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Planet ist kein Lebewesen

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  1. Planet ist kein Lebewesen

    Autor: Kaiser Ming 04.04.20 - 10:57

    und sollte auch nicht vermenschlicht werden
    das führt zu einer technologiefeindlichen Atmosphäre - ala alle an die Stricknadeln,
    sowie zu einer geisteskranken Politik - wie töten jeden Tag 100.000e Tiere das juckt keinen, aber wenn 3 Steinmarder dabei sind dann spielt Geld keine Rolle.
    Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.

  2. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: Scouty 04.04.20 - 11:21

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.


    Das wird aber nicht funktionieren wenn man die Zusammenhänge nicht verstanden hat oder verstehen will denn die Erde ist sehr wohl ein Lebewesen und zwar ein sehr fragiles noch dazu.
    Ich bin selbst Elektrotechniker und Hobby ITler aber so sehr wie ich meinen Beruf(ung) liebe, so sehr liebe ich auch die Pflege meines Gartens der inzwischen komplett auf die Nutzung durch Insekten und kleineren Tieren umgestellt ist. Auch hier lässt sich Technik sinnvoll und zum Vorteil für beide Welten nutzen.

    Sie sollten öfters vor die Tür gehen und nicht durchgehend im Keller vor dem Monitor versauern.

  3. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: PeterTasse 04.04.20 - 11:40

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und sollte auch nicht vermenschlicht werden
    > das führt zu einer technologiefeindlichen Atmosphäre - ala alle an die
    > Stricknadeln,
    > sowie zu einer geisteskranken Politik - wie töten jeden Tag 100.000e Tiere
    > das juckt keinen, aber wenn 3 Steinmarder dabei sind dann spielt Geld keine
    > Rolle.
    > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.

    Ich finde das ist ziemlich kurz gedacht. Klar, der Mensch tötet täglich ohne jegliche Gewissenbisse x Tiere und mepfindet das als normal. "Sind ja dafür gezüchtet" und so weiter - als ob es deswegen keine Lebewesen wären. Aber immerhin empfinden das immer mehr Menschen als falsch und gehen Verantwortungsvoll mit ihrem Konsum um. Nur schade, dass es gesetzlich in keinster Weise irgendwie geregelt wird oder es den Menschen nicht eifnach mit noch extremeren Maßnahmen klar gemacht wird, dass diese Vorgehensweise absolut falsch und zerstörerisch ist - aber das ist nen weit ausuferndes Thema...
    Und was eine Technologiefreindliche Atmosphäre angeht. Ja und? Ich bin im Ingenieurwesen tätig, habe IT als Hobby und bin auch sonst in vielen Dingen absolut nicht Technologiefeindlich - ich mache das alles sehr gerne. Aber diese Welt besteht aus einem extrem emfpindlichen Ökosystem das der Mensch seit Jahren ausbeutet und zerstört. Beinahe Grenzenlos schienen die Möglichkeiten seit den 70er Jahren. Nur so langsam rächt sich das Ganze. Und das ist nicht unerwartet und wurde von vornherein immer wieder angemahnt - interessiert hat es nur die "Baumknutscher".
    Und im Endeffekt muss ich auch sagen. Mir ist eine nicht so stark fortschreitende und technisierte, aber dafür lebenswerte Welt deutlich lieber als das ich immer und überall alles mache was irgendwie technisch möglich ist. Vögel die morgens in den Bäumen zwitschern, grüne Wiesen die man draußen passiert und Wälder die Tiere beherbergen und auch für den Menschen ein wunderschöner Ort zum verweilen sind. Naturwunder wie das "ewige Eis" und Co die man sich einmal im Leben angesehen haben sollte. In einer reinen modernen Welt in der die Natur nicht mehr zählt und wir jede Fläche verdichten, optimieren, Autos den Vorrang vor natürlicheren Fortbewegungsmitteln haben (mehr als heute eh schon), die Städte ohne Grenzen ausufern und es keinen Platz mehr für das Natürliche gibt - das ist keine Lebenswerte Welt. Es ist eher der absolute Horror und ich werde in meinem Leben sicher nichts tun was das irgendwie begünstigt. Fortschritt ja - aber nicht um jeden Preis.
    Und ich denke das sollte jeder so sehen. Denn wenn wir so weitermachen wird unsere Welt wie wir sie kennen zusammenbrechen und das Ökosystem noch weiter zerstört werden. Was im Endeffekt auch unsere Nachrugsquellen sowie lebenswichtigen Räume zerstören wird. Und wenn es schon nicht um unser Gewissen ist, so sollten wir doch um unser Überleben etwas mehr auf unsere natürlich Umgebung achten und uns zurück halten.
    Abgesehen davon, dass der Mensch nicht als einziger das Recht hat zu leben. Aber durch seine technische Überlegenheit in der lage dazu ist das Leben vieler Lebewesen zu beeinflussen. Das ist eine Verantwortung und die sollten wir nicht in den Dreck ziehen.
    Abgesehen von meiner Meinung, dass ein Mensch der Tiere nicht achtet auch keinerlei Achtung verdient...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.20 11:45 durch PeterTasse.

