Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Deutsche Telekom: "Wir haben bei…

Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: DerDy 04.07.17 - 20:56

    > Vectoring ist nichts anderes als Beschiss.
    sprach der, der selber großflächig Vectoring Technik einsetzt, nämlich G.Fast.
    G.Fast basiert auf das selbe Übertragungsverfahren wie es bei VDSL-Vectoring erfolgt.

    Und dann noch die Fäkalsprache verwenden, da kam sich jemand aber sehr toll vor. Wenn ich eins in den letzten Jahren gelernt habe, dann das, dass wer eine vulgäre Aussprache hat, eigentlich im Unrecht ist.

    Michael Fränkle war CEO bei Ubidyne, die mit großen Versprechungen Wagniskapital aus der USA erhalten hat. Ubidyne plante neuartige Mobilfunk-Basisstationen zu entwicklen und erzählten gerne jedem von erfolgreichen Test im weit entfernten Pennsylvania. Aber sämtliche angekündigte Termine von Fränkle zur Markteinführung sind nicht eingehalten worden und 2013 machte die Firma dann die Lichter aus.
    Tja, da war wohl jemand mehr mit der Finanzierung und nach der Suche nach neuen Partner beschäftigt, als mit seinem eigenem Produkt.
    http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/mobilfunk-entwickler-ubidyne-muss-aufgeben-9368812.html

    Und M-Net? Doktort seit Jahren am Glasfaserausbau und betreibt gerade mal 330 Ortsvermittlungsstellen. Eigentlich ist M-Net ein gutes Beispiel dafür, dass der Glasfaserausbau in Deutschland wirklich viel Zeit braucht.

    Ich stelle gerne die Frage. Will man lieber wenigen Kunden pro Jahr ans Glasfasernetz anschließen und sehr viele müssen Jahrzehnte dann auf schnelles Breitband warten. Oder will man mit Vectoring Zwischenstufen haben, bis der Glasfaseranschluss bereitgestellt werden kann.

  2. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: Faksimile 04.07.17 - 21:02

    Nur stellt sich auch die Frage, ob mit der Telekom-Technologie wirklich ein zukunftsfähiges Produkt existiert (GPON versus PtP) und ob die Art des Ausbaus, die Die Telekom derzeit betreibt überhaupt zu einem FTTB/H Netz führen wird. Ich sehe es so nicht ...und meine Erfahrung bestätigt mir das.

  3. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: DerDy 04.07.17 - 22:01

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe es so nicht ...und meine Erfahrung bestätigt mir das.
    Du kannst in die Zukunft schauen und dann schon Erfahrungen machen?

    > Nur stellt sich auch die Frage, ob mit der Telekom-Technologie wirklich ein
    > zukunftsfähiges Produkt existiert (GPON versus PtP)
    Genau, weil die Telekom 2012 GPON verbaut hat wird sie das bis ans Ende aller Tage so machen. Du hast Vorstellungen. Hast du das bei ISDN auch behauptet?

    NG-PON2 wurde vor 2 Jahren standardisiert und erlaubt über 40GBit/s. Weitere Entwicklungen versprechen sogar noch mehr. Und ich bezweifle, dass irgendwann ein Haushalt 100GBit/s benötigen wird.

    Klar, für Kleingeister muss es immer mehr sein, aber praktischer Nutzen? Keiner. Bei Autos hieß es auch für Jahre immer schneller und stärker. Mittlerweile regeln immer mehr Autohersteller bei 250Km/h ab und die PS Zahl steigt auch nicht mehr erheblich. Keiner braucht 1000 PS.

