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Der Bedarf fehlt

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Der Bedarf fehlt

    Autor: Anonymer Nutzer 25.11.14 - 12:27

    Der Spielemarkt ist heute ein anderer - eben auch wengen Crowd-Funding.

    Eine gigantisch große Gruppe hatte das kalte Kotzen was AAA Titel betrifft, es gab keinen ernsthaften Space Titel, kein Amiga like Jump&Run oder mal ein anderes Strategiespiel usw. alles war auf ein Mainstream Kamm gebürstet.

    Ich bin eigentlich mehr erstaunt dass so viele wirklich was anstädniges geliefert haben entäuschung ist Kickstarter sicher nicht, nur druck ist jetzt keiner mehr auf der Leitung - die die damit gerechnet haben das dass jetzt so 40 Jahre weiter geht sind jetzt natürlich nicht mehr soo gut drann.

  2. Re: Der Bedarf fehlt

    Autor: Avarion 25.11.14 - 12:44

    Der Bedarf hat nicht abgenommen. Die Leute spielen immer noch gerne. Und zumindest bei den Sachen die mich interessieren ist bislang noch nichts wirklich gutes rausgekommen. Einige Sachen sind in Entwicklung und wir werden sehen wohin es geht.

    Problem ist unter anderem die Werbung für die Projekte. Ich bekomme kaum was mit was sich zu backen lohnt. Plus ich habe einige Projekte noch in der Pipeline und warte erst mal auf das Ergebnis.

  3. Re: Der Bedarf fehlt

    Autor: Anonymer Nutzer 25.11.14 - 13:01

    Das ist ein Bedürfnis.
    Bedarf wirds erst wenn die Kohle dafür schon am Tisch liegt.
    http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/bedarf-beduerfnis/bedarf-beduerfnis.htm

  4. Re: Der Bedarf fehlt

    Autor: Avarion 25.11.14 - 13:03

    Der Unterschied ist Irrelevant solange genug Geld da ist das Bedürfnis zu stillen.

  5. Re: Der Bedarf fehlt

    Autor: Trockenobst 25.11.14 - 13:12

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problem ist unter anderem die Werbung für die Projekte. Ich bekomme kaum
    > was mit was sich zu backen lohnt. Plus ich habe einige Projekte noch in der
    > Pipeline und warte erst mal auf das Ergebnis.

    Ich glaube einfach, dass bei der Masse an "PrePaid"-Alpha Mist von Einzelkämpfern auf Steam momentan die Aufmerksamkeitsspanne der Masse zu Kurz ist um die guten Perlen zu finden. Wenn ich nur drei, vier Gameblogs der "New Releases" in den RSS-Reader werfe ruscht nach einem Tag der Reader raus. Das Output an Mittelmaß absurd.

    Außerdem sind die Zeiten vorbei, wo man mit irgendeinem trivialen Mist noch Geld eingesammelt hat. Man braucht Buchhaltung, man braucht Ahnung von Delivery, Support, all das ist für kleine 2 Mann-Teams mit weniger Erfahrung nicht mehr zu stemmen. Kickstarter passt da auch professioneller auf, wenn Leute Quatsch erzählen.

    Ich bin mir sicher, dass wir im Game markt (nicht nur dort) eine Immense Bereinigung brauchen (mind. 30% müssen raus). Würden sich eine Menge Zweiterteams zusammentun würden und gemeinsam auf ein realistisches Ziel hinarbeiten, könnte daraus ein stabiler Markt mit stabilen Preisen werden.

    Man sieht jetzt schon am US-Ebook Markt, dass in ein paar Jahren die Verlage, die Inhalte in den Markt pushen können, die Gewinner sein werden. Die anderen werden bei 1000 neuen eBook pro **Tag** einfach untergehen. Der Kapitalismus frisst hier seine eigenen Kinder.

  6. Re: Der Bedarf fehlt

    Autor: Anonymer Nutzer 25.11.14 - 13:25

    Mit Geldscheinen zu wacheln war schon immer eine gute Methode um viele Menschen anzulocken ;-)

    Ich glaube nicht das es einfach wird für die Majors in den Markt ein zu dringen.

    Der Kampf um die Aufmerksamkeit ist hart und wird härter. Ich nehme auch mal an das die "Investoren" anfangen auch mehr für ihr Investment zu verlangen - also nicht als Kunde sondern auf Augenhöhe und in Etapen arbeiten z.B. es werden nur mal die Texturen finanziert dann die Engiene, Animationen usw. entweder unter einer freien Lizenz oder speziell nur für die Backer - also Machtverschiebung richtung Backer und Kampagnen die mehr einer Ausschreibung gleichen.

    Zumindest kann ich mir eine Entwicklung in diese Richtung vorstellen.

  7. Re: Der Bedarf fehlt

    Autor: .02 Cents 25.11.14 - 13:44

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Kapitalismus frisst hier seine eigenen Kinder.

