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Ritterschlag für Openstreetmaps

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  1. Ritterschlag für Openstreetmaps

    Autor: Mo3bius 25.04.11 - 15:52

    Wer bis jetzt nicht an das Projekt geglaubt hat sollte spätestens jetzt davon überzeugt sein. Es ist schon der Wahnsinn was aus einem Community-Projekt alles werden kann.

    Go Openstreetmaps go! :)

  2. Re: Ritterschlag für Openstreetmaps

    Autor: samy 25.04.11 - 17:17

    Ja und ein weiterer Beleg, für die Leistungsfähigkeit von OpenSource...

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  3. Re: Ritterschlag für Openstreetmaps

    Autor: TheUltimateStar 25.04.11 - 23:21

    Mo3bius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer bis jetzt nicht an das Projekt geglaubt hat sollte spätestens jetzt
    > davon überzeugt sein. Es ist schon der Wahnsinn was aus einem
    > Community-Projekt alles werden kann.

    Wie meistens ist es halt nur eine Frage dessen was man wirklich braucht. Ich möchte auf keinen Fall die geleistete Arbeit bei der Haiti Krise in Abrede stellen, aber den Leuten dort hat keine überwältigende Qualität geholfen, sondern dass einfach "nur" das was brauchbares in kurzer Zeit zusammen gestellt wurde. Wenn die Freiwilligen Mitarbeiter diese Krankenhäuser irgendwie auf 100m genau ausfindig gemacht haben, dann war dies in jener Situation absolut ausreichend und hilfreich.

    Was sagt dieses Extremszenario nun aber über die allgemeine Verwendbarkeit von OSM aus? Keine Ahnung ob dies überhaupt ihr Anspruch ist(meiner Meinung nach kann man von solch einem freiwilligen Hobbyprojekt schlicht nichts verlangen oder erwarten, dies wäre vermessen), aber mir fallen da schnell einige Verbesserungspunkte ein:
    - Die Mapping-Qualität ist sicher nicht überall die Beste, hängt naturgemäß vom jeweiligen Freiwilligen ab.
    - Die Ordnung der Daten ist auch nicht die Schönste. Versuch doch mal aus den OSM Daten eine Routinglösung zu basteln. Sicher geht dies, machen ja auch einige, aber der Verarbeitungsaufwand um da etwas vernünftiges rauszuholen ist einfach enorm.
    - Apropos Routing, den gegenwärtigen Trend zu spurgenauen Lösungen bekommt man mit dem aktuellen Modell wohl auch nicht so ohne weiteres abgebildet.
    - Für eine Straßenkarte ggf. nicht unbedingt notwendig, aber wieso werden von den Knotenpunkten eigentlich keine Höhendaten erfasst? Die Genauigkeit ist natürlich immer eine Frage, aber eigentlich spuckt die doch auch jeder GPS-Empfänger mit aus.

    Wie gesagt, für solch eine Hobby-Spielerei steckt in OSM schon eine Menge drin, man sollte bei der Lobhuddelei aber doch auf dem Teppich bleiben.

  4. Re: Ritterschlag für Openstreetmaps

    Autor: samy 25.04.11 - 23:28

    TheUltimateStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mo3bius schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer bis jetzt nicht an das Projekt geglaubt hat sollte spätestens jetzt
    > > davon überzeugt sein. Es ist schon der Wahnsinn was aus einem
    > > Community-Projekt alles werden kann.
    >
    > Wie meistens ist es halt nur eine Frage dessen was man wirklich braucht.
    > Ich möchte auf keinen Fall die geleistete Arbeit bei der Haiti Krise in
    > Abrede stellen, aber den Leuten dort hat keine überwältigende Qualität
    > geholfen, sondern dass einfach "nur" das was brauchbares in kurzer Zeit
    > zusammen gestellt wurde. Wenn die Freiwilligen Mitarbeiter diese
    > Krankenhäuser irgendwie auf 100m genau ausfindig gemacht haben, dann war
    > dies in jener Situation absolut ausreichend und hilfreich.

