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500'000 downloads und nur 2 bezahlten

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  1. 90%

    Autor: ä 09.04.09 - 14:28

    sind Arschlöcher, 10% sind's nicht. Von den 90% zahlen nur wenige, egal wie viel Geld die haben, von den 10% alle, egal, wieviel Geld die haben.

    Wenn ein vernünftiger Mensch reich ist, bezahlt er immer, wenn nicht, dann meistens auch, weil er weiß, wohin das Geld geht bzw. was damit passiert.

    Die Arschlöcher sind alle reich, betreiben korrupte Geschäfte und geben nichts aus.

    90% von denen, die das heruntergeladen haben, sind Arschlöcher, die zu geizig sind. Sie klauen anstatt zu bezahlen und schädigen sich selbst.

    Du hättest diese Arschlöcher hinters Licht führen sollen, damit die auch bezahlen. Arschlöcher sind dumm, die muss man verarschen!!! Die sind aber auch schlau, die wollen was, und geben nichts. Arschlöcher eben.

    just my 2 cents

  2. 90% der antworten hier...

    Autor: da_geb_ich_dir_recht 09.04.09 - 14:33

    ...sind von eben diesen a-löchern ;-)

  3. Re: Unterschied Buch - Film - Musik - Programm

    Autor: Jodosei 09.04.09 - 14:36

    Zumindest was Filme, wenn man es denn in den Bereich schmeißen kann, hab ich andere Erfahrungen gemacht:

    Ich habe mir vor einiger Zeit, aus generellem Interesse am Thema, die Aufführung des Stücks "Phantom" von der Gruppe "Takarazuka" "beschafft". Natürlich angesehen, auf Medium verewigt, untertitelt (soweit es mir möglich war). Nun, wer die Gruppe kennt, kann sich den Rest schon denken. Ich hab mir natürlich die DVD auch noch gekauft, *obwohl* ich es schon mehrfach gesehen hatte. Unverständlicher wird's vielleicht noch, wenn man den Preis der DVD sieht:

    http://www.soundofmusic-shop.de/DVD_Phantom_-_Original_Takarazuka_Japan_Cast_2004_RC_0.html

    Nun, warum hab ich das getan?

    * Mir hat's super gefallen
    * Die Leute haben, aus meiner Sicht, das Geld verdient
    * Ich möchte in Zukunft mehr davon sehen
    * Allgemeiner Japan-Bonus ^^

    Also ein "Warum kaufen, wenn ich's auch kostenlos bekommen kann" ist keinesfalls zu pauschalisieren.

  4. Re: 90%

    Autor: masda 09.04.09 - 14:56

    Nach den Zahlen gegangen haben nichtmal die 10% Gutmenschen bezahlt ;P

  5. Re: 90%

    Autor: Siga 09.04.09 - 15:54

    Wer runterlädt und löscht ist kein Arschloch. Wer es mehr als ein paar mal anhört, sollte bezahlen.

    Im Prinzip müsste man zählen und anonym veröffentlichen und davon eine kulturflatrate verteilen.

    acroreader könnte zählen, welche seiten genutzt/gedruckt werden. mp3-player könnten zählen, welche songs gespielt werden usw.
    man muss verhindern, das falsch gezählt oder manipuliert wird.
    wer nur bücher durchsucht für seine diplomarbeit muss im prinzip auch kein komplettes buch bezahen sondern nur die paar Seiten die er als beleg "behält"/benutzt.

    Der Trick besteht darin, die Verlage herauszunehmen, Papier, Drucker, Buchhandlungen. Schon würde das Buch nur noch das kosten, was es auf dem Flohmarkt kostet: 50cent/1 Euro (ich empfehle tauschticket, notfalls nach einer woche auch bei hitflip reintun).
    Der Autor bekommt oft eh nichts mehr pro Buch wenn er einmalig abgefunden wird (was ich verbieten würde).
    Wenn man also nur ein paar Moneten reinholen muss, sieht die Kalkulation "1000 Euro einnehmen mit Verlag/ohne Verlag" ganz anders aus.

    Schlagersänger leben quasi überwiegend von den Auftritten. DIe CDs bringen vermutlich etwas, aber vielleicht sind das eher Werbemaßnahmen um gebucht zu werden.

    Die Strukturen sind wenig bekannt. Dazu muss man dann sz/spiegel/nzz-Dokus gucken oder einfach laufen lassen weil sonst nix vernünftiges läuft.

