-
Frage zum Preis
Autor: Anonymer Nutzer 27.08.14 - 17:04
Warum gibt es auch Euro-Preise?
Muss nicht mit der Währung gezahlt werden,die auch im Land gültig ist wo die eigentliche Dienstleistung stattfindet?
Warum wird da umgerechnet? -
Re: Frage zum Preis
Autor: Feuerfuchs 27.08.14 - 17:11
Wer soll denn Dropbox zu irgendeiner Währung zwingen? Man kann in einen Vertrag auch reinschreiben, dass der in mongolischen Tögrök abgerechnet wird - oder in Bitcoin.
-
Re: Frage zum Preis
Autor: pbernsmann 27.08.14 - 17:19
Tzven schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Warum gibt es auch Euro-Preise?
> Muss nicht mit der Währung gezahlt werden,die auch im Land gültig ist wo
> die eigentliche Dienstleistung stattfindet?
Dropbox kann sich auch in Muscheln oder Naturalien bezahlen lassen, wenn sie das möchten. -
Re: Frage zum Preis
Autor: Anonymer Nutzer 27.08.14 - 17:42
Feuerfuchs schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wer soll denn Dropbox zu irgendeiner Währung zwingen? Man kann in einen
> Vertrag auch reinschreiben, dass der in mongolischen Tögrök abgerechnet
> wird - oder in Bitcoin.
Ich will das man niemanden dafür zwingen muss. -
Re: Frage zum Preis
Autor: Husten 27.08.14 - 17:47
nicht nur sondern auch :)
du kannst alle möglichen währungen anbieten, musst aber auch die bieten, die in deinem land gesetzliche währung ist.
du kannst in DE keine waren verkaufen und sagen "ich nehm nur socken". du musst als händler die waren auch in euro anbieten.
werden die meisten länder irgendwo in den gesetzen verankert haben. der sinn dahinter ist die stabilität der währung. ich nehme nur euro an für irgendwas, wenn ich sicher sein kann, dass ich danach beim bäcker mir dafür auch ein brot kaufen kann. dieses recht, das mir eine gegenleistung für mein geld garantiert, stabilisiert die währung. wenn es das recht nicht gäbe, würden die leute anfangen das vertrauen in die währung zu verlieren, immer mehr auf tauchhandel zurückfallen, und die inflation würde in die höhe schiessen, weil keiner mehr die papierscheine will.
in frankreich gabs bei der einführung des papiergeldes die todesstrafe, wenn sich ein händler weigerte papiergeld anzunehmen. das wurde dann in einem zweiten schritt sogar verschärft. es gab die todesstrafe darauf, wenn sich ein händler vor einem handel auch nur danach erkundigt, ob der kunde mit papier ohne goldmünze zahlen will.
ich weiss, voll OT :) aber das thema ist recht interessant :) -
Re: Frage zum Preis
Autor: LesenderLeser 27.08.14 - 18:48
Husten schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> du kannst in DE keine waren verkaufen und sagen "ich nehm nur socken". du
> musst als händler die waren auch in euro anbieten.
Mist, dass ich das erst jetzt erfahre. Ich hab mich schon so oft geärgert, dass die Händler nur Socken als Bezahlung annahmen. Beim nächsten mal mach ich denen klar, dass sie gefälligst auch Euros akzeptieren müssen, auch wenn die sich weigern. -
Re: Frage zum Preis
Autor: MarioWario 27.08.14 - 23:33
Ist ein Vorteil für die (meisten) Kunden - die sparen die Kosten für den Auslandeinsatz ihrer Kreditkarte bzw. Gebührenaufschläge für Devisengeschäfte.
Die Währung spielt nur bei der Steuererklärung eine Rolle - wenn Dropbox in Bitcoin abrechnen würde, wäre für die US-Steuerbehörde (IRS) der US-Dollar-Gegenwert der Bitcoins zum Kaufdatum (Ermittlung des Gewinns im Geschäftsjahr) wichtig (gleiches gilt auch für Gutscheine (oder Microsoft-Points) und andere Zahlungsmittel).
Die Umrechnung dient der Vereinfachung des Handels (in manchen Shops kann auch zurück auf Dollar gewechselt werden - liegt eher an dem genutzten Softwareprogramm für das Clearing (Zahlungsabrechnung mit den Banken) bzw. der Internetshop-Software). -
Re: Frage zum Preis
Autor: Anonymer Nutzer 28.08.14 - 00:07
Husten schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> nicht nur sondern auch :)
>
> du kannst alle möglichen währungen anbieten, musst aber auch die bieten,
> die in deinem land gesetzliche währung ist.
>
> du kannst in DE keine waren verkaufen und sagen "ich nehm nur socken". du
> musst als händler die waren auch in euro anbieten.
>
> werden die meisten länder irgendwo in den gesetzen verankert haben. der
> sinn dahinter ist die stabilität der währung. ich nehme nur euro an für
> irgendwas, wenn ich sicher sein kann, dass ich danach beim bäcker mir dafür
> auch ein brot kaufen kann. dieses recht, das mir eine gegenleistung für
> mein geld garantiert, stabilisiert die währung. wenn es das recht nicht
> gäbe, würden die leute anfangen das vertrauen in die währung zu verlieren,
> immer mehr auf tauchhandel zurückfallen, und die inflation würde in die
> höhe schiessen, weil keiner mehr die papierscheine will.
>
> in frankreich gabs bei der einführung des papiergeldes die todesstrafe,
> wenn sich ein händler weigerte papiergeld anzunehmen. das wurde dann in
> einem zweiten schritt sogar verschärft. es gab die todesstrafe darauf, wenn
> sich ein händler vor einem handel auch nur danach erkundigt, ob der kunde
> mit papier ohne goldmünze zahlen will.
>
> ich weiss, voll OT :) aber das thema ist recht interessant :)
Ja,interessant was du für Ansichten hast.
Da muss ich dich aber deutlich bremsen, denn der US-Dollar ist frei konvertibel. Google bietet zb die Nik-Collection weltweit für 149 Dollar an und die Preise für Speicherplatz(Drive) sind ebenfalls weltweit gleich.
Buchungsgeld von dem weder die eine,noch die andere Banknote je real existiert hat.
Man verschiebt Zahlen,keine Währung.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.08.14 00:15 durch Tzven. -
Re: Frage zum Preis
Autor: kein.Beobachter 28.08.14 - 09:56
MarioWario schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ist ein Vorteil für die (meisten) Kunden - die sparen die Kosten für den
> Auslandeinsatz ihrer Kreditkarte bzw. Gebührenaufschläge für
> Devisengeschäfte.
Ich weiß ja nicht, wie hoch bei Deiner Kreditkarte die Kosten für Auslandseinsätze sind, aber doch hoffentlich unter 30%?!
Bei Dropbox kostet 1 TB jetzt $9,99, macht rund $120 im Jahr. Bei einem Kurs von $1,30 für einen Euro wären das rund 92 EUR.
Dropbox möchte von Europäern (außer UK) 9,99 EUR/Monat, macht also knapp 120 EUR im Jahr. Kunden aus UK zahlen in £. -
Re: Frage zum Preis
Autor: kein.Beobachter 28.08.14 - 10:19
Muss mich korrigieren: Wenn man jährlich zahlt, kostet 1 TB bei Dropbox $99 bzw. 99 EUR. Ändert aber nichts an dem deutlich höheren Preis, wenn man in EUR zahl (bzw. zahlen muss). Workaround könnte ein Proxy in den USA sein, wenn man Pro beantragt...