  4. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: FerdiGro 04.04.20 - 11:52

    Scouty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaiser Ming schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.
    >
    > Das wird aber nicht funktionieren wenn man die Zusammenhänge nicht
    > verstanden hat oder verstehen will denn die Erde ist sehr wohl ein
    > Lebewesen und zwar ein sehr fragiles noch dazu.
    > Ich bin selbst Elektrotechniker und Hobby ITler aber so sehr wie ich meinen
    > Beruf(ung) liebe, so sehr liebe ich auch die Pflege meines Gartens der
    > inzwischen komplett auf die Nutzung durch Insekten und kleineren Tieren
    > umgestellt ist. Auch hier lässt sich Technik sinnvoll und zum Vorteil für
    > beide Welten nutzen.
    >
    > Sie sollten öfters vor die Tür gehen und nicht durchgehend im Keller vor
    > dem Monitor versauern.

    +1

  5. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: theFiend 04.04.20 - 11:52

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.

    Der Planet ist sicher kein "Lebewesen" aber ganz klar ein Kreislauf. Und der funktioniert halt nicht, wenn man dem Kreislauf ewig nur entnimmt.

    Wer noch glaubt der Status Quo für den Menschen ließe sich wirklich erhalten, der hat den Knall einfach nicht gehört...

  6. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: burzum 04.04.20 - 11:56

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und sollte auch nicht vermenschlicht werden
    > das führt zu einer technologiefeindlichen Atmosphäre - ala alle an die
    > Stricknadeln,

    Ich bin für und gegen Technologie. ;) Wie so häufig kann sie für Gutes und Schlechtes genutzt werden. Der verwöhnte faule Mensch allerdings nutzt sie zum großen Teil zu seinem Vergnügen und scheißt dabei auf die Umwelt.

    Der Planet mit all seinen Systemen und Kreisläufen ist ein extrem komplexes System, ihn mit einem lebenden Organismus zu vergleichen ist eine sehr gute Metapher!

    > sowie zu einer geisteskranken Politik - wie töten jeden Tag 100.000e Tiere
    > das juckt keinen, aber wenn 3 Steinmarder dabei sind dann spielt Geld keine
    > Rolle.

    Der Vergleich hinkt nicht nur, der fährt Rollstuhl... Auch hier wäre die Lösung Verzicht und Maß halten. Persönlich bin ich für eine Luxusabgabe (keine Steuer weil nicht Zweckgebunden) auf Fleisch von 200-300% und der Erlös daraus sollte ausschließlich in die Subvention in Deutschland von ökologischer Landwirtschaft und Tierhaltung gehen. Es braucht keiner täglich Fleisch essen noch gibt es ein verbrieftes Recht darauf. Wir haben außerdem sehr viel Wild nur gefühlt will es keiner essen. Im gleichen Zug aber heulen ja dann auch wieder irgendwelche Schwachsinnigen rum das wäre brutal und böse zu jagen, dabei ist es das natürlichste Produkte aus absolut artgerechter Haltung.

    > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.

