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  5. › Datengesetz geplant: Halter sollen…

Wer's glaubt wird seelig...

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  1. Wer's glaubt wird seelig...

    Autor: jayrworthington 22.03.17 - 16:35

    Das genemigt der Sicherheitsrat der doitschen Autoindustrie doch niemals, die muessen doch die Einnahmeverluste wegen der bloeden Umweltschutzgesetze kompensieren...

  2. Re: Wer's glaubt wird seelig...

    Autor: smirg0l 22.03.17 - 17:03

    Zumal das weit reichende Konsequenzen hätte, auch weit abseits der Automobile.
    Dann gehörten meine Daten ja wirklich mir, wer diese unerlaubt erheben würde, würde mir diese "Sache" klauen und sich damit strafbar machen - was ich aber auch erst mal beweisen müsste.

    Darf dann die Werkstatt dann noch ohne meine Zustimmung noch den Bordcomputer auslesen? Die Daten sind ja mir; ohne Zustimmung würden diese sich eine mir eigene Sache unerlaubt verschaffen. Selbiges mit der Übertragung an die Hersteller - Transparenz schön und gut, aber wenn das meine Daten sind, dann muss ich der Weitergabe auch in Gänze widersprechen können. Das ist mit Sicherheit nicht geplant?

    Wäre, vom aktuellen Standpunkt aus gesehen, eine 180 Grad Wende und auch das komplette Gegenteil was Merkel und Ihre Connections (unerhörterweise) so fordern.

    Käme es tatsächlich so, wäre es vermutlich nur Makulatur - alle holen sich dann ein Opt-In ohne das dann halt nichts mehr geht, sprich jeder nickt es ab wie heute die EULA, und alles bleibt am Ende nahezu, wie es vorher schon war. Nur jetzt mit mehr Papierkram. Dobrindt halt, bei dem kommt irgendwie nie was brauchbares hinten raus.

  3. Re: Wer's glaubt wird seelig...

    Autor: dEEkAy 22.03.17 - 18:16

    smirg0l schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal das weit reichende Konsequenzen hätte, auch weit abseits der
    > Automobile.
    > Dann gehörten meine Daten ja wirklich mir, wer diese unerlaubt erheben
    > würde, würde mir diese "Sache" klauen und sich damit strafbar machen - was
    > ich aber auch erst mal beweisen müsste.
    >
    > Darf dann die Werkstatt dann noch ohne meine Zustimmung noch den
    > Bordcomputer auslesen? Die Daten sind ja mir; ohne Zustimmung würden diese
    > sich eine mir eigene Sache unerlaubt verschaffen. Selbiges mit der
    > Übertragung an die Hersteller - Transparenz schön und gut, aber wenn das
    > meine Daten sind, dann muss ich der Weitergabe auch in Gänze widersprechen
    > können. Das ist mit Sicherheit nicht geplant?
    >
    > Wäre, vom aktuellen Standpunkt aus gesehen, eine 180 Grad Wende und auch
    > das komplette Gegenteil was Merkel und Ihre Connections (unerhörterweise)
    > so fordern.
    >
    > Käme es tatsächlich so, wäre es vermutlich nur Makulatur - alle holen sich
    > dann ein Opt-In ohne das dann halt nichts mehr geht, sprich jeder nickt es
    > ab wie heute die EULA, und alles bleibt am Ende nahezu, wie es vorher schon
    > war. Nur jetzt mit mehr Papierkram. Dobrindt halt, bei dem kommt irgendwie
    > nie was brauchbares hinten raus.


    Dann unterschreibst du vor dem Reparaturauftrag halt einen Wisch, der der Werkstatt einfach das Recht dazu gibt, die Daten zum Zwecke der Reparatur zu erheben und zu verwenden.

    Es müsste auch Gesetzlich geregelt werden, ob diese Opt-Ins für einen Auftrag oder für einen Zeitraum gelten. Ob sie überhaupt benötigt werden oder nicht etcpp.

    An sich ist die Idee ja nicht schlecht, aber die Umsetzung muss RICHTIG DURCHDACHT werden. Sonst artet das wie du schon sagtest in einem Papierkrieg aus.

  4. Re: Wer's glaubt wird seelig...

    Autor: Hakuro 22.03.17 - 21:03

    smirg0l schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darf dann die Werkstatt dann noch ohne meine Zustimmung noch den
    > Bordcomputer auslesen? Die Daten sind ja mir; ohne Zustimmung würden diese
    > sich eine mir eigene Sache unerlaubt verschaffen.

