Vorbeugung ein. Wenn man allerdings schon Probleme hat mit dem Rücken, sollte man es aufjedenfall gezielt machen wie mit den Übungen aus oben genannten Buch.

    Lg



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.20 15:46 durch isaccdr.

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