    Nein, das ist die typische "Nach mir die Sintflut!"-Einstellung. Gerade der dekadente Westen sollte mal Verzicht lernen und sich wieder auf wesentliche Dinge konzentrieren.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  7. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: Kaiser Ming 04.04.20 - 12:02

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaiser Ming schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.
    >
    > Der Planet ist sicher kein "Lebewesen" aber ganz klar ein Kreislauf. Und
    > der funktioniert halt nicht, wenn man dem Kreislauf ewig nur entnimmt.

    Das ist allerdings falsch. Es bildet sich imemr ein Gleichgewicht, nur halt ein anderes.

    >
    > Wer noch glaubt der Status Quo für den Menschen ließe sich wirklich
    > erhalten, der hat den Knall einfach nicht gehört...

    Es ging um den Ansatz. Das wir eine erheblich höhere Verschmutzung haben als vor 100 Jahren bestreitet sicher niemand.

  8. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: Kaiser Ming 04.04.20 - 12:04

    Scouty schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaiser Ming schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.
    >
    > Das wird aber nicht funktionieren wenn man die Zusammenhänge nicht
    > verstanden hat oder verstehen will denn die Erde ist sehr wohl ein
    > Lebewesen und zwar ein sehr fragiles noch dazu.
    > Ich bin selbst Elektrotechniker und Hobby ITler aber so sehr wie ich meinen
    > Beruf(ung) liebe, so sehr liebe ich auch die Pflege meines Gartens der
    > inzwischen komplett auf die Nutzung durch Insekten und kleineren Tieren
    > umgestellt ist. Auch hier lässt sich Technik sinnvoll und zum Vorteil für
    > beide Welten nutzen.
    >
    > Sie sollten öfters vor die Tür gehen und nicht durchgehend im Keller vor
    > dem Monitor versauern.

    Beitrag nicht verstanden.

  9. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: divStar 04.04.20 - 12:05

    Verzicht ist doof... aber es würde ja schon dir Lage verbessern wenn die Umweltauswirkungen bei jeder Technologie besser und mehr berücksichtigt würden. Und alte Verfahren verboten und unter hohe materielle Strafen gestellt...

    Verzicht ist insofern blöd, als dass es einem Menschen nicht beizubringen ist, denn ein Mensch lebt ca. 100 Jahre und das wars.

  10. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: Kaiser Ming 04.04.20 - 12:08