    > ob die Art des Ausbaus, die Die Telekom derzeit betreibt überhaupt zu einem
    > FTTB/H Netz führen wird
    Es bleibt spannend. Zurzeit ist die Strategie bundesweit viele Haushalte mit >50 MBit/s zu versorgen. Klar gibt es zahlreiche Anbieter, die mehr anbieten. Aber deren Ausbaugeschwindigkeit ist erheblich langsamer. Und mir sind mehrere Zwischenschritte für sehr viele Häuser lieber, als wenn ganz wenige Kunden ganz viel erhalten und ganz viele nur sehr wenig. Wenn du das Glück hast >100 MBit/s zu bekommen, sei froh. Viele anderen müssen sich mit weniger zufrieden geben, und die Strategie der FTTB/H-Bauer geht nur sehr sehr langsam auf. Ist das die gewünschte Alternative zu Vectoring? Das 220.000 FTTB Anschlüsse (0,6% aller Anschlüsse) pro Jahr verbaut werden? Und die restlichen Leute dürfen 100 Jahre noch warten? Nein!

  4. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: johnripper 04.07.17 - 23:38

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich stelle gerne die Frage. Will man lieber wenigen Kunden pro Jahr ans
    > Glasfasernetz anschließen und sehr viele müssen Jahrzehnte dann auf
    > schnelles Breitband warten. Oder will man mit Vectoring Zwischenstufen
    > haben, bis der Glasfaseranschluss bereitgestellt werden kann.

    Je nachdem an wen du die stellst kommt dann die Gegenfrage: Was ist der Unterschied zwischen Vectoring und Glasfaser.
    Und genau dann weiß man, dass der Zwischenschritt zu Vectoring der richtige ist/war.

    Außerdem stelle ich noch eine These auf: Für Glasfaser sind die Bürger noch nicht bereit.
    Ich glaube spätestens wenn flächendeckend die Straßen aufgerissen werden um ein lächerliches Kabel zu verlegen sind die meisten genervt.
    Dazu kommen die Unwegsamkeiten mit den Hausbesitzern, die, aus welchen Gründen* auch immer, nicht auf Ihrem Grundstück gebuddelt haben wollen bzw. nicht noch eine Zuführung im Haus haben wollen.
    Und dann noch der Ausbau von FTTB zu FTTH. Schön im MFH durch das Treppenhaus.

    *) die meisten Gründe dürften haltlos sein, aber dass z.B. die Deutsche Glasfaser wohl nicht besonders gründlich mit dem Ausbau vorgeht, das geisterte schon eine Weile durchs Netz und jetzt gibt es auch einen Artikel von golem.de dazu. Insofern kann man gewisse Gründe bestimmt nachvollziehen.

  5. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: DerDy 05.07.17 - 00:42

    johnripper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem stelle ich noch eine These auf: Für Glasfaser sind die Bürger noch
    > nicht bereit.
    Ich ergänze: Die meinsten Bürger sind für hohe Bandbreite nicht bereit!
    Im Handelsblatt gab es vor 1-2 Wochen einen Bericht zum Breitband. Dort haben sie u.a. interessante Zahlen veröffentlicht.
    Z.B. das 90% der Anschlüsse >16MBit/s sind, aber nur 32% wirklich schneller als 16Mbit/s gebucht haben.

    Und wenn man fragt, wozu braucht man >100MBit/s dann kommt die Leier mit 4K Filmen (sorry, es gibt so gut wie keine 4K Filme) und man will beim Download nicht lange warten.
    Für die 1-5 Downloads im Jahr mit mehr als 2GB soll man in Deutschland 100 Mrd Euro ausgeben? Es wäre billiger den Leuten ein Busticket zu bezahlen, damit sie ihre Spielchen und Filmchen direkt beim Laden abholen können.

    Selbst die Super-Vorausschauende-Stadtwerke haben keine Ahnung, was man mit einem Glasfaseranschluss machen kann.
    Keine Frage, den Breitbandausbau brauchen wir. Aber wenn wir 2018 50MBit/s haben und 2025 250MBit/s, dann geht die Welt auch nicht unter und wir haben keine echte persönliche Nachteile. Wer die meisten Glasfaseranschlüsse in der Welt hat ist kein Wettbewerb, auch wenn es manche so darstellen.

