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Zu Teuer (wie immer)

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  1. Zu Teuer (wie immer)

    Autor: Koto 29.07.16 - 13:22

    Ehrlich ich kenne keinen Anbieter mit vernünftigen Preisen.

    Sobald man etwas mehr Daten hat zb 400 Gig als Beispiel und will ein Backup in der Cloud machen. Wird es teuer. Weil für die Jahrespreise bekommt man ja jedes Jahr eine Festplatte.

    Und welcher Privat Anwender braucht dann so Datenmengen in der Cloud also muss immer drauf zugreifen. Und gibt dafür so viel aus?

    Unlimited ist ja schön aber das braucht man doch nur für Backups. Und ob Firmen nun ihre Daten bei Amazon ablegen?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.16 13:26 durch Koto.

  2. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: nille02 29.07.16 - 13:34

    Für 70¤ bekommst du keinen Speicher, zumindest nicht mit einer ähnlichen Ausfallsicherheit. Auch kannst du auf deinen Speicher nicht von überall zugreifen, auf die Cloud schon.

    > Unlimited ist ja schön aber das braucht man doch nur für Backups. Und ob Firmen nun ihre Daten bei Amazon ablegen?

    Firmen haben sicher auch andere Ansprüche, für Privatleute mit genug Upload könnte es aber ganz interessant sein.

  3. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: ultrara1n 29.07.16 - 13:35

    Denn du machst ein mal im Jahr ein Vollbackup deiner Daten... Die Regel sind ja eher inkrementelle Backups, und dann zeig mir bitte eine Festplatte für 70¤ die dafür genug Platz bietet.

    Jemand dem wirklich etwas an seinen Daten liegt, sichert mehrere Versionen.

  4. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: sofries 29.07.16 - 13:49

    Also wenn dir das Angebot zu teuer ist, dann kann man dir echt nicht helfen. 6¤ im Monat für schnellen, immer erreichbaren, mehreren TB umfassenden und ausfallsicheren Speicher sind ein Schnäpchen für die Leute, die sowas brauchen.

  5. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: picaschaf 29.07.16 - 13:50

    Manchen Leuten ist offenbar auch geschenkt zu teuer ...

  6. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: Koto 29.07.16 - 13:54

    Nun ich bleibe mal bei meinem Beispiel. Eine Seagate Desktop ST2000DM001 HDD 2 TB Interne Festplatte ((3,5 Zoll) SATA, 6GB/s, 64 MB Cache) kostet 69 Euro.

    Gibt es bestimmt noch günstiger aber das ist egal. Da bekomme ich zb meine 400 Gig eben locker 4 mal drauf als Vollbackup. Ich habe keine 4 Versionen aber nur um mal die Dimension deutlich zu machen.

    Und wie gesagt das jederzeit Online zugriff. Kann man auch anders Realisieren zb indem man einen FTP auf den Rechner aufsetzt. Ein Raid fertig. Wobei das auch keine Rolle spielt. Wer muss denn unterwegs im Bus auf 400 Gig oder mehr Daten zugreifen. Das sind doch in der Praxis nur Theoretische Anwendungen.Solche Datenmengen sind doch eher Backups.

    Und wenn eben ein Backup Angebot mit 70 Euro im Jahr zuschlägt ist die Frage nach den kosten Nutzungsfaktor für mich klar. Zumindest wenn man nun nicht gerade xxx TB Daten hochladen will. Das ist zb auch so ein Punkt. Das die Daten erst mal hoch müssen. Und der Mobile Traffic beim Zugriff begrenzt ist wenn man aufs Geld achten muss.

    Und Ausfallsicherheit. Ich kann ja meine Backup Platten überall bei Kumpels usw hinterlegen. Und bin dann auch Sicher das Amazon eben nicht irgendwann den Speicher kürzt oder Preise erhöht. Mir fällt da gerade Rapishare ein. Wie oft haben Sie Kunden angelockt mit Unlimited Space dann abgezockt.

