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"verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

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  1. "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: synapse' 29.10.20 - 15:12

    Wer die App nutzen will, um gewarnt zu werden, sollte auch mitmachen beim Daten beitragen, im Falle eines positiven Tests.

    Die App an sich kann ja freiwillig bleiben.

  2. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: Herr Unterfahren 29.10.20 - 15:18

    Jupp. Bin ich dafür.

    Die App- Nutzung muß frewiilig bleiben.
    Wer über die App gewarnt wurde, hat ein Anrecht auf einen Test.

  3. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: theFiend 29.10.20 - 15:20

    Gibts irgendwelche Zahlen die belegen das es hier einen unwillen bei den App Nutzern gäbe mit Daten oder Einträgen mitzumachen?

    Ich gehe mal davon aus, das eine grundsätzliche Bereitschaft existiert mitzumachen, wenn man die App nutzt... wo wäre sonst der Sinn?

  4. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: honk 29.10.20 - 15:25

    Wie soll das gehen, wenn die App freiwillig ist? Muss ja niemand zugeben, die App installiert zu haben. Maximal ginge das, wenn man sich für die digitale Übertragung der Test-Ergebnisse an die App entscheidet, dann könnte die App das Ergebnis auch ohne Nutzerinteraktion hochladen. Das wäre vielleicht Sinnvoll, würde aber wohl noch mehr Vertrauen in die App zerstören.

    Da aber scheinbar ein Großteil der Labore gar nicht in der Lage ist, die Ergebnisse digital an die App zu übermittelten, würde das aber wohl außerdem nicht viel bringen.

    Daran sollte man eher arbeiten, und dann die Warnung dem Nutzer so einfach wie möglich machen, also gleich nach Testergebnis eine großen Knopf einblenden "Jetzt Kontakte Warnen" und darunter den Hinweis: Sie bleiben dabei Anonym.

    Nach allem was man ließt, ist das Prozedere viel zu kompliziert, und es haben immer noch viele Angst, jeder wüste danach das sie Corona haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.20 15:26 durch honk.

  5. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: chefin 29.10.20 - 15:26

    Der Sinn ist bei vielen gewarnt zu werden, falls er mit Infizierten zusammen war, aber sich nicht selbst outen will. Im prinzip das selbe, wie die Menschen die mit dem Handy Verkehrsunfälle filmen, aber Google verklagen, wenn ihr Haus oder ihr Auto in Streetview erkennbar bleibt.

    Dazu kommt, wie will man jemanden freiwillig verpflichten? Da ist ein Widerspruch. Da sie freiwillig ist, wird man nichtmal sagen müssen das man sie hat. Wird man darüber gewarnt und darauf hin positiv getestet, bleibt einem doch immer die Option die App nun zu deinstallieren. Es ist freiwillig, das endet nicht, wenn man positiv getestet wird.

    Freiwillig und Verpflichten geht nicht zusammen.

  6. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: flasherle 29.10.20 - 15:32

    Weil man so schnell gar nicht deinstallieren kann? man bekommt ja das testergebnis über die app. und das will man ja wissen, wie soll ich also so schnell deinstallieren können?

  7. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: apoth90 29.10.20 - 15:40

    Ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso man die App installieren will und dann nicht direkt die Daten weiterreichen will.

    Edit: Wobei... Alternativ könnte man auch mal die App automatisiert bei allen installieren. Dann könnte sie auch Kontaktketten über Datenmuffel verfolgen. Die Verbreitung der App ist nämlich auch nicht grade der Burner.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.20 15:41 durch apoth90.

  8. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: Keyla 29.10.20 - 17:17

    synapse' schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer die App nutzen will, um gewarnt zu werden, sollte auch mitmachen beim
    > Daten beitragen, im Falle eines positiven Tests.
    >
    > Die App an sich kann ja freiwillig bleiben.


    +1

    Sehe ich auch so.

    Verifizierte Top 10 Posterin!

  9. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: toco 29.10.20 - 18:09

    Nein, das darf es nicht geben.

    Was in meinen Augen ok wäre, das auf Opt Out umzustellen.
    Also alle werden geteilt, aber wer nicht teilen will kann die Automatik auch abschalten.

