1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Connect-Festnetztest: Telekom…

Die Anbieter wissen genau welche Leitungen das sind, die getestet werden.

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema


  1. Die Anbieter wissen genau welche Leitungen das sind, die getestet werden.

    Autor: rel 05.07.22 - 08:46

    Vor ein paar Jahren war ich mal auf Anbieter Seite am Rande beteiligt.

    Die Tests wurden zumindest damals von Zafaco für die Connect durchgeführt.

    Die Anbieter wissen welche Leitungen das sind, die getestet werden, zumindest Anbieter X wusste das.

    Merkwürdigerweise hat Anbieter X den Test gewonnen, als er zufällig nahazu zeitgleich den Zafaco Speedtest in seine App integriert hat, und somit dort einen Größeren Einkauf gemacht hat.

    Und das Obwohl der Anbieter gleichzeitig einer der Größten Web Hoster ist mit mehreren RZ,

  2. Re: Die Anbieter wissen genau welche Leitungen das sind, die getestet werden.

    Autor: ikhaya 05.07.22 - 12:18

    Darum hast du ja auch den Teil mit dem Crowdsourcing mit einem sicher zunehmenden Anteil an der Gesamtwertung.
    Wenn es da deutliche Ausreisser gibt sieht man es.
    Aber ich glaube nicht dass man OPtimierungen nicht auch an den Endkunden weiter gibt.
    Die Performance is ja auch im Backend zu holen und nich nur auf dem einzelnen individuellen Anschluss. Da muss auch das Gesamtpaket passen.

  3. Re: Die Anbieter wissen genau welche Leitungen das sind, die getestet werden.

    Autor: TMA 06.07.22 - 03:48

    Du musst alle Ebenen vergleichen.

    ° globale Anbindung peering bzw pop in Bandbreite und Qualität
    ° Telefonie austauschpunkte, voip
    ° effizientes Routing handling und gute Hardware inkl. Deren Dimensionierung
    ° ein gutes transportnetz innerhalb Deutschlands im eigenen Besitz oder gemietet, entweder dark fiber oder fremd gemietet
    ° das alles entscheidende ortsnetz
    (Hier ist der hauptsächliche flaschenhals bei Vodafone und bei der Telekom bei niedrigen DSL Anschlüssen)
    Alles unter 16 Mbit wo die Bandbreite sinkt treibt den Ping nach oben und verschlechtert alle Werte. Wenn die Leitung nicht mehr hergibt dann kann der Rest noch so gut sein auch der Router das ist sozusagen der flaschenhals.
    ° Der Router

    So gut die Telekom auch ist, an Anschlüssen die unter 16 Mbit laufen, oder (gerade so) die 16 schaffen hast du nicht dieselbe Qualität wie an einem Anschluss >16mbits. Die laufzeiten sind einfach länger und das ist so.

    Also ich sag mal ab einer magischen leitungslängengrenze von über 1,5km. (Die Qualität und der aderndurchmesser des Kabels sollte erst über diesem Abstand eine Rolle spielen)

    Durch FTTC, FTTB und FTTH ist dieser flaschenhals dann gelöst und erweitert. Also ab einem stabilen 16 Mbit Anschluss geht die Qualität erst los. Wenn Du also eine leitungslänge im Kupfer verzweigungskabel hast welche gering genug ist um stabil 16 zu liefern und nicht nur grenzwertig, wird der Ping auch schön klein 20 oder weniger Millisekunden. Bei richtigem VDSL dann sogar auch mal 10 Ms.
    Ich sage mal ab DSL 25 aufwärts auf Basis von vectoring sollte es dann wunderbar klappen.

    Hier muss man quasi vom glasfaserabschluss im Gehäuse am msan bis zum Router über das telefonkabel die Strecke betrachten.

    Der letzte Engpass stellt dann der Router dar.
    Qualität (WLAN Bandbreite), Dimensionierung, Einstellungen & Funk Umgebung, eingesetzte LAN Kabel und Netzwerk Karten PC bzw. WLAN Chips in Endgeräten.

    Wenn man das also von Anfang bis Ende aufwertet die gesamte Kette, dann hat man eine gute user experience.

    Ordentliche Smartphones mit ordentlichem WLAN Chip, Gigabit Netzwerk Karten LAN, ordentlicher Router ordentlich eingestellt mit Cat 7a LAN-Kabel und WiFi 6 (AX) MUMIMO, bzw ausreichend angebrachten repeatern an die über LAN > Cat5e angebunden sind.

    Wenn du das richtig einrichtest und an der Telefondose alles ankommt wie es soll, dann fließt das auch wie in Butter durch zu den Geräten.

    Gefühlt bei der Hälfte der Deutschen ist die Engstelle das eigene Netz, netzebene 5 ab dem Router bis zum Endgerät.

    Habe mir auf der fiberdays Messe von linksys sagen lassen, dass das ein großes Problem ist was die Anbieter jetzt Stück für Stück angehen wollen und diese Router Hersteller denen dabei helfen möchte. AVM, Gigaset, Linksys und Co

  4. Re: Die Anbieter wissen genau welche Leitungen das sind, die getestet werden.

    Autor: ikhaya 06.07.22 - 10:06

    Oftmals geht ein Gespräch so dass der Kunde beim Netzbetreiber anruft und sagt dass sein Internet nicht die versprochene Bandbreite hat und dann guckt der Netzbetreiber in seine Messdaten und sagt "Ihr Endgerät synchronisiert mit genug Bandbreite. Sie sollten statt Wlan lieber Kabel ziehen".
    WLAN is vor allem in großen Mehfamilienhäusern ein überlastetes Shared Medium und die Leute müssen lernen dass der Provider da nur bedingt was tun kann.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Softwarearchitekt (m/w/d) in einem Cloud-Native-Stack
    PROSOZ Herten GmbH, Herten (Ruhrgebiet)
  2. SAP FICO Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt am Main
  3. Product Owner (m/f/d) for Hardware Security Modules
    Elektrobit Automotive GmbH, Erlangen
  4. (Junior) IT Business Partner / Demand Manager - Sales Units (m/w/d)
    Jungheinrich AG, Hamburg

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Anno 1800 für 17,99€, Resident Evil Village für 21,99€, Dead Rising 4: Frank's Big...
  2. (u. a. Kingston NV2 1 TB (PS5-kompatibel) für 69€ + 3,99€ Versand statt 79,48€ im Vergleich)
  3. (u. a. Myth of Empires für 14,57€ und The Elder Scrolls Online: Morrowind für 5,75€)
  4. 14,99€ inkl. Versand (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de