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Nachbarn gegenseitig anbinden?

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  1. Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: Schönwetter E-Radler 17.05.17 - 09:24

    Wenn die Nachbarn sich nun entweder mit normalen Gigabit-Netzwerkkabeln oder sogar mit Glasfaser gegenseitig über die eigenen Grundstücksgrenzen zu einem eigenem Netz zusammenverbinden und dann derjenige neben dem Schaltkasen der T-COM direkt das privat organisierte Subnetz ans Internet per Glasfaser anschließen möchte, was kostet es dann?

    Die Grunstücksgrenzen mit Datenkabeln zum Nachbarn zu überbrücken ist ja schon seit Jahrzehnten erlaubt, seit das Postmonopol fiel und unsere, von uns bezahlten Leitungen, an die T-Com "verschenkt" wurden. Böse Zungen würden von "Enteignung" sprechen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.17 09:25 durch Schönwetter E-Radler.

  2. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: dieser_post_ist_authentisch 17.05.17 - 09:37

    "Verschenkt" wurde gar nichts. Der Staat hat doch das Untenehmen in Form von Aktien verkauft und sehr viel Geld eingenommen (so viel, dass viele Leute noch darübe erbost sind, weil die Aktione bald weniger wert waren). Und ist gleichzeitig auch einen höheren zweistelligen Milliardenbetrag an Schulden durch den "Aufbau Ost" losgeworden, den die Telekom zu diesem Zeitpunkt angehäuft hatte.

    Heute würde niemand so viel Geld in die Hand nehmen, um die Telekom zurückzukaufen. Da kann man genausogut gleich ein neues Netz aufbauen.

  3. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: Oktavian 17.05.17 - 10:28

    > Wenn die Nachbarn sich nun entweder mit normalen Gigabit-Netzwerkkabeln
    > oder sogar mit Glasfaser gegenseitig über die eigenen Grundstücksgrenzen zu
    > einem eigenem Netz zusammenverbinden und dann derjenige neben dem
    > Schaltkasen der T-COM direkt das privat organisierte Subnetz ans Internet
    > per Glasfaser anschließen möchte, was kostet es dann?

    Kann man so machen, ist aber kompliziert. Was ist, wenn der Bewohner des Hauses mit dem "echten" Anschluss einfach keine Lust mehr hat, die anderen zu speisen, und den Saft abdreht? Oder den Anschluss einfach kündigt?

    Einfacher ist es, gemeinsam zur Telekom zu gehen und sich gemeinsam die Fasern legen zu lassen. Die Telekom empfiehlt das auch ausdrücklich. Die Telekom macht dann ein gemeinsames Angebot für die Beteiligten und jeder hat seinen eigenen Anschluss.

    Ich befürchte nur, oben auf dem Berg hat man wenig Nachbarn.

    > Die Grunstücksgrenzen mit Datenkabeln zum Nachbarn zu überbrücken ist ja
    > schon seit Jahrzehnten erlaubt, seit das Postmonopol fiel und unsere, von
    > uns bezahlten Leitungen, an die T-Com "verschenkt" wurden. Böse Zungen
    > würden von "Enteignung" sprechen.

    Den Quatsch muss man nicht kommentieren, oder?

  4. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: Schönwetter E-Radler 17.05.17 - 10:44

    Oktavian schrieb:

    > Einfacher ist es, gemeinsam zur Telekom zu gehen und sich gemeinsam die
    > Fasern legen zu lassen. Die Telekom empfiehlt das auch ausdrücklich. Die
    > Telekom macht dann ein gemeinsames Angebot für die Beteiligten und jeder
    > hat seinen eigenen Anschluss.

    Nein, dann hat die Telekom wieder von jedem den Anschluss und kassiert monatlich dafür ab das man denen die Leitungen bezahlt hat.. Ergebnis wäre der aktuelle Zustand: Abhängigkeit von der Preispolitik der T-Com.

    > Den Quatsch muss man nicht kommentieren, oder?
    Isso, kein Quatsch. Und die eigentliche Frage, was es kosten würde sich direkt an einen Knoten zu hängen - und nicht unbedingt an die T-Com, wurde nicht beantwortet.