    Ohne näher auf den Inhalt einzugehen (bzw ohne das zu können ...): Da sind doch etliche Hürden in der Argumentationskette bis zu diesem Fazit, die für den Aussenstehenden mit einfachem Gemüt (wie mich zum Beispiel) unüberwindbar sind ...

  8. Re: Der Bedarf fehlt

    Autor: Trockenobst 25.11.14 - 15:34

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Kapitalismus frisst hier seine eigenen Kinder.
    >
    > Ohne näher auf den Inhalt einzugehen (bzw ohne das zu können ...): Da sind
    > doch etliche Hürden in der Argumentationskette bis zu diesem Fazit, die für
    > den Aussenstehenden mit einfachem Gemüt (wie mich zum Beispiel)
    > unüberwindbar sind ...

    Hintergrund:

    Vorher gab es "Türwächter" bei Spielen: Das war der Laden und seine Regale. Eine kleine Gruppe von Distributoren hat den Markt kontrolliert und somit die Preise hoch gehalten, in dem sie die Anzahl der verfügbaren Produkte klein gehalten haben.

    "Digitale Märkte" haben den Türsteher entfernt. Somit gibt es nur drei Möglichkeiten für den Markt: er wächst (d.h. die Kunden geben einfach mehr Geld aus), er bleibt Gleich (d.h. es gibt keine neuen Kunden) oder wird kleiner.

    Fakt ist: der Markt wird größer. Mit größerem Markt wird die Anzahl der Interessierten Anbieter größer. Nun ist aber die statistische Verteilung wer wie viel bei welchem Risiko verdient (gar nichts, akzeptabel, gut, sehr gut, Gelddruckmaschine) immer ungleicher nach oben hin verteilt. Auch dort gilt inzwischen 80:20 zu 20:80. D.h. 20% machen 80% der Summe und 80% teilen sich die 20% des Kuchens.

    Da es "zu viele" Leute gibt die mit Spielen Geld verdienen wollen, haben sie bei wachsenden Markt, weniger Qualität (da zu wenig Leute) weniger Chance auf Umsatz. Also versuchen die meisten es mit Dumping und Selbstausbeutung.

    Genau das sehen wir im Mobilen Markt jetzt: sehr viele Müllprojekte, kein Geld; das selbe sehen wir bei Steam: 1000ende neue Games im Pre-Alpha von Mikroteams die irgendwie Versuchen durch "intelligente Bettelei" auf einen Schnitt zu kommen.

    Noch schlimmer ist es im ebook Markt. Neueinsteiger, ohne Namen, häufig ohne Korrekturlesung oder gar Rechtschreibprüfung, werfen ihre Bücher umsonst in den Haufen. Kein Mensch kann das alles lesen. Und es funktioniert nicht.

    Im Kapitalismus ist es einfach: es funktioniert, es funktioniert so lala, und es funktioniert nicht und man hört auf. Deswegen gibt es keine Potstkutschen und (fast) keine Videotheken mehr.

    Im Kreativsektor ist das mit dem Aufhören sehr schwierig, gerade wenn man nichts anderes machen will - oder gar kann. Somit versucht man es mit immer mehr Dumping, immer mehr Cloning, immer mehr hässlichen Themen - denn aufgeben geht für viele nicht. Sie sind im Kapitalismus und "Überleben" gefangen.

    Der Trick der großen Konzerne diese Mechanismen zu umgehen. Apple kauft für 10 Jahre die RAM-Kapazitäten, es gibt Absprachen bei Bildschirmen, Heizungen und Autos. Im Bodensatz des Kapitalismus gibt es das nicht. Da gibt es nur: Survival of the fittest.

  9. Re: Der Bedarf fehlt

    Autor: Gamma Ray Burst 25.11.14 - 15:39

    attitudinized schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Spielemarkt ist heute ein anderer - eben auch wengen Crowd-Funding.
    >
    > Eine gigantisch große Gruppe hatte das kalte Kotzen was AAA Titel betrifft,
    > es gab keinen ernsthaften Space Titel, kein Amiga like Jump&Run oder mal
    > ein anderes Strategiespiel usw. alles war auf ein Mainstream Kamm
    > gebürstet.
    >
    > Ich bin eigentlich mehr erstaunt dass so viele wirklich was anstädniges
    > geliefert haben entäuschung ist Kickstarter sicher nicht, nur druck ist
    > jetzt keiner mehr auf der Leitung - die die damit gerechnet haben das dass
    > jetzt so 40 Jahre weiter geht sind jetzt natürlich nicht mehr soo gut
    > drann.

    Ich halts das fuer ein ganz normalen Reifungsprozess. Nichts wildes.

  10. ++

    Autor: deefens 25.11.14 - 15:41

    Sehr schöner Beitrag, danke dafür

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