  10. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: Oekotex 29.10.20 - 19:07

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil man so schnell gar nicht deinstallieren kann? man bekommt ja das
    > testergebnis über die app. und das will man ja wissen, wie soll ich also so
    > schnell deinstallieren können?

    Ein Zweithandy (dessen ID man beim Testen angeben kann) ist schnell für 30 ¤ zu haben. Erstaunlich viele Menschen, die ich kenne haben eh noch eine Altlast in der Schublade. Die hätte eventuell dann wieder einen Nutzen.

  11. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: ManuPhennic 29.10.20 - 19:09

    Hab’s mal probiert, warte nach 1 Monat noch immer auf das Ergebnis in der App. Musste es manuell meinen Befund online als PDF downloaden, in der App kam es nie an. Bei meinem Freund das selbe

  12. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: BLi8819 29.10.20 - 19:15

    Wie willst du das Umsetzen?

  13. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: scrumdideldu 29.10.20 - 21:17

    Wir haben das Testergebnis über eine Webseite bekommen und nicht über die App! Beim Test wurde nicht mal gefragt ob man die CoronaApp nutzt.

  14. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: pitsch 30.10.20 - 02:36

    jede app nutzerIn die postiv getestet wurde und sich dann aus freiem willen entscheidet das ergebnis nicht aweiterzugeben, was die app erlaubt, fuehrt unweigerlich zu einem "false negative". alle kontakte die registriert wurden werden dann weiterhin faelschlich als "geringes risiko" eingestuft. es ist unverantwortlich die verantwortung was die meldepflicht angeht von der software ebene von den gesundheitsaemtern abzulenken und das als "freiheit" zu verkaufen, es fuehrt bloss zu einer extrem hohen fehlerquote, geringerem effekt also vertrauensverlust und unfreiheit aller, sprich lockdown.

    je nach quelle wird davon ausgegangen dass 90% bis 40% aller positiv getesteten weiter lustig andere infizieren und die app dabei sogar weiternutzen koennen.
    das ist so ein unglaublich frappierender systemfehler dass es ueberaus seltsam ist wie wenig ein grossteil der debattiernenden sich darum kuemmern.

    reminder: positive tests sind gesetzlich meldepflichtig
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Meldepflicht.html

  15. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: Oekotex 30.10.20 - 08:14

    scrumdideldu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben das Testergebnis über eine Webseite bekommen und nicht über die
    > App! Beim Test wurde nicht mal gefragt ob man die CoronaApp nutzt.


    Noch nicht ...

  16. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: spyro2000 30.10.20 - 08:50

    Bin absolut für eine verpflichtende Meldung.

  17. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: Oekotex 30.10.20 - 08:58

    spyro2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin absolut für eine verpflichtende Meldung.


    Und die wird dann wie umgesetzt?

    Per Aushang im Supermarkt, oder per Zeitungsanzeige, oder bekommen deine Nachbarn einen Brief?

    Wenns über die sagenumwobene Corona-App gehen soll: Ein Zweithandy hab ich schneller gekauft als ein Labor den Test gemacht hat.

    Und nur um Missverständnissen vorzubeugen:
    Ich würde für den Test keine falschen Angaben / Zweitgeräte bemühen. Ich will damit nur sagen, dass es geht (und sicher auch oft so gemacht würde). Vorm Flurschaden des Vertrauensverlustes mal zu schweigen. Aber: Vermutlich wäre das für viele auch das letzte Mal, dass man das Vertrauen in die Politikmachenden (m/w/d) verloren hätte.

  18. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: ConstantinPrime 30.10.20 - 09:28

    pitsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jede app nutzerIn die postiv getestet wurde und sich dann aus freiem willen
    > entscheidet das ergebnis nicht aweiterzugeben, was die app erlaubt, fuehrt
    > unweigerlich zu einem "false negative". alle kontakte die registriert
    > wurden werden dann weiterhin faelschlich als "geringes risiko" eingestuft.
    > es ist unverantwortlich die verantwortung was die meldepflicht angeht von
    > der software ebene von den gesundheitsaemtern abzulenken und das als
    > "freiheit" zu verkaufen, es fuehrt bloss zu einer extrem hohen fehlerquote,
    > geringerem effekt also vertrauensverlust und unfreiheit aller, sprich
    > lockdown.
    >
    > je nach quelle wird davon ausgegangen dass 90% bis 40% aller positiv
    > getesteten weiter lustig andere infizieren und die app dabei sogar
    > weiternutzen koennen.
    > das ist so ein unglaublich frappierender systemfehler dass es ueberaus
    > seltsam ist wie wenig ein grossteil der debattiernenden sich darum
    > kuemmern.
    >
    > reminder: positive tests sind gesetzlich meldepflichtig
    > www.rki.de

    das ist doch gar nicht so übel wenn man bedenkt das in Bayern 58 von 60 Coronatest falsch ausgewertet werden. Da sind es dann nur noch unter 1 % für das Szenario.