  6. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: neocron 05.07.17 - 01:11

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur stellt sich auch die Frage, ob mit der Telekom-Technologie wirklich ein
    > zukunftsfähiges Produkt existiert (GPON versus PtP)
    was genau soll an GPON nicht zukunftsfaehig sein? Das Konzept ist das gleiche, wie bei PtP ... Glasfaser liegt, und die Technik am Ende wird ausgetauscht ...
    Magst mal die Annahme begruenden, warum GPON (welches weltweit entsprechend ofverbreitet ausgebaut wird und wurde) keinerlei technologischen Fortschritt erfahren sollte, PtP jedoch schon?

    > und ob die Art des
    > Ausbaus, die Die Telekom derzeit betreibt überhaupt zu einem FTTB/H Netz
    > führen wird.
    die Art des Ausbaus hat damit ueberhaupt nichts zu tun, ob es zu FTTH fuehrt oder nicht ... nicht die Art treibt den Ausbau voran, sondern die Entscheidungen der Telekom! Nach jetzigem Stand koennen sie mit Kupfertechnologien nur schwer den Alternativtechnologien wie Koax und GF folgen ... wenn sie in Gebieten mit Alternativen nicht ihre Kunden verlieren moechten, muessen sie irgend wann handeln ...
    Allein von den paar Abhaengigen leben die Telekom und deren Aktionaere sicherlich nicht lange ...

    > Ich sehe es so nicht ...und meine Erfahrung bestätigt mir das.
    welche Erfahrung, sollst du diesbezueglich bitte vorweisen koennen?

  7. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: DooMMasteR 05.07.17 - 08:44

    GPON ist leider eine teilweise proprietäre Technik, bei der der passive Verteiler meist verbuddelt wird.
    Es gibt auch non proprietäre passive Systeme (Ethernet), aber am Ende bleibt PtP zum Verteiler über der Erde doch die flexibelste Lösung, denn hier kann die Endstellentechnik fast beliebig getauscht werden.

    GPON ist vorallem auch Teuer und wird den Anbietern häufig über den Weg toller integrativer Lösungen schmackhaft gemacht, aber eigentlich sollte darauf heute kaum mehr jemand angewiesen sein.

    Aus Sicht, gerade kleinerer Betreiber, scheint EPON PX10/PX20+ mit 10 bzw. 20 km Reichweite, bisher die 1. Wahl zu sein.
    Hierbei ist immer Zu bedenken, dass ich den jeweiligen Kunden immer Passiv aus der Hauptglasfaser ausleiten kann und somit nicht alle Kundenleitungen bis zum Verteiler legen muss, hierbei können bei PX10 und 20 jeweils 16 Kunden an einer aktiv bespeisten Faser sein.
    Bei PX40 sind es 64 Kunden (jeder mit 1,25 GBit/s symmetrisch).
    Betrachtet man langfristig die Terminierungskosten für den Ausbau über 1 GBit/s pro Kunde hinaus, dann ist ein PtP Netz schon heute bis 400 GBit/s pro Kunde interpolierbar, bei EPON wie auch bei GPON schaunt man aber noch ins Graue.

    Hierbei ist zu bedenken, dass schon heute bei PtP für die Terminierung eines 10 GBit/s Anschlusses pro Kunde kaum mehr als 1000¤ anfallen, bei 1 GBit/s sind es unter 50¤.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.07.17 08:49 durch DooMMasteR.

  8. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: Captain 05.07.17 - 09:11

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stelle gerne die Frage. Will man lieber wenigen Kunden pro Jahr ans
    > Glasfasernetz anschließen und sehr viele müssen Jahrzehnte dann auf
    > schnelles Breitband warten. Oder will man mit Vectoring Zwischenstufen
    > haben, bis der Glasfaseranschluss bereitgestellt werden kann.

    Vectoring wird den Glasfaserausbau hemmen. Warum sollte man Geld ausgeben, wenn man den Endkunden mit der "Zwischenstufe" abkochen kann.

