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Der Fehlstart gefährdet das chinesische Raumfahrtprogramm.

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  1. Der Fehlstart gefährdet das chinesische Raumfahrtprogramm.

    Autor: Anonymer Nutzer 03.07.17 - 11:05

    Wieso?

  2. Re: Der Fehlstart gefährdet das chinesische Raumfahrtprogramm.

    Autor: Day 03.07.17 - 16:33

    Naja, das kostet alles nen ordentliches Sümmchen. Und nen Fehlstart trägt da nicht gerade zur Kostenreduktion bei. Von daher kann das jetzt viel bedeuten, was vor allem von der Ursache abhängt.

    * Zumindest mal wird sich der nächst mögliche Starttermin verschieben. Ob das ein Problem darstellt oder nicht hängt davon ab, ob der nächst mögliche Starttermin auch genutzt werden sollte oder ob da ein Puffer eingeplant war. Da die Rakete für den Bau der Raumstation geplant ist, auf der wiederum Forschung betrieben werden soll, ist eine Verschiebung dann problematisch, wenn man mit der Forschung damit von erster an die zweite Stelle rückt.
    * Findet man den Fehler bedeutet dies vermutlich, dass man irgendwas verbessern muss. Bei nem so komplexen System etwas verändern geht nur bedingt, ohne dass man wieder fast von vorne anfangen muss. Heißt übersetzt, wenns blöd läuft, war das der letzte Start einer Langer Marsch 5. Was dann wiederum heißt, dass irgendwas anderes die geplanten Aufgaben übernehmen muss. Mit Glück findet sich was, mit Pech heißt das warten auf Langer Marsch 6.
    * Wenns ganz blöd läuft ist man nicht bereit, weiter zu investieren, weil die Kosten zu hoch und der Nutzen zu niedrig ist. Das wäre dann vorerst das Ende für die chinesische Raumfahrt, zumindest in der Größenordnung. Glaub ich persönlich nicht dran, wäre in Europa wahrscheinlich eher ein Problem.
    * Wenns richtig blöd läuft findet man den Fehler nicht. Keine Ahnung, was dann passiert.

  3. Re: Der Fehlstart gefährdet das chinesische Raumfahrtprogramm.

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 03.07.17 - 17:05

    Also auf eine Langer Marsch 6 wird man nicht warten müssen, die gibt es schon. (Merkwürdige Geschichte. Eigentilch sollte Langer Marsch 5 eine modulare Rakete werden, die alle Nutzlastbereiche abdecken kann, ähnlich wie die russische Angara. Dann hat man doch lieber drei einzelne Raketen entwickelt, die aber einen Teil der Technik gemein haben. Dann war aber die Serienbezeichnung 5 schon vergeben und man hatte längst angekündigt, dass die 5 die größte Rakete sein wird. Also gingen die 6 und die 7 an die kleine und die mittelgroße Variante. Von 8 und 9 hört man immermal Gerüchte und Pläne - ohne gute chinesisch Kenntnisse schwer zu unterscheiden - die 9 soll ähnlich groß wie die Saturn V werden.)

    Den Fehler wird man bei dem Triebwerk schon finden und korrigieren können. Die sind noch nicht furchtbar eng an der Grenze des machbaren, es sind aber die ersten chinesischen Wasserstofftriebwerke dieser Größenordnung. Zusammen mit diesem Flug sind erst vier davon geflogen. Genauso wie beim Vulcain Triebwerk der ESA (oder davor schon dem Viking und dem HM-7) gibt es da Kinderkrankheiten, und zwar immer dort, wo sie nicht erwartet wurden, denn sonst wären sie schon korrigiert worden. ;)

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Raumfahrt Podcast (nach einem Jahr Zwangspause wieder da!) http://countdown-podcast.de/

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