    PeterTasse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaiser Ming schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und sollte auch nicht vermenschlicht werden
    > > das führt zu einer technologiefeindlichen Atmosphäre - ala alle an die
    > > Stricknadeln,
    > > sowie zu einer geisteskranken Politik - wie töten jeden Tag 100.000e
    > Tiere
    > > das juckt keinen, aber wenn 3 Steinmarder dabei sind dann spielt Geld
    > keine
    > > Rolle.
    > > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.
    >
    > Ich finde das ist ziemlich kurz gedacht. Klar, der Mensch tötet täglich
    > ohne jegliche Gewissenbisse x Tiere und mepfindet das als normal. "Sind ja
    > dafür gezüchtet" und so weiter - als ob es deswegen keine Lebewesen wären.
    > Aber immerhin empfinden das immer mehr Menschen als falsch und gehen
    > Verantwortungsvoll mit ihrem Konsum um. Nur schade, dass es gesetzlich in
    > keinster Weise irgendwie geregelt wird oder es den Menschen nicht eifnach
    > mit noch extremeren Maßnahmen klar gemacht wird, dass diese Vorgehensweise
    > absolut falsch und zerstörerisch ist - aber das ist nen weit ausuferndes
    > Thema...
    > Und was eine Technologiefreindliche Atmosphäre angeht. Ja und? Ich bin im
    > Ingenieurwesen tätig, habe IT als Hobby und bin auch sonst in vielen Dingen
    > absolut nicht Technologiefeindlich - ich mache das alles sehr gerne. Aber
    > diese Welt besteht aus einem extrem emfpindlichen Ökosystem das der Mensch
    > seit Jahren ausbeutet und zerstört. Beinahe Grenzenlos schienen die
    > Möglichkeiten seit den 70er Jahren. Nur so langsam rächt sich das Ganze.
    > Und das ist nicht unerwartet und wurde von vornherein immer wieder
    > angemahnt - interessiert hat es nur die "Baumknutscher".
    > Und im Endeffekt muss ich auch sagen. Mir ist eine nicht so stark
    > fortschreitende und technisierte, aber dafür lebenswerte Welt deutlich
    > lieber als das ich immer und überall alles mache was irgendwie technisch
    > möglich ist. Vögel die morgens in den Bäumen zwitschern, grüne Wiesen die
    > man draußen passiert und Wälder die Tiere beherbergen und auch für den
    > Menschen ein wunderschöner Ort zum verweilen sind. Naturwunder wie das
    > "ewige Eis" und Co die man sich einmal im Leben angesehen haben sollte. In
    > einer reinen modernen Welt in der die Natur nicht mehr zählt und wir jede
    > Fläche verdichten, optimieren, Autos den Vorrang vor natürlicheren
    > Fortbewegungsmitteln haben (mehr als heute eh schon), die Städte ohne
    > Grenzen ausufern und es keinen Platz mehr für das Natürliche gibt - das ist
    > keine Lebenswerte Welt. Es ist eher der absolute Horror und ich werde in
    > meinem Leben sicher nichts tun was das irgendwie begünstigt. Fortschritt ja
    > - aber nicht um jeden Preis.
    > Und ich denke das sollte jeder so sehen. Denn wenn wir so weitermachen wird
    > unsere Welt wie wir sie kennen zusammenbrechen und das Ökosystem noch
    > weiter zerstört werden. Was im Endeffekt auch unsere Nachrugsquellen sowie
    > lebenswichtigen Räume zerstören wird. Und wenn es schon nicht um unser
    > Gewissen ist, so sollten wir doch um unser Überleben etwas mehr auf unsere
    > natürlich Umgebung achten und uns zurück halten.
    > Abgesehen davon, dass der Mensch nicht als einziger das Recht hat zu leben.
    > Aber durch seine technische Überlegenheit in der lage dazu ist das Leben
    > vieler Lebewesen zu beeinflussen. Das ist eine Verantwortung und die
    > sollten wir nicht in den Dreck ziehen.
    > Abgesehen von meiner Meinung, dass ein Mensch der Tiere nicht achtet auch
    > keinerlei Achtung verdient...

    Ebenfalls Beitrag nicht verstanden. Leider versucht man heutzutage nichtmehr Sachen zu verstehen sondern nur noch in Schubladen zu stecken.
    Nein ich bin nicht von der CO² ist Bullshit Fraktion.
    Mir gings um die teilweise absurde Politik, die das Pferd von hinten aufzäumt.

  11. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: PeterTasse 04.04.20 - 12:13

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theFiend schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kaiser Ming schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.
    > >
    > > Der Planet ist sicher kein "Lebewesen" aber ganz klar ein Kreislauf. Und
    > > der funktioniert halt nicht, wenn man dem Kreislauf ewig nur entnimmt.
    >
    > Das ist allerdings falsch. Es bildet sich imemr ein Gleichgewicht, nur halt
    > ein anderes.
    Und wie soll das funktionieren? Es gibt Mechanismen in diesem System die unersetzlich sind. Und die unter dieser Haltung extrem leiden. Insekten wie die Bienen zum Beispiel. Und ohne die gibt es keine Bestäubung, und damit fällt ein Großteil der Pflanzenwelt bzw. unserer Nahrungsmittel weg. Und es kommen keine Neuen nach. Diesen Effekt kann man in den USA sowie in vielen Teilen Asiens übrigens schon live beobachten...
    Interessant ist auch der Beitrag zur Erwärmung der Atmopshäre und damit die höheren Temperaturen für uns sowie auch das Schmelzen von Eis. Beides schafft Lebensräume die Lebensfeindlich sind.
    Das wären mal einfache Beispiele die wohl jeder kennen sollte. Agrarwüsten und zurückgehende lokale Tier- und Pflanzenwelt sowie Auswirkungen sind auch etwas Schönes :)

    Klar kann man einfach ein "neues Gleichgewicht" schaffen. Nur werden wir Alle nicht darin leben können. Und daher ist das einfach ausgemachter Bullshit - sorry, dass man es so sagen muss.
    Da wir von dieser Welt leben (Ackerbau ist die Grundlage von Allem was wir haben und brauchen), werden wir sie auch erhalten müssen. Und da ist auch die Tierwelt gefragt. Wir können das nicht alleine.