  9. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: DooMMasteR 05.07.17 - 09:16

    und dann nochmal 2 Stufen, die in Summe dann zwar sicher genauso viel kosten we FTTH, aber nur auf, sagen wir 12 Jahre gerechnet, viel zu lang für die Börse oder moderne BWLer.

  10. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: neocron 05.07.17 - 09:27

    Das aendert ja alles aber nichts daran, dass es nicht weniger eine zukunftsfaehige Technologie ist ... es ist voellig klar, dass PtP weitere Vorteile birgt, aber 1. werden die hauptsaechlichen Probleme, die man mit Kupfer hat (Daempfung), behoben und 2. ist es denoch moeglich aufzuruesten ...
    ob etwas teurer, oder etwas guenstiger, spielt derzeit keine Rolle, denn die zukuenftigen Preise kennt heute keiner ...
    Zumal PtP im Ausbau eben noch teurer ist ... sonst wuerde man ja genau das waehlen ... wenn es nur Vorteile haette!

  11. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: DooMMasteR 05.07.17 - 09:29

    es geht immer nur um kurzfristige Vorteile, sonst wäre VDSL wohl nie so weit gekommen, Vectoring erst recht nicht.
    Zeiträume über 3 Jahre hinaus will heute kaum jemand betrachten.

  12. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: johnripper 05.07.17 - 09:34

    DooMMasteR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zeiträume über 3 Jahre hinaus will heute kaum jemand betrachten.

    Zeiträume über drei Jahre will heute keiner hören. Was bringt ein Land mit einigen Glasfaserinseln in denen die Leute FTTH/B (100/200/500 Mbit+) bekommen während der Rest irgendwie mit "bis zu" 16Mbit leben muss.

  13. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: DooMMasteR 05.07.17 - 09:38

    Die Leute die bis zu 16 MBit/s haben, haben die aber auch großteils schon seit ~2007.
    Und in den folgenden 10 Jahren wurde in solchen Gebieten häufig eh nichts gemacht.

    Der Kunde ist dabei eh uninteressant, ich meinte rein finanzielle Interessen und auch da sind Zeiträume über 3 Jahre uninteressant :P

  14. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: JoeHomeskillet 05.07.17 - 09:49

    johnripper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerDy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Ich stelle gerne die Frage. Will man lieber wenigen Kunden pro Jahr ans
    > > Glasfasernetz anschließen und sehr viele müssen Jahrzehnte dann auf
    > > schnelles Breitband warten. Oder will man mit Vectoring Zwischenstufen
    > > haben, bis der Glasfaseranschluss bereitgestellt werden kann.
    >
    > Je nachdem an wen du die stellst kommt dann die Gegenfrage: Was ist der
    > Unterschied zwischen Vectoring und Glasfaser.
    > Und genau dann weiß man, dass der Zwischenschritt zu Vectoring der richtige
    > ist/war.

    So ein Bullshit...
    Dass es anders geht, sieht man in anderen Ländern.
    Wenn Energie-Konzerne, Bauamt und Telkos zusammenarbeiten,
    ist so ein Ausbau extrem schnell erledigt.

    PS:
    Glücklicher Glaskunde seit 5+ Jahren und ist sogar noch günstiger (und schneller^^) als das alte DOCSIS.

  15. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: Greys0n 05.07.17 - 10:04

    @Den thread ersteller.

    GFast ist im vergleich zum ''klassischen'' vectoring vom KVZ bis zum Kunden, schon um Welten besser.

    Würde die Telekom FTTB Anschlüsse großflächig ausbauen, würde wohl kaum noch einer mit ihr meckern. Aber tut Sie nicht.
    Und genau deshalb schmiert die Telekom in unserer Stadt auch seit Jahren ab, schlicht weil auch hier die Stadtwerke das Glasfasernetzt seit nun bereits Jahren kontinuierlich Ausbaut.

