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Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

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  1. Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: Freiheit statt Apple 20.01.21 - 13:53

    Ziemlich seltsamer Artikel.
    Suggeriert wird, dass das Spiel halt unter ein paar üblen Bugs leide, davon abgesehen aber ein "auf Jahre hinaus unerreichbares" Open-World-Spiel.
    Mit Verlaub - hat der Autor das Spiel gespielt?

    1. Die Bugs sind NICHT das wesentliche Problem an diesem Spiel. Natürlich, für besonders stark betroffene Bug-Opfer vielleicht schon, aber für all jene bei denen das Spiel prinzipiell gut läuft (wie z.B. bei mir) sind sie höchstens ein bisschen lästig, aber nicht im Entferntesten entscheidend, angesichts der viel gröberen Probleme die das Spiel in anderer Hinsicht hat.
    Wer so tut als wären die Bugs das Hauptproblem, schiesst total am Ziel vorbei. Die Bugs können gefixt werden. Beim Rest wirds schwieriger!

    2. Viel gravierender sind folgende Punkte:
    Das Spiel hat recht wenig mit dem zu tun, was versprochen wurde. Die angeblich lebendige Open-World existiert schlicht nicht. Es existiert eine sehr atmosphärische und graphisch hervorragend gestaltete Kullisse, die jedoch weitgehend tot ist.
    Alles innerhalb dieser Kullisse, das "leben" sollte (sich bewegt) ist ganz offensichtlich maximal "billig" simuliert. Angekündigt wurde eine Welt voller individueller, persistenter Bewohner die in einem realistischen Tag-Nacht-Zyklus ihrem Leben nachgehen. Im Spiel gibts davon nichts. NPCs werden generiert, sobald sie ins Sichtfeld kommen (manchmal auch etwas später...) und fallen oftmals aus ihrer Existenz, wenn sie das Sichtfeld verlassen. Lässt sich anhand mancher Glitches gut sehen: Dreht man das Sichtfeld rasch hin- und her sitzt jedes mal ein völlig anderer NPC auf der Bank und manche NPCs die in der kurzen Zeit unmöglich "weggegangen" sein können sind einfach despawned.
    Ebenfalls hervorragend ilustriert wird dies durch die Polizei. Sie spawnt aus dem Nichts, egal wo man ist. Und weil die Simulation in diesem Spiel derart billig ist, kann die Polizei nicht einmal in ein Auto steigen und einen verfolgen. Polizisten können nämlich nicht Auto fahren.
    Da einen die Polizei ja nicht verfolgen kann, kommt man ihr sehr leicht davon. Das Spiel behilft sich, in dem es einfach neue Polizisten spawnen lässt.
    Die Tragweite dieser Billigst-Simulation zeigt sich z.B. wenn man Kilometerweit draussen in der Wüste ein Verbrechen begeht. Weit und breit ist bis zum Horizont nichts zu sehen. Aber kaum ist das Verbrechen geschehen, sind - oh Wunder - 10 Meter hinter einem in freier Wüste ein paar Polizisten gespawned.
    Oder man stellt sich mal auf irgend einen engen Balkon der nur mit gewissen Kletter- und Springkünsten erreichbar ist. Voilà, fünf Polizisten spawnen auf dem selben Quadratmeter, 50 Centimeter vor der eigenen Nase.
    Genauso billig ist auch die Pseudo-Simulation des Strassenverkehrs: Die Autos fahren wie auf Schienen auf ihren festgelegten Routen. Das kleinste Hindernis auf dem Weg, legt den Verkehr komplett lahm und führt zu unendlichem Rückstau, weil die Auto-"KI" in der Regel selbst zu kleineren Ausweichmanövern nicht in der Lage ist. Sie bleibt einfach stehen.
    An manchen Stellen im Spiel sind diese "Schienen" die eine Verkehrs-Simulation faken sollen dummerweise auch noch falsch "verlegt". Da schrammt dann halt einfach ein Auto nach dem anderen an der selben Stelle in die Leitplanke. Kann man eine Stunde lang zuschauen, wie einfach jedes vorbeifahrende Auto auf der exakt selben Spur fährt und an der exakt selben Stelle in die Leitplanke schrammt.
    Man könnte noch viel mehr Beispiele dafür bringen. Tatsache ist, die "Simulation" der Welt befindet sich auf einem derart niedrigen Niveau, dass ich gar nicht weiss wie weit man beispielsweise bei den GTA-Teilen zurückgehen müsste, um eine ähnlich schlechte Simulationsqualität zu finden.
    Zu Behaupten, dies sei wahrscheinlich für längere Zeit die UNERREICHBARE MESSLATTE FÜR OPEN WORLD SPIELE kann - mit Verlaub - niemand ernsthaft Schreiben, wenn er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist.
    Das Niveau an Open-World was wir hier sehen (nicht in Sachen Grafik, aber in Sachen realistischer Open-World-Simulation) ist keine "Messlatte", es ist ein beschämendes Desaster, das schon vor vielen, vielen Jahren von anderen Spielen übertroffen wurde.