    >
    > >
    > > Wer noch glaubt der Status Quo für den Menschen ließe sich wirklich
    > > erhalten, der hat den Knall einfach nicht gehört...
    >
    > Es ging um den Ansatz. Das wir eine erheblich höhere Verschmutzung haben
    > als vor 100 Jahren bestreitet sicher niemand.

  12. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: Kaiser Ming 04.04.20 - 12:15

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaiser Ming schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und sollte auch nicht vermenschlicht werden
    > > das führt zu einer technologiefeindlichen Atmosphäre - ala alle an die
    > > Stricknadeln,
    >
    > Ich bin für und gegen Technologie. ;) Wie so häufig kann sie für Gutes und
    > Schlechtes genutzt werden. Der verwöhnte faule Mensch allerdings nutzt sie
    > zum großen Teil zu seinem Vergnügen und scheißt dabei auf die Umwelt.
    >
    ...
    > > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.
    >
    > Nein, das ist die typische "Nach mir die Sintflut!"-Einstellung. Gerade der

    Nein ist es nicht, das ist nur deine Annahme meiner Meinung. Und dieser Meinung bin ich aber genau nicht.

    > dekadente Westen sollte mal Verzicht lernen und sich wieder auf wesentliche
    > Dinge konzentrieren.

    Ja aber genau das bestreite ich ja nicht.

    Komplexere Meinungsäußerungen können heutzutage scheinbar nicht mehr erfasst werden. Es muss immer in die Schublade passen - dafür oder dagegen.

  13. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: PeterTasse 04.04.20 - 12:15