    Ich würde sagen ja, und zwar weil die Daten nur für die Leistungserbringung verwertet werden. Die Zustimmung dazu hast du gegeben, als du der Werkstatt den Auftrag erteilt hast. Notfalls musst du die Auftragserteilung zukünftig unterschreiben. Die Werkstatt darf die Daten allerdings nicht kopieren (illegal abziehen und behalten, das regelt bereits heute das Bundesdatenschutzgesetz )und muss diese nach Auftragserfüllung wieder entfernen. Ich kann das jurstisch jetzt nicht korrekt wieder geben, aber das wird heute bereits schon so gemacht. Ein Beispiel aus der Praxis wo soetwas im großen Stil passiert:

    Ein Internet-Shop hat Probleme mit seiner Abrechnungssoftware. Er hat das Recht die Daten seiner Kunden im Rahmen der Leistungserbringung zu verwerten. Und das betrifft alles, was die Leistungserfüllung betrifft. Tritt also ein Software Bug auf und er kann dir keine Rechnungen mehr erstellen, kann der Internet-Shop seine gesamte Kundendatenbank dem Softwarehersteller zu Analysezwecken geben, so das dieser den Fehler nachstellen und den Bug beheben kann, womit die Leistungserstellung wieder ermöglicht wird. Natürlich muss der Internet-Shop sicherstellen, dass auf die Datenbank nur die Analysten Zugriff haben und die Daten am Ende wieder gelöscht werden. Wie läuft das in der Praxis? Es wird ein Prozess definiert, dessen Schritte protokolliert werden. Wenn man nachweist, dass der Prozess vollendet ist, an dessem Ende z. B. die Vernichtung des physischen Datenträgers steht, ist sowohl der Software Hersteller als auch der Internet-Shop aus dem Schneider.

    Wenn währenddessen ein Admin oder Analyst die Kundendatenbank illegal abzieht und verhökert, hast du als Kunde pech gehabt. Du kannst dann weder den Internet-Shop noch den Softwarehersteller belangen (es sei denn, der Prozess wäre grob fahrlässig oder jemand hat sich nachweislich nicht an den Prozess gehalten), weil der Admin oder Analyst gegen das Datenschutzgesetz verstoßen und damit eine Straftat begangen hat, die von der Einzelperson ausgeht.

    Und glaub mal, dass sowas nicht nur bei Internet-Shops gemacht wird, sondern auch bei Industrie Unternehmen, bei denen du deine Grundversorgung wie Strom, Wasser, Telefon etc beziehst ...



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.17 21:11 durch Hakuro.

  5. Re: Wer's glaubt wird seelig...

    Autor: chefin 23.03.17 - 09:05

    Naja...Datenklau kann man sicherlich ausschliessen bei denen die drauf zugreifen müssen um ihre Arbeit zu machen. Das wird im Vorfeld sicher geregelt. Schliesslich gibts dafür genug Organisationen, die solche Infos an ihre Mitglieder weiter geben (IHK zb)

    Du musst zb heute schon bei Vollkaskoversicherungen beim Abschluss freigeben, das die Daten aus dem Fahrzeug ausgelesen werden können. Teile dieser Daten sind dabei im Zündschlüssel gespeichert. BMW, Mercedes, Audi haben für ihre Oberklasse das schon etabliert. Man kann KM-Stand, Lenkeinschlag, Standort, Motorfehlerdaten, Motorbelastungsdaten, G-Kräfte der letzten 15 Minuten auslesen. NUR mit dem Fahrzeugschlüssel. Zu sagen er wurde in Berlin geklaut, wärend der key sagt: letzter Standort Polen wird ganz schnell für große Augen und dicke Anzeige wegen Versicherungsbetrug sorgen.

    Und die Datenfreigabe unterschreibst du bei Vertragsabschluss. Und bevor Cleverle nun kommt und den Verlust des Schlüssels kurz nach Verlust des Autos erklärt: Ohne Schlüssel kein Geld. Einfache Sache. Den nun geht man davon aus, das fahrlässig gehandelt wurde und der Schlüssel zb nicht am Mann getragen wurde. Das es Grenzfälle gibt mag man nicht ganz ausschliessen können. Aber das muss man 100% sicher beweisen können. zB indem man einen Dritten findet der den Besitz des Schlüssels nach dem Diebstahl des Autos bezeugt. Zeugen werden in solchen Fällen vereidigt. Findet sich der Wagen irgendwann doch wieder zusammen mit dem Orginalschlüssel, wirds nicht nur teuer (der Zeuge könnte mit in Schadenshaftung genommen werden, wenn beim Geschädigten nichts zu holen wäre), er sitzt auch im Knast. Mindeststrafe Meineid 2 Jahre und damit keine Bewährung mehr möglich.

    Wegen einem Versicherungsbetrug von dem man nichts oder nicht viel hat, Knast riskieren? Den musst du erstmal finden.

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