    Und das sind ja alles keine Bugs. Es ist nicht so, dass die "Simulations Logik" nicht richtig funktionieren würde. Sie ist schlicht nicht vorhanden. Und an ihre stelle hat man ein paar schlecht funktionierende Fake-Behelfe gesetzt, sie den Eindruck erwecken sollten, dass hier eine Open-World-Simulation existiert. Aber sie existiert eben gar nicht.

    Und die nicht existierende Open-World-Simulation ist natürlich wiederum nur einer von verschiedenen Punkten, die zeigen, wie unfertig dieses Spiel ist und was vom "Versprochenen" alles fehlt.
    Aus dem Spiel "tropft" an allen Ecken und Enden das Gefühl eines Spiels, das so viel besser hätte sein können (also des Spiels, das angekündigt wurde und das die Entwickler eigentlich machen wollten), aber was es tatsächlich ins Spiel geschafft hat ist eben nur das Gefühl, anhand dessen man spüren kann, was eigentlich hätte sein SOLLEN. Das was wirklich IST, ist nur ein in letzter Minute zusammengeschusterter Betrug, der sehr schlecht darüber hinwegtäuscht, dass dieses Spiel vermutlich noch ein paar Jahre mehr an Entwicklungszeit gebraucht hätte.

    Im Übrigen wurde dies alles inzwischen ja auch von "Insidern" bestätigt.

  2. Re: Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: Psy2063 20.01.21 - 14:40

    Freiheit statt Apple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Die Bugs sind NICHT das wesentliche Problem an diesem Spiel.

    Sehe ich ähnlich. Klar, es mag auf last-gen Konsolen unspielbar sein, aber ganz ehrlich, was erwartet man bei 7 jahre alter Hardware? Und mit ab und zu in der Luft schwebenden Kippen oder einer T-Pose beim Auto fahren kann man leben.

    > 2. Viel gravierender sind folgende Punkte:
    > Das Spiel hat recht wenig mit dem zu tun, was versprochen wurde. Die
    > angeblich lebendige Open-World existiert schlicht nicht.

    mich stören weniger die Billigen programmiertricks bei der Verkehrssimulation und auch nicht, dass die NPCs keinen kompletten Tagesablauf haben. mal ehrlich, das wäre zwar nett, aber wer rennt denn 24/7 einem NPC hinterher? Verbesserungsfähig sind meiner Meinung nach auf jeden Fall aber die fehlende Dialogoptionen. Jeder NPC erzählt nur die immer selben 2 Sätze. Haupt- und Nebencharaktere, so gut deren Storys auch insgesamt sein mögen, haben teils vollkommen redundante optionale Dialoge... man meint, mit dem blauen Text etwas tiefer eintauchen zu können - nur um dann mit dem Hauptdialog exakt das gleiche nochmal erzählt zu bekommen. Die individuellen Dialogoptionen die man je nach Street, Nomad oder Corpo Herkunft wählen kann sind für die Story vollkommen bedeutungslos...

    Aber das schlimmste ist, dass einfach endgame-content fehlt. Wenn man mit allen Nebenmissionen durch ist, gibt es außer die an den immer gleichen Ecken herum stehenden Gangstern zu meucheln absolut nichts mehr zu tun.