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PeterTasse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > Kaiser Ming schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > und sollte auch nicht vermenschlicht werden
    > > > das führt zu einer technologiefeindlichen Atmosphäre - ala alle an die
    > > > Stricknadeln,
    > > > sowie zu einer geisteskranken Politik - wie töten jeden Tag 100.000e
    > > Tiere
    > > > das juckt keinen, aber wenn 3 Steinmarder dabei sind dann spielt Geld
    > > keine
    > > > Rolle.
    > > > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.
    > >
    > > Ich finde das ist ziemlich kurz gedacht. Klar, der Mensch tötet täglich
    > > ohne jegliche Gewissenbisse x Tiere und mepfindet das als normal. "Sind
    > ja
    > > dafür gezüchtet" und so weiter - als ob es deswegen keine Lebewesen
    > wären.
    > > Aber immerhin empfinden das immer mehr Menschen als falsch und gehen
    > > Verantwortungsvoll mit ihrem Konsum um. Nur schade, dass es gesetzlich
    > in
    > > keinster Weise irgendwie geregelt wird oder es den Menschen nicht
    > eifnach
    > > mit noch extremeren Maßnahmen klar gemacht wird, dass diese
    > Vorgehensweise
    > > absolut falsch und zerstörerisch ist - aber das ist nen weit ausuferndes
    > > Thema...
    > > Und was eine Technologiefreindliche Atmosphäre angeht. Ja und? Ich bin
    > im
    > > Ingenieurwesen tätig, habe IT als Hobby und bin auch sonst in vielen
    > Dingen
    > > absolut nicht Technologiefeindlich - ich mache das alles sehr gerne.
    > Aber
    > > diese Welt besteht aus einem extrem emfpindlichen Ökosystem das der
    > Mensch
    > > seit Jahren ausbeutet und zerstört. Beinahe Grenzenlos schienen die
    > > Möglichkeiten seit den 70er Jahren. Nur so langsam rächt sich das Ganze.
    > > Und das ist nicht unerwartet und wurde von vornherein immer wieder
    > > angemahnt - interessiert hat es nur die "Baumknutscher".
    > > Und im Endeffekt muss ich auch sagen. Mir ist eine nicht so stark
    > > fortschreitende und technisierte, aber dafür lebenswerte Welt deutlich
    > > lieber als das ich immer und überall alles mache was irgendwie technisch
    > > möglich ist. Vögel die morgens in den Bäumen zwitschern, grüne Wiesen
    > die
    > > man draußen passiert und Wälder die Tiere beherbergen und auch für den
    > > Menschen ein wunderschöner Ort zum verweilen sind. Naturwunder wie das
    > > "ewige Eis" und Co die man sich einmal im Leben angesehen haben sollte.
    > In
    > > einer reinen modernen Welt in der die Natur nicht mehr zählt und wir
    > jede
    > > Fläche verdichten, optimieren, Autos den Vorrang vor natürlicheren
    > > Fortbewegungsmitteln haben (mehr als heute eh schon), die Städte ohne
    > > Grenzen ausufern und es keinen Platz mehr für das Natürliche gibt - das
    > ist
    > > keine Lebenswerte Welt. Es ist eher der absolute Horror und ich werde in
    > > meinem Leben sicher nichts tun was das irgendwie begünstigt. Fortschritt
    > ja
    > > - aber nicht um jeden Preis.
    > > Und ich denke das sollte jeder so sehen. Denn wenn wir so weitermachen
    > wird
    > > unsere Welt wie wir sie kennen zusammenbrechen und das Ökosystem noch
    > > weiter zerstört werden. Was im Endeffekt auch unsere Nachrugsquellen
    > sowie
    > > lebenswichtigen Räume zerstören wird. Und wenn es schon nicht um unser
    > > Gewissen ist, so sollten wir doch um unser Überleben etwas mehr auf
    > unsere
    > > natürlich Umgebung achten und uns zurück halten.
    > > Abgesehen davon, dass der Mensch nicht als einziger das Recht hat zu
    > leben.
    > > Aber durch seine technische Überlegenheit in der lage dazu ist das Leben
    > > vieler Lebewesen zu beeinflussen. Das ist eine Verantwortung und die
    > > sollten wir nicht in den Dreck ziehen.
    > > Abgesehen von meiner Meinung, dass ein Mensch der Tiere nicht achtet
    > auch
    > > keinerlei Achtung verdient...
    >
    > Ebenfalls Beitrag nicht verstanden. Leider versucht man heutzutage
    > nichtmehr Sachen zu verstehen sondern nur noch in Schubladen zu stecken.
    > Nein ich bin nicht von der CO² ist Bullshit Fraktion.
    > Mir gings um die teilweise absurde Politik, die das Pferd von hinten
    > aufzäumt.

    Das die Politik viel Mist baut ist unumstritten. Sind ja auch nur wenig wirklich gebildete Leute dabei - kann man sich echt an den Kopf packen wen wir da bezahlen.
    Aber der Status Quo prioritär für den Menschen? Das ist wirklich absoluter Quatsch und da ist ne Menge nicht kapiert wenn man das wirklich so sieht...

  14. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: Niaxa 04.04.20 - 14:27

    Der Planet ist ein Steinbrocken, der schon viel Leben hervorgebracht und auch vernichtet hat. Und das wird er auch noch tun, wenn die Menschen weg sind. Der jetzige Zustand des Lebens auf der Erde, ist kein Soll und kein Muss, es ist ein KANN!

  15. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: MarioWario 04.04.20 - 15:27

    Der Planet ist sogar zu fast 100% radioaktiv - daher wäre es 'umweltfreundlich' mit Neutronenbomben die oberflächlichen Mitesser zu entfernen - rein für die Homogenität es Systems (mal rein menschlich gedacht).

  16. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: PeterTasse 04.04.20 - 16:33

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Planet ist ein Steinbrocken, der schon viel Leben hervorgebracht und
    > auch vernichtet hat. Und das wird er auch noch tun, wenn die Menschen weg
    > sind. Der jetzige Zustand des Lebens auf der Erde, ist kein Soll und kein
    > Muss, es ist ein KANN!