    Ihr dürft das ja gern anders sehen. Wir sind ein freies Land. :-)



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.16 14:09 durch Koto.

  7. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: thecrew 29.07.16 - 13:54

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Manchen Leuten ist offenbar auch geschenkt zu teuer ...


    Die können ja dann zu den chinesen gehen.. Da gibt teilweise 10 TB für lau... ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.16 13:55 durch thecrew.

  8. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: RicoBrassers 29.07.16 - 14:53

    Koto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun ich bleibe mal bei meinem Beispiel. Eine Seagate Desktop ST2000DM001
    > HDD 2 TB Interne Festplatte ((3,5 Zoll) SATA, 6GB/s, 64 MB Cache) kostet 69
    > Euro.
    >
    > Gibt es bestimmt noch günstiger aber das ist egal. Da bekomme ich zb meine
    > 400 Gig eben locker 4 mal drauf als Vollbackup. Ich habe keine 4 Versionen
    > aber nur um mal die Dimension deutlich zu machen.
    >
    > Und wie gesagt das jederzeit Online zugriff. Kann man auch anders
    > Realisieren zb indem man einen FTP auf den Rechner aufsetzt. Ein Raid
    > fertig. Wobei das auch keine Rolle spielt. Wer muss denn unterwegs im Bus
    > auf 400 Gig oder mehr Daten zugreifen. Das sind doch in der Praxis nur
    > Theoretische Anwendungen.Solche Datenmengen sind doch eher Backups.
    >
    > Und wenn eben ein Backup Angebot mit 70 Euro im Jahr zuschlägt ist die
    > Frage nach den kosten Nutzungsfaktor für mich klar. Zumindest wenn man nun
    > nicht gerade xxx TB Daten hochladen will. Das ist zb auch so ein Punkt. Das
    > die Daten erst mal hoch müssen. Und der Mobile Traffic beim Zugriff
    > begrenzt ist wenn man aufs Geld achten muss.
    >
    > Und Ausfallsicherheit. Ich kann ja meine Backup Platten überall bei Kumpels
    > usw hinterlegen. Und bin dann auch Sicher das Amazon eben nicht irgendwann
    > den Speicher kürzt oder Preise erhöht. Mir fällt da gerade Rapishare ein.
    > Wie oft haben Sie Kunden angelockt mit Unlimited Space dann abgezockt.
    >
    > Ihr dürft das ja gern anders sehen. Wir sind ein freies Land. :-)

    Könnte z.B. für Fotographen und professionellere YouTuber sinnvoll sein.
    Die könnten dann nämlich in höchster Auflösung aufnehmen und leeren den "lokalen Speicher" mind. einmal pro Tag. Je nachdem, wie viele Aufträge/Kunden etc. man hat, macht es schon einen Unterschied, ob ich ein eigenes "Datencenter" im Studio habe, oder ob das bei einem Cloud-Storage-Provider liegt. Die 6¤/Monat für den Amazon-Service würden vermutlich nichtmal die Stromkosten für einen Hom-Data-Server decken, wenn der mit >10TB bestückt ist. Und sei es, dass man den Amazon-Service nur als Backup/Archiv-Speicher für das NAS verwendet (z.B. alles älter als 6 Monate fliegt vom NAS auf den Cloud-Speicher).
    6¤/Monat für eine unbegrenzte Datenmenge ist - nach den aktuellen Bestimmungen - eigentlich schon fast geschenkt.

