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DRM dient hier sehr wohl dem Nutzer

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  1. DRM dient hier sehr wohl dem Nutzer

    Autor: /mecki78 11.01.22 - 16:00

    Denn es hält die Druckerpreise niedrig; also die Preise für den Drucker selber, denn dieser wird nachher über die verkaufte Tinte finanziert und nicht über den initialen Kaufpreis.

    Wer das so nicht will, jeder Hersteller hat Drucker im Programm, die gar keine Druckerpatronen besitzen, sondern fest verbaute Tintentanks und da kann man dann rein schütten was man will. Nur hier kosten die Drucker dann eben 399¤, statt 39¤ im Supermarkt.

    Hier, auch Canon hat Drucker mit externen Tintentanks und somit garantiert ohne DRM:
    https://www.canon.de/printers/refillable-ink-tank-printers/

    Und das die Verwendung von Fremdtinte nie zu Problemen führt, stimmt so pauschal natürlich auch nicht!

    Zum einen hängt die Druckerqualität natürlich maßgeblich von der Tinte ab und oft verschlechtert sich das Durckbild merklich wenn man zu billiger Tinte von Drittanbietern greift, z.B. weil deren Tinte einen leicht anderen Farbton aufweist und somit auch die Farbmischung damit nicht mehr ganz stimmt, zum anderen kann auch deren Konsistenz leicht anders sein, so dass die Tropfengröße anders ausfällt als beim Original, was sich auch auf die Farbmischung auswirkt. Auch ist die Tinte ggf. weniger abriebfest, wenn man mit den Finger auf das Papier kommt oder verlasst schneller, wenn die Sonne drauf scheint. Hab ich alles schon erlebt.

    Zum anderen ist deren chemische Zusammensetzung eben auch komplett anders, was z.B. dazu führen kann, dass sie schneller eintrocknet, wenn man mal einige Zeit nichts damit druckt und im schlimmsten Fall kann sie Schläuche oder den Druckkopf irreparabel verstopfen. Und ein neuer Druckkopf kostet fast so viel wie eine neuer Drucker.

    Also auch wenn man Tinte von Drittherstellern kauft, sollte man hier nicht den letzten Dreck kaufen und schauen, dass man zumindest Tinte von einem bekannten Markenhersteller nimmt, der einen Ruf zu verliere hat, auch wenn die dann eben nicht die günstigste am Markt ist.

    /Mecki

  2. Re: DRM dient hier sehr wohl dem Nutzer

    Autor: Artim 11.01.22 - 16:22

    Was du hier aufzählst, mag ja alles richtig sein. Aber ich wage zu bezweifeln, dass das großartig jemanden interessiert. Bis auf den Punkt mit dem Eintrocknen. Aber ansonsten wette ich mit dir, dem Durchschnittsnutzer wird es nicht auffallen, wenn die Farbmischung ein wenig anders ist oder die Farbe weniger abriebfest ist. Und wer sich für sowas interessiert, wird entweder gleich einen besseren Drucker kaufen oder sowas in professionellen Druck fertigen lassen. Daher dient DRM hier einzig der Abschreckung, damit die Kunden keine fremde Tinte kaufen.

    Zumal dein Argument mit dem Verkauf der Tinte hinkt. Wenn die Nutzer schlechte Erfahrungen mit billiger Nachmache sammeln und sich u.U. damit auch noch den Drucker ruinieren, kann der Hersteller bei einem neuen Drucker Geld verdienen und ohne DRM sicher sein, dass der Kunde keine Billigtinte mehr kaufen wird. Kundengängelung war noch nie erfolgreich, weder bei druckern, noch bei Filmen. Man muss dem Kunden klar machen, dass der offizielle Weg der einfachere ist. Mit nicht überspringbaren Webungen auf DVDs hat man die Piraterie nur befeuert. Mit der Verbreitung von Netflix und Co ist das drastisch zurückgegangen. Klar, bei beidem gibt's DRM, aber bei Netflix gibt's einzig den eigentlichen Inhalt, bei Amazon kann man die Eigenwerbung überspringen. Mit der zunehmenden Fragmentierung des Marktes reißt man sich zwar alles mit dem eigenen fetten Arsch wieder ein, aber das ist eine andere Geschichte

  3. Re: DRM dient hier sehr wohl dem Nutzer

    Autor: /mecki78 11.01.22 - 16:34

    Artim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ansonsten wette ich mit dir, dem Durchschnittsnutzer
    > wird es nicht auffallen, wenn die Farbmischung ein wenig anders ist oder
    > die Farbe weniger abriebfest ist.

