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Vorraussetzungen und Gründe für und gegen eine Trafficbegrenzung

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  1. Vorraussetzungen und Gründe für und gegen eine Trafficbegrenzung

    Autor: Webby 17.05.13 - 01:40

    Voraussetzung ;

    Die Netzneutralität, die Gleichheit und Freiheit darf nicht substantiell gefährdet werden. Das bedeutet das diese Restriktionen auch für alle, also auch für das eigene Angebot gilt. Inhalte ohne Zählung durchzulassen, wenn Dienstleister dafür zahlen, darf es nicht geben.

    Dies würde das Surfverhalten nachträglich beeinflussen und ist so auch gegen das Gleichbehandlungsgesetz. Dies stößt sich auch mit einer freie Selbstbestimmung aus unabhängigen Quellen.

    Mir ist nicht bekannt das der Telekom das Internet gehört. Ihr gehört ein Teil, der selbst aufgebauten Netzstruktur. Fraglich wie sich das mit der staatlichen Förderung verhält. Dieses Geld ist kommt vom Volke und sollte für das Volk eingesetzt werden, nicht zum Wohle der Telekom. Es ist also Zweckgebunden. Fraglich ob es nicht in irgendwelchen Manager-taschen, anstatt im Ausbau gelandet ist. Böse Zungen würden sagen, wohl eher nur fraglich wie viel davon, und sicher ganz legal, in dessen Taschen gewandert ist.


    Das vorherrschende Oligopol darf sich nicht noch weiter ausweiten.


    Gründe für eine Trafficbegündung :

    - Mehr Gleichheit unter den Verursachern von Traffic.


    Sofern die oben genannten Voraussetzungen und eine oder mehrere der folgenden Bedingungen erfüllt sind, glaube ich auch das sich die Mehrheit für solch eine Begrenzung aussprechen würde.

    1. Der Flächendeckender Ausbau in Gebieten die noch über keine ausreichende Breitbandverbindung verfügen. Auch gegen einen finanziellen Nutzen. Also gegen die finanzielle Abwägung ob sich das Lohnt oder nicht.

    2. Erhöhung der Netz-Geschwindigkeit in Gebieten die weniger privilegiert sind, als Ballungsgebiete wie beispielsweise Städte. Also höhere Geschwindigkeiten, vor allen in Ausbaugebieten.

    3. Günstigere Angebote für Kunden die weniger Traffic verursachen.

    4. Besser Löhne der Arbeitnehmer der ISP ler. Ausgenommen Manager und Besser verdienende. Solidarität für die es brauchen, nicht aber für Reiche und die es schon haben !

    Es gibt keinen Grund anderen etwas wegnehmen zu wollen, wenn man und die Mehrheit nicht darunter zu leiden hat. Es sei den man ist ein Neider. Hier passt der Vorwurf, der gerne von Reichen und Politikern hergenommen wird, um andere Mundtod zu machen.

    Wenn die Mehrheit unter wenigen zu leiden hat, so impliziert ein Beenden dieses Zustandes, (hier durch eine Trafficbegrenzung) , dass sich etwas zum positiven für die Allgemeinheit ändern wird. Was wird dies sein ?

    Wenn sich nichts für die Mehrheit positiv ändert, außer das die Reichen noch reicher werden, spricht nichts dafür ! Aber auch rein gar nichts.


    Schon extrem heuchlerisch das hier genau dieses Argument, "viele leiden unter wenige" zu tragen kommt.

    Wo ist den der Widerstand gegen den Superreichtum in unserem Land ?!? Wo wenige viel haben und das auf den Schultern von vielen. Warum wird nichts gegen diese Parasiten gemacht die sich auf den Schultern des Proletariats ein schönes Leben machen ?

    Den was die mehr haben müssen andere weniger haben. Sie werden nicht mit ihren Händen einen annähernd realen Gegenwert geleistet haben. Das ist UNMÖGLICH.

    Und wenn sie mal wieder Fehler machen werden sie nach oben gebeten. Oder sie entlassen einfach ein paar Arbeiter um das verzockte Geld wieder reinzuholen. Rationalisieren anstatt den eigenen Hut zu nehmen und so platz für 100 und mehr Arbeiter zu machen. Aber so ist das wenn man kein Rückgrat hat.