  5. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: bombinho 17.05.17 - 10:48

    dieser_post_ist_authentisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Verschenkt" wurde gar nichts. Der Staat hat doch das Untenehmen in Form
    > von Aktien verkauft und sehr viel Geld eingenommen (so viel, dass viele
    > Leute noch darübe erbost sind, weil die Aktione bald weniger wert waren).

    Selbstverstaendlich ist ein Uebergang ohne Bezahlung eine Schenkung. (ist aber in diesem Fall tatsaechlich eine Investition, also sowas wie eine Schenkung in der Hoffnung, eventuell mal einen Gegenwert zu bekommen) Wenn Du von deinen Eltern ein Grundstueck/Haus etc. geschenkt oder vererbt bekommst, bist Du ja auch fuer alle daran geknuepften Verbindlichkeiten zustaendig, auch Rueckwirkende. (Der Grund, warum mitunter ein Erbe lieber abgelehnt wird). Oder erwartest Du, dass der Staat einen erheblichen Wert + die gesamte Kundschaft einbringt und dann noch die Verbindlichkeiten uebernimmt? Ei, ei, ei.

    Wenn Du in dein neugegruendetes Unternehmen dein Eigentum einbringst, dann wirst Du dir selbstverstaendlich den Gegenwert als Shares genehmigen. Damit ist das ein Nullsummenspiel. Der Firma gehoert das Eigentum, dir gehoert die Firma. Wieviele Einkaeufe kannst Du nun von dem freigewordenen Geld taetigen? Ich gebe dir mal eine grobe Orientierung -> 0.
    Wenn Du nun deine Firma (in Teilen) verkaufst, dann erst verkaufst Du tatsaechlich dein Eigentum.
    Noch ein kleiner Hinweis: Wie bekommst Du das in Shares investierte Geld von der Firma, in die du investiert hast, zurueck? Und wie, wenn Du nicht die Mehrheit haeltst?

  6. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: Oktavian 17.05.17 - 10:49

    > Nein, dann hat die Telekom wieder von jedem den Anschluss und kassiert
    > monatlich dafür ab das man denen die Leitungen bezahlt hat.. Ergebnis wäre
    > der aktuelle Zustand: Abhängigkeit von der Preispolitik der T-Com.

    Natürlich, jeder zahlt dann seine 50 EUR monatlich. Dafür hat man sich Sicherheit, dass der Anschluss funktioniert, dass einem der andere nicht den Saft abdreht, dass nicht irgendwann die Staatsanwaltschaft klopft, weil ein anderer illegales getan hat, etc.

    > > Den Quatsch muss man nicht kommentieren, oder?
    > Isso, kein Quatsch.

    Achso. Und die jetzigen Besitzer der Telekom, die Aktionäre, haben die Aktien einfach geschenkt bekommen. Die waren plötzlich im Depot.

    > Und die eigentliche Frage, was es kosten würde sich
    > direkt an einen Knoten zu hängen - und nicht unbedingt an die T-Com, wurde
    > nicht beantwortet.

    An was für einen Knoten, du redest wirr?

    Der Bergbauer könnte natürlich selbst eine Leitung legen und betreiben bis in die Nähe eines anderen Provider-Backbones. Ob das günstiger wird, ist eher fraglich. Ob er dafür überhaupt die Genehmigung bekommt auch.

  7. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: neocron 17.05.17 - 10:54

    Schönwetter E-Radler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > seit das Postmonopol fiel und unsere, von
    > uns bezahlten Leitungen, an die T-Com "verschenkt" wurden.
    Sie wurden verkauft ... mit den Anteilen an der T-Com!
    > Böse Zungen
    > würden von "Enteignung" sprechen.
    wohl eher blinde Zungen ...

  8. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: neocron 17.05.17 - 10:55

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbstverstaendlich ist ein Uebergang ohne Bezahlung eine Schenkung.
    da die Anteile an der T-Com jedoch verkauft und nicht verschenkt wurden, war es auch kein Uebergang ohne Bezahlung ...

    > (ist aber in diesem Fall tatsaechlich eine Investition, also sowas wie eine Schenkung in der Hoffnung, eventuell mal einen Gegenwert zu bekommen)
    Ein Teil des Gegenwertes wurde unmittelbar festgehalten ... die Mrd Zahlungen in den Neunzigern waren vorher vereinbart ... und diese waren noch zusaetzlich zu den Erloesen aus den Aktienveraeusserungen ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.17 10:57 durch neocron.