    Richtig. Nur möchtest Du, dass die Menschen aussterben? Für den Planeten sicher ne super Sache. Sehr sicher sogar - besser geht es gar nicht.
    Aber ich als Mensch bin da doch ein wenig Egoistisch und möchte das eigentlich nicht. Da wäre es mir lieber, dass die Menschen lernen mit den gegebenen Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen. Ist doch für alle die angenehmere Varainte ;)

  17. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: Reinheitsgebot 04.04.20 - 19:55

    Wir sollten damit anfangen, andere Menschen nicht für unseren Luxus zu missbrauchen. Ich zahle mich dabei mit. Leider wird darüber viel zu wenig nachgedacht, das viele Menschen dafür leiden müssen, damit wir Smartphone, Autos, allgemein Elektronik, Kleidung und viele andere Sachen unverantwortlich nutzen. Der Konsum vieler Artikel nicht als einmalige Produkte zu nutzen. Ich Handhabe das schon seid einigen Jahren. Kleidung tragen ich bis sie so Lochrig sind, dass man sie nicht mehr pflicken kann und dann werden sie doch als Handtücher oder andere Lappen wieder verwendet.

  18. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: Neuro-Chef 04.04.20 - 20:09

    PeterTasse schrieb:
    > Aber der Status Quo prioritär für den Menschen? Das ist wirklich absoluter
    > Quatsch und da ist ne Menge nicht kapiert wenn man das wirklich so sieht...
    Na wieso, es wird doch immer damit argumentiert, welche Teile der Menschheit nun unter Klimawandelssymptom x oder Umweltschaden y zu leiden hätten. Und selbst bei bedrohten und aussterbenden Arten wird zunächst deren Bedeutung für das jeweilige Ökosystem inkls Landwirtschaft (Bienen) betont oder weshalb sie ein relevanter indikator für dessen Zustand sind (Korallen).
    Und im an sich wasserreichen Deutschland wird schon genörgelt, wenn die Bereitstellung des angesichts seiner Bedeutung für uns noch immer spottbilligen Leitungswassers künftig teurer wird.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

    Verifizierter Top 500 Poster!

  19. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: Neuro-Chef 04.04.20 - 20:16

    Scouty schrieb:
    > Das wird aber nicht funktionieren wenn man die Zusammenhänge nicht
    > verstanden hat oder verstehen will denn die Erde ist sehr wohl ein
    > Lebewesen und zwar ein sehr fragiles noch dazu.
    Ein Planet ist ein Planet ist ein Planet - aber nur zwischen Himmelskörpern!

    Präziser: Die Erde ist Träger vieler wechselwirkender Ökosysteme. Ökosysteme bestehen aus Lebewesen und der von ihnen bewohnten Umgebung, sind aber keine.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

    Verifizierter Top 500 Poster!

  20. Re: Planet ist kein Lebewesen

    Autor: Kakiss 04.04.20 - 22:01

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und sollte auch nicht vermenschlicht werden
    > das führt zu einer technologiefeindlichen Atmosphäre - ala alle an die
    > Stricknadeln,
    > sowie zu einer geisteskranken Politik - wie töten jeden Tag 100.000e Tiere
    > das juckt keinen, aber wenn 3 Steinmarder dabei sind dann spielt Geld keine
    > Rolle.
    > Wenn wir den Status Quo erhalten wollen, dann für den Menschen.

    Der zugegebener Maßen brutale Unterschied ist aber, die tausenden Tiere die wir töten, haben wir selbst für diesen Zweck herangezüchtet.
    Das andere was wir da zerstören, ist ein selbsterhaltendes und selbstregulierendes System, von welchem wir auch noch abhängig sind.

    Die drei Steinmarder sind dann nur ein Indikator, ähnlich wie die Grubenvögel in den Minen damals.
    Sterben die Steinmarder ist es es das Zeichen dafür, dass das System zusammenbricht und wir mit ihm Begraben werden.

    Der Status Quo für den Menschen kann nur erhalten bleiben, wenn das Ökosystem in welchem wir leben erhalten bleibt.

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5G: Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen
5G
Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen

Die USA verbieten ausländischen Chipherstellern, für Huawei zu arbeiten und prompt fordern die US-Lobbyisten wieder einen Ausschluss in Europa.
Eine Analyse von Achim Sawall

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Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
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  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

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