    Zumal du einen Faktor vergisst: Man kann zwar Desktop-Festplatten in ein NAS verbauen, keine Frage. Aber ich würde von meinem Ausbilder z.B. direkt eine geschellt bekommen, wenn ich das im professionellen Sektor machen würde.
    Denn Desktop-HDDs sind nunmal nicht für den Dauerbetrieb geeignet, die (Enterprise) NAS-Platten hingegen schon (eher). Kosten aber nunmal auch etwas mehr (2000GB Seagate Enterprise NAS HDD ST2000VN0001 129¤ vs. 2000GB Seagate Desktop HDD ST2000DM001 68¤ - beides Mindfactory).
    Idealerweise landen die Platten dann noch in einem Raid10 - was dann schonmal 520¤ für 4TB Daten kostet. Und die Kosten für Raid-Controller, Strom etc. fehlen da noch.
    Alleine für die reinen Anschaffungskosten der Festplaten könnte ich 7 Jahre lang unbegrenzten Speicher bei Amazon nutzen (Voraussetzung und einziges Manko: Der Service muss solange bestehen bleiben). Und sind wir mal ehrlich: Welche Festplatte hält 7 Jahre Dauerbelastung aus? ;)

    Fazit: Der "neue" Service von Amazon ist eigentlich schon was feines - solange man eine vernünftige Internetleitung hat. hat man keine Gigabit-Leitung (idealerweise synchron) oder viele User, die zeitgleich mit den Daten arbeiten (müssen), dann ist klar, dass die Anschaffung und Wartung eines NAS meist im Preis-/Leistungsverhältnis überwiegt. ;)

  9. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: FattyPatty 29.07.16 - 15:26

    Es ist doch heute so, das Privatleute außer für umfangreiche Textverarbeitung bzw Bildbearbeitung keinen Pc mehr nutzen.

    Ich selber nutze den auch nur, weil mein Drucker kein wifi hat, sonst bräuchte ich ihn garnicht mehr.

    Meine Daten hab ich aber gerne immer griffbereit, egal auf welchem Gerät oder an welchem Ort.

    USB sticks verliert man nur bzw die aktuell zu halten, ist altertümlicher Fummelkram. Festplatten schleppt man auch nicht dauernd rum und die blöden Sd Karten sind auch nichts.

    Cloudspeicher ist in der Tat die beste Lösung der Gegenwart. Und der Preis von Amazon ist fair, wenn man von allen Geräten und Os darauf zugreifen kann, dann ist das quasi geschenkt.

    Neues modernes Gerät gekauft, alle Daten schon da, nix an oder umstöpseln. Kein "wo ist Xyz abgespeichert.

    Und das Gejaule nach nsa und co. ist auch von gestern. Sicherheit im Netz geht heute nur, wenn man sich ihm verweigert. Denn jeder, mit dem man kommuniziert, hat Daten über einen.

  10. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: Oktavian 29.07.16 - 15:36

    > Ehrlich ich kenne keinen Anbieter mit vernünftigen Preisen.

    Dann wäre das doch Deine Chance. Du siehst Nachfrage, Du glaubst Preisführer sein zu können? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, eine Unternehmen zu gründen und den Markt aufzurollen.

    > Sobald man etwas mehr Daten hat zb 400 Gig als Beispiel und will ein Backup
    > in der Cloud machen. Wird es teuer. Weil für die Jahrespreise bekommt man
    > ja jedes Jahr eine Festplatte.

    Hmmm, wenn Du meine Daten auf ner simplen USB-Platte speichern willst, komm ich vielleicht doch nicht zu Dir. Ich verlange schon, dass Du meine Daten zumindest spiegelst. Dazu noch ein Band-Backup. Zudem sollten die Spiegel verteilt liegen und nicht im gleichen Rechenzentrum. Stimmt, Du brauchst ja ein Rechenzentrum, so mit Klimaanlage, Strom, Gebäuden, Wachdienst, usw.

    Zudem möchte ich auf meine Daten bei Dir auch zugreifen können, wenn Dein Internet-Provider mal nen Hänger hat, oder ein Bagger das Kabel rausgerissen hat. Redundante Anbindung ist schon Pflicht.

    > Und welcher Privat Anwender braucht dann so Datenmengen in der Cloud also
    > muss immer drauf zugreifen. Und gibt dafür so viel aus?

    Ich. Ich lagere derzeit das Backup all meiner Fotos, Familienvideos, etc. bei Amazon Glacier. Derzeit komme ich auf 1,2 TB. Alles selbst erstellt, alles legal.