  3. Re: Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: goggi 20.01.21 - 14:47

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich ähnlich. Klar, es mag auf last-gen Konsolen unspielbar sein, aber
    > ganz ehrlich, was erwartet man bei 7 jahre alter Hardware? Und mit ab und
    > zu in der Luft schwebenden Kippen oder einer T-Pose beim Auto fahren kann
    > man leben.
    Najaaa, TLoU2 hat ja bewiesen, was grafisch auf der PS4 machbar ist. Wie auch das PC Spiel wurde hier für die last-ge Konsolen nicht mehr entwickelt und optimiert.

    Zeigt ja, das mehr versprochen und geplant war, als geliefert worden ist.

  4. Re: Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: gisu 20.01.21 - 15:34

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Freiheit statt Apple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 1. Die Bugs sind NICHT das wesentliche Problem an diesem Spiel.
    >
    > Sehe ich ähnlich. Klar, es mag auf last-gen Konsolen unspielbar sein, aber
    > ganz ehrlich, was erwartet man bei 7 jahre alter Hardware? Und mit ab und
    > zu in der Luft schwebenden Kippen oder einer T-Pose beim Auto fahren kann
    > man leben.
    >
    > > 2. Viel gravierender sind folgende Punkte:
    > > Das Spiel hat recht wenig mit dem zu tun, was versprochen wurde. Die
    > > angeblich lebendige Open-World existiert schlicht nicht.
    >
    > mich stören weniger die Billigen programmiertricks bei der
    > Verkehrssimulation und auch nicht, dass die NPCs keinen kompletten
    > Tagesablauf haben. mal ehrlich, das wäre zwar nett, aber wer rennt denn
    > 24/7 einem NPC hinterher? Verbesserungsfähig sind meiner Meinung nach auf
    > jeden Fall aber die fehlende Dialogoptionen. Jeder NPC erzählt nur die
    > immer selben 2 Sätze. Haupt- und Nebencharaktere, so gut deren Storys auch
    > insgesamt sein mögen, haben teils vollkommen redundante optionale
    > Dialoge... man meint, mit dem blauen Text etwas tiefer eintauchen zu können
    > - nur um dann mit dem Hauptdialog exakt das gleiche nochmal erzählt zu
    > bekommen. Die individuellen Dialogoptionen die man je nach Street, Nomad
    > oder Corpo Herkunft wählen kann sind für die Story vollkommen
    > bedeutungslos...
    >
    > Aber das schlimmste ist, dass einfach endgame-content fehlt. Wenn man mit
    > allen Nebenmissionen durch ist, gibt es außer die an den immer gleichen
    > Ecken herum stehenden Gangstern zu meucheln absolut nichts mehr zu tun.

    Ich hab mir gerne das Verhalten von NPC angeschaut, sei es GTA5, RDR2 oder Gothik. Mag nicht jeder so sehen, aber wenn es vorhanden ist macht es eine Open World eben runder.

    Zu den Dialogen geb ich dir aber recht, aber es fehlt halt nicht nur Endgame Content (wobei bei dem Ende kann man halt nicht mehr von Endgame reden), es fehlt halt auch der Anfangsinhalt, der wichtig ist das man eine Bindung zu den Charakteren bekommt. Aber nein man bekommt im schnell durchlauf die ersten sechs Monate präsentiert.

  5. Re: Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: Anonymouse 20.01.21 - 15:40

    Sehr gut geschrieben.

  6. Re: Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: Freiheit statt Apple 20.01.21 - 15:44

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mich stören weniger die Billigen programmiertricks bei der
    > Verkehrssimulation und auch nicht, dass die NPCs keinen kompletten
    > Tagesablauf haben. mal ehrlich, das wäre zwar nett, aber wer rennt denn
    > 24/7 einem NPC hinterher?

    Mich stört es u.a. deswegen, weil es halt der klare Beweis dafür ist, das diesem Spiel die Grundlegenden "Systeme" einer Open-World-Simulation fehlen und stattdessen alles mit billigen Täuschungen gelöst ist. Es wurde nur das notwendigste getrickst, damit es nicht grad auf den ersten Blick eine 100%ige Geisterstadt ist und damit man die Story darin "ablaufen lassen" kann.