  9. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: bombinho 17.05.17 - 11:12

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Selbstverstaendlich ist ein Uebergang ohne Bezahlung eine Schenkung.
    > da die Anteile an der T-Com jedoch verkauft und nicht verschenkt wurden,
    > war es auch kein Uebergang ohne Bezahlung ...
    Oh doch, die (Ver)Kaufoption haette ungefaehr so aussehen muessen: Der Staat gibt seinem neugegruendeten Unternehmen einen Barkredit, diese nutzt diesen und kauft davon die Infrastruktur. Und der Staat haette dann die Intangibles (Goodwill, Kundschaft, Patente, Lizenzen) als seine Anteile einbringen koennen.
    Also wuerde der Staat seine Infrastruktur bezahlt bekommen vom Unternehmen, via Kreditraten. Das ist so nie erfolgt.

    > > (ist aber in diesem Fall tatsaechlich eine Investition, also sowas wie
    > eine Schenkung in der Hoffnung, eventuell mal einen Gegenwert zu bekommen)
    >
    > Ein Teil des Gegenwertes wurde unmittelbar festgehalten ... die Mrd
    > Zahlungen in den Neunzigern waren vorher vereinbart ... und diese waren
    > noch zusaetzlich zu den Erloesen aus den Aktienveraeusserungen ...
    Ja, als Hauptanteilseigner kann man durchaus bestimmen, wer wann Ausschuettungen bekommt. Das ist ueblich und kein Gegenargument.

  10. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: bombinho 17.05.17 - 11:19

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Achso. Und die jetzigen Besitzer der Telekom, die Aktionäre, haben die
    > Aktien einfach geschenkt bekommen. Die waren plötzlich im Depot.
    Die jetzigen Besitzer haben das Versprechen, einen Gegenwert zu behalten! und die Option, mit Glueck eine Rendite fuer ihr Geld zu bekommen. Sie haben weder einen direkten baren Gegenwert in der Firma noch haben sie eine legale Moeglichkeit, das investierte Kapital zurueckzuziehen. Geschenkt ist geschenkt. Sie koennen hoechstens das Versprechen weiterverkaufen und hoffen, dass jemand Anderes sein Glueck probieren will. Garantien kibt es (praktisch) keine.

    > Der Bergbauer könnte natürlich selbst eine Leitung legen und betreiben bis
    > in die Nähe eines anderen Provider-Backbones. Ob das günstiger wird, ist
    > eher fraglich. Ob er dafür überhaupt die Genehmigung bekommt auch.

    Das ist ja das Problem. Wer genau bekommt denn die "Berechtigung"? Und wer Alles nicht und warum?

  11. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: bombinho 17.05.17 - 11:22

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schönwetter E-Radler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > seit das Postmonopol fiel und unsere, von
    > > uns bezahlten Leitungen, an die T-Com "verschenkt" wurden.
    > Sie wurden verkauft ... mit den Anteilen an der T-Com!
    Jupp, aber nicht an die Telekom sondern die Aktionaere.
    Die Telekom war/ist der Nutznieser und muss(te) lediglich fuer einige kleinere Verbindlichkeiten, welche damit verknuepft waren, aufkommen.

    > > Böse Zungen
    > > würden von "Enteignung" sprechen.
    > wohl eher blinde Zungen ...
    ???

  12. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: neocron 17.05.17 - 11:24

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh doch, die (Ver)Kaufoption haette ungefaehr so aussehen muessen: Der
    > Staat gibt seinem neugegruendeten Unternehmen einen Barkredit, diese nutzt
    > diesen und kauft davon die Infrastruktur. Und der Staat haette dann die
    > Intangibles (Goodwill, Kundschaft, Patente, Lizenzen) als seine Anteile
    > einbringen koennen.
    > Also wuerde der Staat seine Infrastruktur bezahlt bekommen vom Unternehmen,
    > via Kreditraten. Das ist so nie erfolgt.
    1. haette es so nicht aussehen "muessen" die behauptung ist Quatsch. Auch andere Loesungen zum verkauf (wie eben der Anteilsverkauf) waren legitime "Veraeusserungen" ...
    2. es wurde eben eine andere Verkaufsart gewaehlt ... weil man sich einen hoeheren Ertrag auf diese Weise erhoffte!