    Das zeigt dass OSM gerade auch für Extremsituationen sehr gut ist...
    > Was sagt dieses Extremszenario nun aber über die allgemeine Verwendbarkeit
    > von OSM aus? Keine Ahnung ob dies überhaupt ihr Anspruch ist(meiner Meinung
    > nach kann man von solch einem freiwilligen Hobbyprojekt schlicht nichts
    > verlangen oder erwarten, dies wäre vermessen), aber mir fallen da schnell
    > einige Verbesserungspunkte ein:

    Dann arbeite mit und meckere nicht rum. Mach was besseres, wenn du kannst...

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    Für offene Standards
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  5. Re: Ritterschlag für Openstreetmaps

    Autor: TheUltimateStar 26.04.11 - 06:15

    samy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann arbeite mit und meckere nicht rum. Mach was besseres, wenn du
    > kannst...

    Ja, das ist eigentlich die typische Reaktion auf die man da warten konnte, ist im Umfeld von "Open"-Comunity Projekten scheinbar recht verbreitet. Ist dass irgendwie eine Mitmachbedingung seine Diskussionsfähigkeit abzugeben? "Hörte ich da etwa einen Verbesserungsvorschlag, einen Ansatz von Kritik? Dann geh doch weg! Bis du nichts vergleichbares bzw. gar besseres abgeliefert hast darfst du mal gepflegt die Klappe halten!" Ist natürlich einfach so, spart man sich so doch jegliche wirkliche selbstkritische Diskussion, nicht das man sich zum Schluss auch noch mit Argumenten auseinander setzen muss und sich zum Schluss auch noch was ändert...

  6. Re: Ritterschlag für Openstreetmaps

    Autor: Tordanik 26.04.11 - 14:22

    TheUltimateStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Die Mapping-Qualität ist sicher nicht überall die Beste, hängt naturgemäß
    > vom jeweiligen Freiwilligen ab.

    Die regionalen Qualitätsunterschiede sind in der Tat größer als bei anderen Datensätzen. Die durchschnittliche Qualität übertrifft m.E. aber zumindest in Zentraleuropa und bestimmten anderen Gebieten (Haiti ...) längst viele Konkurrenzangebote - vor allem natürlich, wenn man mit denjenigen Alternativen vergleicht, die man ebenfalls kostenlos im Internet und auf Mobilgeräten findet, also Google Maps & co.

    > - Apropos Routing, den gegenwärtigen Trend zu spurgenauen Lösungen bekommt
    > man mit dem aktuellen Modell wohl auch nicht so ohne weiteres abgebildet.

    Das ist richtig, ich halte die Bewältigung dieser Hürde allerdings nur für eine Frage der Zeit. Vereinzelt wird schon mit der Erfassung von Gehsteigen, abgesenkten Bordsteinen und dergleichen begonnen, da wird den nächsten Jahren doch auch etwas Zeit für die Eintragung von Fahrspuren übrig sein.

    Es ist freilich noch eine ungelöste Herausforderung, das Datenmodell dabei laientauglich und gleichzeitig auswertbar zu halten, so dass noch einige Zeit fürs Experimentieren nötig sein wird. Ich sehe hier aber kein unlösbares Problem.

    > - Für eine Straßenkarte ggf. nicht unbedingt notwendig, aber wieso werden
    > von den Knotenpunkten eigentlich keine Höhendaten erfasst? Die Genauigkeit
    > ist natürlich immer eine Frage, aber eigentlich spuckt die doch auch jeder
    > GPS-Empfänger mit aus.

    Selbst bei zweidimensionaler Erfassung sind GPS-Daten nicht so genau, dass man sie direkt übernehmen könnte. Die Daten werden für OpenStreetMap schließlich von Hand eingetragen - teils auf Basis von GPS-Spuren, aber eben noch mit anderen wichtigen "Zutaten": Luftbilder, Erinnerung an die erkundeten Gebiete, allgemeine Ortskenntnis, gesunder Menschenverstand.

    Da die Höheninformationen von GPS erfahrungsgemäß eher noch schlechter sind als die Verortung in den anderen beiden Dimensionen, reicht auch hier die schlichte Übernahme der GPS-Werte nicht aus. Es muss eine einfache Möglichkeit zur manuellen Bearbeitung geben. Und für das dreidimensionale Mapping existiert eben noch kein geeignetes Editorkonzept.

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