    Auf diese Problematik fokussiert habe ich einerseits, weil im Artikel hahnebüchenerweise steht, dass wir es hier mit einer bahnbrechenden Open-World zu tun hätten (was wie gesagt eigentlich keiner schreiben kann, der das Spiel mehr als 2 Stunden gespielt hat) und andererseits weil ich denke, dass durch das fehlende "Grundgerüst" halt auch viele andere Dinge weggefallen sind, die darauf aufbauen könnten/müssten - inkl. besserer Endgame-Content.

  7. Re: Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: Anonymouse 20.01.21 - 16:20

    Freiheit statt Apple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > Mich stört es u.a. deswegen, weil es halt der klare Beweis dafür ist, das
    > diesem Spiel die Grundlegenden "Systeme" einer Open-World-Simulation fehlen
    > und stattdessen alles mit billigen Täuschungen gelöst ist. Es wurde nur das
    > notwendigste getrickst, damit es nicht grad auf den ersten Blick eine
    > 100%ige Geisterstadt ist und damit man die Story darin "ablaufen lassen"
    > kann.
    >


    Erinnert mich ein wenig an die Nebenmission mit dem Automaten "Brendan".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.21 16:21 durch Anonymouse.

  8. Re: Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: wp3 20.01.21 - 21:07

    Freiheit statt Apple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ziemlich seltsamer Artikel.
    > Mit Verlaub - hat der Autor das Spiel gespielt?

    LOL

    > Die Tragweite dieser Billigst-Simulation zeigt sich z.B. wenn man
    > Kilometerweit draussen in der Wüste ein Verbrechen begeht. Weit und breit
    > ist bis zum Horizont nichts zu sehen. Aber kaum ist das Verbrechen
    > geschehen, sind - oh Wunder - 10 Meter hinter einem in freier Wüste ein
    > paar Polizisten gespawned.

    Hey das war bei GTA San Andreas auch so. :-D

    Ok im Ernst, ich weiß nicht, was manche Kritiker da getestet haben. Also wenn die das so getestet haben, wie manche Streamer das Spiel spielen... nämlich eher nur die Hauptmissionen durchspielen... dann hat man im Grunde etwas daneben getestet. Immerhin soll es ja ein OpenWorld-Spiel sein.

  9. Re: Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: Freiheit statt Apple 20.01.21 - 21:24

    wp3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hey das war bei GTA San Andreas auch so. :-D

    Das Traurige ist ja, dass selbst GTA San Andreas (2004!) in mancherlei Hinsicht eine realistischere Open-World-Simulation ist als CP77. Das Verhalten von NPC- Fussgängern und NPC-Autos war auf jeden Fall besser. Und die Polizei konnte sogar Auto fahren ;-)

    > Ok im Ernst, ich weiß nicht, was manche Kritiker da getestet haben. Also
    > wenn die das so getestet haben, wie manche Streamer das Spiel spielen...
    > nämlich eher nur die Hauptmissionen durchspielen... dann hat man im Grunde
    > etwas daneben getestet. Immerhin soll es ja ein OpenWorld-Spiel sein.

    Ja, wie ich schon an anderer Stelle sagte:

    Als einigermassen linearer, atmosphärischer Story-Shooter in einer optisch weitgehend grandios inszenierten Umgebung taugt dieses Spiel durchaus etwas.
    Halt so in der Art vergleichbar mit Deus Ex: Mankind Divided.

    Aber angekündigt, versprochen und verkauft hat man uns halt ein ganz anderes Spiel. Ein Spiel, das wenig mit dem zu tun hat, was dann tatsächlich abgeliefert wurde. Daher ist es enttäuschend und letztlich ein Betrug.