    > > > (ist aber in diesem Fall tatsaechlich eine Investition, also sowas wie
    > > eine Schenkung in der Hoffnung, eventuell mal einen Gegenwert zu
    > bekommen)
    > >
    > > Ein Teil des Gegenwertes wurde unmittelbar festgehalten ... die Mrd
    > > Zahlungen in den Neunzigern waren vorher vereinbart ... und diese waren
    > > noch zusaetzlich zu den Erloesen aus den Aktienveraeusserungen ...
    > Ja, als Hauptanteilseigner kann man durchaus bestimmen, wer wann
    > Ausschuettungen bekommt. Das ist ueblich und kein Gegenargument.
    Das Gegenargument galt deiner schwachsinnigen Darstellung, man hatte "gehofft" einen Gegenwert zu erhalten! Man musste nicht hoffen ... deine Darstellung war falsch!

  13. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: bombinho 17.05.17 - 11:30

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oh doch, die (Ver)Kaufoption haette ungefaehr so aussehen muessen: Der
    > > Staat gibt seinem neugegruendeten Unternehmen einen Barkredit, diese
    > nutzt
    > > diesen und kauft davon die Infrastruktur. Und der Staat haette dann die
    > > Intangibles (Goodwill, Kundschaft, Patente, Lizenzen) als seine Anteile
    > > einbringen koennen.
    > > Also wuerde der Staat seine Infrastruktur bezahlt bekommen vom
    > Unternehmen,
    > > via Kreditraten. Das ist so nie erfolgt.
    > 1. haette es so nicht aussehen "muessen" die behauptung ist Quatsch. Auch
    > andere Loesungen zum verkauf (wie eben der Anteilsverkauf) waren legitime
    > "Veraeusserungen" ...
    Du weisst schon, dass ein Anteilsverkauf eines Anteilseigners etwas total anderes ist, als der Einkauf von Guetern einer Firma? Das sind zwei voellig unabhaengige Personen, voellig unabhangige Geschaeftszwecke und Grundlagen.
    Sicher haette die Verkaufsoption marginal anders gestalltet werden koennen, aber es hat ja nie einen Verkauf gegeben. So werden wir es nie erfahren.

    > 2. es wurde eben eine andere Verkaufsart gewaehlt ... weil man sich einen
    > hoeheren Ertrag auf diese Weise erhoffte!
    Was genau wurde nochmal von wem an wen verkauft?

    > > > > (ist aber in diesem Fall tatsaechlich eine Investition, also sowas
    > wie
    > > > eine Schenkung in der Hoffnung, eventuell mal einen Gegenwert zu
    > > bekommen)
    > > >
    > > > Ein Teil des Gegenwertes wurde unmittelbar festgehalten ... die Mrd
    > > > Zahlungen in den Neunzigern waren vorher vereinbart ... und diese
    > waren
    > > > noch zusaetzlich zu den Erloesen aus den Aktienveraeusserungen ...
    > > Ja, als Hauptanteilseigner kann man durchaus bestimmen, wer wann
    > > Ausschuettungen bekommt. Das ist ueblich und kein Gegenargument.
    > Das Gegenargument galt deiner schwachsinnigen Darstellung, man hatte
    > "gehofft" einen Gegenwert zu erhalten! Man musste nicht hoffen ... deine
    > Darstellung war falsch!
    Interessantes persoenliches Gegenargument, aber im Kern falsch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.17 11:31 durch bombinho.

  14. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: neocron 17.05.17 - 11:32

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jupp, aber nicht an die Telekom sondern die Aktionaere.
    an wen, ist doch voellig egal!?
    Der Bund hat nichts verschenkt damit (das war die Aussage).
    Dieser hat die Unternehmung mitsamt der Infrastruktur verkauft! Diese ist nun in neuem Besitz!

    > Die Telekom war/ist der Nutznieser und muss(te) lediglich fuer einige
    > kleinere Verbindlichkeiten
    Wikipedia dazu: "Der Schwerpunkt von Rickes Geschäftsführung lag zunächst auf dem Abbau mit-privatisierter hoher Schulden."
    wie kommst du auf "kleinere Verbindlichkeiten"? Stellst du hier absichtlich falsche Behauptungen auf?

