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Leider was dran
Autor: sepp_augstein 22.04.22 - 12:39
Ich kenne aus meinem erweiterten Bekanntenkreis bzw. dem Job schon drei Leute, die sich zuerst beim Thema Corona und nun dem Ukrainekrieg komplett verrannt haben und nur noch glauben, was irgendwelche anderen Schwurbler in diversen Telegram-Gruppen und auf Twitter posten.
Generell kann man schon beobachten, dass diverse Gruppierungen heute viel dichter vernetzt sind und deren Wortführer natürlich durch Soziale Medien eine ganz andere Reichweite haben, also noch vor 10-15 Jahren.
Habe aber auch keine Lösung dafür parat. Diese Plattformen kaputtregulieren bzw. verbieten ist sicher keine Lösung bzw. auch garnicht möglich.
Man sollte das Verbreiten von Falschinformationen, Verleumdung, Aufruf zu Straftaten und diverse Formen der Hassrede aber sicherlich stärker verfolgen und ahnden, als das momentan der Fall ist. Auch die von Putin selbst bestätigten russischen Trollfarmen, sollten hierzulande nicht mehr uneingeschränkt Leute verblöden können.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.22 12:40 durch sepp_augstein. -
Re: Leider was dran
Autor: llordd 22.04.22 - 15:24
Das liegt in der Regel eher an den Leuten als an den sozialen Medien. Wende dich doch einfach von ihnen ab.
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Wenig dran
Autor: Mnt 23.04.22 - 23:52
sepp_augstein schrieb:
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> Ich kenne aus meinem erweiterten Bekanntenkreis bzw. dem Job schon drei
> Leute, die sich zuerst beim Thema Corona und nun dem Ukrainekrieg komplett
> verrannt haben und nur noch glauben, was irgendwelche anderen Schwurbler in
> diversen Telegram-Gruppen und auf Twitter posten.
Und daran ist der Kommunikationskanal schuld oder hat es völlig andere Ursachen? Die oft angeführte Reichweite ist imho vollkommen irrelevant, du kennst diesen Unsinn ja schließlich auch, dennoch wirkt er offenbar nicht. Und ich behaupte mal, das würde es auch dann nicht, wenn man es dir hundert oder tausend Mal sagen würde. Es würde immer an dir abperlen, egal wer es wie häufig über welchen Kanal sagt.
Die Leerdenker dagegen waren bereits vorgeschädigt, und _den_ Schaden muss man analysieren und angehen, darauf sollte man Mühen und Mittel verwenden. Sie waren schon immer eine latente Gefahr, dafür zu sorgen, dass sie blind und taub bleiben wird die Gefahr aber nicht bannen.
> Man sollte das Verbreiten von Falschinformationen, Verleumdung, Aufruf zu
> Straftaten und diverse Formen der Hassrede aber sicherlich stärker
> verfolgen und ahnden, als das momentan der Fall ist. Auch die von Putin
> selbst bestätigten russischen Trollfarmen, sollten hierzulande nicht mehr
> uneingeschränkt Leute verblöden können.
Wir sind eine freie Demokratie, wir müssen auch Idioten und ihr idiotisches Geschwätz aushalten und schützen.
Sicherlich, was verboten ist gehört auch verfolgt, aber das ist eine schnöde Frage der Ausstattung unserer Justiz und keine Grundsatzfrage. Und selbst die Verfolgung muss verhältnismäßige Grenzen haben, im Straßenverkehr sieht man schließlich auch alle paar hundert Meter einen Gesetzesverstoß der manchmal sogar zu Toten führt, eine flächendeckende Kontrolle fordert deswegen trotzdem keiner, von daher sollte man auch bei virtuellen Verstößen den Balle etwas flacher halten...