    Mein Szenario: Ich möchte alle diese Daten auch wiederhaben, wenn mein Haus abbrennt. Und ich möchte nicht ständig Platten durch die Gegend fahren, um sie auszulagern.

    > Unlimited ist ja schön aber das braucht man doch nur für Backups.

    Auch Privatleute machen Backups. Also zumindest die, die von der Materie etwas mehr verstehen, als dass man den Preis von redundantem Plattenplatz mit Service im Rechenzentrum mit einer USB-Platte vergleicht.

    > Und ob Firmen nun ihre Daten bei Amazon ablegen?

    https://aws.amazon.com/de/solutions/case-studies/enterprise-it/?hp=tile

    Ja, das tun viele. Amazon gibt in der Branche als der Cloud-Anbieter schlechthin.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.16 15:38 durch Oktavian.

  11. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: Dino13 30.07.16 - 11:18

    Jetzt mal im ernst wie hoch sollte denn ein vernünftiger Preis sein? Was sind deine Vorstellungen? Und was hast du als Argumente dafür?
    Bedenke aber dass du bei deiner Rechnung nicht nur den Speicherplatz rechnen darfst, denn eine Festplatte die irgendwo rumliegt ist nichts wert. Man sollte schon auch auf diese Daten zugreifen können.
    Ach so und vergiss nicht dass man dann auch noch Geld verdienen soll mit dem Preis. Ich bin schon gespannt.

  12. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: xenofit 30.07.16 - 18:34

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal du einen Faktor vergisst: Man kann zwar Desktop-Festplatten in ein
    > NAS verbauen, keine Frage. Aber ich würde von meinem Ausbilder z.B. direkt
    > eine geschellt bekommen, wenn ich das im professionellen Sektor machen
    > würde.
    > Denn Desktop-HDDs sind nunmal nicht für den Dauerbetrieb geeignet, die
    > (Enterprise) NAS-Platten hingegen schon (eher). Kosten aber nunmal auch
    > etwas mehr (2000GB Seagate Enterprise NAS HDD ST2000VN0001 129¤ vs. 2000GB
    > Seagate Desktop HDD ST2000DM001 68¤ - beides Mindfactory).
    > Idealerweise landen die Platten dann noch in einem Raid10 - was dann
    > schonmal 520¤ für 4TB Daten kostet. Und die Kosten für Raid-Controller,
    > Strom etc. fehlen da noch.
    > Alleine für die reinen Anschaffungskosten der Festplaten könnte ich 7 Jahre
    > lang unbegrenzten Speicher bei Amazon nutzen (Voraussetzung und einziges
    > Manko: Der Service muss solange bestehen bleiben). Und sind wir mal
    > ehrlich: Welche Festplatte hält 7 Jahre Dauerbelastung aus? ;)

    Naja das ist halt auch eine Frage der Philoshophie.

    Wir kaufen bei uns seit Jahren Desktopplatten. Aktuell hauptsächlich 4TBIntenso (sind umgelabelte Toshiba Platten) für um die 80¤ das Stück.
    Haben da vor nem Jahr schonmal 120 gekauft und jetzt nochmal fast 300.
    Von den 120 ist bisher noch keine kaputt gegangen. Die sind in 2 so SAN Enclosures a 60 Platten drin. Also wahrlich keine optimalen Bedingungen was Temperatur und Vibrationen angeht.

    Die jetzige 300 kommen in 24 2HE Server a 12 Platten. Auf jedem läuft da ein ZFS RAID 6 und darauf dann wieder ein BeeGeFS Clusterfilesystem. Also da werden auch richtige viele Daten geschrieben.

    Hätten wir da die teuren Enterprise Platten gekauft hätten wir nur die Hälfte an Speicherplatz gehabt und da die Files dann auf weniger Platten lägen deutlich weniger Performance.

    Und das Argument das die Server auch Geld kosten zählt nicht so wirklich. Wir kaufen gebraucht für unter 400 pro 2HE. Braucht bisschen mehr Strom aber da unsere Firma keine EEG Umlage bezahlt ist das halb so wild.