  16. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: Dwalinn 05.07.17 - 10:35

    Vectoring bremst den Glasfaserausbau weil kaum ein Kunde schnellere Leitung benötigt
    Der Verkauf von guten Fahrzeugen der Kompaktklasse bremst ja auch den verkauf der Mittelklasse, na und?

  17. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: neocron 05.07.17 - 11:00

    DooMMasteR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es geht immer nur um kurzfristige Vorteile, sonst wäre VDSL wohl nie so
    > weit gekommen, Vectoring erst recht nicht.
    Das ist stark zu bezweifeln, dass ein Unternehmen nur kurzfristig Plant!
    Du kennst die Gruende fuer diese Entscheidung nicht ... und hast auch weder die Informationen noch die Absichten diesbezueglich!
    Die Behauptung ist so kaum glaubwuerdig ...

    > Zeiträume über 3 Jahre hinaus will heute kaum jemand betrachten.
    so ein Quark ... nur weil du in deiner Milchmaedchenrechnung der Meinung bist es sei mit anderen Methoden langfristig besser, muss dies nicht der Realitaet entsprechen.
    Der Ausbau von FTTH mit GPON ist nicht nur hier normal, sondern wird so weltweit getaetigt. In Schweden (auch APON), in Suedkorea, China, ...
    Die Paradebeispiele fuer PtP zeigen aber genau so ihre Probleme ... die Schweiz hat massiv nachgelassen, was den FTTH Ausbau angeht (dort wird hauptsaechlich PtP verbaut). Google Fiber Ausbau ist derzeit eingestellt.
    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Ausbau mit CuDa Technologien wie VDSL/Vectoring seine Vorteile hat. Sowohl fuer Nutzer als auch Anbieter ...
    Es gibt kein generell richtigen Ausbau, es gibt ledglich verschiedene Ziele/Praeferenzen, die dazu fuehren, dass Anbieter sich fuer eines oder das andere entscheiden ...
    zu glauben, man selbst haette die allgemein bessere Entscheidung getroffen halte ich fuer ueberheblich/naiv ...

  18. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: nachgefragt 05.07.17 - 14:24

    > Mittlerweile regeln immer mehr Autohersteller bei 250Km/h ab und die PS
    > Zahl steigt auch nicht mehr erheblich. Keiner braucht 1000 PS.

    Das ist ja so nicht Richtig. Die Beschränkung auf 250Km/h entstand in den 80er Jahren und war eine Absprache der deutschen Automobilindustrie. Alle habe sich dran gehalten außer Porsche (weil Sportwagen wird nicht abgeriegelt).

    Seit neustem wird sich aber immer weniger daran gehalten und es gibt immer mehr Ausnahmen. Egal ob Mercedes, BMW oder Audi, alle bieten nun wieder Autos an die erst bei 280 oder gar 300Km/h abriegeln. Selbst bei Opel ist man mit 250Km/h für die Spitzenmodelle nicht mehr zufrieden. Der stärkste Serien-Audi (610PS) ist nun 2 Jahre alt. 600PS und aufwärts hat heute fast jede deutsche Autoschmiede im Angebot.

    Sicherlich braucht keiner 1000PS aber der Bugatti Veyron wird nun immerhin schon seit 12 Jahren in Serie gefertigt. Ansonsten ist deine Anmerkung relativ konträr zur Realität.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 05.07.17 14:31 durch nachgefragt.

  19. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: nachgefragt 05.07.17 - 16:34

    > Z.B. das 90% der Anschlüsse >16MBit/s sind, aber nur 32% wirklich schneller
    > als 16Mbit/s gebucht haben.

    das ist quatsch. es werden nicht mal 90% mit 16MBit versorgt.
    30Mbit kommt noch bei 80% an. 50Mbit bei 70%. bei privathaushalten sieht es eher schlechter aus.

    https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Publikationen/DG/breitband-verfuegbarkeit-mitte-2016.pdf?__blob=publicationFile


    ansonsten ruhig ma quelle angeben.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 05.07.17 16:37 durch nachgefragt.

