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Und was soll das jetzt beweisen?

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  1. Und was soll das jetzt beweisen?

    Autor: Sinnfrei 14.08.18 - 13:08

    Das man Frauen quasi zu ihrem Glück zwingen muss um die Quoten zu erfüllen?

    __________________
    ...

  2. Re: Und was soll das jetzt beweisen?

    Autor: ptepic 14.08.18 - 13:26

    YMMD

  3. Re: Und was soll das jetzt beweisen?

    Autor: Zazu42 14.08.18 - 13:30

    Naja ich kann mir schon vorstellen das einfach schon der Mangel an Frauen generell erstmal abschreckt und dann hat man auch noch keine Frau in der Führungsebene als positiv beispiel für die, die eventuell auch dorthin wollen. Sogesehen muss man da wahrscheinlich schon etwas nachhelfen. Wo ich halt das Problem sehe ist das oft Themen die nichts mit dem Geschlecht zu tun haben darauf geschoben werden. Wenn man dann eine Frau kündigt oder den Posten wieder entzieht weil sie einfach keine gute Arbeit gemacht hat heißt es nachher ja ich wurde jetzt gekündigt nur weil ich ne Frau bin und dann geht man an die Medien und schädigt das ansehen der Firma. Genauso intern könnte das Problem entstehen wenn ich 10 Männer und eine Frau für einen Leitungsposten habe und ich nehme die Frau nur aufgrund Ihrer Leistungen werden die Männer nacher trotzdem denken die ist jetzt genommen wurden nur weil sie ne Frau ist. Das ist ähnlich wie bei der Özil debatte neulich er wird geworfen weil man mit der Leistung unzufrieden ist und dann er so "nur weil ich schwarz bin" und am ende verhalten sich alle beteiligten wie ein Kindergarten. Ich denke da muss die Menschheit auf jedenfall noch einiges nachholen egal ob Rasse oder Geschlecht. Es darf halt nicht immer nur darauf reduziert werden egal ob im positiven oder im negativen. Wenn einer seinen Job gut macht ist es egal ob Mann oder Frau.

  4. Re: Und was soll das jetzt beweisen?

    Autor: theonlyone 14.08.18 - 14:50

    Jede Form von Benachteiligung sollte auf ein Individuum ausgelegt sein und nicht auf Gruppen verallgemeinert.

    Es gibt sicherlich Frauen die benachteiligt werden, aber das sind eben Einzelfälle.
    Genauso gibt es Frauen die haben sogar klare Vorteile im Job und gerade durch die ganzen Maßnahmen gibt es eben auch Frauen die all diese Vorteile gerne entgegen nehmen und mit weniger Leistung aufsteigen als Männer, Quote eben.

    Quoten sind eine Katastrophe und verringern die Leistung eines Unternehmen gewaltig (den wer Pech hat, der findet einfach keine wirklich qualifizierten Frauen und stopft die Lücken dann mit ganz krassen Low-Performancern).

    Gerade für besser bezahlte Jobs fordert man gerne eine Quote, einfach weil man davon profitiert. Jeder der von der Quote profitiert wird auch immer versuchen sich irgendwie in eine Gruppe einzufügen um diese Vorteile zu bekommen, umso mehr rumgeheult wird, umso mehr bekommt man.
    Rumgeheule sollte niemals belohnt werden, in der heutigen Zeit ist das aber Gang und Gäbe, entsprechend gibt es Menschen die sind professionelle Heuler und leben praktisch davon sich als "Unterdrückt" darzustellen und diverse Menschen springen darauf an.

    ----

    Beim Thema Gehalt muss man sich ja ganz einfach fragen.
    Wenn Frauen weniger Geld für die gleiche Leistung bekommen wie Männer, wäre jedes Unternehmen ja strunz blöd nicht alle Stellen mit diesen Frauen zu besetzen.
    Ergebnis ist aber, es gibt viel zu wenig Frauen die diese Leistung bringen, viele die zu wenig Leistung bringen und schlichtweg nicht für den Beruf geeignet sind.
    Genauso gibt es Männer die diese Leistung nicht bringen, die landen dann genauso auf dem Arbeitsmarkt und bekommen ebenfalls wenig Geld, oder finden keine Arbeit, nur gibt es davon einfach in der Summe viel mehr und da wird viel weniger rumgeheult, allein aus Selbst-Respekt, schaut man erst mal auf sich selbst und versucht seine Lage zu verbessern ; die Quoten-Frauen schauen zu aller Letzt auf sich selbst, da ist jeder und alles andere erst einmal Schuld und muss sich ändern, bevor sie sich selbst ändern würden.

    Verkehrte Welt eben und im Ende wird in vermeintlich guten Jobs eine Quote "erzwungen", die am Ende die Leistung der Branche insgesamt verschlechtert.
    Den ganz ehrlich, wenn die gleichen Bemühungen für Männer und Frauen gleichermaßen gemacht werden würden, hätte man einen viel besseren Effekt. Aktuell wird die Förderung primär auf Frauen ausgelegt und Männer damit zwangsläufig verstärkt unter Druck gesetzt (man verschlechtert also die Situation für Männer, damit man diese mit Frauen auffüllen kann, was genau das für ein "Gewinn" sein soll bleibt dabei völlig auf der Strecke).

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