  13. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: goto10 30.07.16 - 20:27

    Bleibt immer noch das Problem, wenn die Bude brennt, ist das Backup auch hin. Ein "außer Haus" Backup für wichtige Daten ist für mich schon ein Muss. Ordentlich verschlüsselt versteht sich. ;-)

  14. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: Oktavian 30.07.16 - 21:09

    > Bleibt immer noch das Problem, wenn die Bude brennt, ist das Backup auch
    > hin. Ein "außer Haus" Backup für wichtige Daten ist für mich schon ein
    > Muss. Ordentlich verschlüsselt versteht sich. ;-)

    Naja, der Vorposter kauft mehrere 100 Festplatten, sein Arbeitgeber zahlt keine EEG-Umlage, scheint also tendenziell eine größerer IT zu sein. Da gehe ich mal von mehreren RZ in hinreichender Entfernung aus, BSI rät zu min. 5 km. Dabei übersteht man das Feuer in einem dieser RZ relativ schadlos für die Daten. Natürlich nicht unbedingt eine Option für zuhause. Grundstück mit 5 km Diagonale habe ich zum Glück nicht.

  15. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: HagbardCeline 31.07.16 - 01:48

    Egal was du da machst. Hör auf damit. Das wird nix

    xenofit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RicoBrassers schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zumal du einen Faktor vergisst: Man kann zwar Desktop-Festplatten in ein
    > > NAS verbauen, keine Frage. Aber ich würde von meinem Ausbilder z.B.
    > direkt
    > > eine geschellt bekommen, wenn ich das im professionellen Sektor machen
    > > würde.
    > > Denn Desktop-HDDs sind nunmal nicht für den Dauerbetrieb geeignet, die
    > > (Enterprise) NAS-Platten hingegen schon (eher). Kosten aber nunmal auch
    > > etwas mehr (2000GB Seagate Enterprise NAS HDD ST2000VN0001 129¤ vs.
    > 2000GB
    > > Seagate Desktop HDD ST2000DM001 68¤ - beides Mindfactory).
    > > Idealerweise landen die Platten dann noch in einem Raid10 - was dann
    > > schonmal 520¤ für 4TB Daten kostet. Und die Kosten für Raid-Controller,
    > > Strom etc. fehlen da noch.
    > > Alleine für die reinen Anschaffungskosten der Festplaten könnte ich 7
    > Jahre
    > > lang unbegrenzten Speicher bei Amazon nutzen (Voraussetzung und einziges
    > > Manko: Der Service muss solange bestehen bleiben). Und sind wir mal
    > > ehrlich: Welche Festplatte hält 7 Jahre Dauerbelastung aus? ;)
    >
    > Naja das ist halt auch eine Frage der Philoshophie.
    >
    > Wir kaufen bei uns seit Jahren Desktopplatten. Aktuell hauptsächlich
    > 4TBIntenso (sind umgelabelte Toshiba Platten) für um die 80¤ das Stück.
    > Haben da vor nem Jahr schonmal 120 gekauft und jetzt nochmal fast 300.
    > Von den 120 ist bisher noch keine kaputt gegangen. Die sind in 2 so SAN
    > Enclosures a 60 Platten drin. Also wahrlich keine optimalen Bedingungen was
    > Temperatur und Vibrationen angeht.
    >
    > Die jetzige 300 kommen in 24 2HE Server a 12 Platten. Auf jedem läuft da
    > ein ZFS RAID 6 und darauf dann wieder ein BeeGeFS Clusterfilesystem. Also
    > da werden auch richtige viele Daten geschrieben.
    >
    > Hätten wir da die teuren Enterprise Platten gekauft hätten wir nur die
    > Hälfte an Speicherplatz gehabt und da die Files dann auf weniger Platten
    > lägen deutlich weniger Performance.
    >
    > Und das Argument das die Server auch Geld kosten zählt nicht so wirklich.
    > Wir kaufen gebraucht für unter 400 pro 2HE. Braucht bisschen mehr Strom
    > aber da unsere Firma keine EEG Umlage bezahlt ist das halb so wild.