    Bei Büchern kann man z.B. ganz andere Konzepte fahren:
    GnuTax: Jeder der per Elster seine Erklärung abgibt, bezahlt das Ministerium 5 Euro als EinsparVergütung pro ElsterErklärung an die jeweilige ProggerFirma (AldiTax, WisoSteuerSparBuch/Buhl, Elster,...).

    jetzt dieselbe Idee für LernSachBücher:
    PrüfungsGeldVerteilung: Wer eine Prüfung macht, bezahlt (Fahrschule, Gesellenprüfung,...) ein paar Euros und gibt an, welche Bücher und Kapitel er genutzt hat. DIe Kohle wird dementsprechend verteilt. Natürlich auch eine Statistik damit man sieht, wer wo/welches Buch welche FragenThemen am besten hilft.
    Da schwimmt man schnell in Geld, wenn man was effizientes produziert.

    Wenn ich Ebook-Firma wäre, würde ich schauen ob ich content aufarbeite und ein paar Mücken pro download oder pro monat nehme und dann an die autoren verteile. Das geschäft macht man hier mit den ebookreadern. Nicht wie bei Druckern mit den TintenPatronen/Tonern sondern umgekehrt: Die Books sind ein NullsummenSpiel aber die ReaderHardware macht den Profit. Ist aber ein neues Konzept, weil es sonst (iphone, handies, tintenstrahl-drucker, photo-drucker, netBooks+UMTSVertrag, BlutZuckerMeßgeräte,...) anders läuft: Leute in Laufzeitverträge locken oder teures NachkaufMaterial erzwingen.

  6. Re: 500'000 downloads und nur 2 bezahlten

    Autor: Captain 09.04.09 - 16:16

    mhhh schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Paypal, macht ja auch niemand freiwillig mit :P


    seh ich auch so, auch wenn etwas verlockend ist, wenn paypal dran steht überlege ich mir den Erwerb mindestens dreimal...

  7. ...bis die E-Book-Reader ausgereifter und kostengünstiger werden ...

    Autor: Sagnix 09.04.09 - 17:02

    realität schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > tja, klingt ja alles gut und schön. aber die
    > realität sieht doch ganz anders aus.
    >

    Anscheinend nicht, wie im Artikel beschrieben.


    > ich hab hier ein beispiel einer band die ihre
    > musik im internet zum download anbietet. in einem
    > radio-interview sagten sie, dass nur 2 von 500'000
    > downloads bezahlt hätten.

    -> kein gutes Beispiel

    > dann ein anderes beispiel: ich hab mal software
    > entwickelt und zum download bereitgestellt mit der
    > bitte 1 euro über paypal zu zahlen. von 6000
    > downloadern die zum teil im forum harsch weitere
    > funktionen forderten haben grad mal 2 was bezahlt!
    > sorry, aber da scheint mir doch eher die "ich nehm
    > alles was ich kriegen kann und das gratis"
    > methalität vorhanden zu sein. ich hab dann das
    > projekt eingestellt.
    >
    > cheers

    -> auch kein gutes Beispiel

    Wie schon kommentiert wurde, sollte man schon zwischen bestimmten Sachen unterscheiden.
    Software, Musik und Film sind eben keine Bücher.

    Derzeitiger Nachteil eben, das wohl eher sehr selten Jemand einen Bestseller am PC-Monitor liest (wo sichs doch viel schöner z.B. draussen im Garten lesen lassen würde).

    Allerdings werde ich es interessant finden, ob solche Autoren, die im Moment kostenlos ihre Sachen online stellen, immer noch ihre Sachen kostenlos online stellen, wenn die E-Book-Reader ausgereifter und kostengünstiger werden, sodass man sie sich leisten kann.
    Denn dann könnte man ja sich die PDFs ja da draufladen. Dann bräuchte man nicht mehr notgezwungen ein gedrucktes "Papierbuch". ;-)


    greetings...Sagnix


  8. Da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht...

    Autor: Jorek 09.04.09 - 18:42

    möchte hier keine Schleichwerbung einbringen, aber nur mal eine Anmerkung:
    Nur weil man seine Software/Bücher/Musik kostenlos anbietet, ist das noch lange kein Garant für hohe Verkäufe, das wichtigste bleibt nach wie vor die Qualität.

  9. ich hab schon einige bierchen bekommen!

    Autor: beerware 09.04.09 - 19:13

    ich mag die Beerware! :-)

  10. ich hab schon einige bierchen bekommen!

    Autor: beerware 09.04.09 - 19:14

    ich mag die Beerware! :-)

  11. ich hab schon einige bierchen bekommen!

    Autor: beerware 09.04.09 - 19:14

    ich mag die Beerware lizenz! :-)

  12. Re: Eine Rechtschreib- und Interpunktionshilfe...

    Autor: blubblah 09.04.09 - 19:33

    magic choco schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Die Motivation für den Kauf besteht dann
    > hauptsächlich in dem Wunsch den Künstler zu
    > unterstützen. Diesen Wunsch verspüren allerdings
    > immer weniger Menschen.