  15. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: bombinho 17.05.17 - 11:35

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jupp, aber nicht an die Telekom sondern die Aktionaere.
    > an wen, ist doch voellig egal!?
    Oh, auf einmal? Die Diskussion ging doch bis gerade eben noch darum, dass die _Telekom_ das Netz und die Kunden erworben oder kostenfrei uebereignet bekommen hat. Und jetzt spielt der Diskussionskern keine Rolle mehr? Auch gut. Wenn Dir das hilft? Dann verstehe ich aber die hitzigen Gegenargumente nicht.

  16. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: neocron 17.05.17 - 11:39

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > 1. haette es so nicht aussehen "muessen" die behauptung ist Quatsch.
    > Auch
    > > andere Loesungen zum verkauf (wie eben der Anteilsverkauf) waren
    > legitime
    > > "Veraeusserungen" ...
    > Du weisst schon, dass ein Anteilsverkauf eines Anteilseigners etwas total
    > anderes ist, als der Einkauf von Guetern einer Firma?
    wo habe ich behauptet es sei das selbe?
    deshalb der begriff "andere" in meine Ausfuehrung!

    > Das sind zwei voellig
    > unabhaengige Personen, voellig unabhangige Geschaeftszwecke und
    > Grundlagen.
    irrelevant! Die Unternehmung sollte verkauft werden ... und nicht nur die Infrastruktur!
    Es haette keinen Sinn ergeben NUR die Infrastruktur zu verkaufen, es wurde als gesamte Unternehmung angeboten!

    > Sicher haette die Verkaufsoption marginal anders gestalltet werden koennen,
    nicht nur marginal. Sie haette auch fundamental anders aussehen koennen, und das tat sie auch!
    > aber es hat ja nie einen Verkauf gegeben. So werden wir es nie erfahren.
    natuerlich hat es einen Verkauf gegeben, wie sonst sind die neuen Anteilseigner bitte an ihre Aktien gelangt?

    > > 2. es wurde eben eine andere Verkaufsart gewaehlt ... weil man sich
    > einen
    > > hoeheren Ertrag auf diese Weise erhoffte!
    > Was genau wurde nochmal von wem an wen verkauft?
    Die Unternehmung "Telekom" wurde veraeussert. Mit Infrastruktur, Mitarbeitern, und allem drum und dran!
    Veraeussert wurde es an neue Anteilseigner ... wie die KfW, private und institutionelle Investioren, ...

    > Interessantes persoenliches Gegenargument, aber im Kern falsch.
    tatsaechlich? es gab keine vorherigen Abmachungen ueber die Zahlungen der insgesamt 12 Mrd?

  17. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: neocron 17.05.17 - 11:47

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh, auf einmal? Die Diskussion ging doch bis gerade eben noch darum, dass
    > die _Telekom_ das Netz und die Kunden erworben oder kostenfrei uebereignet
    > bekommen hat.
    ah jetzt weiss ich worauf du hinaus moechtest ...
    du moechtest die rein administrativen Methoden der Ausgliederung kuenstlich in ein "schenken" ueberfuehren ... damit du wunderbar populistisch behaupten kannst, es wurde ihr geschenkt! (es klingt dann wunderbar so, als haette es die Telekom bereits gegeben, und der staat ist einfach zu ihr gegangen und hatte ihr die Infrastruktur uebergeben ... was voelliger Bullshit ist!)

    Wenn es danach geht ist die gesamte Darstellung bereits Bullshit, denn die Telekom hatte die Infrastruktur damit bereits vorher!
    Sie selbst war Teil der Post ... die Infrastruktur bereits in ihrem Besitz!
    Alles was sich aenderte ist, dass diese Unternehmung aus der Post ausgegliedert wurde ... mit samt der ihr bereits zugehoerigen Infrastruktur!
    Du moechtest dies nur eben gern als schenken darstellen, weil es deine Argumentation und dein willkuerlicher Hass ggue. der Telekom so gut gefallen wuerde ...


    > Und jetzt spielt der Diskussionskern keine Rolle mehr?
    so gesehen, spielt die gesamte Diskussion keine Rolle mehr!
    Du versuchst verzweifelt ein Bild aufzubauen, was so in der Realitaet nicht existiert(e)!