  20. Re: Alternative Fakten und Niveau a la Trump?

    Autor: nachgefragt 05.07.17 - 16:54

    > Der Verkauf von guten Fahrzeugen der Kompaktklasse bremst ja auch den
    > verkauf der Mittelklasse, na und?

    Wie belegst du deine Behauptung? Gibts es immer mehr "schlechte" Fahrzeuge der Kompaktklasse? Wird nur der Verkauf von "guten" Fahrzeugen der Mittelkasse gebremst?
    Die Verkaufzahlen von Mittelklasse sowie Kompaktklasse sind nämlich prinzipell im Großen und Ganzen rückläuftig. Plausibler wäre es den Rückgang SUV's in die schuhe zu schieben, die heute schon einen recht großen Anteil haben. Oder beziehst du dich explizit auf den chinesischen Markt?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Neuzulassungen_von_Personenkraftwagen_in_Deutschland_nach_Segmenten_und_Modellreihen



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 05.07.17 17:08 durch nachgefragt.

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Augsburg
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  3. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  4. BWI GmbH, Wilhelmshaven, Bonn, Meckenheim, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)
  2. 2,99€
  3. (-20%) 23,99€
  4. 0,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Bandlaufwerke als Backupmedium: Wie ein bisschen Tetris spielen
Bandlaufwerke als Backupmedium
"Wie ein bisschen Tetris spielen"

Hinter all den modernen Computern rasseln im Keller heutzutage noch immer Bandlaufwerke vor sich hin - eine der ältesten digitalen Speichertechniken. Golem.de wollte wissen, wie das im modernen Rechenzentrum aussieht und hat das GFZ Potsdam besucht, das Tape für Backups nutzt.
Von Oliver Nickel


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      DIN 2137-T2-Layout ausprobiert: Die Tastatur mit dem großen ß
      DIN 2137-T2-Layout ausprobiert
      Die Tastatur mit dem großen ß

      Das ẞ ist schon lange erlaubt, aber nur schwer zu finden. Europatastaturen sollen das erleichtern, sind aber ebenfalls nur schwer zu finden. Wir haben ein Modell von Cherry ausprobiert - und noch viele weitere Sonderzeichen entdeckt.
      Von Andreas Sebayang und Tobias Költzsch

      1. Butterfly 3 Apple entschuldigt sich für Problem-Tastatur
      2. Sicherheitslücke Funktastatur nimmt Befehle von Angreifern entgegen
      3. Azio Retro Classic im Test Außergewöhnlicher Tastatur-Koloss aus Kupfer und Leder

      1. Docsis 3.1 Remote-MACPHY: 10 GBit/s-System für Kabelnetz besteht Modem-Test
        Docsis 3.1 Remote-MACPHY
        10 GBit/s-System für Kabelnetz besteht Modem-Test

        Distributed CCAP Nodes bringen 10 GBit/s im Kabelnetz. Ein Modemtest für Docsis 3.1 von DEV Systemtechnik ist dazu jetzt erfolgreich gewesen.

      2. Sindelfingen: Mercedes und Telefónica Deutschland errichten 5G-Netz
        Sindelfingen
        Mercedes und Telefónica Deutschland errichten 5G-Netz

        In Sindelfingen wird 5G in der laufenden Produktion eingesetzt. Es geht um die Ortung von Produkten und die Verarbeitung großer Datenmengen (Data Shower).

      3. Load Balancer: HAProxy 2.0 bringt Neuerungen für HTTP und die Cloud
        Load Balancer
        HAProxy 2.0 bringt Neuerungen für HTTP und die Cloud

        In der neuen LTS-Version 2.0 liefern die Entwickler des Open-Source-Load-Balancers HAProxy unter anderem mit einem Kubernetes Ingress Controller und einer Data-Plane-API aus. Auch den Linux-Support hat das Team vereinheitlicht.


      1. 18:42

      2. 16:53

      3. 15:35

      4. 14:23

      5. 12:30

      6. 12:04

      7. 11:34

      8. 11:22