    Nun, ich würde gern einige Musiker aus Russland und anderen osteuropäischen Ländern KAUFEN die ich über das Internet entdeckt habe. Nun ist mein Problem jedoch, das ich sie nicht anders als über einen Download beziehen konnte. Auf meine Email hat man mir nicht geantwortet. :( Bei vielen anderen habe ich erst gar keinen Kontakt gefunden.

    Wie schon jemand erwähnte wird sich eben Qualität auch weiterhin verkaufen und versilbern lassen. Ich finde die Bands klasse, also kauf ich die Musik auch, weil ich mehr von den Bands hören möchte.

  13. Re: 90%

    Autor: darkeeeternal 09.04.09 - 20:15

    ä schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 90% sind Arschlöcher,

    ...snip...

    >
    > Die Arschlöcher sind alle reich, betreiben
    > korrupte Geschäfte und geben nichts aus.

    Wie leicht man die Armut dieser Welt bekämpfen kann.
    Erstaunlich!

    vote 4 Nobelpreis!

  14. Re: 500'000 downloads nur 2en gefiel es

    Autor: taugt nix 09.04.09 - 21:59

    wenn nur 2 zahlten war die musik als auch die software schrott

  15. Re: 500'000 downloads und nur 2 bezahlten

    Autor: Urheberrecht = Genozid 10.04.09 - 00:35

    Captain schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > seh ich auch so, auch wenn etwas verlockend ist,
    > wenn paypal dran steht überlege ich mir den
    > Erwerb mindestens dreimal...

    Muss ich mir nicht mehr ueberlegen. Irgendwann hat Paypal meine Kreditkarte nicht mehr akzeptiert. Ich sollte ein Paypal Konto eroeffnen. Tja, seitdem bekommt keiner von mir mehr Geld, der nur auf Paypal setzt.

  16. Re: 500'000 downloads und nur 2 bezahlten

    Autor: Black00FF 10.04.09 - 02:23

    kA was du da angeboten hast, aber da kann ich nicht ganz zustimmen.
    Habe auch schon diverse Tools als Freeware veröffentlicht. Und auch ganz ohne "Aufforderung" gab einige die über einen PayPal Link diverse Beträge gespendet haben. Meist 5 oder 10€. In etwa 4 Prozent der Downloads sind mit einer Spende honoriert worden. Wobei hier beachtet werden sollte, das ettliche der Downloads doppelt und dreifach von der selben Person sind, duch Versionsupdates etc.

    Kommt halt auch stark darauf an welche "Kundschaft" man hat und was man anbietet. Keine Ahnung was du Angeboten hast, aber sonderlich überzeugend war's wohl net ;)

    Nichts desto trotz ist es ein Himmelweiter Unterschied ob man ein Buch anbietet oder Musik. Der versuch dieser Band ( war glaub Radiohead ?! ) war in meinen Augen ein geschickter Marketingzug des Labels. Der Ausgang war klar. Und somit konnte man schwarz auf weiss nachweisen, dass das Internet pöse und das Marktmodell nicht zu gebrauchen ist.

    Ist in etwa so wie das 3 Liter Auto. Man hat es zwar, macht aber keine Werbung und stellt die Produktion gleich wieder ein. Damit kann man dann sagen "die Kundschaft wollte das Produkt nicht. Also konzentrieren wir uns wieder auf das, was wir schon die ganze Zeit verkaufen".


    Nicht jedes Geschäftsmodell ist uneingeschränkt für jeden Markt zu gebrauchen. Aber modifiziert bei den meisten. Man muss dazu allerdings erstmal vom "Maximaler Gewinn" Gedanken wegkommen. Und alle BWLer in den Wind schiessen!

    Guds nächtle

  17. Re: 500'000 downloads und nur 2 bezahlten

    Autor: Gimbar 13.10.09 - 23:53

    Meines Wissens haben Radiohead bei ihrem kostenlos angebotenen Album recht gut Gewinn gemacht und anschließend die Cd (die nur auf Wunsch der Fans überhaupt erst produziert wurde) auch gut verkauft. Aber es ist anzumerken, dass Radiohead kein Label mehr hat. Ihr letztes Album haben sie in Eigenregie veröffentlicht.
    Und einige Songs der im Moment veröffentlichten Songs werden kostenlos (Tauschbörse) VON der band angeboten.
    Als Mitglieg bzw schon Kunde konnte man sich auch die letzte Singel kostenlos herunterladen.
    Ich weiß nicht ob Sie beim nächsten Album wieder so radikal sind, aber ich denke dass sie auf dem Kurs bleiben.
    Gruß Gimbar

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