  10. Re: Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: wp3 20.01.21 - 23:44

    Freiheit statt Apple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wp3 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hey das war bei GTA San Andreas auch so. :-D
    >
    > Das Traurige ist ja, dass selbst GTA San Andreas (2004!) in mancherlei
    > Hinsicht eine realistischere Open-World-Simulation ist als CP77. Das
    > Verhalten von NPC- Fussgängern und NPC-Autos war auf jeden Fall besser. Und
    > die Polizei konnte sogar Auto fahren ;-)

    Also ich hab das Spiel nur in Streams gesehen, das aber länger. Und das ist mir da auch aufgefallen. Ein Streamer meinte mal "Die waren doch eben nicht da". LOL

    Aber was mir noch auffiel: Die Map ist relativ klein - wenn man mal ganz ehrlich ist. Und die Handlung spielt weitestgehend Indoor ab. Was auch absolut ok, ich mochte Mafia2 z.B auch... aber das Ganze dann als ein super oder bestes Open-World-Spiel zu bezeichnen, ist doch etwas seltsam.

  11. Re: Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: Freiheit statt Apple 20.01.21 - 23:53

    wp3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich hab das Spiel nur in Streams gesehen, das aber länger. Und das ist
    > mir da auch aufgefallen. Ein Streamer meinte mal "Die waren doch eben
    > nicht da". LOL

    Ja, die "Tricks" mit denen der toten Kullisse etwas Leben eingehaucht werden soll sind leider oft so halbgar, dass man es im Laufe des Spiels kaum übersehen kann.

    > Aber was mir noch auffiel: Die Map ist relativ klein - wenn man mal ganz
    > ehrlich ist. Und die Handlung spielt weitestgehend Indoor ab. Was auch
    > absolut ok, ich mochte Mafia2 z.B auch... aber das Ganze dann als ein super
    > oder bestes Open-World-Spiel zu bezeichnen, ist doch etwas seltsam.

    Ich denke die Grösser der Map wäre absolut ausreichend, wenn man sie mit besser simuliertem Leben & mehr Inhalten füllen würde.
    Aber eben, im Moment ist es halt eine sehr hübsche aber weitgehend tote Kullisse.

    Dass die Story sich grösstenteils Indoor - oder falls Outdoor in abgelegenen, klar definierten Bereichen bewegt, ist wahrscheinlich auch der Tatsache geschuldet, dass es Outdoor in der Stadt beim gegenwärtigen Zustand des Spiels auch schlicht nicht richtig funktionieren würde.
    Wär ja blöd, wenn einem ständig irgendwelche verbuggten NPCs in alles reinglitchen würden ;-)

  12. Re: Diese "Rezension" ignoriert die wesentlichen Kritikpunkte

    Autor: LangFinger90 21.01.21 - 08:57

    Ich hatte beim durchspielen sehr viel Spaß und wurde weitestgehend von Bugs verschohnt, das Spiel fühlt sich dennoch sehr kurz an und bietet mir aktuell keinen wiederspielwert.
    Die eine Sache die ich mir am meisten erhofft habe, bietet CP77 aktuell absolut nicht:
    Einen echten RPG. Ich hatte nie das Gefühl "V" zu sein, ich fühlte mich eher wie Johnny nur das ich "V" gesagt habe, was zu tun ist...

    Die Cybernetischen Modifikationen sind meiner Meinung nach etwas zu mau.
    Der Entwickler hätte sämtliche Defensiven werte in die Cybernetik legen können (kugelsichere Haut, stabileres Knochengerüst, usw.) und Kleidung wäre bis auf wenige Ausnahmen Optisch gewesen.
    Neben Kleidung hätte man auch moderne Rüstung anbieten können, die aber Laufgeschwindigkeit, Agilität und Ausdauer verringert.
    Das Schleichsystem braucht noch einiges an Feinschliff. Aktuell habe ich keine Lust mich durch einen pazifistischen Durchgang zu quälen, da bewusstlose Gegner schnell entdeckt werden, auch wenn niemand in ihrer Nähe ist.

    Ich hoffe CDProject liefert hier noch einiges nach, Witcher 1 & 2 wurden mit Patches extrem überarbeitet und Witcher 3 hatte extrem gute DLCs.
    Mal sehen was da noch kommt. Das Spiel fühlt sich wie ein Patreon Projekt an, aber immerhin habe ich das Spiel jetzt schon, muss nur irgendwann dran denken es wieder rauszukramen wenn es entweder fertig ist, oder die community es soweit gemodded hat, das es sich lohnt wieder einzuschalten.

    Cheers.

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