    > Auch
    > gut. Wenn Dir das hilft? Dann verstehe ich aber die hitzigen Gegenargumente
    > nicht.
    und ich verstehe den verzweifelten Versuch nicht, diese Ausgliederung als "Schenkung" darstellen zu wollen ...

  18. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: bombinho 17.05.17 - 11:54

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > irrelevant! Die Unternehmung sollte verkauft werden ... und nicht nur die
    > Infrastruktur!
    > Es haette keinen Sinn ergeben NUR die Infrastruktur zu verkaufen, es wurde
    > als gesamte Unternehmung angeboten!
    Das ist ja mal ein geniales Argument. Nur fehlt nach wie vor die Antwort, wer wann was gekauft hat.
    Ich gebe sie dir mal.
    Der Staat hat eine firma gegruendet, dort sein Eigentum eingebracht fuer lau, aber sich als Gegenwert Aktien ausgestellt. Diese Aktien gehoeren der Telekom nicht sondern dem Staat. Damit hat der Staat sein Eigentum von einem Barvermoegen in ein Aktienvermoegen umgewandelt. Die telekom war bis hier her mit keinem Penny beteiligt, durfte aber von fortan das Netz mit Gewinnabsicht nutzen.
    (Uebrigens kann eine Firma sich nicht selbst kaufen, denn dann wuerde die Firma sich selbst gehoeren und damit keiner realen Person)
    Nun hat der Staat sein Aktieneigentum veraeussert. Wiederum ist die Telekom daran mit exakt 0,00¤ beteiligt sondern Staat und Aktionaere.
    Und weiter nutzt sie das Netz, ja fuer lau.

    Und jetzt Du mit deiner Transaktionsabfolge, wo und wann kam die Telekom ins Spiel?

    > > Sicher haette die Verkaufsoption marginal anders gestalltet werden
    > koennen,
    > nicht nur marginal. Sie haette auch fundamental anders aussehen koennen,
    > und das tat sie auch!
    Ach ja, ist kuerzlich doch Alles rueckabgewickelt worden und ein Verkauf angeleiert worden und Niemand weiss bisher davon?

    > > aber es hat ja nie einen Verkauf gegeben. So werden wir es nie erfahren.
    > natuerlich hat es einen Verkauf gegeben, wie sonst sind die neuen
    > Anteilseigner bitte an ihre Aktien gelangt?
    Von wem haben denn die Aktionaere ihre Anteile gekauft?
    Das Privatkapital von Investoren zur Gruendung reichte schwerlich fuer die Personalkosten.

    > > > 2. es wurde eben eine andere Verkaufsart gewaehlt ... weil man sich
    > > einen
    > > > hoeheren Ertrag auf diese Weise erhoffte!
    > > Was genau wurde nochmal von wem an wen verkauft?
    > Die Unternehmung "Telekom" wurde veraeussert. Mit Infrastruktur,
    > Mitarbeitern, und allem drum und dran!
    Von wem? Hat die Telekom sich etwa selbst verkauft? Mal was Neues.
    Koennen sich Firmen demnaechst auch selbst gruenden um sich dann zu verkaufen?
    Oh oh oh.

    > Veraeussert wurde es an neue Anteilseigner ... wie die KfW, private und
    > institutionelle Investioren, ...
    von wem?
    > > Interessantes persoenliches Gegenargument, aber im Kern falsch.
    > tatsaechlich? es gab keine vorherigen Abmachungen ueber die Zahlungen der
    > insgesamt 12 Mrd?
    Kannst Die die hier mal detailliert verlinken?
    12Mrd. fuer das komplette Netz und die Kunden und die Immobilien etc.? Mir kommt spontan das Wort Scherzbold in den Sinn, hast Du dir mal die Vermoegenswerte der Telekom angeschaut?

  19. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: neocron 17.05.17 - 11:55

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die jetzigen Besitzer haben das Versprechen, einen Gegenwert zu behalten!
    Die jetzigen besitzer haben ersteinmal grundlegend einen Besitz!
    Ein Teil der Unternehmung gehoert ihnen ... daran gibt es nichts zu ruetteln!