  19. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: dreamtide11 30.10.20 - 13:42

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Sinn ist bei vielen gewarnt zu werden, falls er mit Infizierten
    > zusammen war, aber sich nicht selbst outen will. Im prinzip das selbe, wie
    > die Menschen die mit dem Handy Verkehrsunfälle filmen, aber Google
    > verklagen, wenn ihr Haus oder ihr Auto in Streetview erkennbar bleibt.

    Das ist leider die Wahrheit. Ich hatte letzte Woche selbst das Vergnügen, einen positiven Kontakt in der App zu haben. den konnte ich sogar nachvollziehen im Nachhinein. Es war wirklich sehr gut zu sehen, wie gut das alles klappt. Nachdem die betroffene Person, die der Auslöser war, bei mir, den Test gehabt hat und das Positivergebnis auch in der app bestätigt hat, hatte ich eine Stunde die Warnung bei mir. 2 Tage später ist einer aus dem Dunstkreis der ebenfalls betroffenen von der Person dann ebenfalls positiv getestet worden und schwupps ging der Counter bei mir hoch auf 2.
    Unter der Prämisse, dass das System nichts über die Treffhintergründe kennt, ich kann ja auch auf Wochenendtrip in Berlin gewesen sein z.B., war mir hier klar, dass das Tracking wirklich sehr gut funktioniert.
    Umso überraschter war ich, dass mein dann vorliegendes negatives Ergebnis einzutragen eine Freiwilligkeit war. Hier habe ich mich schon gefragt, was das soll.
    Ich sähe eine Tracebarkeit auch eigentlich nur dann gegeben, wenn es eine Verbindung bei der Messstelle und/oder Arzt gäbe, die den QR-Code dann auf deine Versichertenkarte joined. Da das aber nicht gegeben ist, war sofort klar, dass das eh alles schon sehr anonym läuft. Wozu also die Freiwilligkeit bei den Testergebnissen?

    Das hat mich schon etwas geärgert. Ich muss dazu auch sagen, dass sich mein Bild zu der App durch die selbst gemachten Erfahrungen sehr positiv geändert hat. Ich wünschte mir etwas weniger Skepsis.
    Das der gerade besprochene Vorstoß, in dessen Artikel wir ja jetzt kommentieren, kommt, finde ich allerdings auch kontraproduktiv. Aber die Testergebnisse sollen von mir aus gerne automatisch hinzugefügt werden.

    Wobei; Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die "Ausfallquote" nur bei 8 % liegt. Das wäre noch ein guter Wert und das reichte zumindest um Verlaufswege dennoch analysieren zu können.



    >
    > Dazu kommt, wie will man jemanden freiwillig verpflichten? Da ist ein
    > Widerspruch. Da sie freiwillig ist, wird man nichtmal sagen müssen das man
    > sie hat. Wird man darüber gewarnt und darauf hin positiv getestet, bleibt
    > einem doch immer die Option die App nun zu deinstallieren. Es ist
    > freiwillig, das endet nicht, wenn man positiv getestet wird.
    >
    > Freiwillig und Verpflichten geht nicht zusammen.

  20. Re: "verpflichtendes Einpflegen positiver Befunde" fände ich gut

    Autor: divStar 30.10.20 - 14:39

    Als jemand, der die technischen Möglichkeiten einer App versteht und aus Erfahrungen im Freundeskreis weiß, dass die meisten keine Ahnung haben was sie da bestätigen: die könnten jederzeit ein Update mit mehr Überwachung raushauen und keiner würde es merken.

    Die am besten geschützten Daten sind die, die es nicht gibt. Wenn ich die sonstigen Vorgaben einhalte, bin ich moralisch vielen trotzdem überlegen. Aber ich installiere mir nicht noch eine BND-Wanze.

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