    Gut aber das ist ein anderes Thema, man möge mir den Exkurs verzeihen.

    Nachteile für eine Trafficbegrenzung :

    - Wenn ich richtig informiert bin ist man der Meinung das 75 GB reichen. Das mag heute für die meisten noch stimmen, aber was in 2-3 Jahren ist weiß niemand. Angefangen vom Internet TV bis hin zu Software und Patches. Nicht selten sind Programme 20 und mehr GB groß. Patches können auch schon bis zu 6 GB zu buche schlagen. Was die Zukunft bringt ist fraglich.

    - Ein aber wirklich wichtiger Punkt wäre die Vorratsdatenspeicherung durch die Hintertür und die damit verbundenen gravierenden Eingriffe in den Datenschutz. Man versucht es halt immer wieder. Bisher schon dutzende male so eine Datenspeicherung durchzuboxen. Immer mal unter anderen Namen und Hintergründen.

    Durch den Verbrauch des Volumens fallen Rechnungsdaten an, die laut Gesetz aufgehoben werden müssen, falls jemand gegen die Rechnung Einspruch erheben will.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.13 01:57 durch Webby.

  2. Re: Vorraussetzungen und Gründe für und gegen eine Trafficbegrenzung

    Autor: Webby 17.05.13 - 02:02

    Das Gesetz erlaubt es den Provider Verbindungsdaten speichern, sofern diese für die Abrechnung benötigt werden. Mit Einführung der Flatrates hatten sich Kunden erfolgreich gegen die Datenspeicherung vor Gericht gewehrt. Daraufhin haben die ISP die Speicherung deutlich gesenkt. Dies wird mit der Trafficbegrenzung völlig ausgehebelt.

  3. Re: Vorraussetzungen und Gründe für und gegen eine Trafficbegrenzung

    Autor: Webby 17.05.13 - 04:41

    Bei 75 GB im Monat wird ein AD Blocker gleich noch mal um so bedeutender. Es tut mir Leid liebes Golem.de, aber ich muss Traffic sparen.

    Wir wissen ja wie viel Traffic Werbung und Spamming produziert. Hier sollte man mal lieber den Hebel ansetzen. Nur den Spam zu unterbinden würde da schonvöllig ausreichen.

    75 GB sind wohl für viele jetzt schon knapp bemessen. 76800 MB. Wieviel fällt beim HD TV an ?

    1920 * 1080 Pixel
    (Pixel Breite * Pixel Höhe) * Datentiefe * Frames = X MB .

    Kurzum zwischen 800 kb/s und 2330 kB/s. Bei einem 90 minütigen Film fallen dann schon zwischen 4 und 12 GB an Daten an.

    Also darf ich im Monat im Mittel 10 Filme sehen. Oder 900 Minuten TV. Also knapp eine Stunde und 20 Minuten am Tag. Surfen, ein Spiel oder ein Dow, oder Upload ist dann aber schon nicht mehr drin.

    Das ist also faktisch sehr knapp bemessen. zumindest für die Menschen, die nur über den Computer TV schauen.

    Mit das mir am meisten bitter auf-stößt, es wird nur dem Geldbeutel der Reichen dienlich sein - nicht aber der Allgemeinheit. Wenn das so ist, sollte es so bleiben wie es ist. Denn anderen es zu missgönnen, ohne das es der Mehrheit zugute kommt, bedeutet Neid.
    Wenn die Mehrheit hier unter wenigen zu leiden hatte - und das nun so geändert werden sollte, so müsste ihr ja in einer Form zu gute kommen.

    Dann würde ich gerne mal wissen wie ?

    Solidarisch ja, aber nur für die, die es brauchen, nicht für Reiche.

    Aber stattdessen soll man die, die es haben unterstützen ?!?

    So wie wir durch unserer Steuergelder der organisierten Sklavenhandel, in Form von Ewig-Praktika und Kurzarbeit vom Amt (also vom Volk) gesponsert wird.

    Eine große Vertriebsfirma hat damit alleine in diesem Jahr viel Geld eingespart. Unbezahltes Praktika und Kurzarbeit, gesponsert vom Amt, sei gedankt.

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