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Inhalt des Artikels: Leider zu viel Gejammer, zu wenig Fakten (eine Kritik).

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  1. Inhalt des Artikels: Leider zu viel Gejammer, zu wenig Fakten (eine Kritik).

    Autor: zyni42 12.07.13 - 11:01

    Sehr geehrter Herr Priebel,

    ich bin auf Ihren Artikel/Blog-Eintrag gestoßen und war gleich einmal fasziniert von der Idee, sich bei den Geheimdiensten (vor allem der gerade im Auge der Öffentlichkeit stehenden NSA) nach den gespeicherten Daten, über sich selbst, zu erkundigen. Daher möchte ich gleich einmal sagen: "Hut ab". Das finde ich wirklich interessant und auch richtig so.

    Was mir weniger behagt, ist die Tatsache, dass sich Ihr Artikel so ein bisschen wie ein Gejammer liest, im Sinne von "Lasst mich endlich in Ruhe" und ich "Ich weiß, dass Ihr mich verfolgt". Allerdings nur mit Andeutungen zu den Gründen, bzw. Ihrer bewegten Vergangenheit mit Personen/Themen, die evtl. ins Interesse von Geheimdiensten gerückt sein könnten.

    Ich würde mir wünschen, Sie würden diese Fälle genauer erzählen. Vor allem auch die angedeuteten Probleme mit Geschäftspartnern, bzw. Jobangeboten, WEIL Sie anscheinend (unbegründet) ins Interesse von Geheimdiensten gerückt sind.

    Im großen und ganzen liest sich der Artikel für mich daher so, als ob Sie eine Paranoia gegenüber Geheimdiensten aufgebaut hätten und jetzt jammern, dass Sie so arm sind und dass man Sie bereits verfolgt (beschattet, Umkreis interviewt,...).

    Was die Reaktion so mancher Nachrichtendienste auf Auskunft angeht, so finde ich es doch interessant, dass man einen "triftigen Grund" (meine Auslegung) angeben muss, um überhaupt Auskunft zu bekommen. ABER, war das bei all den Nachrichtendiensten so, bei denen Sie um Auskunft angesucht haben? Warum haben Sie diese anderen Ergebnisse nicht auch offen gelegt (oder zumindest zusammenfassend erwähnt)?

    "Die Briten waren ganz frech. Die haben auch eine Art FOIA, verlangen aber 10 Pfund Bearbeitungsgebühr. Das schreckt mich ab. Dann behaltet doch den ganzen Kram. Ich weiß über mein Leben sowieso am besten Bescheid."

    Wenn Sie sich schon die Mühe machen (und wie gesagt, dass finde ich wirklich toll), dann sollten Sie sich nicht von 10 Pfund abschrecken lassen. Die Information wäre es auf jeden Fall Wert, selbst wenn es nur die Bestätigung wäre, dass sie nichts über Sie haben. Dass Sie über Ihr Leben selbst Bescheid wissen, wird wohl jedem klar sein, interessant wäre aber genau das, was "die Anderen" (sprich Nachrichtendienste) über Sie wissen. Noch dazu, wenn Sie glauben, dass Geheimdienste und deren Akten bzw. Vorgänge (aufgrund Ihrer Vergangenheit), sich negativ auf die Gegenwart und Ihr Leben auswirken.

    So, genug kritisiert. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit diesem Thema und hoffe noch einiges von Ihnen zu lesen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Martin E.

  2. Re: Inhalt des Artikels: Leider zu viel Gejammer, zu wenig Fakten (eine Kritik).

    Autor: Niaxa 12.07.13 - 11:50

    Da hat wohl jemand nicht ganz verstanden um was es in dem Beitrag geht. Es ist keine reine Berichterstattung, sondern ein aufzeigen wie lächerlich die Situation ist. Gejammer von wegen er will in ruhe gelassen werden, kommt da gar nicht vor. Genau das sieht man daran, dass sich der Autor gar nicht so sehr dafür interessiert was für Daten gespeichert werden (siehe 10 Pfund-Abschnitt). Er interessierte sich lediglich für die Reaktionen und die Anforderungen welche gestellt werden um überhaupt an Daten zu kommen.

    Ich finde den Beitrag super. Großes Lob an den Autor. Am meisten überrascht mich die Reaktion von der NSA. Immerhin kommt da etwas mehr wie das, was man hierzulande zu erwarten hat. Aber DE hat generell in fast allen Bürokratischen Bereichen einen gehörigen Dachschaden. Vielleicht nehme ich diesen Satz als Begründung wenn ich meine eigene Auskunft fordere.

    Schönen Tag noch.

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