    Wenn das nicht interessiert, warum kauft man sich dann einen teuren Markendrucker?

    Schau, wenn eine Computerzeitschrift 20 Tintenstrahldrucker testet, dann ist doch das wichtigste im Test, die Druckqualität, oder? Niemand will den Drucker kaufen, dessen Qualität im Test als mangelhaft eingestuft wurde. Aber diese Qualität hängt viel mehr von der Tinte als vom Gerät ab. Diese Qualität erzielt man nur mit Originaltinte oder mit Tinte eines Drittherstellers in zumindest vergleichbar guter Qualität.

    Wenn mir das Druckbild wirklich so egal ist, wie du behauptest, dann brauche ich keinen Canon, HP oder Epson, dann kann ich auch eine Drucker irgend einer Noname Firma kaufen und diese Geräte haben gar kein DRM, weil schon DRM Chips diesen Hersteller zu teuer sind für ihre Wegwefware.

    /Mecki

  4. Re: DRM dient hier sehr wohl dem Nutzer

    Autor: Artim 11.01.22 - 16:39

    Du verwechselst hier Einbildung mit der Realität. Natürlich werden die Leute das kaufen, wovon sie sich das Beste fürs Geld versprechen. Sicher werden die da nicht zu einem Gerät greifen, dass eine schlechte Druckqualität liefert. Aber die Wahrheit ist, wenn sich die Qualität nicht extrem verschlechtert, wird es denn Leuten egal sein bzw sie werden es nicht einmal bemerken. Die werden weiterhin glauben sie hätten ein gutes Gerät mit gutem Druckergebnis und würden gleichzeitig bei der Tinte sparen können.

  5. Re: DRM dient hier sehr wohl dem Nutzer

    Autor: bofhl 12.01.22 - 12:24

    Und wenn dann das Gerät defekt ist -und zwar weil die Düsen verkleben- wer wird dann gequält? Sicher nicht der Tintenhersteller, sondern der "böse und unfähige" Druckerhersteller! Das war eben der Hauptgrund warum die Hersteller nur ihre Tintenpatronen in den Geräten wollen.

  6. Re: DRM dient hier sehr wohl dem Nutzer

    Autor: V4lt05 12.01.22 - 22:36

    Ich glaube 99,9% der Personen zu Hause betreiben kein Hard-Proofing. Also Thema Farbqualität und Abweichungen unter x Delta E sind völlig irrelevant.
    Ich wäre froh wenn die Tintenpreise fallen und dafür die Drucker teurer würden. Dann gäbs auch weniger Elektroschrott. Denn wenn mein 80¤ Tintenpinkler mal wieder eingetrocknet ist, kann ich mir auch gleich einen neuen Drucker für 80¤ kaufen anstatt nur die Patronen für 60¤.

    Das ist Alles einfach nur totaler Humbuck.
    Für den Professionellen Einsatz kann es gerne Geräte mit externen Tanks geben die dann auch gerne mit der original Tinte zum perfekten Ergebnis führen. Damit habe ich überhaupt kein Problem.
    Aber ich habe einen Problem damit vorne rum auf Grün zu tun und hinten nur Müll zu produzieren.... also das was die Druckerhersteller aktuell machen.

  7. Inwiefern?

    Autor: Extrawurst 13.01.22 - 01:38

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn es hält die Druckerpreise niedrig; also die Preise für den Drucker
    > selber, denn dieser wird nachher über die verkaufte Tinte finanziert und
    > nicht über den initialen Kaufpreis.

    Irgendwie sehe ich nicht, was daran dem Nutzer dient. Ob ich nun den Großteil des Geldes bei der Anschaffung des Druckers lasse, oder es über die Jahre in Patronen versenke, kommt aufs gleiche raus. Wo ist da der mathematisch nachweisbare Mehrwert?

    Den hat man als Nutzer ja nur wenn man statt Patronen, sich direkt nen neuen Drucker kauft.

    Aber das macht den Umweltaspekt dieser Strategie mehr als bedenklich. Und Umweltschäden zahlen wir als Gesellschaft am Ende auch alle, und ja, auch finanziell. Denn Elektroschrott entsorgt sich nicht von alleine.

    Tut mir leid, ich sehe nur Nachteile mit der "Billiger Drucker, teure Patronen"-Strategie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.22 01:40 durch Extrawurst.

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