    > Sie
    > haben weder einen direkten baren Gegenwert in der Firma
    der Besitz selbst ist der Gegenwert ... der Wert in Zahlen ist der Aktienkurs!
    Einen baren Gegenwert gibt es so gut wie nie ... jeder Gegenstand hat einen "Kurs"!
    Notfalls bestehend aus den Kursen seiner Einzelteile ...

    > Sie koennen hoechstens das Versprechen weiterverkaufen und
    > hoffen, dass jemand Anderes sein Glueck probieren will. Garantien kibt es
    > (praktisch) keine.
    Richtig, und? Ist auch keine notwendige Praemisse ...

    > Das ist ja das Problem. Wer genau bekommt denn die "Berechtigung"?
    derjenige, der die Auflagen erfuellt ...

    > Und wer
    > Alles nicht und warum?
    derjenige der die Auflagen nicht erfuellt, aus genau diesem Grund!
    Was diese Auflagen sind, musst du erfragen ... das wird dir hier keiner sagen!
    Es ist sicherlich auch nicht garantiert, dass die Telekom diese erfuellen kann!

  20. Re: Nachbarn gegenseitig anbinden?

    Autor: bombinho 17.05.17 - 12:02

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oh, auf einmal? Die Diskussion ging doch bis gerade eben noch darum,
    > dass
    > > die _Telekom_ das Netz und die Kunden erworben oder kostenfrei
    > uebereignet
    > > bekommen hat.
    > ah jetzt weiss ich worauf du hinaus moechtest ...
    > du moechtest die rein administrativen Methoden der Ausgliederung kuenstlich
    > in ein "schenken" ueberfuehren ... damit du wunderbar populistisch
    > behaupten kannst, es wurde ihr geschenkt! (es klingt dann wunderbar so, als
    > haette es die Telekom bereits gegeben, und der staat ist einfach zu ihr
    > gegangen und hatte ihr die Infrastruktur uebergeben ... was voelliger
    > Bullshit ist!)

    Ja bei dem Gegenargument weiss ich jetzt auch nicht weiter :)))
    Aber Du hast immer noch nicht die finanziellen Transaktionen dargelegt, die der Telekom einen Erwerb anders als Ueberlassung ermoeglichten.
    Versehen? Kannst Du glatt noch nachholen.

    > Wenn es danach geht ist die gesamte Darstellung bereits Bullshit, denn die
    > Telekom hatte die Infrastruktur damit bereits vorher!
    > Sie selbst war Teil der Post ... die Infrastruktur bereits in ihrem
    > Besitz!
    Jetzt wird es etwas esotherisch. Aber mach weiter.

    > Alles was sich aenderte ist, dass diese Unternehmung aus der Post
    > ausgegliedert wurde ... mit samt der ihr bereits zugehoerigen
    > Infrastruktur!
    Ach? Irdische besitztuemer spielen doch fuer uns Eingeweihte (ploetzlich) keine Rolle mehr. Moment, ich muss noch schnell meine Patchoulie-Kerzen anzuenden ;).
    > Du moechtest dies nur eben gern als schenken darstellen, weil es deine
    > Argumentation und dein willkuerlicher Hass ggue. der Telekom so gut
    > gefallen wuerde ...
    Interessante Darstellung ohne Kenntnis meiner Person, aber der finanzielle Aspekt wird hier schon deutlich klarer.

    > > Und jetzt spielt der Diskussionskern keine Rolle mehr?
    > so gesehen, spielt die gesamte Diskussion keine Rolle mehr!
    > Du versuchst verzweifelt ein Bild aufzubauen, was so in der Realitaet nicht
    > existiert(e)!
    Nunja, immerhin haben meine Argumente einen Bezug zur Telekom, zum Staat und zu den Aktionaeren. Du sprichst immer von mir.

    > > Auch
    > > gut. Wenn Dir das hilft? Dann verstehe ich aber die hitzigen
    > Gegenargumente
    > > nicht.
    > und ich verstehe den verzweifelten Versuch nicht, diese Ausgliederung als
    > "Schenkung" darstellen zu wollen ...
    Okay, an diesem Punkt ist jetzt deine Argumentationskette klar abgeschlossen und ich finde deine Argumente ueberzeugend. Bolzplatz?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.17 12:14 durch bombinho.

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