  16. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: thesmann 31.07.16 - 08:18

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, der Vorposter kauft mehrere 100 Festplatten, sein Arbeitgeber zahlt
    > keine EEG-Umlage, scheint also tendenziell eine größerer IT zu sein. Da

    Ich glaube nicht das das eine IT-Firma ist. Vermutlich eher Industrie. Das beschriebene Setup ist fuer etwas anderes als ein DataWareHouse doch gar nicht zu gebrauchen, wobei das Cluster-FS schon irgendwie komisch rueberkommt. Wie ist denn das Netz fuer diese Clusterloesung dimensioniert? 12000 TB an einem 1GBit-Netz - das wuerde fast ein halbes Jahr dauern das einmalig zu beschreiben oder zu lesen.

  17. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: Georgm. 31.07.16 - 08:47

    400gb Datensicherung??? Ja dafür sind 70 Euro im Jahr evtl zuviel.

    Aber ich habe 21 Terabyte, und da sind die 70 Euro.mehr als günstig!

  18. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: xenofit 31.07.16 - 10:36

    thesmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja, der Vorposter kauft mehrere 100 Festplatten, sein Arbeitgeber
    > zahlt
    > > keine EEG-Umlage, scheint also tendenziell eine größerer IT zu sein. Da
    >
    > Ich glaube nicht das das eine IT-Firma ist. Vermutlich eher Industrie. Das
    > beschriebene Setup ist fuer etwas anderes als ein DataWareHouse doch gar
    > nicht zu gebrauchen, wobei das Cluster-FS schon irgendwie komisch
    > rueberkommt. Wie ist denn das Netz fuer diese Clusterloesung dimensioniert?
    > 12000 TB an einem 1GBit-Netz - das wuerde fast ein halbes Jahr dauern das
    > einmalig zu beschreiben oder zu lesen.

    Das Clusterfilesystem hängt via Infiniband direkt am Rechencluster. Gebackuped ist das nicht da das quasi nur das Workingdirektory für den Cluster ist. Da werden Simulationen ausgeführt deren Zwischenstände sehr sehr groß werden können. Die Endergebnisse sind aber immer recht klein. Deswegen ist die Anbindung an die Benutzerrechner mit 1Gbit ausreichend schnell. Wir sind aber schon dabei durchzutesten welche Kabel im Gebäude gut genug für 10GbE sind. Wenn das Filesystem abrauchen sollte sind da maximal ein paar Tage Rechenzeit kaputt. Das wird auch so an alle die das Nutzen kommuniziert. Und wir haben auch genug Backupspeicherplatz auf mehrere Serverräume verteilt. Die sind zwar keine 5km auseinander aber auf mehrere Gebäude verteilt. Wenn das alles durch einen Brand oder eine andere Katastrophe gekuputt geht sind die Daten das das kleinste Problem.

  19. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: Oktavian 31.07.16 - 10:44

    > > Naja, der Vorposter kauft mehrere 100 Festplatten, sein Arbeitgeber
    > zahlt
    > > keine EEG-Umlage, scheint also tendenziell eine größerer IT zu sein. Da
    >
    > Ich glaube nicht das das eine IT-Firma ist.

    Hab ich auch nie behauptet, eben eine größere IT in einer wie auch immer gearteten Firma. VW, Evonik, BASF und Bayer haben auch eine riesige IT.

  20. Re: Zu Teuer (wie immer)

    Autor: darren 31.07.16 - 19:32

    was mich interessieren würde, wär welche Datenanbindungen Ihr Daheim habt bzw wie viel Ihr dafür bezahlt.

    wenn ich meinen ganzen Bilder usw. bei Amazon hochladen würde, könnte ich auch mit dem Auto und der Festplatte hinfahren....

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